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Kommentare zu:
Streit um Parade-Route: CSD Freiburg siegt vor Gericht


#1 KMBonnProfil
  • 21.06.2018, 09:34hBonn
  • Gratulation den CSD-Organisatoren! Sie haben sich nicht unterkriegen lassen und auf ganzer Linie gewonnen.

    Ich freue mich schon auf den CSD Freiburg und werde mit dem Dienstwagen des Bundesamtes für magische Wesen in der Parade sowie mit Infostand beim Straßenfest mit dabei sein.

    Am Stand würden wir uns freuen, queere Nachwuchsautoren begrüßen zu können, die für ihre buchprojekte einen Verlag für queere Literatur und/oder Fantasyliteratur suchen.
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#2 von_hinten_genommenAnonym
  • 21.06.2018, 10:08h
  • Prima, es wäre auch höchst fragwürdig gewesen, wenn anders entschieden worden wäre.
    Nun darf die Stadt Freiburg erklären wie sie zu ihren eigenartigen Entscheidungen gekommen sind und stehen nun als intolerant da :-))
    Tja, das nennt sich Eigentor.
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#3 herve64Ehemaliges Profil
  • 21.06.2018, 10:12h
  • Antwort auf #1 von KMBonn
  • Ich hätte dem CSD-Verein auch nichts anderes geraten als zu klagen.

    Beschämender und regelrecht peinlich ist das allerdings für eine Stadt, die noch von einem Bündnisgrünen als OB regiert wird, zeigt es doch, dass es auch in dieser Partei mehr als genug Zeitgenossen gibt, für die Gleichbehandlung ein Fremdwort ist und wohl auch bleiben soll.
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#4 Rabauke76Anonym
#5 Rosa SoliAnonym
  • 21.06.2018, 10:32h
  • Gratulation an die CSD-Veranstalter! Und was für eine schallende Ohrfeige für die Stadtverwaltung in Freiburg und ihren grünen Oberbürgermeister Salomon. Der hätte verhindern müssen, dass es so weit kommt.
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#6 YannickAnonym
  • 21.06.2018, 10:45h
  • Gut so!!

    Das zeigt, dass es sich lohnt zu kämpfen.

    Aber es ist auch ein Armutszeugnis für die Grünen!!

    Es ist schon traurig genug, dass man einen grünen Oberbürgermeister in einem Bundesland mit einem grünen Ministerpräsidenten erst vor Gericht dazu zwingen muss, demokratische Grundrechte wie Versammlungsfreiheit zu achten. Zumal die anderen Ratsfraktionen ihn mehrmals zum Einlenken aufgefordert und darauf hingewiesen haben, dass er seiner Stadt nicht nur das Image ruiniert, sondern auch wirtschaftlich schadet.

    Aber von den baden-württembergischen Grünen mit Dieter Salomon, Boris Palmer, Winfried Kretschmann & Co erwartet man auch nichts anderes.

    Aber was mich echt schockiert ist das Schweigen der Bundes-Grünen, auf die das ja auch ein ganz schlechtes Licht wirft. Die konnten ihn vielleicht nicht zum Einlenken zwingen, aber sie hätten schon auch deutliche Worte finden können, dass das nicht ihre Politik ist und dass sie auf unserer Seite stehen.

    Selbst CLAUDIA ROTH, die sonst ungefragt zu jedem nur erdenklichen Thema ihre Meinung in die Welt rauspustet und die bei Politikern anderer Parteien sehr schnell den moralischen Zeigefinger hebt, ist bei Homophobie und Transphobie in den eigenen Reihen plötzlich ganz still.

    Und auch die entsprechenden LGBTI-politischen Sprecher der Grünen (z.B. SVEN LEHMANN) haben geschwiegen. Auch hier wieder: die sind ganz vorne dabei, andere Parteien zu kritisieren, aber bei Homohass und Transhass in Reihen der Grünen sind die ganz still.

    Auch bei den Grünen geht also offenbar leider die Parteiraison und machtpolitische Interessen über Inhalte und Grundrechte. Schade!

