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Kommentare zu:
Boris Palmer: "Tübingen wird LSBTTQI-Ankerzentrum"


#1 goddamn liberalAnonym
  • 09.07.2018, 15:51h
  • Herr Palmer ist in einem bedenklichen geistigen Zustand.

    Hätte er auch über "Juden-Lager" seine flachen Witze gemacht?
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#2 GerritAnonym
  • 09.07.2018, 15:59h
  • Hält der sich auch noch für witzig?

    Ist ja nicht das erste mal, dass er diesbezüglich auffällt...

    Jetzt ist wirklich meine Geduld am Ende:
    Ich erwarte von den Grünen (insbesondere auch den Bundes-Grünen), dass sie sich endlich mal eindeutig zu Personen wie Palmer, Salomon, etc. äußern und Position beziehen.

    Dieser Korpsgeist, den es auch bei den Grünen gibt, wo schon viel weniger Vorfälle bei anderen Parteien lautstark kritisiert werden, während bei ähnlichem in der eigenen Partei weggesehen wird, finde ich langsam zum Kotzen.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 09.07.2018, 16:16h
  • Antwort auf #2 von Gerrit
  • "Dieser Korpsgeist, den es auch bei den Grünen gibt, wo schon viel weniger Vorfälle bei anderen Parteien lautstark kritisiert werden, während bei ähnlichem in der eigenen Partei weggesehen wird, finde ich langsam zum Kotzen."

    Diesen Korpsgeist gibt es v.a. bei den Grünen.
    Sowohl SPD als auch Linkspartei sind da viel selbstkritischer, während sich die Grünen für die Ausgeburt des Heiligen Geistes halten.
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#4 MaikeAnonym
#5 goddamn liberalAnonym
#6 PierreAnonym
  • 09.07.2018, 16:46h
  • Diese Aussage ist nicht nur LGBTI-feindlich, sondern verhöhnt mit dem Verweis auf Ankerzentren auch Flüchtlinge.
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#7 EulenspiegelAnonym
  • 09.07.2018, 17:00h
  • Die Vorgeschichte der Begriffskombination "Queer", "Lager" und "Rosa" sollte eigentlich so tief im historischen Bewusstsein verankert sein, dass sich Scherze darüber von selbst verbieten.

    Dass Herrn Palmer ein paar der Sicherungen durchgebrannt sind, die demokratische Bürger zumindest in der Öffentlichkeit von Faschismus-Verharmlosungen abhalten (wenn sie die schon im eigenen Hirnkästlein nicht verhindern können), war aber leider auch vorher schon bekannt.
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#8 swimniAnonym
  • 09.07.2018, 17:02h
  • Salomon und palmer, beide enttäuschen in der Realpolitik und gerieren sich als überheblich. was versprechen sie sich davon? es doch nur dumm.
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#9 AFD-WatchAnonym
  • 09.07.2018, 17:22h
  • "Beachtlich schnelle Arbeit", schreibt Herr Palmer.
    Komisch, wo er selber "beachtlich schnell" auf Fratzenbuch antwortet. Etwa langeweile, Herr Bürgermeister? Wird das von der Arbeitszeit abgezogen oder fällt die Rumtrödelei auf dem Schlauphone unter "Zigarrettenpause"?
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#10 TimonAnonym
  • 09.07.2018, 17:46h
  • Entweder die Grünen ziehen langsam mal Konsequenzen oder die Grünen werden für mich unwählbar.
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#11 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 09.07.2018, 18:00h
  • Wohin will er uns denn rückführen, der "liebe" dunkelbraunpseudogrüne Herr(enmensch) Palmer?

    Für mich sind die Grünen ja schon seit längerem unwählbar geworden - nicht zuletzt auch wegen dieses rechtspopulistischen Herrn, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf Minderheiten genauso herumtrampelt wie auf den Versuchstieren des Tübinger Max-Planck-Instituts.

    Er verkündet wiederholt, dass es ihm in der Politik nur darauf ankommt, Mehrheiten zu finden. Und die findet er inzwischen wohl immer öfter immer weiter rechts.

