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Kind von Leihmutter

Tom Daley und Dustin Lance Black sind Väter geworden

Nachwuchs im Hause Black-Daley: Das Baby des Olympia-Medaillengewinners und des Oscarpreisträgers ist da!


In sozialen Netzwerken zeigen die neuen Eltern stolz Bilder ihres Kindes (Bild: Instagram / tomdaley)

Der 24-jährige britische Turmspringer Tom Daley und sein Mann, der 44-jährige amerikanische Drehbuchautor Dustin Lance Black, haben am Wochenende mitgeteilt, dass ihr Sohn Robert Ray bereits letzten Mittwoch das Licht der Welt erblickt hat. "Das ist der magischste Augenblick meines Lebens", schrieb Daley auf Instagram, und veröffentlichte dazu ein Bild, das die Füße "unseres wertvollen Sohnes" zeigt. Das Paar hat den Jungen nach Daleys Vater benannt, der 2011 an einem Gehirntumor verstorben war.

Black veröffentlichte ein Bild, das ihn und seinen Ehemann beim Halten des Neugeborenen zeigt. Dazu schrieb er: "Willkommen in der Welt, Robbie Ray. Danke, dass du so viel Liebe und Licht mitgebracht hast. Und dank an all jene, die uns geholfen haben, unseren Traum von einer Familie in die wundervolle Wirklichkeit umzusetzen."

Zudem verkündeten die beiden ganz traditionell in der Londoner Tageszeitung "The Times" die Geburt ihres Kindes. In der Anzeige heißt es schlicht: "Am 27. Juni 2018 haben Thomas Robert Daley und Dustin Lance Black ihren Sohn Robert Ray bekommen."

Leihmutter trug Kind aus

Das Promi-Paar hatte bereits im Februar mitgeteilt, dass sie ein gemeinsames Kind erwarten (queer.de berichtete). Das Kind ist von einer Leihmutter ausgetragen worden, deren Identität nicht bekannt ist. Es ist auch unbekannt, wer der leibliche Vater des Neugeborenen ist. Black und Daley hatten in einem Zeitungsinterview erklärt, dass sie dies selbst nicht wüssten. Sie seien beide gleichberechtigte Samenspender für ihre Leihmutter gewesen, von der mehrere Einzellen befruchtet worden seien. "Wir haben einen männlichen und einen weiblichen Embryo einsetzen lassen und wissen nicht, was von wem ist", so Daley.


Tom Daley und Dustin Lance Black berichteten am Valentinstag in sozialen Netzwerken davon, dass sie Väter werden

Die beiden Männer sind bereits seit Mitte 2013 ein Paar. Im Herbst 2015 gaben Daley und Black ihre Verlobung bekannt. Das Paar heiratete schließlich im Frühjahr 2017 nahe Daleys Geburtsort in der Grafschaft Devon im Südwesten Englands (queer.de berichtete). Die Hochzeitszeremonie soll laut Medienberichten Bezug auf Shakespeare genommen haben. So habe Daley etwa die weltbekannte Balkon-Szene aus "Romeo und Julia" nachgespielt und nach seinem Romeo gerufen. (dk)

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    Ergebnis der Umfrage vom 02.07.2018 bis 09.07.2018


#1 Patroklos
  • 02.07.2018, 12:58h
  • Herzlichen Glückwunsch an Tim und Dustin Lance zur Elternschaft und daß der kleine Ray bei ihnen gut und behütet aufwächst!
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#2 Bonifatius49Anonym
  • 02.07.2018, 13:03h
  • Herzlichen Glückwunsch !

    In den USA erlaubt, aber hier in Deutschland weiterhin verboten...

    Hier in Deutschland können verheiratete Männerpaare nur Kinder adoptieren und verheiratete Frauenpaare sind nunmehr auch zur künstlichen Befruchtung gleichberechtigt wie ein heteroesexuelles Paar bei den Kliniken zugelassen.

    Mir ist damals in Kalifornien bei meinem Urlaub in San Francisco im Castro-Viertel aufgefallen, dass es dort mehr Männerpaare mit kleinen Kindern und Babywagen gab, als es auf den Christopher-Street-Days in Köln und in Düsseldorf der Fall ist, wo es eher nur Frauenpaare mit Kindern gibt.

    Meine Vermutung ist daher: wenn endlich Leihmutterschaften auch in Deutschland erlaubt würden, würden mehr verheiratete Männerpaare Eltern durch Leihmutterschaften werden und Familien mit Kindern in Deutschland bilden.

    Bisher fordert nur die Partei FDP parteipolitisch die Zulassung der Leihmutterschaften in Deutschland und bei Linkspartei und Grünen wird es bisher "nur" debattiert.

    Die Parteien AfD, CDU/CSU und auch die SPD sind bisher seit Jahren dagegen.

    Der LSVD fordert übrigens auch die Zulassung der Leihmutterschaft !
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#3 LarsAnonym
  • 02.07.2018, 20:37h
  • So ganz habe ich das nicht verstanden. Auch ist die Wortwahl komplizierter, da man die Worte Vater, bzw. Mutter um erläuternde Begriffe ergänzen muss, um zu verstehen, wie dieses Teamwork funktionerte.

