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Kommentare zu:
CSD Freiburg verklagt die Stadt


#1 AndreasKAProfil
  • 16.06.2018, 10:44hKarlsruhe
  • ... was ist denn da los in Freiburg? Spinnen die Kommunalpolitiker? Unfassbar, dass den CSD-Planern derartige Steine in den Weg gelegt werden!
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#2 YannickAnonym
  • 16.06.2018, 12:50h
  • Richtig so!

    Das ist pure Schikane und einer Verletzung des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit.

    Dieses Grundrecht dürfte man nur einschränken, wenn dadurch irgendwelche Gefahren entstehen, aber da ja andere Demos, Umzüge, etc. auch in der Innenstadt genehmigt werden, geht es hier nur darum, uns aus der Innenstadt fernzuhalten, damit wir die braven, "gottesfürchtigen" Heteros nicht mit unserem Anblick belästigen...

    Die alte Taktik des Unsichtbar-Machens. Und die immer Anfang noch viel schlimmerer Dinge ist.

    Das dürfen wir uns nicht bieten lassen. Wehret den Anfängen.

    Natürlich hätten wir auch besseres mit unserer Zeit und unserem Geld zu tun und es ist lästig, für Grundrechte kämpfen zu müssen, auch wenn wir das gewohnt sind. Und die Verantwortlichen setzen wohl auch darauf, dass wir den Klageweg scheuen.

    Aber es wichtig, das notfalls eben einzuklagen. Wir müssen denen zeigen, dass wir uns das nicht bieten lassen und dass wir nicht brav den Mund halten und uns nicht unsere Rechte nehmen lassen.

    Wenn die uns dazu zwingen, den Klageweg zu bestreiten, dann ist das eben so und dann müssen wir das auch tun.
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#3 PierreAnonym
  • 16.06.2018, 13:19h
  • Tja, im "Ländle" will man halt selbst in Großstädten die "Perversen" nicht in den Innenstädten haben.

    Aber wer hier wirklich pervers ist, dazu könnte man ja mal so ein paar Dinge erzählen... Denn diese ganzen ach so braven Biedermänner und selbsternannten Moral-Apostel wollen mit ihrer Hetze gegen andere ja nur von sich selbst ablenken...

    Denn meist sind die Leute, die besonders viel von Moral reden, selbst die unmoralischsten Menschen und diejenigen, die am meisten Dreck am Stecken haben... Ich habe manchmal das Gefühl, dass die sich mit ihrem Gerede selbst was vorgaukeln und sich das so lange einreden, bis sie es selbst glauben. Die sind komplett in ihre Parallelwelt abgedriftet.

    Aber nur weil die gestört sind, dürfen wir uns unsere Rechte nicht nehmen lassen. Deshalb ist die Klage (auch wenn das jetzt lästig ist) der einzig richtige Weg. Alles andere wäre nicht vertretbar gewesen.
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#4 MatsAnonym
  • 16.06.2018, 14:07h
  • Übrigens bringt ein CSD einer Stadt ja auch viel Geld. Das ist auch ein Wirtschaftsfaktor.

    Diese Provinzposse ist also nicht nur eine Missachtung von Menschenrechten und ein schwerer Image-Schaden für die Stadt Freiburg, sondern es schadet der Stadt und den ortsansässigen Unternehmen (und damit allen Bürgern) auch wirtschaftlich.

    Das zeigt aber auch, wie tief der Hass sitzen muss, wenn man dafür sogar wirtschaftliche Nachteile in Kauf nimmt.

    Aber auch wenn die Verantwortlichen noch so sehr vom Hass zerfressen sind: auf unsere Rechte werden wir nicht verzichten. NIEMALS.
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#5 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 16.06.2018, 14:13h
  • Streithansel, vertragt Euch endlich! Es geht nicht darum, wer den dicksten Kopf hat, sondern darum, was am Besten für die LGBTI-Gemeinschaft und die Stadt ist! Es geht NICHT um Euer EGO!!!!
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#6 JasperAnonym
  • 16.06.2018, 14:21h
  • ----------------------------------
    Sechs Fraktionen im Gemeinderat fordern OB Salomon zum Einlenken auf und beklagen einen "Imageschaden".
    ---------------------------------

    Gut, dass dessen Tage gezählt sind und er bald abgelöst wird...

    Der ist genau wie Boris Palmer und Winfried Kretschmann ein Beleg dafür, dass die baden-würrtembergischen Grünen erzkonservativ, stramm rechts und in Teilen sogar religiös-fanatisiert sind. Die haben mit den anderen Landesverbänden der Grünen und mit den Bundesgrünen außer dem Namen nichts mehr gemeinsam.