    Wer hätte in den 1980ern gedacht, dass die Grünen mal ein so schlimmes Ende nehmen würden?

    Es ist eine Schande.
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#12 GrünePauseAnonym
  • 09.07.2018, 18:45h
  • Den strammen Rechts-Kurs kann man dem Palmer ja noch tolerieren, auch wenn man's nicht akzeptieren kann, dass sich so einer mit dem grünen Fähnlein schmücken darf.

    Jetzt aber auch noch geschmacklose "Witze" zu machen, geht ja wohl gar nicht. Der Typ ist eine Schande für die Grünen und wenn die nicht bald einen weiten Abstand zu ihm gewinnen, wird der Schaden, den er anrichtet kaum noch zu reparieren sein.

    Die glauben doch nicht ernsthaft, dass dieser Kasper auch nur einen AfD-Wähler für die Grünen gewinnt. Und selbst wenn, mit seiner erbärmlichen Rherorik vergrault er 100 andere Stammwähler.
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#13 tatzelbrummAnonym
  • 09.07.2018, 19:16h
  • Durchaus mit Überraschung habe ich festgestellt, dass ich mir mit der Einschätzung von Boris Palmers politischer Orientierung mit besagter queergrünen Sprechend*In einig bin, habe ich doch wegen OB Palmer extra ein braunes Hemd zum Sommerfest des grünen Kreisverbandes Tübingen am 8. Juli angezogen.
    Aber der Herr Oberbürgermeister hat sich, laut Aussage anwesender Grüner, "nicht aufs Fest getraut",
    und besagte queergrüne Sprechend*In hat mich aus Humorlosigkeit gleich mal blockiert.
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#14 Homonklin44Profil
  • 09.07.2018, 19:58hTauroa Point
  • """Wie geschichtsvergessen, um nicht zu sagen dumm, muss ein Mensch sein, der Lesben, Schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen mit Lagern und der Farbe rosa in Verbind bringt.""

    Vermutlich meint der das eher provokativ und zeigt eine Überreiztheit, eine Art Neurotismus bezüglich LGBTIQ*-Themen. Das scheint er sich ja doch mit der Zeit angewöhnt zu haben.

    Sollte er mal nach Norddeutschland kommen, schlagt ihm doch integrative Deutsch-Kurse für Schwaben vor. ;o)
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#15 Patroklos
#16 Inter Es SantAnonym
  • 09.07.2018, 20:14h
  • Interessant.
    Je mehr sich an "deftigen Sprüchen" in der politischen Landschaft ansammelt ums so mehr übernehmen andere derartige "Freiheiten":
    "Ich möchte sagen dürfen was ich will egal was für Signale ich damit setze, wen ich damit verletzte und wem ich damit Wasser auf deren Mühlen gieße."
    Solche Worte wie
    Anker-Zentrum (klingt nach verAnkern)
    Asyltouristen (klingt nach Spaß, sieht man auch in den Gesichtern, den Todeszahlen, den Bildern fein säuberlich zerbombter Städte)
    Genderwahn (klingt wie Rinderwahn)
    ...
    Nun also ein rosa AnkerZentrum.
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#17 AnonymAnonym
  • 09.07.2018, 20:17h
  • Wäre doch nicht - nur auf diesen Aspekt bereinigt - die einzige Gegend in Deutschland, die ein Lager für Schwule wäre. Wo kommt sie denn geschichtlich her?
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#18 Robert NiedermeierAnonym
  • 10.07.2018, 00:45h
  • Eine "ständige AfD-Vertretung" bei den Grünen geht gar nicht, Palmer ist ekelhAfD.
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#19 Alexander_FAnonym
  • 10.07.2018, 02:00h
  • Man muss auch nicht gleich immer auf 180 gehen, wenn irgendein Provinzpolitiker einen misslungenen und noch nichtmal sonderlich originellen Flachwitz bringt. Er weiß aber offenbar, welche Knöpfe man in Deutschland drücken muss, um Aufmerksamkeit zu erregen.
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#20 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 10.07.2018, 05:15h
  • Warum uns nicht gleich ins KZ stecken, Herr Palmer? Ihre braune Gesinnung im grünen Mäntelchen zeigt doch, woher Ihre krude Gedankenwelt kommt. Und, "witzig" hab ich Ihren Ausspruch nicht gefunden!
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#21 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 10.07.2018, 06:45h
  • Antwort auf #19 von Alexander_F
  • Ja ja. Man beleidigt und diskriminiert Leute, und schon fühlen sie sich beleidigt und diskriminiert.

