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Kommentare zu:
Profi-Fußballer Collin Martin outet sich


#1 Julian SAnonym
  • 29.06.2018, 18:40h
  • Bravo!

    Solche Sportler sind ECHTE Vorbilder und Idole. Nicht, weil sie schwul sind; auch Heteros können Vorbilder und Idole sein. Sondern weil sie zu sich selbst stehen und ihren Fans keine Schmierenkomödie vorspielen wie so viele andere Sportler.
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#2 2wtweteAnonym
  • 29.06.2018, 19:34h
  • Die Tatsache, dass das Coming Out von Hitzlsperger, d. h. eines Nicht-Aktiven, ein internationales Medienecho auslöste, das Coming Out von Collin Martin aber nicht, zeigt, dass es wirklich darauf ankommt wo derjenige, der sich outet, spielt.

    Die US Major League ist nun nicht gerade eine der stärksten. Die USA konnten sich noch nichtmals für die Fußball-WM 2018 qualifizieren. US-Fußball kann international nicht gut mithalten.

    Vor dem Hintergrund ist das Coming Out von Collin Martin eher ähnlich wie das von Robbie Roggers zu sehen, mit dem Unterschied, dass Collin Martin aktiv ist.

    Ein wirklich bedeutendes Coming Out im Profi-Fußball würde ein deutlich größeres und vor allem internationales Medienecho auslösen. Dieses Coming Out ist leider nicht so bedeutend wie wenn sich ein aktiver Bundesliga-Profi outen würde.
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#3 NicoAnonym
  • 29.06.2018, 19:46h
  • Damit hilft er nicht nur vielen anderen Menschen und ist ein echtes Vorbild an Sportlichkeit, sondern es wird auch ihm selbst helfen.

    Selbst wenn man sich auch vor dem Outing wohl gefühlt hat - erst danach merkt man, wie viel besser es einem dann geht und was man sich davor angetan hat.

    Diese ewige Angst vor Enttarnung, immer aufpassen müssen, mit wem man wo gesehen wird, jedes Wort auf die Goldwaage legen, sich ständig selbst verstellen, etc. Das alles kann nicht ohne seelische Folgen bleiben...
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#4 PierreAnonym
  • 29.06.2018, 19:55h
  • Daran kann sich so manch anderer Sportler mal ein Vorbild nehmen....

    Es ist nicht peinlich zu lieben.
    Es ist nur peinlich, sich selbst zu verleugnen und seine Fans zu belügen.
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#5 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 30.06.2018, 04:41h
  • Congrat to your CO, Collin. Ich wünschte mir, dass auch deutsche Fußballer den Mut zum Coming out finden, und nicht nur nach dem Ende der Karriere, sondern als aktiver Spieler.
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#6 Sabelmann
#7 schwarzerkaterEhemaliges Profil
#8 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 30.06.2018, 06:11h
  • "Martin (...) derzeit der einizige aktive offen schwule Spieler in den fünf wichtigsten Profiligen des US-Team-Sport."
    Überall wo es um viel Kohle geht, in diesen Sportarten finden sich weltweit so gut wie keine aktiven offen geouteten Spieler. Lediglich im Damentennis schaut die Lage besser aus.
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#9 Patroklos
#10 stephan
  • 30.06.2018, 11:35h
  • Ein guter und mutiger Schritt! Ich wünsche Collin Martin alles erdenklich Gute und hoffe, dass er von allzu massiven Anfeindungen verschont bleibt!
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#11 TheDadProfil
#12 Homonklin44Profil
  • 30.06.2018, 12:39hTauroa Point
  • Antwort auf #11 von TheDad
  • Ich weiß nicht, ob schwarzerkater eine Idee dazu hat, aber das liegt mithin daran, dass Spieler mit der Eigenschaft schwul mithin als in ihrer Spielkompetenz defizitiär wahrgenommen werden. Oder Sportler in ihrem Leistungspotenzial. Besonders da, wo es um Promotion in Richtung höhere Sportkarriere geht, und das Scouting, das Werten ihrer Fähigkeiten, Aussuchen für die höhere Liga.

