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Gay-for-Pay-Darsteller

Pornostar Tyler White gestorben

Im Alter von nur 25 Jahren ist Tyler White gestorben. Grund war offenbar eine Überdosis.


Tyler White war vier Jahre lang im schwulen Pornogeschäft aktiv (Bild: Broke Striaght Boys)

Der amerikanische Pornodarsteller Tyler White, einer der Stars des Anbieters "Broke Straight Boys" (BSB), ist vergangenen Dienstag in der Wohnung seiner Mutter im US-Bundesstaat Rhode Island gestorben. Er wurde nur 25 Jahre alt. Das berichten mehrere amerikanische Medien. White hatte seit 2014 mehr als zwei Dutzend Szenen für BSB gedreht und war auch auf CSD-Werbetouren für das Label aktiv.

Gegenüber dem Magazin "Adult Video News" bestätigte BSB-Produzentin Shannon Prewitt, dass der Darsteller tot ist, und deutete Drogenkonsum als Grund an: "Wir sind sehr traurig, weil er eine wunderbare Person war. Manche Leute haben Krankheiten, von denen sie nicht wegkommen. Leider ist er besiegt worden."

Darsteller Damien Kyle zeigte in mehreren Tweets ebenfalls seine Trauer über den Tod seines Kollegen und schrieb: "Egal, wie sehr man versucht, jemandem zu zeigen, dass es ein besseres Leben ohne Drogen gibt – das scheint sie nicht zu kümmern. Es ist sehr hart, clean zu werden." Er habe einen sehr engen Freund verloren.

White hatte zu seiner Arbeit in der Vergangenheit erklärt, dass er heterosexuell sei und nur wegen des üppigen Honorars Szenen mit anderen Männern drehte. Auf seiner Twitter-Seite nutzte er dafür die Umschreibung "Gay for Pay". In den letzten Jahren verkaufte er auch selbstgedrehte Sex-Filmchen mit "Mädchen, Jungs oder Dreiern".

Direktlink | Tyler White stellt sich in einem BSB-Video aus dem Jahr 2014 vor

Bereits vor wenigen Tagen schockierte die Meldung vom Tod des Pornodarstellers Pornodarsteller Dave Slick die schwule Fangemeinde. Er war leblos in einer Restaurant-Toilette in Chicago aufgefunden worden – in einem Krankenhaus wurde er kurze Zeit später für tot erklärt (queer.de berichtete). Zwar wurde noch keine Todesursache genannt, allerdings gab es auch bei ihm Gerüchte, dass er aufgrund von Drogenmissbrauch gestorben ist. In einem Interview mit dem Magazin "Xbiz" sagte Slick im September 2017, dass er lange gegen Drogenabhängigkeit gekämpft habe, jetzt aber clean sei. (cw)



#1 QwertAnonym
  • 16.06.2018, 10:41h
  • Abgesehen von einem tragischen tod, welcher schlimm für die familie ist...

    Aber gay4pay ist eine einzige erniedrigung für uns schwule. heteros, die sich für schwule pornos hergeben, aber sich zu schade sind sich als bi oder schwul zu outen. Ich finde das höchst verwerflich. Nochdazu, wenn es bloß um mehr geld geht.
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#2 EhrlichAnonym
#3 DanniAnonym
  • 16.06.2018, 14:51h
  • Gay4pay gibt es zwar wirklich, es gibt aber jede Menge Seiten die sich so nennen und deren Darsteller unter diesem Label nach außen hin den hetero sein sollen, in Wirklichkeit aber bi oder schwul sind. Gerade bei den sehr jungen Männern sind es die Schwulen und bisexuellen die sich zum schwulen Pornogeschäft hingezogen fühlen, bei Heteros in dem Alter 18-25 überwiegt oft die Scham von Kumpels usw. erkannt zu werden.
    Wer offen und bewusst schwule und bisexuelle Jungs engagiert sind Helix Studios und ein paar andere, wer also auf junge Männer steht ist damit besser bedient als dieser gay4pay Mist.
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#4 seb1983
  • 16.06.2018, 18:05h
  • Antwort auf #1 von Qwert
  • Von "Piemont Kirsche" über "Alpenmilch" und "Premiumqualität" braucht halt jedes Produkt sein Label.
    Bei den Trovatos ist man mit "versteckter Kamera" dabei und im Pornogeschäft müssen sich die Darsteller eben in Lack und Leder oder Uniformen stecken, zum 25 mal entjungfernen lassen oder das wirklich erste mal schwulen Sex haben, Sklave Master Spielchen darstellen oder sich beim Fußball "verführen" lassen.
    Wenns beim Zuschauer für ein paar Minuten die Illusion funktionieren lässt, warum nicht.
    Spaß hat dabei vor der Kamera ohnehin keiner, da ist es auch egal ob die Körperöffnung vor einem grade männlich oder weiblich ist.

    Gefühlt wird mir hier jede Woche ein toter oder krimineller Pornodarsteller präsentiert von dem ich noch nie was gehört habe.
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#5 Homonklin44Profil
  • 16.06.2018, 20:29hTauroa Point
  • Irgendwie werden so einige in dem Beruf nicht sehr alt.

    Bei Drogennutzern ist das allerdings auch verbreitet. Da kamen wohl zwei beungünstigende Faktoren auf einander.

    Gay for pay kann allerdings psychologisch auch nicht ganz ohne sein. Vielleicht erklärt das die Zuneigung zu den Drogen, schon bevor man süchtig wird...