    Naja, auch wenn ich bisher immer die Grünen gewählt habe, kann ich ja auch ganz leicht zu anderen Parteien wechseln. Denn im Gegensatz zu Parteien, können wir uns aussuchen, wem wir unsere Stimme geben.
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#7 LorenProfil
  • 21.06.2018, 10:53hGreifswald
  • Eine richterliche Entscheidung, die nur diejenigen überraschen dürfte, deren Rechtsverständnis nicht mit ihrer Diskriminierungswut mithält.
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#8 GerritAnonym
  • 21.06.2018, 11:35h
  • Antwort auf #6 von Yannick
  • Ja, das zeigt leider, dass auch bei den Grünen das Wohl der Partei über allem anderen steht.

    Bloß nicht der eigenen Partei schaden. Und dann noch der übliche Korps-Geist in der deutschen Politik.

    Das war mal anders: es gab mal Zeiten, wo die Grünen durchaus kontrovers diskutiert und gestritten haben. Aber wenn der neue Parteivorsitzende Robert Habeck die Grünen zur Volkspartei machen will, darf man es sich halt auch nicht mit Homohassern verscherzen.

    Allerdings sollten die Grünen eines nicht vergessen:
    wenn sie eine ihrer jahrzehntelangen, treuen Kernwählergruppen vergrault und der Wandel zur Volkspartei sollte nicht gelingen, dann kommen wir nicht einfach wieder als Notstopfen zurückgedacket so als wäre nichts geschehen...

    Da müssen die Grünen sich schon entscheiden, ob sie uns als treue Wähler behalten wollen oder ob sie auf uns keinen Wert mehr legen. Die baden-württembergischen Grünen haben sich schon entschieden. Die Bundes-Grünen mit ihrem Schweigen dazu eigentlich auch...
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#9 MSM020NLAnonym
#10 GhyslainAnonym
  • 21.06.2018, 12:10h
  • Antwort auf #8 von Gerrit
  • Ich habe ehrlich gesagt noch nie verstanden, warum so viele LGBTI so versessen auf die Grünen sind.

    Ja, sie haben sich oft für uns eingesetzt, aber eben auch oft nicht.

    Ich verstehe z.B. nicht, weshalb die SPD und die FDP immer wieder kritisiert werden, wenn sie vor der Union kuschen, aber wenn z.B. die hessischen Grünen genauso vor der Union kuschen und sich nicht der Bundesrats-Initiative zum Art. 3 GG anschließen, soll das plötzlich okay sein...
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#11 CynthEhemaliges Profil
#12 PfuiAnonym
  • 21.06.2018, 13:04h
  • Antwort auf #6 von Yannick
  • "Naja, auch wenn ich bisher immer die Grünen gewählt habe, kann ich ja auch ganz leicht zu anderen Parteien wechseln"

    Ach tatsächlich?
    Nachdem die SPD ja bereits zum Paria erklärt wurde und jetzt die Grünen auch die geforderte Zuverlässigkeit vermissen lassen, bleibt ja nur noch die Linkspartei, oder? Bei all den Fragezeichen, die die Linke sonst so aufkommen lässt.
    CDU/CSU und AfD dürften doch erst recht unwählbar sein.
    Was die FDP angeht....naja.
    Auch diese Partei hat oft genug bewiesen, wie wenig ihr unsere Rechte wert sind.

    Schön wenn man Alternativen hat.
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#13 KMBonnProfil
  • 21.06.2018, 13:04hBonn
  • Antwort auf #11 von Cynth
  • Man kann das Bundesamt für magische Wesen in Bonn ja tatsächlich besuchen. Und was das Glitzern schwuler Vampire betrifft, unser Elektriker macht grad die Planung für den Winter.
    O-Ton: Wo Platz ist für 10.000 LEDs auf der Hausfassade, da ist auch Platz für 80.000 LEDs.

    Auf dem Cologne Pride, dem CSD Hamburg und dem Ruhr CSD Essen werden wir übrigens ebenfalls präsent sein.
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#14 GerritAnonym
  • 21.06.2018, 14:37h
  • Antwort auf #12 von Pfui
  • Wieso z.B. nicht mal eine Partei wählen, die an der 5%-Hürde scheitert?