    Geht ja echt gar nicht, gell.
    Gibt ja immer auch Wichtigeres, gell.

    Die sollen doch lieber Toleranz üben, gell:
    tolerieren heißt schließlich dulden.
    Wie es schon in der Bibel steht:
    immer gleich noch die andere Wange hinhalten.
    Das bringt dann auch gleich eine frische Hautfarbe.

    Oder man lässt sich nichts mehr gefallen.
    Soll auch sinnvoll sein. #Stonewallwasariot
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#22 LavendelschwetAnonym
  • 10.07.2018, 10:08h
  • Antwort auf #10 von Timon
  • Boris Palmer aber auch Winfried Kretschmann
    wollen die Grünen rechts verschieben. Immer mehr den völkischen Teitgeist hinterher rennen. In ein paar Jahren werden dann Koalitionen mit der AFD möglich ( die SEEHOFER CDU steht bereit). Das wundert mich nicht wirklich denn die Grünen haben immer mehr neolibarle Positionen übernommen und in teilen der Partei regiert offensichtlich eine tiefe Abneigung gegen die LBGT-
    Community...
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#23 PetterAnonym
  • 10.07.2018, 10:52h
  • Was kommt als nächstes?

    Dumme Kalauer über KZs und Gaskammern? Oder ein Faschingskostüm als KZ-Häftling?

    Und wieder mal sehr auffallend, dass die Bundespartei weiterhin schweigt. Wie schon bei Dieter Salomons (ebenfalls Grüne) Versuch, den CSD in Freiburg de facto zu verhindern.

    Würde sowas von anderen Parteien kommen, würden Claudia Roth & Co durchs Land tingeln und dieses menschenverachtende Gedankengut kritisieren.

    Aber bei Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Homohass und Transhass in den eigenen Reihen sehen die Grünen wieder mal weg.

    Die Grünen machen sich nicht nur komplett unglaubwürdig, sondern sie verspielen gerade das über Jahrzehnte bei LGBTI-Wählern mühsam aufgebaute Vertrauen wegen so ein paar Hanseln aus dem Ländle.
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#24 chnumhotepAnonym
  • 10.07.2018, 12:26h
  • Was soll man denn voen einem erwarten, der mittlerweile regelmäßig als Gastkommentator auf der Homophoben kath.net Seite auftritt.
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#25 ursus
  • 10.07.2018, 12:32h
  • ein kommentar von sabine tauber auf palmers facebookseite bringt das problem auf den punkt. ich hoffe, es ist erlaubt, den hier zu zitieren:

    "Herr Palmer, dann auch für sie noch mal. Stellen sie sich vor, diese dämliche Baustelle wäre ganz in gelb gestrichen worden. Hätten sie dann ein Foto davon gepostet und dazu geschrieben "Tübingen wird Juden-Ankerzentrum"? Wenn nein, dann überlegen sie einmal warum nicht. Und warum sie dasselbe bei queer und rosa aber tun. Wenn ja, dann verlassen sie bitte heute noch meine Partei."

    die frage ist, weshalb auch für frau tauber offenbar erst ein analoger post über jüd_innen einen grund darstellen würde, palmers parteiaustritt zu fordern, der rosa-lager-post aber noch nicht.
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#26 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 10.07.2018, 12:56h
  • Antwort auf #25 von ursus
  • "die frage ist, weshalb auch für frau tauber offenbar erst ein analoger post über jüd_innen einen grund darstellen würde, palmers parteiaustritt zu fordern, der rosa-lager-post aber noch nicht."