    Da ist die Homophobie tief im Sitz, sozusagen, und Vorstellungen davon, was ein Mensch leisten kann, sind mit dem einseitig heteronormativen Weltbild verknüpft. Dazu kommt die berechtigte Sorge evtl. schwuler Sportler, wegen ihrer Eigenschaft um ihre Karrierechancen gebracht zu werden. Darum halten die meist den Mund drüber.
    Wenn die Aussicht auf die Top-Liga nicht da ist, und das Potenzial eh nicht für Olympia reicht, fällt es vielleicht leichter.

    Möglich ist auch, dass es einfach kaum anders als hetero orientierte Top-Spieler gibt. Zwischen annehmbaren Statisiken und Wahrscheinlichkeiten und der Wirklichkeit gibt es auch nochmal nen Unterschied.

    Möglich ist weiter, dass sie das als Privatsache sehen, und lieber für sich behalten wollen.
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#14 IchBinsAnonym
  • 30.06.2018, 13:04h
  • Endlich eine schöne Nachricht aus der Fussballwelt, nach der traurigen das die deutsche Mannschaft so früh ausgeschieden ist. Was ich immer noch nicht ganz verkraftet habe. Als Fan des BVBs und unserer Nati macht man dieses Jahr schwere Zeiten durch...Schalke verdient vor BVB und Außenseiter kicken uns verdient aus der WM...viel schlimmer gehts nicht oder :-(
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#15 Julian SAnonym
  • 30.06.2018, 14:44h
  • Daran können sich andere Spieler mal ein Beispiel nehmen.

    Collin Martin ist ein echtes Vorbild an Würde, Stolz, Sportsgeist und Kampfkraft. Viel mehr als all die schwulen Spieler, die krampfhaft einen auf betont männlich machen.

    Collin Martin hat mehr Männlichkeit, Anstand und Ehre im kleinen Finger als diese ganzen Versteckspieler.
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#16 WindheimerAnonym
#17 TheDadProfil
  • 01.07.2018, 13:15hHannover
  • Antwort auf #12 von Homonklin44
  • Jepp..
    Man nehme dann Deine beiden ersten Absätze, und füge sie zu der Erkenntnis zusammen :

    "ich darf mich nicht outen, denn ich bin ja nicht so viel wert wie die anderen"..

    Der Schwule Mann hat durch die allgegenwärtige Heteronormativität verbunden mit der Homo-und Transphobie längst internalisiert ein Mensch zu sein der ob seiner Sexuellen Identität längst nicht so leistungsfähig sei, wie die Hetero-Kollegen um ihn herum..

    Wie schafft es dann dieser Schwächling in die höchsten Ligen der Sport-Arten, in denen diese Schwulen Männer überall vorhanden sind ?

    Und sich dennoch nicht outen, weil sie immer noch diesem Irrtum anheim fallen ?

    Mit einem ComingOut all dieser dort vorhandenen Schwulen, Lesben und Bisexuellen Menschen verbunden ist dann auch das Verschwinden dieser "Idee" des Leistungsschwächeren Menschen, die in ihrer Wirkung ja weiter geht, als nur die Spieler höchster Ligen unter Druck zu setzen, sondern gleichzeitig dafür sorgen das real "sportlich nicht so leistungsfähige" Menschen dann auf den Schulhöfen als "Schwuchtel" diskreditiert werden, ohne es unbedingt zu sein..

    ""Möglich ist auch, dass es einfach kaum anders als hetero orientierte Top-Spieler gibt. Zwischen annehmbaren Statisiken und Wahrscheinlichkeiten und der Wirklichkeit gibt es auch nochmal nen Unterschied.""..

    Wie sollte man eine reale Abbildung in einer Statistik darstellen, wenn sich die Protagonisten die man dazu bräuchte gar nicht outen ?

    Also muß man das Pferd von anderer Seite her aufzäumen..
    Das Vorhandensein eines Anteiles X von LGBTTIQ*-Menschen in der Gesellschaft spricht originär dafür, das sie ÜBERALL in der Gesellschaft vorkommen, denn es ist bei allen Vorurteilen die man mit eindenkt nicht wirklich vorstellbar, daß es keine Schwulen Jungs oder Männer gibt, die dann auch Fußball spielen, oder Rennrad fahren, Curling, Darts, Eisstockschießen, Reiten, Handball oder irgendeine andere Sportart betreiben, und das dann auch besonders gut können..