    Das ist als Zeichen des Protestes besser als gar nicht zu wählen.

    Denn wenn man nicht wählen geht, weiß niemand, ob das aus Faulheit, Desinteresse, Vergessen, nicht geschafft oder was auch immer geschehen ist oder eben als Zeichen des Protestes.

    Aber wenn man eine der sog. "Splitterparteien" wählt, macht man damit deutlich, dass man mit der Politik von keiner der im Bundestag vertretenen Parteien einverstanden ist.

    Und da es da auch ganz konkret um Parteienfinanzierung geht und das direkte Auswirkungen auf die staatlichen Zuwendungen an die Parteien geht, ist das auch eine Sprache, die alle Parteien sehr gut verstehen. Denn wenn es um die eigene Parteikasse geht, sind die alle plötzlich sehr hellhörig.

    Also:
    statt gar nicht zu wählen, lieber eine Splitterpartei wählen. Die wird es dann zwar vermutlich auch nicht ins Parlament schaffen, aber es ist ein unmissverständliches Zeichen des Protestes und trifft die anderen Parteien über die Parteinfinanzierung ganz direkt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #12 springen »
#15 LillyComptonAnonym
  • 21.06.2018, 17:27h
  • Ich bin froh das geklagt wurde und die Orga nicht kleinbei gegeben hat.

    Ich denke das garantiert noch mehr Grüne kritik geübt hätten wenn sie es gewusst hätten.

    Wenn der verband vor Ort auf seiner Seite etwas postet heißt es ja nicht das alle grünen bundesweit benachrichtigt werden das freiburg was neues hat.

    ich z. b. bekomm nur nachrichten von meinem kreisverband. Hätte ich gewusst das der Grüne OB sich so verhält hätte er auch eine kritische mail mit grünen grüßen bekommen.

    naja jetzt kam trotzdem die watsche von nebenan. der dritten säule da ;)
  • Antworten » | Direktlink »
#16 swimniAnonym
#17 YannickAnonym
  • 21.06.2018, 17:38h
  • Antwort auf #15 von LillyCompton
  • "Ich denke das garantiert noch mehr Grüne kritik geübt hätten wenn sie es gewusst hätten."

    Sorry, aber die Bundespartei hat das gewusst.

    Und mir kann auch keiner erzählen, dass z.B. gerade die queerpolitischen Sprecher der Parteien nicht hier auf queer.de mitlesen.

    Und queer.de hatte über mehrere Tage mehrere Artikel zu dem Thema.

    Dass nicht jedes kleine Parteimitglied das mitbekommen hat, ist klar. Aber die oberen Kreise der Partei wussten davon. Zumal solche Sachen auch parteiintern alleine schon über "Flurfunk" schnell die Runde machen.
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#18 PatroklosEhemaliges Profil
#19 LillyComptonAnonym
  • 21.06.2018, 19:13h
  • Antwort auf #17 von Yannick
  • Wenn du mir quellen und beweise liefern kannst dann ließe sich auch nachträglich was nach "oben" kommunizieren.

    Wenn du bei den Grünen wärst wüsstest du auch warum im Moment viel zu tun ist und durchaus etwas übersehen werden kann.

    Ist dir werter Triqqie das noch nie passiert das du vor Arbeitslast was übersehen hast?
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#20 KaktusAnonym
#21 LillyComptonAnonym
#22 KaktusAnonym
#23 PatroklosEhemaliges Profil
#24 MarcAnonym
  • 22.06.2018, 07:35h
  • Schlimm genug, dass man im Jahr 2018 noch solche Prozesse führen muss in Deutschland. Aber gut, dass die Judikative die homophobe Stadtverwaltung von Freiburg klar in die Schranken gewiesen hat. Eine verdiente letzte Ohrfeige für einen zurecht endlich abgewählten Oberbürgermeister!
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#25 YannickAnonym
  • 22.06.2018, 10:38h
  • Antwort auf #23 von Patroklos
  • Beides grüne OBs in baden-württembergischen Großständten, die sich schon mehrfach homophob geäußert und/oder verhalten haben.

