Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=31488
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Kampagnenauftakt "Gleiches Recht für jedes Geschlecht!" vor dem Bundestag


#1 YannickAnonym
#2 Svetlana LAnonym
  • 06.07.2018, 08:00h
  • Ich bin ja immer ein wenig pessimistisch und denke immer, dass es ruhig noch ein paar Menschen mehr hätten sein können, die Flagge zeigen. Aber trotzdem war das eine tolle Veranstaltung, die hoffentlich ihre Wirkung entfaltet. Zum einen natürlich in Richtung Politik, insbesondere in Richtung Horst Seehofer, andererseits aber auch in die Community und in die Gesellschaft hinein, um noch mehr Menschen zu mobilisieren. Ich hoffe, dass viele, viele Menschen die Petition unterzeichnen und so ein nicht zu übersehendes Statement für geschlechtliche Selbstbestimmung entsteht.

    "Niemand kann mir mein Geschlechtsempfinden weder bestätigen noch widerlegen.

    Begutachtungszwang/TSG abschaffen

    S O F O R T!"
  • Antworten » | Direktlink »
#3 EternalAlmanAnonym
  • 06.07.2018, 09:38h
  • Antwort auf #2 von Svetlana L
  • "Niemand kann mir mein Geschlechtsempfinden weder bestätigen noch widerlegen."

    Was soll das für eine Aussage sein? Wenn es Niemand können soll, dann kannst du es selbst doch auch nicht, jede Behaptung wäre demnach also eine blinde und wahrheitslose Aussage.

    Bestätigen können das nur wissenschaftliche Messmethoden wie MRT oder Genetik, oder auch begrenzt psychologische Tools wie Open Sex Role inventory:
    openpsychometrics.org/tests/OSRI/
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#4 Svetlana LAnonym
  • 06.07.2018, 19:04h
  • Antwort auf #3 von EternalAlman
  • Es wird u. a. die Abschaffung der Fremd-/Zwangsbegutachtungen gefordert. Wer in diesem Zusammenhang mit niemand gemeint ist, dürfte damit wohl einigermaßen klar sein. Selbst GUtachter_innen sagen, dass das Geschlechtsempfinden objektiv nicht messbar und somit die ganze Gutachterei wertlos ist. Alles detailliert nachzulesen in den mehrbändigen Ergebnissen der IMAG.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#5 MelVixenAnonym
  • 07.07.2018, 00:49h
  • Vor 2 1/4 hatte ich mal ein interresantes gespräch, im Zuge meiner Begutachtung, mit Dr. Friedemann Pfäfflin. Der Man hat damals unter anderem bei der erstellung des Transexuellengesetzes als Experte mitgearbeitet.
    Wir kammen tatsächlich auch auf dem Gutachterzwang zu sprechen. Ich hatte so ziemlich alles erwartet nur nicht (u.a) die folgende Aussage (paraphrasiert) "Die damalige Bundesregierung wollte damit Verhindern das Schwule dieses Gesetz misbrauchen um zu Heiraten".

    Das zeigt schön das dieser Gutachterzwang an sich nie nötig gewesen wäre. Vielleicht könnte man mal nachrecherchieren ob das damals tatsächlich so war.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 AlexTMProfil
  • 07.07.2018, 21:27hKöln
  • Antwort auf #5 von MelVixen
  • Diesen Teil der Debatte kann man noch hier nachvollziehen:
    dipbt.bundestag.de/doc/btd/08/029/0802947.pdf

    Z.B. an dieser Stelle: "Für die Beschränkung auf Fälle, in denen sich die Betroffenen einer genitalverändernden Operation unterzogen haben, spricht insbesondere auch die Überlegung, daß es nicht angängig wäre, jemandem die Eheschließung mit einer anderen Person männlichen Geschlechts zu ermöglichen, solange er sich geschlechtlich noch als Mann betätigen kann; auch muß eine Zuordnung zum anderen Geschlecht ausgeschlossen sein, solange etwa ein männlicher Transsexueller in der Lage wäre, die Straftatbestände des § 175 StGB zu verwirklichen"
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »

» zurück zum Artikel