    Ein geringerer Anteil an Schwulen Männern in diesen Sportarten spricht im Gegensatz zu der Auffassung, es gäbe dort so wenige, weil die nicht so leistungsfähig sind aber dafür, daß über die Heteronormativität und mittels der vorhandenen Homo-und Transphobie die LGBTTIQ*-Menschen aus diesen Sportarten, respektive den höchsten Ligen, aktiv fern gehalten werden, denn das macht dann Diskriminierung originär..

    Sie hält Menschen von Möglichkeiten fern..
    Sie verunmöglicht Chancen, sie greift in Lebenswege -und Planungen ein, und "vertreibt" Menschen aus Gruppen, aus Klassenverbänden, aus Vereinen, aus Clubs, auch aus Parteien, Vereinigungen, Verbänden, Gewerkschaften und allen Peer-Groups inklusive "religiösen Gemeinschaften", zu denen man sich über die gleichen Interessen zugehörig fühlen könnte, wenn man denn nicht aktiv ausgeschlossen würde..

    Eine Auswirkung die man dann auch innerhalb der so genannten Community beobachten kann, wo dann Menschen entweder aktiv ausgeschlossen werden, weil sie vermeintlich nicht die gleichen Ziele verfolgen würden wenn sie sich Beispielsweise dafür einsetzen Pet-Play von gesellschaftlichen Tabus zu befreien, oder auch passiv ausgeschlossen werden, indem man sich dann selbst von solchen Gruppen wie Pet-Playern oder Schwulen Feuerwehrleuten distanziert..
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#18 MusclebearGERAnonym
  • 01.07.2018, 20:58h
  • Antwort auf #2 von 2wtwete
  • sehe ich auch so,
    zudem ist " Soccer" seit eh und je der Sport der Schwulen, Frauen und upper middle class". Eh nichts für "Kerle". Die soielen Football oder Baseball.
    Vollkommen anderes Klientel , welches fussballbegeistert ist in den USA als in Europa.
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#19 KaktusAnonym
  • 01.07.2018, 21:26h
  • Ich stelle mir gerade vor, ich wäre Profispieler in der Bundesliga, spiele schon einige Jahre erfolgreich. Irgendwann komm ich auf die Idee mich als Homosexuell zu outen. Solange ich meine Leistung erbringe, werde ich geduldet. Sobald aber meine Leistungen nachlassen, werden die sogenannten Fans mich Lynchen.
    Die Presse wird mich zerfleischen.
    Ich kann jeden Sportler egal in welcher Sportart gut verstehen wenn er sich nicht outet. Manch einer geht sogar eine Scheinehe ein und das in Deutschland. Im übrigen gibt es auch unter Arbeitern, Angestellten, Freiberuflern, Selbstständigen auch Homosexuelle Menschen die ihre Homosexualität verstecken. Auch hier gehen einige eine Scheinehe ein und Leben ihre Sexuelle Neigung heimlich aus. Willkommen in der Realität.
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#20 TheDadProfil
  • 02.07.2018, 09:18hHannover
  • Antwort auf #19 von Kaktus
  • ""Solange ich meine Leistung erbringe, werde ich geduldet. Sobald aber meine Leistungen nachlassen, werden die sogenannten Fans mich Lynchen.
    Die Presse wird mich zerfleischen.""..

    Internalisierter Unsinn wird nicht dadurch besser indem man damit dann auch noch Hausieren geht..

    Das Erbringen einer Leistung hat absolut NICHTS mit "Hetero", als Gegenpol das nachlassen einer Leistung dann auch nichts mit einer anderen Sexuellen Identität zu tun !

    Wer so "denkt" ist nichts weiter als ein Idiot, der von Sport keine Ahnung hat, und seine Homophobie auslebt..

    ""Ich kann jeden Sportler egal in welcher Sportart gut verstehen wenn er sich nicht outet.""..

    Jede*r dieser Menschen steht unter permanentem gesellschaftlichem Druck den es endlich abzuschaffen gilt !

    Denn es steht der Gesellschaft NICHT zu sportliche oder auch berufliche Leistungsfähigkeiten anhand der Sexuellen Identität oder der Geschlechts-Identität zu "beurteilen", weil das nichts weiter darstellt, als Vorurteile zum Maß der Dinge zu erheben..
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