    Weil es trotz wieder ansteigendem Antisemitismus immer noch wesentlich verpönter ist, Juden zu verunglimpfen oder zu verspotten, als dasselbe queeren Menschen anzutun.

    Ein Beispiel, das mir dazu einfällt: gestern in einer NDR-Quizsendung (immerhin öffentlich-rechtliches Fernsehen) kam zur Sprache, dass der anwesende offen schwule Komiker Thomas Hermanns wohl mal ein Angebot bekommen habe, in einem Film eine Transfrau zu spielen. Sofort gab es brüllendes Gelächter, sowohl bei den anderen Kandidat_innen, als auch im Publikum. Man beruhigte sich erst, als der Moderator sagte "aber Du hast die Rolle ja nicht angenommen".

    Es ist also offenbar nach wie vor völlig in Ordnung, Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexualität als "humoristischen Brüller" auszuschlachten. Es ist ja auch sooo unglaublich lustig, dass Hermanns hätte eine Transfrau spielen sollen.

    Transfrau! Sowas Komisches! Iiiih! Gacker!

    So lange in Deutschland diese Mentalität vorherrscht, was im übrigen auch Johannes Kram in seinem Buch treffend beschrieben hat

    www.querverlag.de/books/ichhabjanichtsgegenschwuleaber.html

    brauchen wir uns nicht zu wundern, dass Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexualität als witzig, lächerlich, muss man sich drüber lustig machen wahrgenommen wird.

    Herr Palmer nutzt diesen Megatrend, wie er alles nutzt, was seinem Populismus dient. Und selbst Menschen, die ihn deshalb kritisieren, erkennen offenbar nur die halbe Wahrheit. Die ganze ist nämlich, dass es GENAUSO SCHLIMM ist, queere Menschen zu verspotten, beleidigen, verunglimpfen, diskriminieren, wie dies Juden anzutun.

    Es gibt bei gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit keine qualitativen Unterschiede. Das muss endlich klar werden.
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#27 GerritAnonym
  • 10.07.2018, 13:13h
  • Und wieder mal die Schmierenkomödie "Schweigen im Walde" bei den Grünen.

    All die Grünen, die bei anderen gerne den Moralapostel spielen, sehen wieder mal weg, wenn es der eigenen Partei schaden könnte.

    Glaubwürdig machen die sich dadurch nicht.

    Auch bei den Grünen steht die Partei-Raison an erster Steller und erst weit danach kommen Inhalte, Überzeugungen und Prinzipien.
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#28 TrottellummeAnonym
  • 10.07.2018, 14:51h
  • Antwort auf #16 von Inter Es Sant
  • Gut erkannt, mit der Sprache fängt es an, denn "Worte sind Waffen". Durch die mediale Omnipräsenz, soziale Medien, Kommentarspalten etc. sickern sie in den täglichen Sprachgebrauch ein, vielfach ohne hinterfragt zu werden.

    Metaphern wie "Flüchtlingswelle" und "Flüchtlingsstrom" machen aus Individuen abstrakte Wassermassen. Der Mensch wird zum Tropfen, die Menschen zur Flut, es wird suggeriert, dass wir uns gegen sie wie gegen Naturkatastrophen schützen müssen, weil das Land sonst untergeht. Nun eröffnet man "Ankerzentren". Und schon werden aus Worten Taten, denn diese "Ankerzentren" sind nichts weiter als geschlossene Lager.

    Mit welchem Recht aber entzieht man Menschen die Freiheit, sperrt sie ein? Menschen, die nichts getan haben, außer hier Schutz zu suchen!

    Parallel zur Entmenschlichung der Flüchtlinge werden Helfer kriminalisiert, Seenotretter mit Schleppern in Verbindung gebracht, Schlepper, die z. T. von unseren Ländern als Küstenwächter ausgebildet werden. Generell diffamiert man Menschen, die sich für Menschenrechte einsetzen mit dem Nazi-Begriff "Gutmensch". Dass auch die LGBT+-Community und die Frauenrechtsbewegung zur Zielscheibe werden, ist Teil der rechten Agenda.

