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Einzelkommentar zu:
LSVD kritisiert Sahra Wagenknecht


#61 FRAGEAnonym
  • 04.07.2018, 23:32h
  • Antwort auf #59 von goddamn liberal
  • Genau so ist es!

    Und wahrscheinlich nicht nur ich frage mich, nicht zuletzt angesichts solcher aggressiven Fürsprecher der "Spitzenkandidatin" und Fraktionsvorsitzenden - Fürsprecher, die Wagenknechts Worte ja nur wenig zuspitzen müssen, um in ihren Kommentaren auch hier bei queer.de eins zu eins beim Vokabular und der Hetze der AfD zu landen

    (und sich mit großer Wahrscheinlichkeit wie die Beifall klatschenden Welt-, Bild- und Junge-Freiheit-Leser auf die Schenkel klopfen, weil damit seit geraumer Zeit eine echte, schlagkräftige Linke, die klar und offensiv gegen die rechte Diskurs-Hegemonie des aktuellen politischen und medialen Mainstreams Front macht, wirkungsvoll blockiert und paralysiert wird):

    Gibt es inzwischen eine Stellungnahme aus der Fraktion und Partei, insbesondere der Parteivorsitzenden?

    Gerade auch weil das kalkulierte, eindeutig homophobe wie auch rassistische Gegeneinandersetzen von "Minderheiten" und "Mitte", von "Antidiskriminierung"/"Antirassismus" und (gleichzeitig) zunehmender ökonomischer Ungleichheit (obwohl gerade diese der Nährboden für zunehmende Menschenfeindlichkeit ist)

    sowie die Verächtlichmachung der Betroffenen, die seit Jahrzehnten und - umso mehr in Zeiten der europaweiten Hassverbreitung durch weite Teil des politischen und mediale Establishments - Tag für Tag, in ihrer großen Mehrheit als Lohnabhängige, gegen Anfeindungen auf Grund ihrer Sexualität, ihrer geschlechtlichen Identität und/oder ihrer Herkunft bzw. ihrer Hautfarbe kämpfen müssen, von der Fraktionsvorsitzenden und ehemaligen "Spitzenkandidatin" auch noch, über höchst fragwürdige mediale Kanäle, dreist geleugnet werden.

    Es ist skandalös, dass die Parteispitze und die Fraktion der "Linkspartei" angesichts solcher ständigen Manöver immer noch schweigen und nicht endlich klarstellen, dass solche ständigen Anleihen bei Rechten und Menschenfeinden keinerlei Platz in einer linken Organisation und Partei, die angeblich für Arbeiter*innen, Unterdrückte und die Jugend, die untrennbar über alle Grenzen zusammengehören, "kämpfen" will, die aber genau der Menschenfeindlichkeit ausgesetzt sind, welche die Fraktionsvorsitzende in demagogischer Weise ständig selbst bedient und so noch stärker macht, als sie dies durch viel Geld (sei es von reichen Unternehmern, sei es vom Staat) und durch machtvolle Unterstützung z. B. der Medienkonzerne ohnehin schon wieder sind.

    Die Führungsschicht vertritt hier ganz offensichtlich nicht die Interessen der großen Mehrheit der Parteibasis, der weiterhin Ketten in ihrer Arbeit und ihren konkreten Kämpfen, durch diese Rechtsverschiebung von oben, angelegt werden und denen man andauernd in den Rücken fällt.

    Hier kann es nicht einfach ein "Weiter so" (=faktische Unterordnung unter rechte Politik) geben!
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