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Österreich

Pink Lake kehrt zurück nach Pörtschach

Vom 23. bis 26. August feiern (nicht nur) queere Menschen aus ganz Europa wieder am Wörthersee. Im elften Jahr des einzigartigen LGBT-Festivals gibt es einen Ortswechsel und weitere Neuerungen.


Ende August übernehmen die Einhörner wieder den Wörthersee – diesmal wieder in Pörtschach und nicht in Velden (Bild: Wörthersee Tourismus)

Seit mittlerweile elf Jahren ist Pink Lake das queere Sommerparty-Highlight am Wörthersee. Von Donnerstag, den 23. bis Sonntag, den 26. August trifft sich die LGBT-Community aus ganz Europa zusammen mit Freunden zum alljährlichen Szene-Event mit echtem Kultstatus in einzigartiger Location.

Doch diesmal ist vieles anders und einiges neu: Das Festival ist in den ersten zehn Jahren so gewaltig gewachsen, dass sich die Organisatoren Gedanken über eine Weiterentwicklung gemacht haben. Die wichtigste Veränderung: Pink Lake kehrt an seine Wurzeln nach Pörtschach zurück und bringt mit dem Ortswechsel neuen Schwung in das viertägige Event.

Erstes Party-Event schon am Mittwoch

Die maßgeblichen Erfolgsfaktoren des Festivals bleiben unangetastet (tagsüber Beachclub, abends drei Party-Highlights), aber vieles wird dieses Jahr "runderneuert" und weiter optimiert. So startet das Festival schon am Mittwoch, den 22. August mit einem "Pre-Event" in der Schlossvilla Miralago: Unter dem Motto "Love is love" präsentiert der österreichische Queer-Star Virginia Ernst ihre neuesten Lieder.

Den ersten offiziellen Einsatz haben die Festivalbesucher am Donnerstag, den 23. August im Schloss Leonstain im Herzen von Pörtschach. Zur traditionellen "Almdudler Almrausch Party" kommen die allermeisten Besucher in Dirndl oder Lederhose. Los geht's in diesem Jahr bereits um 18.30 Uhr (bei freiem Eintritt für alle) im Schlossgarten mit der "Pink'n Almrausch Wies'n" – inklusive Bieranstich durch die beiden Drag-Hosts Melli & Mataina. Um 21.30 Uhr öffnen dann die Tore zum Schloss-Innenhof, wo direkt unter der tausend Jahre alten Linde u.a. die Stockhiatla auftreten werden. DJ James Munich in der "Sissy-Lounge" und DJane Käry in der "Franzl-Lounge" sorgen an den Turntables für Stimmung bis in die frühen Morgenstunden.


Die beiden Drag-Hosts Melli & Mataina sind auch in diesem Jahr wieder dabei (Bild: Wörthersee Tourismus)

Das stillgelegte Fabrikgebäude beim Bad Saag mit all seinen Zahnrädern, Maschinenteilen und Hochöfen ist der ideale Rahmen für die Clubnacht am Freitag. "Dance all the night" lautet das Motto. Der Erfolg der letzten beiden Jahre gab ganz klar vor, was von den Gästen gewünscht ist: So werden die zwei Dancefloors ("Kleine Disco" und "Doppel-D") mit den Resident DJ's James Munich (München), Djane Käry (Frankfurt) und DJ Sunshine (Hamburg) bespielt.

Die größte Tanzfläche mitten auf dem See


Absolutes Highlights von Pink Lake ist seit Jahren die "Boat Cruise Party" auf dem Wörthersee. Aufgrund der großen Nachfrage werden am Samstag auch in diesem Jahr wieder drei Schiffe aus der Flotte der Wörthersee-Schifffahrt in See stechen. Durch das spektakuläre Vertauen (Zusammenbinden) werden die drei Boote im Laufe des Abends zur größten Tanzfläche auf dem See.

Direktlink | Eindrücke von der "Boat Cruise Party" im Vorjahr

Neu wiederum ist das Beach-Club-Konzept beim Festival: Vom Donnerstag bis zum Sonntag wird die Blumeninsel (Halbinsel vor Pörtschach) zum "Pink Island" – inklusive saftig grüner Liegewiese, türkisblauem Wasser, chilligen Liegen, sanftem Sound der DJs und natürlich der beliebten Beachgames von Melli & Mataina.