    Und das schon seit langem.

    Aber nein, davon bekommt die Bundespartei angeblich gar nichts mit.

    Dann haben die entweder die letzten Jahre geschlafen und weder die Medien, noch die Bürgerbeschwerden, noch die Diskussionen in der eigenen Partei mitbekommen - oder sie wollten das alles nicht mitbekommen.
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#26 YannickAnonym
  • 22.06.2018, 10:45h
  • Antwort auf #21 von LillyCompton
  • Niemand hier hat bestritten, dass Du persönlich Dich engagierst.

    Aber wenn Du wirklich glaubst, die Parteispitze und die queerpolitischen Sprecher hätten das nicht mitbekommen und wenn Du nicht weißt, dass das nicht das erste mal ist, dass sich die baden-württembergischen Grünen (inkl. Herrn Solomon, aber auch Herr Palmer, Herr Kretschmann & Co) homo- und transphob verhalten oder geäußert haben, dann hast Du wirklich die letzten Jahre gepennt.

    Gib nur mal hier auf queer.de in die Suchfunktion "Boris Palmer" und "Dieter Salomon" ein und dann guck mal, was da alles an Artikeln kommt und aus welchem Zeitraum die sind.

    Bei den ersten Vorfällen habe auch ich (genau wie Du) noch gesagt "Okay, vielleicht haben die das nicht mitbekommen." Aber nach Jahren mit Dutzenden Vorfällen kann das nicht mehr sein. Erst recht nicht, wenn man parallel bei anderen Parteien jeden Fliegenschiss in jedem noch so kleinen Kuhkaff mitbekommt und kritisiert, aber in der eigenen Partei soll man dann über Jahre (!!) nicht mitbekommen, was in grün regierten Großstädten und Bundesländern passiert und auch in der überregionalen Presse behandelt wird?

    Sorry, aber das kannst Du doch bei aller Liebe zu Deiner Partei nicht ernsthaft irgendwem weismachen wollen...
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#27 PierreAnonym
  • 22.06.2018, 11:02h
  • Schon seit Jahren schreibe ich den Grünen (Bundespartei) bei jeder solcher Meldung eine E-Mail, sie sollen sich doch bitte mal öffentlich zu den Grünen in Baden-Württemberg positionieren und deutlich machen, ob das auch ihre Linie ist, oder nur der Grünen in Baden-Württemberg.

    Es geht dabei ja nicht nur um Homophobie und Transphobie, sondern teilweise auch um Rassismus oder z.B. auch um Kretschmanns Hetze gegen den Schutz der Bürger vor zu hohen Dieselabgasen, wo er sogar Anton Hofreiter runterputzt.

    Auf die meisten Mails bekomme ich gar keine Antwort und wenn eine Antwort kommt, dann nur Standard-Mails mit den üblichen Ausflüchten und Relativierungen.

    Und ganz im Gegenteil:
    seitdem Kretschmann erster grüner Ministerpräsident ist, ist seine Stellung in der Partei gefestigter denn je. Niemand wagt es, ihn offen zu kritisieren oder sich gar von ihm zu distanzieren. Weil sie alle sich wünschen, dass noch mehr so erfolgreich sind und für ihre Parteikollegen zahlreiche Pöstchen rausholen.

    Letztlich sind die Grünen also auch nicht anders als jede andere Partei: die Partei und ihr Erfolg stehen an erster Stelle und die Inhalte sind dann zweitrangig.
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#28 LorenProfil
#29 Carsten ACAnonym
  • 22.06.2018, 11:43h
  • Schon viel zu lange schweige ich zu den verbalen und tätlichen Schikanen gegen LGBTI aus den Reihen der baden-württembergischen Grünen.

    Und genauso zum Schweigen und Wegsehen der anderen Landesverbände und der Bundespartei.

    Aber auch meine Geduld ist nicht grenzenlos.