    Auch hier steht am Anfang das Wort, die Ehe für Alle wird zur "Homo-Ehe", Menschen, die sich für gleiche Rechte für LGBTIQ+'s einsetzen zur "Homo-Lobby", "Genderwahn"/"Gendergagga" greift gleichzeitig die queere Community und die Feminist*innen an. All diese Wortmonster sollen unsere berechtigten Anliegen lächerlich bzw. unberechtigt erscheinen lassen. Am Ende steht der Rechtsabbau, wie in Russland (Staatshomophobie) oder Polen (Abteibungsverbot).

    Wer heute noch meint, man müsse nicht jede menschenfeindliche Aussage einzelner Politiker*innen so ernst nehmen, verkennt, dass die öffentliche politische Debatte schon am rechten Rand angekommen ist, genau dort, wo die rechten Netzwerke sie haben will. Ihre Wortschöpfungen und Hassreden manipulieren uns, tragen zur gesellschaftlichen Vergiftung bei.

    Jeder, der sich heute dieser menschenverachtenden Rhetorik anpasst/bedient, verbreitet ihr Gift weiter und macht sich mitschuldig. Das kann man nicht nur sondern man muss es ihnen vorhalten! Nimmt der Teil der Gesellschaft, der für Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit steht, die Hasstiraden der Demagog*innen weiterhin so ruhig hin, steht am Ende wieder der Faschismus. Den gilt es mit all unserer Kraft zu verhindern. Werdet laut, werdet wehrhaft!
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#29 PierreAnonym
  • 10.07.2018, 17:01h
  • Antwort auf #27 von Gerrit
  • Der neue Grünen-Vorsitzende Robert Habeck will ja die Grünen zur neuen Volkspartei machen.

    Da darf man es sich dann auch nicht mehr mit stramm Konservativen verscherzen.

    Nur eines müssen die Grünen bedenken:
    wenn die Volkspartei-Träume wahr werden, mag das denen egal sein, uns zu verlieren. Aber wenn das nicht klappt, kommen wir nicht wieder einfach so als Notstopfen angedackelt.
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#30 MariposaAnonym
#31 MariposaAnonym
  • 10.07.2018, 17:29h
  • Antwort auf #29 von Pierre
  • Auf so eine Volkspartei kann ich gerne verzichten. Sie biedert sich jetzt schon Merkel an. Absolut würdelos ist zudem noch die Häme auf den Zustand der SPD (das hat diese zwar selbst verschuldet, ist aber jetzt ein anderes Thema). Ich wähle die Sozis auf Bundesebene nur noch AUS EINEM EINZIGEN GRUND: Ich möchte die AfD nicht als zweitstärkste Partei - es ist so schon schlimm genug....
    Es wird zudem immer vergessen: Auch die Grünen betreiben neoliberale Politik, für Hartz-4-Empfänger und Menschen auf der Schattenseite ist diese Partei genauso uninteressant wie die FDP.
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#32 goddamn liberalAnonym
  • 10.07.2018, 17:30h
  • Antwort auf #30 von Mariposa
  • Bei Palmer hat der Rechtskurs Methode und geschieht aus voller Überzeugung und nicht aus Taktik.

    Kath.net z. B. gilt selbst bei kirchlich aktiven Mainstream-Katholen bis in den Klerus hinein als abstoßend. Mit denen kann man auch unter Konservativen keine Wählermassen mobilisieren.

    Auch Salomon hatte früh eigenartige Aussetzer, die in anderen Parteien das Karriereende bedeutet hätten.

    www.spiegel.de/politik/deutschland/streit-um-filbinger-gebur
    tstag-und-mir-feiere-doch-a-260083.html


    Über die Gründe kann man bei beiden nur spekulieren. Palmers Vater war im Gegensatz zu seinem Sohn als Antisemitismus- und Nazi-Opfer streitbar bis zuletzt. Vielleicht will man das Opfer-Trauma bewältigen, indem man sich auf die Täter-Seite schlägt.

