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Schlammschlacht

Holger Arppe: Verheiratete AfD-Parteifreunde gingen in den Puff

Der Ex-Parteichef keilt gegen seine früheren AfD-Fraktionskollegen: "Verheiratete Familienpolitiker" hätten ihn in ein Bordell mitgeschleppt; für ihn als Schwulen sei das ein "eher ungewohnter Ort".


Da war die Welt für die AfD noch in Ordnung: Holger Arppe auf einer Parteiveranstaltung im Jahr 2015

Vergangene Woche hatte das Schiedsgericht der AfD in Mecklenburg-Vorpommern ihren Ex-Landesparteichef Holger Arppe ausgeschlossen, jetzt keilt der offen schwule 45-Jährige zurück: Auf seiner Homepage veröffentlichte Arppe am Montag unter der Überschrift "Jahrmarkt der Heucheleien" einen Text, in dem er seinen früheren Fraktionskollegen vorwarf, vergangenes Jahr in ein Bordell gegangen zu sein und sich dabei unter anderem rassistisch geäußert zu haben.

Konkret schrieb Arppe: "Stellen Sie sich vor, Sie hätten sich im vergangenen Frühsommer nach einem guten Abendessen ahnungslos einer Gruppe von Fraktionskollegen angeschlossen und wären plötzlich in einem bekannten Schweriner Bordell gelandet, wo vor allem junge Brasilianerinnen ihre Dienste anbieten. Für mich als homosexuell empfindender Mann war das ein eher ungewohnter Ort, um den versprochenen Absacker zu genießen."

Bei der angeblichen AfD-Exkursion seien auch "verheiratete Familienpolitiker und -väter" anwesend gewesen, hätten "ein paar Pillen" eingeworfen und seien "zweifelhaften Vergnügungen" nachgegangen. Einer der Abgeordneten hätte zudem gesagt, "dass er 'eigentlich keine dreckigen Negerfotzen ficken würde'".


Auf Arppes Homepage prangt zwar noch das Parteilogo der AfD, aber der 2016 in den Landtag eingezogene Politiker ist nach den Äußerungen in der AfD-Fraktion MeckPomm alles andere als beliebt (Bild: Holgerarppe.de)

Die Äußerungen sind offenbar eine Retourkutsche, weil die Ursache für seinen Parteiausschluss ihm zugeschriebene rassistische Äußerungen waren, die von AfD-Politikern als parteischädigend kritisiert worden waren. Arppe ist im Mai wegen Volksverhetzung sogar zu einer Geldstrafe in Höhe von 9.000 Euro verurteilt worden (queer.de berichtete). Außerdem ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen weiterer mutmaßlicher Chat-Äußerungen des Politikers aus dem vergangenen Jahr; darin soll er zur Gewalt gegen politische Gegner aufgerufen und kinderpornografische Fantasien ("So'n schönes zehnjähriges Poloch ist sicher schön eng") verbreitet haben. Der Landtagsabgeordnete weist die Autorenschaft allerdings empört zurück.

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AfD-Politiker dementieren Puff-Besuch

Gegenüber der Presse weist die AfD-Landtagsfraktion die Vorwürfe ihres Ex-Chefs empört zurück. "Das ist völlig aus der Luft gegriffen. Solch einen Abend hat es nie gegeben", behauptete ein nicht namentlich genannter Parlamentarier gegenüber der HAZ. Ein anderer erklärte, es handle sich um einen "Rachefeldzug", und mutmaßte, dass Arppe bei dem Parteiausschlussverfahren zurückschlagen wolle. Der von Arppe Beschuldigte sei ein wichtiger Zeuge zu den Chats.

Arppe beharrte aber auch am Dienstag auf seiner Darstellung. Er werde diese auch unter Eid wiederholen, beteuerte der Abgeordnete. (dk)



#1 KMBonnProfil
  • 12.06.2018, 17:27hBonn
  • Das müssen diese Werte sein, die die AfDler immer fordern.
    Gewaltphantasien, Polöcher zehnjähriger Knaben, Drogen, Puffbesuche, Negerfotzen ...

    Gottchen, da können einem ja die MdLs der anderen Parteien im Landtag wirklich leid tun, wenn die mit sowas ... nee, ehrlich jetzt - und dafür werden Steuergelder ver(sch)wendet?