    Dass erst ein Gericht die baden-württemberischen Grünen zwingen muss, auch LGBTI ihre Grundrechte zu gewähren, ist ein Skandal. Da darf auch die Bundespartei nicht zu schweigen. Zumal es schon seit Jahren so geht.

    Ich bin gewillt, noch ein letztes mal ein Auge zuzudrücken. Aber eines sage ich ganz klipp und klar: sollte es nochmal irgendwo in Deutschland unter einem grünen Bürgermeister, Landrat, Ministerpräsidenten oder was auch immer zu solchen oder ähnlichen Aktionen kommen und der Rest der Partei wieder dazu schweigen und keine Konsequenzen ziehen, dann sind die Grünen für mich endgültig unwählbar. Punkt.

    Ist deren Entscheidung... (Aber sie erinnern sich hoffentlich daran, war mit der FDP passiert ist, als sie ihre LGBTI-Wähler einmal zu oft verarscht hat. Stichwort 5%-Hürde.)
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#30 PfuiAnonym
  • 22.06.2018, 13:22h
  • Antwort auf #29 von Carsten AC
  • "Ist deren Entscheidung... (Aber sie erinnern sich hoffentlich daran, war mit der FDP passiert ist, als sie ihre LGBTI-Wähler einmal zu oft verarscht hat. Stichwort 5%-Hürde.)"

    Das glaubst Du doch nicht im Ernst, dass das der Grund für den Ausflug der FDP in die APO war.
    Womit rechtfertigt sich denn Deiner Meinung nach deren Wiedereinzug 2017?

    Nein, wir bzw. unsere Anliegen sind und bleiben für ALLE Parteien ein Nebenschauplatz, ein nettes Mittel um je nach Klientel mal Liberalität oder Wertkonservativismus zur Schau zu stellen.

    Gewöhnt Euch an die geringe Bedeutung oder wir müssen noch erheblich mehr Rabatz machen um gehört zu werden.

    Wahlen beeinflussen unsere Anliegen nicht wirklich.

    Klar ist aber:

    Wirklich unwählbar sollten für uns alle Parteien ab Union und weiter Rechts sein.
    Denn für deren Klientel sind wir nur als Sündenbock zu gebrauchen.
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#31 Julian SAnonym
  • 22.06.2018, 14:25h
  • Hoffentlich haben die Freiburger / baden-württembergischen Grünen wenigstens so viel Anstand, den CSD, der gegen ihren Widerstand durchgesetzt wurde, nicht für ihre Partei-Propaganda zu missbrauchen.

    Sollten sie diesen Anstand vermissen lassen, müssen wir ihnen unmissverständlich zeigen, was wir davon halten.
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#32 KaktusAnonym
#33 PeerAnonym
  • 22.06.2018, 15:58h
  • Spätestens jetzt, nach dem Gerichtsurteil dürfte jeder Grüne erst recht die Spitzenriege, mitbekommen haben, dass da in seiner Partei was passiert.

    Aber nach wie vor kein Wort:
    - kein Wort der Freude über das Urteil
    - keine Entschuldigung
    - kein Ermahnen der baden-württembergischen Grünen

    Von niemandem... Weder von den queeren Grünen, noch der Parteispitze, noch der Fraktionsspitze, noch den Sprechern.

    Die Grünen wollen das wohl aussitzen. Wie damals Helmut Kohl mit Problemen umging. Die Grünen sind längst Establishment - aber im negativen Sinne.
  • Antworten » | Direktlink »
#34 KaktusAnonym
#35 LillyComptonAnonym
  • 22.06.2018, 17:00h
  • Antwort auf #26 von Yannick
  • Sorry aber mit liebe zur Partei hat das nichts zu tun.

    Vor allem stören mich deine Vorannahmen die du so tätigst um mir weißmachen zu wollen ich hätte das letztes jahr schon mitkriegen müssen.

    Ihr weißen seit manchmal sehr überheblich. Nicht jeder Mensch bekommt in jedem Land jede info zum Täterland deutschland mit.

    Bei dir hab ich eher das gefühl das es dir mehr um werbung für andere Parteien geht als etwas zu ändern.