    Sehe ich das richtig: Es gibt zwei Eltern, die beide Vaterfunktion haben. Einer von beiden ist der leibliche Vater. Zudem gibt es eine Leihmutter, die den Embryo ausgetragen hat. Gibt es auch eine leibliche Mutter, die die Eizelle gespendet hat?
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#4 von_hinten_genommenAnonym
  • 03.07.2018, 19:28h
  • Antwort auf #3 von Lars
  • Weshalb sollte eine Eizelle gespendet werden, wenn es eine LEIHMUTTER gab? Diese Leihmutter ist eine Frau.
    Frau = kann ein Kind zur Welt bringen = hat alle körperlichen Voraussetzungen.
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#5 TheDadProfil
  • 03.07.2018, 19:53hHannover
  • Antwort auf #4 von von_hinten_genommen
  • ""Weshalb sollte eine Eizelle gespendet werden, wenn es eine LEIHMUTTER gab? Diese Leihmutter ist eine Frau.""..

    Es stünde Dir gut an Dich mal ausführlich mit dem Begriff "Leihmutter" zu befassen..

    Denn der besetzt sich durch bestimmte Voraussetzungen..
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#6 GeorgB
  • 03.07.2018, 20:26h
  • Antwort auf #3 von Lars
  • "Sehe ich das richtig: Es gibt zwei Eltern, die beide Vaterfunktion haben."

    Schöner könnte die AfD das auch nicht formulieren, um dem Ganzen so en passant den defizitären Anstrich einer fehlenden Mutterfunktion im Sinne der "klassischen Familie" unterzuschieben.

    Versuchs doch mal mit: Es gibt zwei Elternteile, die beide Elternfunktion haben.
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#7 ursus
  • 03.07.2018, 20:54h
  • Antwort auf #4 von von_hinten_genommen
  • "Frau = kann ein Kind zur Welt bringen = hat alle körperlichen Voraussetzungen."

    naja, genau genommen trifft das nur auf einen gar nicht mal so großen teil aller cissexuellen frauen zu, mit den gleichheitszeichen habe ich deshalb ein klitzekleines problem. aber weshalb die frage überhaupt so wichtig sein sollte, ob hier eine eizellspende im spiel war oder nicht, verstehe ich auch nicht.
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#8 LarsAnonym
  • 04.07.2018, 00:48h
  • Antwort auf #7 von ursus
  • "aber weshalb die frage überhaupt so wichtig sein sollte, ob hier eine eizellspende im spiel war oder nicht, verstehe ich auch nicht."

    Ich denke, es hilft der Akzeptanz, wenn man offen und klar darüber aufklärt, wie Regenbogenfamilien entstehen, welche Varianten es gibt und wie die Familien mit den verschiedenen Aspekten menschlichen Lebens - wozu auch die biologische, soziale und emotionale Elternschaft gehört - umgehen.

    Außerdem werden aus Kindern selbst einmal aufgeklärte Menschen, die sich unter Umständen dafür interessieren, wie sie entstanden sind.
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#9 mimimimiAnonym
  • 04.07.2018, 00:56h
  • gerade menschen, die immer unterwegs sind, finde ich es eher unverantwortlich. ich will denen nix unterstellen, aber wenn man sie auf instagram verfolgt habe ich das gefühl, dass der junge hauptsächlich bei kindermädchen aufwachsen wird. ist aber bei den anderen stars auch nicht anders.
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#10 LarsAnonym
  • 04.07.2018, 01:11h
  • Antwort auf #6 von GeorgB
  • "Schöner könnte die AfD das auch nicht formulieren, um dem Ganzen so en passant den defizitären Anstrich einer fehlenden Mutterfunktion im Sinne der "klassischen Familie" unterzuschieben."

    Der musste ja kommen. Wie schön für die AfD, wenn nunmehr ihre Lieblingsfeinde das Geschäft für sie erledigen und die Schmähungen selber formulieren.

    Ich vertraue mal den Studien, die besagen, dass Kinder, die von zwei Männern großgezogen werden (wobei ich schwulen Männern viel "Mütterlichkeit" zutraue), keine Defizite aufweisen.

    Ich weiß aber aus ganz anderen Zusammenhängen (z.B. Flüchtlingskinder, die behütet und geliebt aufwuchsen, ohne ihre leiblichen Eltern zu kennen), dass die Frage nach den biologischen Eltern irgendwann kommt und wichtig ist. Ich denke, dass sie bei Bedarf beantwortet werden sollte und das ein Kind ein Recht hat, zu wissen, von wem es gezeugt wurde, wenn es das will. Daraus ist nicht abzuleiten, dass die Eltern, die es erzogen haben, ihre Sache nicht gut gemacht haben - im Gegenteil. Offenheit ist ein Zeichen von Vertrauen.

    Ich nehme an, dass diese Regenbogenfamilie (der ich alles Gute wünsche) das bedacht hat. Es ist ihre Privatangelegenheit, was sie an die Öffentlichkeit bringt.

    Ich denke aber, dass alle diese Fragen allgemein interessant für Menschen sind, die eine Regenbogenfamilie gründen wollen, bzw., die als schwule Männer Väter werden und auch die Elternrolle übernehmen wollen.

    Ich denke, es spielt der AfD eher in die Hände, wenn man suggeriert, dass Eltern sich über die verschiedenen Fragen, mit denen sie eh konfrontiert werden, keine Gedanken machen.
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