    Schad um so'n Schnuckel is allemal.
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#6 OhjeAnonym
  • 17.06.2018, 03:34h
  • Antwort auf #1 von Qwert
  • Solche Aussagen sind beschämend, warum sollte es für Schwule erniedrigend sein, wenn sich jemand gerade für einen Porno als gay for pay ausgibt. Mal abgesehen davon, dass du keine Ahnung hast von seinen Hintergründen hast und nur von dir ausgehst, wer Drogen nimmt macht so einiges für Geld und die Sucht musste er mit dem Leben bezahlen. Auch die anderen Kommentare finde ich furchtbar, zum Glück repräsentiert ihr mich in keiner Weise und möchte hiermit ausdrücklich (als Schwuler) von obigen Kommentaren distanzieren!
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#7 DominikAnonym
  • 17.06.2018, 09:11h
  • Antwort auf #5 von Homonklin44
  • "Porno-Darsteller" ist auch kein Beruf, sondern allenfalls ein Job zum Geldverdienen.

    Ein Beruf ist eine Tätigkeit, die eine formale Ausbildung sprich eine rechtlich anerkannte Berufsqualifikation voraussetzt. Deswegen ist es meiner Meinung nach beispielsweise auch falsch, bei Prostituierten von "Sexarbeiter*innen" zu sprechen, nur weil man politisch überkorrekt sein will. Prostituierte/r ist ein völlig neutraler Begriff, der einfach nur ein bestimmtes Gewerbe beschreibt, aber nicht diskriminiert. Der Begriff "Sexarbeiter*in" hingegen suggeriert, es würde sich hier um einen völlig normalen Beruf handeln.

    Ehrlich gesagt halte ich es auch für kritikwürdig, wenn dem "Schicksal eines Pornodarstellers" überhaupt ein Nachrichtenwert gegeben wird. Ein Pornodarsteller ist ja in aller Regel keine herausragende Persönlichkeit, also kein großer Künstler o.ä. Außerdem sind ja viele Pornodarsteller gerade auch in dieser Branche tätig, um sich Geld für ihren Drogenkonsum zu beschaffen. Insofern überraschen solche Schicksale auch nicht.

    Ich finde nicht, dass solche "Karrieren" Vorbildcharakter haben und durch Nachrichtenwert gehyped werden müssen. Das ist unnötig. Meiner Meinung nach.
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#8 MusclebearGERAnonym
  • 17.06.2018, 09:30h
  • Antwort auf #7 von Dominik
  • Ganz meiner Meinung Dominik! Für solche Meldungen gibt es Pornoblogs. Ich wüsste auch nicht, in welchen Hetero nachrichtenportalen über Pornodarsteller berichtet wird. Es ist ein scheiss job, man hat ein frühes Verfalldatum und sollte nun wirklich kein Berufsziel für junge schwule sein. Was machen die alle mit 40+ , wenn sie nicht vorher gestorben sind?
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#9 TheDadProfil
  • 17.06.2018, 15:02hHannover
  • Antwort auf #4 von seb1983
  • ""Von "Piemont Kirsche" über "Alpenmilch" und "Premiumqualität" braucht halt jedes Produkt sein Label.""..

    Ein hübsches Beispiel für genau die Aussage, die dann im Kommentar von "Quert" steckt, denn so etwas wie die "Piemont-Kirsche" gibt es gar nicht..

    ""Sie ist so real wie Entenhausen""..

    www.welt.de/reise/article7347959/Die-grosse-Luege-um-die-Pie
    mont-Kirsche.html


    Und die träumenden Trottel fallen sämtlich auf die Werbelüge des "Gay4pay" herein..

    ""Wenns beim Zuschauer für ein paar Minuten die Illusion funktionieren lässt, warum nicht.""..

    Fragen sind als solche zu kennzeichnen, sollen sie Antworten auslösen..

    Weil man den Konsumenten mit derlei Werbe-Lügen schlichtweg verarscht, und ihm in seinem "Glauben", der sehr viel mit einer "Religiösität" zu tun hat, dann Wasser als Wein verkauft..

    Was dann noch die "Sommerpause" bei Mon Chérie betrifft, so gibt es sie gar nicht deshalb, weil man im Sommer etwa keine der eingelagerten Kirschen zur Verfügung hätte, sondern einfach aus dem Grund, weil die kleinen Pralinen in den sommerlichen Temperaturen in den Geschäften schmelzen, und dabei der Alkohol aus der Packung heraussifft..

    Zu verdanken hat man diesen Effekt dann aber einer anderen Firma, nämlich Milka, die vor 20 Jahren in Europa durchgesetzt haben, das Milchschokolade ein Anteil von Soja-Lecitin zugesetzt werden darf, um den
    "Schmelzpunkt auf der Zunge"
    zu beschleunigen..
    Damit verbunden ist aber eben auch ein früherer Schmelzpunkt der Schoko-Masse in der Raum-Temperatur, und seither sickert das Produkt bei nur 20 Grad aus der Packung..

    Eine weitere Werbe-Lüge des
    "jetzt aber schnell, es naht die sommerpause"
    sichert dann auch noch ein entleeren der Lagerbestände aus den Supermärkten, und entlastet den Hersteller von Rücksendungen unappetitlicher Packungen..
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#10 TheDadProfil
  • 17.06.2018, 15:05hHannover
  • Antwort auf #6 von Ohje
  • Schon mal darüber nachgedacht warum so viele der "Gay4pay"-Darsteller zu Drogen greifen ?

    Weil sie Sex mit Menschen haben müssen, mir denen sie keinen Sex haben wollen ?

    Und sich analog zu LGBTTIQ*-Menschen die in die Heterosexualität gepresst werden sollen dann auch einfach selbst verletzen, oder auch einfach umbringen ?
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