    Und an die anderen: Natürlich sind die Grünen eine Partei und wie überall gibt es auch bei uns rassistische, sexistische, homophobe, transphobe, biphobe, interphobe, ableistische usw. heinis.

    Niemand ist einfach mal so heilig.

    Und Yannik, deine sexistischen und behindertenfeindlichen beleidigungen kenne ich nur zu gut. Du bist auch nicht besser als die Leute die du kritisierst.

    Medienartikel sind keine Handfesten Beweise.

    Und ein Queerpolitischer Sprecher ist nur ein Sprecher. Die oder der nichts entscheidet.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#36 KaktusAnonym
  • 22.06.2018, 17:16h
  • Da versucht jemand etwas schön zu reden, wo es nichts mehr schön zu reden gibt. Fakt ist das die Grünen Spitze sich schon letztes Jahr von Palmer distanziert haben.
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#37 PatroklosEhemaliges Profil
#38 LillyComptonAnonym
  • 22.06.2018, 18:59h
  • Antwort auf #33 von Peer
  • "- kein Wort der Freude über das Urteil"

    Ließ meinen ersten Kommentar zu dem Thema doch noch mal.

    1/3 Wiederlegt.

    Ich kann nicht für die Ganze Partei sprechen aber ich selbst würde mich bei der CSD Freiburg Orga dafür entschuldigen das der Parteikollege nicht in Übereinstimmung mit den Parteirichtlinien gehandelt hat.

    Nur für die Kommentoren hier gilt das größtenteils nicht. Die üblichen hier haben selbst genug dreck am Stecken (was sich alles Nachlesen lässt ;))
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#39 KaktusAnonym
  • 22.06.2018, 20:05h
  • Antwort auf #37 von Patroklos
  • Bitte erst lesen und dann Antworten. Ich habe nicht gesagt das Volker Beck nicht mehr bei den Grünen ist. Von 1994 bis 2017 gehörte Volker Beck den Bundestag an. Es würde den Rahmen sprengen um hier auf zu zählen was Volker Beck für alle LGBTI Menschen nicht nur für Deutschland geleistet hat und immer noch leistet. Seine vielen vielen Auszeichnungen bestätigen dieses. Volker Beck war auch immer ein Sprachrohr nach Außen für viele Homosexuelle. Dieses fehlt mir seitdem Volker Beck leider nicht mehr den Bundestag angehört. Und es ist fraglich ob wir jemals wieder so einen unermüdlichen Kämpfer bekommen werden. Solltest dir die Vita von Volker Beck mal anschauen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#40 LillyComptonAnonym
  • 23.06.2018, 00:15h
  • Antwort auf #39 von Kaktus
  • das soll jetzt möglichst nich negativ klingen und ich weiß auch nicht wie das jetzt bei dir ankommt.

    Es gibt da noch ein paar haken.
    Aller liebe den alten Zeiten zum trotz, was du gerade gesagt hast galt mehr für das LG in LGBTIQA*

    Es gibt noch sehr viel zu kämpfen bis der Regenbogen ergo die Vielfalt der Menschheit akzeptiert wird.

    Es geht zwar auch um Homosexuelle wozu ich auch zähle aber auch um noch so viel mehr wozu ich auch zähle. Ja das ist möglich ;)

    Und um für mich mal einen Schlusstrich unter dem Streitgespräch zu ziehen welches sich entwickelt hat:

    Ich wiederhole: Ich bin froh das die Orga des CSD Freiburg geklagt hat und freue mich über die Watsche für alle die das verhindern wolten.

    Eines wunderschönen Tages haben wir das hier auch in Potsdam statt uns in einer Seitenstraße bei sexistischen Witzen auf der Bühne zu verstecken.

