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Kommentare zu:
LSVD kritisiert Sahra Wagenknecht


#41 nur in deutschlandAnonym
  • 03.07.2018, 13:10h
  • Antwort auf #23 von Rechtsruck-Watch
  • ...ist es möglich, dass sich solche leute mit ihren ständigen spaltungsmanövern, von oben, aus ihrer privilegierten position, herab, auch noch als "links" oder irgendwie "systemkritisch" inszenieren.

    (letzteres wohl allenfalls in dem sinne, in dem z. b. die tagesschau unlängst die neofaschisten von der afd, gegenüber den 80.000 sozial denkenden und handelnden menschen, die in berlin gegen den neuen faschismus auf die straße gingen, als "systemkritiker" ehrte.)

    solche pseudo- und salon-"linken" spielen konsequenterweise die hiesigen enteigneten ständig gegen enteignete aus anderen teilen der welt aus, weil die sich allen ernstes auch nach einem halbwegs erträglichen, würdigen und guten leben sehnen. das sind dann aus sicht einer deutschen polit-millionärin "privilegierte".

    sie verteidigen mit händen und füßen die herrschende ordnung und logik der "konkurrenz"
    und "entsolidarisierung - sowie natürlich ihre eigenen privilegien - als alternativlos.
    ("kriegs-" gegen "wirtschaftsflüchtlinge"="arbeitsmigranten", "minderheiten" gegen "die mitte" usw. usf.)

    sie blockieren und sabotieren damit eine tatsächlich linke politische bewegung und kraft, wie sie ja an der basis der linkspartei sehr wohl in vielfältigster weise zu finden und auch gewollt ist, aber sich zur postensicherung v. a. der oberen weiterhin genau den wagenknechts, bartschs usw. unterordnen ("gemeinsam weitermachen") soll.

    dabei ist genug reichtum für alle da - er muss nur in einem gemeinsamen kampf für die erfüllung der bedürfnisse aller menschen eingefordert und unter die kontrolle derer, die ihn täglich erarbeiten, gebracht werden!

    von solchen kämpfen wollen pseudo-/salon-"linke" freilich nichts wissen.

    es seien ihnen die obersten leitsätze der früheren, kämpferischen und (nicht zuletzt dank des persönlichen einsatzes von marx/engels) glasklar internationalistischen arbeiter*innenbewegung um die ohren gehauen:

    unterdrückte ALLER länder, vereinigt euch!

    und

    ALLE verhältnisse umwerfen, in denen der mensch ein erniedrigtes, geknechtetes wesen ist!
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#42 Rechtsruck-WatchAnonym
#43 goddamn liberalAnonym
#44 NielsAnonym
  • 03.07.2018, 15:34h
  • Antwort auf #41 von nur in deutschland
  • Linke, die realitätsnah genug sind, sich gegen Masseneinwanderung zu wehren, gibt es nicht nur in Deutschland. Siehe Bernie Sanders, die niederländische SP, Francois Hollande, Emmanuel Macron etc.

    Reichtum und Platz für alle gibt es, zumindest in Deutschland, nicht. Den Syrern kann man wenn überhaupt in ihrem eigenen Land helfen, aber es können nicht alle Millionen Syrer hierhin kommen, wo Deutschland ohnehin schon eher dicht besiedelt und die Kriminalitätsrate hoch genug ist. Natürlich werden nicht alle Flüchtlinge (und auch nicht die Mehrheit) kriminell, aber aufgrund mangelnder Perspektive eben schon viele.

    Es hat schon seine Gründe, warum die Sozialisten im 19./20. Jahrhundert eher kritisch mit Masseneinwanderung waren während die reichen Oberschichten offene Grenzen gefordert haben (und es teilweise heute noch tun zB die Koch-Brüder). Masseneinwanderung nützt nur den Reichen, die damit die Löhne drücken können. Wenn irgendjemand das System verteidigt, sind es die Verteidiger der Masseneinwanderung. Sie sorgen dafür, dass die globalen Reichen reicher werden und die globalen Armen ärmer.
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#45 Gegen LügenAnonym
#46 Patroklos
#47 NielsAnonym
  • 03.07.2018, 17:51h
  • Antwort auf #45 von Gegen Lügen
  • Klassenkampf von oben wird von denjenigen betrieben, die offene Grenzen und damit Lohndumping befürworten. Die brutalsten Opfer des Kapitalismus sind NICHT die Flüchtlinge, die zu uns kommen, sondern die Hungernden in Afrika oder anderswo, die keine paar tausend Euro haben, um nach Europa zu kommen. Und genau diese werden immer mehr im Stich gelassen, wenn die gebildetere Mittelschicht nach Europa abwandert.

    Die Arbeiterbewegung hat nie für offene Grenzen gekämpft, im Gegenteil. Die Köpfe der Bewegung waren immer gegen offene Grenzen und den damit einhergehenden Lohndumping, siehe Samuel Gompers und Cesar Chavez.
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#48 Gegen LügenAnonym
  • 03.07.2018, 18:26h
  • Antwort auf #47 von Niels
  • Wer weder lese- noch lernfähig bzw. -willig ist, sondern andauernd nur die Narrative, den Zynismus (Menschen, die das gesamte Hab und Gut ihrer Familie aufgeben bzw. für die ganze Großfamilien jahrelang schuften und sparen, damit sie ihrem Elend entkommen und den Weg nach Europa finanzieren können, sind plötzlich "nicht arm" oder gar "privilegiert" - auch hier wieder die AfD-Masche) und Feindbilder der Herrschenden nachplappert, den überfordert natürlich auch ein Text wie der oben verlinkte. Und die vielen anderen, die schon gespostet wurden.

    Da ist dann allerdings auch nur von so unbedeutenden Gestalten der Arbeiter*innenbewegung wie Karl Marx und Karl Liebknecht die Rede.

    Und man kann lernen, dass gerade Einreisebeschränkungen, Abschiebungen und ungleiche Rechte, eben die Spaltung von Lohnabhängigen nach Herkunft, die Grundlage für Lohndrückerei uvm. sind und den Kampf der Arbeiter*innenbewegung logischerweise schwächen - nicht etwa der gemeinsame Kampf Aller für soziale Forderungen, für den Sie im Grunde nichts als Verachtung übrig haben, den Sie ja nicht einmal in Erwägung ziehen.

    Sie leugnen weiterhin den Charakter der Arbeiter*innen und Lohnabhängigen als eine inter(!)nationale Klasse - "Proletarier ALLER Länder, vereinigt euch!" (Karl Marx)

    Immerhin: man weiß dank solcher Einwürfe noch besser, wo man die Pseudo-/Salon-Linken zu verorten hat und dass von Ihnen keine Gefahr für die herrschenden Zustände in der Welt ausgeht.
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#49 mantraistAnonym
  • 03.07.2018, 18:43h
  • Antwort auf #42 von Rechtsruck-Watch
  • sein mantra ist auf jeden fall die verteidigung der herrschenden konkurrenz-logik und der entsolidarisierung sowie des nationalen chauvinismus, als absolut alternativlos.

    nicht die einer global und mittels verbindender organisierung aller unterdrückten zu erstreitenden sozialen und menschlichen alternative.

    eindeutigst.
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#50 von_hinten_genommenAnonym
  • 03.07.2018, 19:06h
  • Ich habe den Gastbeitrag von Wagenknecht bei "Welt" verstanden und ich stimme ihr zu.
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