Wer dann immer noch Abwechslung sucht, nützt das Wassersport-Angebot mit Wakeboard oder den Aqua-Tubes oder pendelt mit dem Shuttle-Boat von der Insel zum Leon-Beach, wo ein weiteres Beachclub-Angebot auf die Gäste wartet. (cw/pm)



#1 goddamn liberalAnonym
  • 18.06.2018, 09:52h
  • Bei aller Liebe.

    Ich wüßte nicht, weshalb ich in einem Land mein Geld lassen sollte, in dem Wiking-Jugend-Stache Vizekanzler ist.
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#2 SchnitzelsemmelAnonym
  • 18.06.2018, 10:56h
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • Warum ganz Österreich meiden, nur weil man den Vizekanzler dort nicht mag? Ich bin auch weiterhin gerne in Deutschland, obwohl ich den Seehofer nicht ausstehen kann.

    Österreich hat für seine Größe eine respektable Queer-Szene, gerade in Wien und Umgebung. Daher finde ich es gut, wenn diese auch am international bekannten und touristisch sehr beliebten Wörthersee sichtbar feiert.
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#3 herve64Ehemaliges Profil
#4 andreAnonym
  • 18.06.2018, 12:03h
  • Ich war dort, als es, das letzte mal, in Pörtschach war. War ganz nett. Bootsparty war sehr gut. Das ist wirklich speziell. Wir waren allerdings meist wandern in der schönen Umgebung. Chillen naja, nicht so richtig. Auf dem See sind Motorboote zugelassen. Und da wird eben Wasserski gefahren. Aber OK. Was ich toll fand, wir sind mit dem Zug, direkt von München angereist, die Fahrt über die Tauernbahn. Tolle Landschaft. Ansonsten hat es mir Wien, Niederösterreich mit Weinviertel angetan. Radeln am besten. Brotzeit beim Weinbauern. Jeden Tag hatte ein Anderer offen. Einsame Spitze. Österreich ist ein sehr schönes Land.
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#5 Rechtsruck-WatchAnonym
  • 18.06.2018, 14:59h
  • Antwort auf #3 von herve64
  • Dass dir vom Seehofer-Söder-Katholibanland betrachtet nicht klar wird, wie weit und breit rechts die Sache mit Kurz ist, liegt auf der Hand. Wer, wenn nicht die Österreicher_innen, hat den braunen Ösi-Kanzler denn gewählt? Die bekommen von mir kein Touristengeld. So wie die Orbán-hörigen und Kreuze nagelnden Bayern übrigens auch nicht.
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 18.06.2018, 15:34h
  • Antwort auf #2 von Schnitzelsemmel
  • "Warum ganz Österreich meiden, nur weil man den Vizekanzler dort nicht mag?"

    Eine antifaschistische Grundhaltung hat mit Mögen oder Nichtmögen nichts zu tun. Hier geht es ums ethische Prinzip.

    gfx.sueddeutsche.de/apps/e563408/www/

    Seehofer ist sicher nicht mein politischer Favorit, aber er ist nie mit Nazis durchs Gelände gerobbt.

    Für mich gibt es einen klaren Unterschied zwischen politischem Gegner und politischem Feind.
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#7 goddamn liberalAnonym
  • 18.06.2018, 15:41h
  • Antwort auf #3 von herve64
  • "Und Wien ist einfach traumhaft schön."

    Das ist Orbans Budapest auch. Und Putins St. Petersburg erst recht.

    Schön ist eben nicht immer gut.

    Und: Das demokratisch regierte Österreich, in dem ich als Kind mit meinen Eltern Urlaub machte, war nett, aber nicht geil.
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#8 Rechtsruck-WatchAnonym
#9 goddamn liberalAnonym
  • 18.06.2018, 17:21h
  • Antwort auf #8 von Rechtsruck-Watch
  • Eklig und eklig ist dann doch manchmal zweierlei.

    Die Wiking-Jugend Straches wurde 1994 von der Kohl-Regierung [!] verboten.

    Das ist schon ein anderes Kaliber als die abstoßende Bromance Seehofers mit dem Westentaschen- Horthy.
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