    Geht hin und zeigt voller Stolz das ihr da seid, das widerstand eben doch etwas bringt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#41 AFD-WatchAnonym
#42 Homonklin44Profil
  • 23.06.2018, 09:51hTauroa Point
  • Antwort auf #39 von Kaktus
  • Erinnert sich auch noch wer an seinen vehementen Einsatz zur legalisierten Körperverletzung für Jungs, auch als "Beschneidung" tituliert? Aus religiösen Gründen, ohne medizinische Notwendigkeit, weil irgendwelche uralten Rituale das vorgeben....
    Und ob die Jungs vielleicht ein Interesse an körperlicher Unversehrtheit hätten? Interessiert keinen, man kann's ihnen ja als so wunderbar eintrichtern, nicht für sich selbst entscheiden zu können. Wie's die Religiösdurchtränkten ja ganz gerne haben.

    Daher etwas strittig, die Person.
    Da gab's auch noch die Pädophilie-Debatte, und einige merkwürdige Haltungen/VÖ's dazu.

    Seinen Drogen-Ausflug kann man ihm verzeihen, da steckt bestimmt so mancher Politmensch seine Nase ins Kristalline, wenn man da genau hinsehen müsste.

    Natürlich erinnert man sich lieber all der guten Taten. Eigenheit des meistmenschlichen Gehirns.
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#43 YannickAnonym
  • 23.06.2018, 10:19h
  • Antwort auf #35 von LillyCompton
  • Was für ein Blödsinn. Ich greife nur mal einige Punkte raus:

    ...................................
    Nicht jeder Mensch bekommt in jedem Land jede info zum Täterland deutschland mit.
    ..................................

    Es geht nicht darum, was man im Ausland mitbekommt. Sondern was die Grünen innerhalb Deutschlands mitbekommen, was in Teilen ihrer Partei abgeht.

    ..................................
    Bei dir hab ich eher das gefühl das es dir mehr um werbung für andere Parteien geht als etwas zu ändern.
    .................................

    Und wo habe ich für andere Parteien Werbung gemacht. Man kann natürlich jede Kritik an einer Partei immer als Werbung für andere Parteien ansehen. Aber dann dürfte man ja gar keine Kritik mehr äußern.

    .....................................
    Natürlich sind die Grünen eine Partei und wie überall gibt es auch bei uns rassistische, sexistische, homophobe, transphobe, biphobe, interphobe, ableistische usw. heinis.
    .....................................

    Das ist schon traurig genug, dass solche Leute in der Partei geduldet werden. Aber es geht hier vor allem darum, dass der Rest der Partei dann auch noch dazu schweigt und wegsieht.

    Die rassistischen, homophoben, transphoben, etc. Teile müssen nur erfolgreich genug sein und schon ist das dem Rest der Partei egal, womit die Erfolg hatten.

    Also geht es den Grünen auch nicht um Prinzipien und Inhalte, sondern nur um den Partei-Erfolg also um Pöstchen.

    ..................................
    Niemand ist einfach mal so heilig.
    ...................................

    Es gibt aber auch noch ganz viel zwischen "heilig" und homophob. Jeder Mensch hat Fehler. Aber LGBTI ihre Grundrechte zu nehmen, ist kein Fehler, sondern schlicht homo- und transphob.

    ..................................
    Und Yannik, deine sexistischen und behindertenfeindlichen beleidigungen kenne ich nur zu gut. Du bist auch nicht besser als die Leute die du kritisierst.
    ..................................

    Netter Versuch, aber mit Unterstellungen ohne jeden Beleg disqualifizierst Du Dich nur selbst. Haben Grüne es jetzt schon nötig, auf so ein Niveau zu sinken, dass sie einfach mal wild Unterstellungen äußern, wenn ihnen die Argumente ausgehen?!

    ....................................
    Und ein Queerpolitischer Sprecher ist nur ein Sprecher. Die oder der nichts entscheidet.
    ....................................

    Richtig. Aber eine Meinung dürfen auch queerpolitische Spreche haben und diese sogar äußern.

    Es geht doch auch nicht um irgendwelche "Entscheidungen", wie z.B. Partei-Ausschlüsse. Sondern es geht einfach nur darum, Stellung zu beziehen und sich von homophoben Positionen zu distanzieren.

    Oder brauchen Grüne dafür immer das Okay der Parteivorsitzenden, um eine eigene Meinung zu haben?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »

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