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Event im Berliner Jahn-Sportpark

Respect Gaymes: Kicken unter dem Regenbogen

Während in Russland die Multimillionäre des Fußballs um den Titel kämpfen, werden am 7. Juli in der deutschen Hauptstadt wieder Dutzende Amateur-Teams bei den Respect Gaymes für gegenseitiges Verständnis Bällen hinterherrennen.


Teilnehmer bei den Respect Gaymes: Das Event gibt es bereits seit 2005 (Bild: LSVD Berlin-Brandenburg)

Das Berliner Sport- und Kulturevent unter dem Regenbogen steht erneut vor der Tür: Die Respect Gaymes finden am 7. Juli Jahn-Sportpark im Westen des Berliner Ortsteils Prenzlauer Berg statt. Das Event soll nicht nur Sportbegeisterte im WM-Fieber ködern, sondern in Zeiten, in denen Populisten immer mehr Gruppen als Sündenböcke abstempeln, für gegenständiges Verständnis und Toleranz werben. Das Motto der Veranstaltung lautet seit Jahren "Zeig Respekt für Lesben und Schwule". Eingeladen sind laut den Veranstaltern Kinder, Jugendliche und Erwachsenen "jedweden Geschlechts und sexueller Orientierung" – also alle Menschen! Der Eintritt ist kostenlos.

Organisiert wird das Event seit 13 Jahren vom Bildungs- und Sozialwerk des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg. Die Idee: Statt in stickigen Seminarräumen soll gegenseitiger Respekt mit Spiel und Spaß unter praller Sonne erreicht werden. Jedes Jahr werden dafür rund 3.000 Besucher erwartet. Damit sind die Respect Gaymes europaweit ein einzigartiges Projekt.

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Vorurteile mit Spaß und Spiel abbauen

Bei den Respect Gaymes können sich Hetero- und Homosexuelle aus verschiedenen Lebenssituationen treffen, die sonst nie miteinander in Kontakt kommen würden. Auf spielerische Weise soll so ein Zeichen für eine offene Gesellschaft gesetzt werden. Das beinhaltet etwa auch eine stärkere Sichtbarkeit von Frauen im Fußball, die Integration von Geflüchteten sowie die Inklusion von Menschen mit Einschränkungen.

Sportlich steht – wie könnte es gerade anders sein – bei den Respect Gaymes der Fußball im Mittelpunkt: 60 Teams aus Freizeitkickern wollen sich messen. Fußball-Muffel können aber auch auf ihre Kosten kommen: mit anderen Sportarten wie mit anderen Sportarten wie Rugby, American Football oder E-Sports. Noch immer kann man sich für die Turniere online anmelden.

Neben den Spielen können sich die Besucher an Infoständen informieren oder in Workshops oder Ausstellungen Neues lernen. Ein breites Kulturangebot soll das Angebot abrunden. (cw)