    Diejenigen, die dieses Vogelschiß-Politpack "aus Protest" gewählt haben, sollten sich in Grund und Boden schämen.
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#2 lucdfProfil
#3 stromboliProfil
  • 13.06.2018, 08:20hberlin
  • "Verheiratete Familienpolitiker" hätten ihn in ein Bordell mitgeschleppt"

    Wüstenstorm ala afd...
    Da haben wohl die besorgten bürger versucht den bedauernswerten Ar..." mit frauen umzupolen.
    Na wenn das nicht kameradschaftliches mithandeln ist.
    Dabei gibt es doch neuerdings auch in unseren kreisen ebenso frei zugängliche umpolungsmodelle.. es braucht hier wie dort nur genügend willen um zu wollen .. und natürlich viel phantasie, um zu verdrängen was einem zuvor am "normalen akt hinderte.

    Das schwule als versuchsobjekt.
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#4 AndreasKAProfil
#5 LeseratteAnonym
  • 13.06.2018, 10:41h
  • Ja gut, so war das bei den Nazis doch immer. Irgendwelche Moral und hehre Ziel vor sich hertragen und hinter den Kulissen der übelste Dreck.
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#6 herve64Profil
  • 13.06.2018, 11:21hMünchen
  • Ja ja, die Saubermänner der AfD mit ihrer gewohnten Heuchelei. Wobei sich mein Mitleid mit diesem "schwulen Versuchsobjekt" Holger Arppe mehr als in Grenzen hält: niemand hat ihn seinerzeit gebeten, sich dieser "Partei" anzuschließen, insofern wirken auch jetzt seine Versuche, die eigene Weste jetzt weiß waschen zu wollen, in dem er mit dem Finger auf "die Anderen" zeigt, hilflos, erbärmlich und extrem unglaubwürdig.
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#7 stromboliProfil
  • 13.06.2018, 14:21hberlin
  • Antwort auf #5 von Leseratte
  • also in diese kerbe möchte ich nun denn doch nicht mit schlagen..
    "dreck"?
    Zur prostituierten zu gehen ist kein"DRECK"!
    Und prostitution ist kein "dreck" von dem man sich abwendet.
    Und schlußendlich der/die prostituierte ebenso kein "dreck" ist!

    Es ist allenfalls bedürfnisbefriedigung die uns so nichts angeht und worüber uns kein moralisches urteil zusteht.

    Andernfalls machen wir das selbe spiel , welches die braunen moralisten betreiben: heimlichkeit und bigotterie!
    Das kann man dann ekelhaft nennen! Nicht weil sie vöglen wollen , sondern weil sie an anderer stelle genau dieses "wollen" in den moralistischen braunen dreck zerren.
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#8 saltgay_nlProfil
  • 13.06.2018, 20:33hZutphen
  • Liebe Leute, die von der AfD sind keine Prolls, sondern typische "gute" Deutsche! Da gehört der Puffbesuch einfach dazu. Die tägliche BILD-Zeitung mit dem Nackedei, wo sie sich in der Frühstückspause erst einmal auf dem Klo einen runterholen, dann die Olle zuhause niedermachen, den Kindern zeigen, wo der Hammer hängt, den Nachbarn wegen falscher Müllsortierung beim Ordnungsamt anzeigen, ein paar Ausländer auf dem Weg zu Feuerwehr, Gesanxverein oder Schützenbruderschaft als "früher hätte man euch vergast" beschimpfen um sich dann im Vereinsheim die Birne vollzuschütten.

    Wie heißt die Devise des deutschen Bundesbürgers? "Bumsen und besoffen sein - das ist des kleinen Mannes Sonnenschein". So sind sie - die AfD-Wähler. Da ihre Alte zuhause sie schon lange nicht mehr ranlässt, wollen diese "deutschen Männer", die gern ein ordentliches Stück Schweinefleisch essen und immer ein Taschenmesser in der Hose haben, auch mal was perverses poppen. Da ist so eine Ausländernutte genau das Richtige, die sollen ja so eng und rauh innen sein.

    Das ist Deutschland. Diese Gesocks will endgültig an die Macht um ihre Volxgemeinschaft zu installieren. Nachsicht ist mit denen nicht angebracht. So etwas muss wieder zum Verstummen gebracht werden. Das hat über 50 Jahre funktioniert.
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#9 antosProfil
  • 13.06.2018, 22:01hBonn
  • Antwort auf #8 von saltgay_nl
  • Ein paar idiotische Klischees, Freude am floskelhaften Formulieren - et voilà: alles tuttikompletti durchschaut, beherzter Klick auf den Absenden-Button und schon kann man hier nachlesen, wer der Meister ist (und wer die dummen guten Deutschen). - Erbärmlich.
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#10 AndreasKAProfil