    Dann müssen die anderen Grünen sich aber auch mal langsam fragen, ob sie diese rechte Splittergruppe, die der gesamten Partei massiven Schaden zufügt, noch in ihren Reihen dulden wollen. Wahlerfolge in einem einzelnen Bundesland sind nicht so wichtig wie das Ansehen der gesamten Partei. Erst recht nicht, wenn sie nur durch Rechtspopulismus entstehen.
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#7 PlatonaAnonym
  • 16.06.2018, 14:28h
  • Salomon will als trouble-maker gegen die LGBT-Community auffallen, der sich in seiner Art an den fun-persons der politischen Kultur orientieret. Pendant dazu ist Palmer.

    Von denen haben wir genug. Salomon ist abgewählt, Palmer folgt.

    Nur die LGBT-Community muss bis zur letzten Minute deren gegen sie gerichteten Neurosen ertragen.
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#8 YannickAnonym
#9 Carsten ACAnonym
  • 16.06.2018, 15:27h
  • >>>>> Sechs Fraktionen im Gemeinderat fordern OB Salomon zum Einlenken auf und beklagen einen "Imageschaden". <<<<<

    Schön, dass andere ihr Amt nicht für Homohass missbrauchen. Aber was bringt das gegen einen Entscheidungsträger, der sich offenbar für einen absolutistischen Monarchen hält.

    Wenn die Grünen den nicht in den Griff bekommen, machen sich die Grünen für mich unwählbar.
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#10 GayFreiburgAnonym
  • 16.06.2018, 19:51h
  • Antwort auf #8 von Yannick
  • Hoffentlich

    Aber für mich als Freiburger findet mein schwules Leben eh in Zürich, Straßburg und Berlin statt. Eine wirkliche Szene im realen Leben gibt es kaum ... 1 Kneipe, 1 monatliche Party und das rückständigste Gesundheitsamt in Bezug auf HIV und STD (Rückfrage im März 2018: Was ist den PREP?). Zumindest gibt es eine klasse Schwerpunktpraxis.
    Vermutlich ist FR ein Opfer der schönen neuen App-Welt.
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#11 PatroklosEhemaliges Profil
#12 Homonklin44Profil
  • 16.06.2018, 21:30hTauroa Point
  • Ich war jetzt nicht in dieser Stadt und kenne das Gelände nicht, aber wenn die Angst wegen der Wagen haben, warum splittet man dann nicht kurzzeitig in einen Fußgängerstrom und eine Bypass Truck Meile und kommt hinterher wieder zusammen?

    Angesichts dessen, dass auf CSD's eigentlich immer Ordner mit den Wagen mit laufen, müssten die Art Bedenken eigentlich unsinnig sein.

