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Fotofahndung

Berliner Polizei sucht homophoben Schläger

Die Hauptstadt-Polizei bittet die Bevölkerung um Hilfe: Sie veröffentlichte vier Bilder eines unbekannten Mannes, der bereits im Januar offenbar aus Hass auf Homosexuelle einen 30-Jährigen attackiert hatte.


Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Hilfe

Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera versucht die Berliner Polizei, einen mutmaßlichen Schläger ausfindig zu machen, der offenbar aus Hass auf Homosexuelle auf einen Mann losgegangen war. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, hatten sich die Tat bereits in den frühen Morgenstunden des 30. Januar diesen Jahres ereignet. Der Gesuchte habe an jenem Dienstagmorgen einen 30-Jährigen im Ortsteil Kreuzberg attackiert.

Der Angegriffene sagte aus, dass er gegen 5 Uhr gemeinsam mit dem Unbekannten eine Bar in der Oranienstraße verlassen habe. Anschließend habe der Gesuchte sein späteres Opfer über ein Brachgelände in der Skalitzer Straße geführt. Dort soll er ihn unvermittelt mit Fäusten gegen den Kopf geschlagen und gegen die Beine getreten haben. Während des Angriffs habe der Unbekannte sein Opfer homophob beleidigt.


Die Polizei veröffentlichte diese vier Bilder des mutmaßlichen Täters (Bild: Polizei Berlin)

Nach dem Angriff seien beide Männer gemeinsam in Richtung U-Bahnhof Kottbusser Tor gegangen, wo der 30-Jährige leicht verletzt gegen 5.44 Uhr mit der U-Bahn davonfuhr und der Tatverdächtige auf dem Bahnsteig zurückblieb.

Der Gesuchte ist ungefähr 38 Jahre alt und etwa 180 cm groß. Er hat dunkle Haare und trug am Tattag einen Vollbart.

Die Ermittler fragen, wer den abgebildeten Mann kennt und Angaben zu seiner Identität und zu seinem Aufenthaltsort machen kann. Außerdem werden Zeugen der Tat gesucht. Mit sachdienlichen Hinweisen kann man sich an das Landeskriminalamt Berlin am Bayernring 44 in 12101 Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664-953124, per E-Mail an LKA531@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle wenden. Die Polizei und Staatsanwaltschaft der Hauptstadt besitzen eigene Ansprechpartner für LGBTI. (pm/dk)



#1 PeerAnonym
  • 06.06.2018, 17:40h
  • In einem Zeitalter, wo selbst jedes Billig-Handy schon eine bessere Kamera hat, sind die Bilder von solchen Kameras immer miserabel...

    Hoffentlich wird der Täter dennoch schnell gefunden und hart bestraft.
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#2 Patroklos
#3 KaymahuAnonym
  • 06.06.2018, 19:10h
  • Einen Täter identifizieren, den man evtl. vor einem **halben Jahr** gesehen haben könnte? Was ist dass denn für eine Feigenblattermittlung? Wieso hauen sie nicht die Fotos noch am selben Tag raus, wenn es noch eine reelle Chance zur Aufklärung gibt? Das machen sie doch auch sofort, wenn der Fall spektakulär genug ist. Zeigt mir eindrucksvoll, welch Priorisierung solche Delikte hier haben.
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#4 PeerAnonym
  • 06.06.2018, 19:18h
  • Antwort auf #2 von Patroklos
  • Du widersprichst echt nur des Widersprechens willen... Wie immer...

    Was muss Dein Leben arm sein...

    Aber zurück zum Thema:
    jemand, der ihn kennt, erkennt ihn vielleicht auch so wieder. Aber gut erkennbar ist er darauf nicht...
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#5 Homonklin44Profil
  • 06.06.2018, 22:50hTauroa Point
  • So miserabel sind die Bilder nicht. 1 und 3 zeigen ihn ziemlich deutlich. Seine Haltung, Rückschlüsse auf die Art, wie der sich bewegen könnte... Kommt immer drauf an, wie weit jemand von soeiner Kamera weg ist, in welchem Winkel die den aufnimmt und natürlivh auch, welchen Technikstand, welche Auflösung da zu machen ist.

    Mit einem guten Softwareprogramm könnte man die sicher auch noch verbessern, ohne dass der Authentizitätsverlust zu doll wird. Vermutlich sind die Originalbilder auch etwas größer. (?)

    Tja, mit der Veröffentlichung, und warum das oft so lange geht - sind vermutlich Gesetze involviert, Aussetzung vom Recht am Bild usw. Ich weiß es zwar nicht, könnte man aber aus dem typisch deutschen Korrektheitswesen schlussfolgern. Man kann hier nicht einfach umgehend irgendwessen Bilder veröffentlichen ... kann das die Polizei?
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#6 queergayProfil
  • 07.06.2018, 10:17hNürnberg
  • Alle Queers und Gays sollten sich aktivistisch gut aufstellen. Kein heteronormatives Weltbild darf einfach hingenommen werden.
    Gay Power oder Queer Power muß auch für alle Gegner erkennbar und spürbar sein. Minderheitenrechte sind Menschenrechte - auf allen Ebenen.
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#7 Pu244Anonym
  • 07.06.2018, 15:25h
  • Antwort auf #3 von Kaymahu
  • Weil in Deutschland erst einmal alle anderen Ermittlungsansätze (Fahndungsaufruf ohne Bild, Verbrecherkartei durchsuchen usw.) erst einmal ausgeschöpft sein müssen, bevor man überhaupt ein Bild herausgibt oder eben die Aufnahmen von Kameras veröffentlicht. Das ganze dient dem Schutz der Rechte des Täters und auch um Verwechselungen vorzubeugen. In Hamburg hatte ein Lynchmob eine Polizeistation belagert, um jemanden zu töten den sie, fälschlicherweise, für einen Mörder hielten.

    Bei anderen Delikten ist das auch so, erst diese Woche wurden die Photos von einer Diebin veröffentlicht, die am Geldautomaten das Konto des Opfers geplündert hatte - Tatzeitpunkt: Dember 2017.

    Nur wenn ganz akut eine extreme Gefahr im Verzug ist, etwa bei einem Serienmörder, wird schneller veröffentlicht.

    Was man nun von der Gesetzeslage halten mag und ob man etwas ändern sollte (etwa nach einer 24h Warnfrist gute Aufnahmen zu veröffentlichen), das kann jeder selbst entscheiden.
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#8 Albaboy
  • 07.06.2018, 23:53h
  • Ich hoffe er wird gefunden. Fordere mehr Kameraüberwachung in den deutschen/europ. Grossstädten!
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#9 GingerboyAnonym
#10 TheDadProfil
  • 08.06.2018, 10:58hHannover
  • Antwort auf #3 von Kaymahu
  • ""Einen Täter identifizieren, den man evtl. vor einem **halben Jahr** gesehen haben könnte? Was ist dass denn für eine Feigenblattermittlung?""..

    Die öffentliche Fahndung wendet sich gar nicht vorzugsweise an potentielle Zeugen der Tat, sondern eigentlich an Menschen aus der direkten Umgebung des Tatverdächtigen..
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