    Jedenfalls ist Selbstkritik keine grüne Stärke.
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#33 MariposaAnonym
#34 MariposaAnonym
#35 goddamn liberalAnonym
#36 Anon4Anonym
  • 11.07.2018, 07:04h
  • Solange solche Leute keine politischen Konsequenzen aus der Partei heraus zu spüren bekommen, werden die Grünen halt nicht mehr gewählt.
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#37 Patroklos
#38 MaikeAnonym
  • 11.07.2018, 08:55h
  • Antwort auf #23 von Petter
  • Kretschmann und Palmer in einem Satz ist schon bösartige Verleugnung

    Zum freiburger CSD ist folgendes zu sagen. Dieter Salomon hat diese Entscheidung nicht getroffen, es war der Leiter des Ordnungsamts, ein Mitglied der SPD.

    [Ironie an]Nun hat Freiburg einen SPD-unterstützen evangelikalen Bürgermeister, da wird sicher alles besser! [Ironie aus]
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#39 goddamn liberalAnonym
  • 11.07.2018, 09:17h
  • Antwort auf #38 von Maike
  • "Kretschmann und Palmer in einem Satz ist schon bösartige Verleugnung"

    Na ja, sie sind ja beide wichtige Amtsträger in EINER Partei.

    Gegen Sarrazin wurde ein Parteiausschlussverfahren gestartet, als er kein Amtsträger mehr war und somit keinen Schaden für die Partei mehr anrichten konnte.

    Wäre doch mal eine Idee für kath.net-Palmer?
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#40 MaikeAnonym
#41 MariposaAnonym
#42 Anon4Anonym
#43 MariposaAnonym
  • 11.07.2018, 14:23h
  • Antwort auf #37 von Patroklos
  • Die Grünen profitieren derzeit von der Schwäche der Volksparteien und präsentieren sich als der krasseste Gegenpol zur AfD - daher kann man die guten Umfragewerte erklären. Man hat ja den Eindruck, daß es hierzulande nur noch um Geflüchtete und Einwanderung geht. Sozialpolitisch sind die Grünen auch nur bedingt glaubwürdig.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#44 TheDadProfil
  • 11.07.2018, 21:39hHannover
  • Antwort auf #33 von Mariposa
  • ""Sein Nachfolger Martin Horn (parteilos) ist übrigens alles andere als konservativ.""..

    Das zeugt nun von grenzenloser Naivität..

    Ich unterstelle Dir mal, Du hast Dich dann auch ausführlich mit der Vita dieses Herrn Horn befasst ?
    Wenn nicht, dann mußt Du das dringend nachholen !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#45 TheDadProfil
  • 11.07.2018, 21:49hHannover
  • Antwort auf #39 von goddamn liberal
  • ""Gegen Sarrazin wurde ein Parteiausschlussverfahren gestartet, als er kein Amtsträger mehr war und somit keinen Schaden für die Partei mehr anrichten konnte.""..

    Das kann man natürlich so sehen..

    Vor allem wenn man dabei die Tatsache vergessen machen will, daß er die Bücher wegen deren man dieses Ausschlußverfahren betrieben hat, auch erst dann veröffentlicht hat, als er schon kein Amtsträger mehr war, und deshalb dann auch der Partei keinen Schaden mehr zufügen konnte..

    Mithin also eine Aussage ohne jegliche Aussagekraft, oder eben einfach ein "ungeeignetes Argument"..

    Nimmt man nämlich mal "echte sozialdemokratische Positionen" ein, dann wäre ein Partei-Ausschlußverfahren an dem Tag angezeigt gewesen, an dem der Herr Sarrazin in den Aufsichtsrat der Bundesbank eingezogen ist..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#46 TheDadProfil
#47 Homonklin44Profil
  • 12.07.2018, 09:15hTauroa Point
  • Antwort auf #46 von TheDad
  • Das legt eigentlich eher seine eventuelle Verbindung zur "International Christian Fellowship" nahe, die evangelikale Positionen hält.