    Okay, wenn dieser Boris Palmer da mitmischt, ist die Schikane wenigstens irgendwie erklärbar. So die Leuchte scheint der ja nicht grade zu sein.
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#13 Taemin
  • 16.06.2018, 22:21h
  • Der Straßenbahnverkehr wird behindert? So ein Blödsinn. Alljährlich führt in München die Parade über den Promenadeplatz und durch die Müllerstraße. Da verkehrt dann eben ein paar Stunden lang die Tram nicht. Die Lkw sind zu groß? Voriges Jahr nahm die Firma Microsoft mit einem gigantischen Wagen an der Münchner Parade teil, der die Kurven vom Max-Joseph-Platz zum Marienhof nur mit größter Mühe meistern konnte - trotzdem kein Problem fürs Münchner Ordnungsamt. Aber Freiburg ist halt hinterste Provinz. Da muss die Straßenbahn rund um die Uhr pünktlich fahren, und für Lkw gibt es eine Einheitsgröße in Millimetern. Und einen grünen OB, der vergessen hat, wofür seine Partei mal stand. In München behindert der OB (SPD) plus Stellvertreter (CSU) die Parade nicht, sondern beide marschieren Regenbogenfähnchen schwenkend in ihr mit.
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#14 lislmeitnerAnonym
  • 17.06.2018, 01:29h
  • Was sind die Leute doch einfallslos!!! Natürlich macht man jetzt schnell eine "Demo für die Demo". Also eine kleine Demo im Voraus mit einer Fußgruppe vor dem Rathaus. Es gibt nämlich für Demos keine Mengenbegrenzung!!!
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#15 jeykeyAnonym
  • 17.06.2018, 03:15h
  • Offensichtlich machen sich da in Freiburg homophobe Kräfte dran zu schaffen den CSD zu boykottieren. Ich denke diese Stadtverwaltung und der Bürgermeister sollten bei den nächsten Wahlen eine eindeutige Quittung durch Abwahl bekommen.
    Kein Mensch in der Welt braucht diese ewig Gestrigen verklemmten Spießer!!
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#16 MarkKerzmanProfil
  • 17.06.2018, 05:41hPrinceton, New Jersey
  • Wie ich hier schon am Dienstag andeutete, brauchen wir uns solche Sorgen in Los Angeles glücklicherweise nicht zu machen. Zu der Pride Parade am vergangenen Sonntag hatten die Stadtverwaltungen von West Hollywood und L.A. wieder ihre volle Unterstützung zugesagt und nach allen Kräften, finanziell und organisationsmäßig (?) dazu beigetragen, daß die Festivitäten das ganze Wochenende lang ein großer Erfolg waren. Auch die deutschen Sektionen aus San Francisco, New York und selbstredend Southern California waren stark vertreten; ihre Schwulen-Hymne Lieber Leierkastenmann, fang nochmal von hinten an ... bereitete uns Deutschsprachigen auch in diesem Jahr wieder ein großes Vergnügen. Alle Mitglieder des Stadtparlaments, städtische Mitarbeiter, Sheriffs Deputies, Dutzende Feuerwehrleute et al. waren mit von der Partie, die Stimmung jedenfalls war fröhlich-ausgelassen, alle fühlten sich willkommen, ob sie unmittelbar zur community gehören oder nicht, weißhäutig oder nicht, einheimisch, zu Besuch, immigriert oder nicht, mehr Gleichberechtigung geht gar nicht, meine Familie und unsere Bekannten dort waren wohlgemut, und wir waren uns einig: so müßte human interaction immer laufen, nicht nur Weihnachten und bei der Pride Parade; die Musik auf der Hauptbühne wie im vergangenen Jahr erste Sahne, und all das bei strahlendem Sonnenschein. Zum Abschied wurde nochmal kraftvoll auf die Pauke gehauen, und als der Ton verklungen war, hieß es, See you next year! California Dreaming, ohne Drama à la Freiburg!
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#17 KMBonnProfil
  • 17.06.2018, 10:27hBonn
  • Wir haben uns mit Stand und Wagen (Bundesamt für magische Wesen) nachträglich angemeldet, um die CSDler zu unterstützen. Es wäre doch ein schönes Zeichen, sollten noch mehr Personen und Organisationen sich mit den Organisatoren des CSD Freiburg solidarisieren und sich von irgendwelchen homophoben Quertreibern der Stadt nicht ins Bockshorn jagen lassen.
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#18 marcocharlottenburgAnonym
  • 17.06.2018, 10:52h
  • Antwort auf #15 von jeykey
  • Die Stadtverwaltung kannst du nicht abwählen. Es gehört ein neuer OB in die Funktion, der aus seinem politischem Amt heraus die Verwaltung neu einnordet. Unabhängig vom OB scheinen mir ja auch einige Fachbereichsleiter eine fragwürdige politische Einstellung zu haben, sonst würden und sollten die sich ja auch gegen den OB auflehnen. Art. 20 Abs. 3 GG: Die Verwaltung ist an Recht und Gesetz gebunden. Das scheint hier aus dem Blick geraten zu sein. Wenn es Sicherheitsbedenken wegen der LKWs gibt, dann muss man dort mit Auflagen ansetzen. Verbieten, in der größe beschränken, Führungszeugnis der Fahrer....
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#19 Carsten ACAnonym
  • 17.06.2018, 18:00h
  • Antwort auf #17 von KMBonn
  • Ich überlege auch, da zum ersten mal hinzufahren. Alleine schon aus Prinzip.

    Wäre echt toll, wenn möglichst viele Leute ihre Solidarität zeigen und das zum größten CSD machen würden, den Freiburg je gesehen hat. Um zu beweisen, dass wir uns das nicht bieten lassen und dass die mit solchen Bestrebungen das genaue Gegenteil erreichen...
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#20 irgendwereben
  • 20.06.2018, 20:05h
  • Das Verwaltungsgericht Freiburg hat heute im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes beschlossen, dass die Route über die Kaiser-Joseph-Straße geführt werden darf.

    Die Stadt hat angekündigt gegen den Beschluss keine Rechtsmittel einlegen zu wollen.
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