    Tante Wiki macht den Unterschied zwischen evangelisch und evangelikal auch, siehe:

    ""Evangelikale machen eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus zur Grundlage ihres Christentums. In dem Rahmen sind persönliche Willensentscheidungen für eine solche Beziehung wie auch individuelle Erweckungs- und Bekehrungserlebnisse von Bedeutung. Zentral ist ebenso die Berufung auf die (teilweise als irrtumsfrei angesehene) Autorität der Bibel. ""

    de.wikipedia.org/wiki/Evangelikalismus

    Natürlich ist das im Großen und Ganzen Haarspalterei, wenn man ein und denselben Humbug in Nuancen teilt. Gibt quasi bittere und mildere Happen des Humbug.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#48 saltgay_nlProfil
  • 12.07.2018, 10:29hZutphen
  • Denken wir doch einmal zurück an die Anfänge der Grünen. Herbert Gruhl zum Beispiel, der als einer der Gründerväter der Grünen gilt, war ein Rechter, der sich später in Ökosekten radikalisierte.

    In der Anfangsphase waren die Grünen eben ein Auffangbecken für postpubertäre Maoisten vom Schlage Jürgen Tritt-ihn und anderer bedeutungsloser Berufsrevoluzzer, während vom rechtsradikalen Rand Naturapostel, Universelles Leben und andere Müsli-Spinner und versprengte ehemalige Schwarmgeister aus der Bündischen Jugend ihre reaktionäre Naturromantik einbrachten.

    Was stets den Grünen vorgeworfen wird und anscheinend in dieser Partei immer noch zieht, das sind die Vorwürfe "Kindersex liberalisieren" zu wollen. Auch das ist nur eine unbedeutende Facette aus dem ehemaligen Sammelbecken. Die Partei hat damals das Undenkbare vollbracht, dass das betonierte Dreiparteiensystem, welches bereits religiösen Status genoss, aufgebrochen wurde. Das ist eine wichtige Leistung in dieser Nachtwächterrepublik.

    Aber die Grünen sind eine bürgerliche Partei. So wie damals zur Kaiserzeit den Studenten eine gewisse Freiheit "um sich auszutoben" konzediert wurde, so dürfen die Lustprodukte des Bildungsbürgertums auch eine zeitlang "Revulutionär" spielen. Dann aber integrieren sie sich in ihre Schicht wieder und werden ebenso reaktionär wie ihre Eltern. Darum stirbt diese verdammte bürgerliche Klasse auch nicht aus.

    Daher ist es auch nur die logische Konsequenz, wenn die Grünen heute eine Öko-CDU/CSU sind. Diese Partei steht für veganen Stillstand und ein post Metternich-Regime, was man früher Biedermeier nannte. Sie gefallen sich in einer Oberlehrerideologie und legen die gesellschaftlichen Maßstäbe für eine ökologisch-nachhaltige Volksgemeinschaft fest. Wer nicht dazu gehört, der ist ein Volksschädling.

    Aber genau dieser grüne Stalinismus:"Man muss eben die Leute zu ihrem Glück zwingen und auch manchmal im Dienste der guten Sache lügen...", so ein grüner Provinzpolitiker aus Niedersachsen, der mittlerweile bei der Linken gelandet ist. Diese Tyrannei der Bessermenschen ist eben in allen Parteien zu finden. Das gehört zur deutschen Leidkultur. Dieses Land lebt vom Ausgrenzen und einer sentimentalen Erinnerung an die "gute alte Zeit". Veränderung wird als Bedrohung empfunden.

    Deshalb gleichen sich die Grünen immer mehr dem Mainstream an. Sie finden in allen Parteien Bundesgenossen - auch in der AfD.
  • Antworten » | Direktlink »
#49 MariposaAnonym
#50 MariposaAnonym
#51 Homonklin44Profil

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