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Kommentare zu:
Boris Palmer: "Tübingen wird LSBTTQI-Ankerzentrum"


#21 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 10.07.2018, 06:45h
  • Antwort auf #19 von Alexander_F
  • Ja ja. Man beleidigt und diskriminiert Leute, und schon fühlen sie sich beleidigt und diskriminiert.

    Geht ja echt gar nicht, gell.
    Gibt ja immer auch Wichtigeres, gell.

    Die sollen doch lieber Toleranz üben, gell:
    tolerieren heißt schließlich dulden.
    Wie es schon in der Bibel steht:
    immer gleich noch die andere Wange hinhalten.
    Das bringt dann auch gleich eine frische Hautfarbe.

    Oder man lässt sich nichts mehr gefallen.
    Soll auch sinnvoll sein. #Stonewallwasariot
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#22 LavendelschwetAnonym
  • 10.07.2018, 10:08h
  • Antwort auf #10 von Timon
  • Boris Palmer aber auch Winfried Kretschmann
    wollen die Grünen rechts verschieben. Immer mehr den völkischen Teitgeist hinterher rennen. In ein paar Jahren werden dann Koalitionen mit der AFD möglich ( die SEEHOFER CDU steht bereit). Das wundert mich nicht wirklich denn die Grünen haben immer mehr neolibarle Positionen übernommen und in teilen der Partei regiert offensichtlich eine tiefe Abneigung gegen die LBGT-
    Community...
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#23 PetterAnonym
  • 10.07.2018, 10:52h
  • Was kommt als nächstes?

    Dumme Kalauer über KZs und Gaskammern? Oder ein Faschingskostüm als KZ-Häftling?

    Und wieder mal sehr auffallend, dass die Bundespartei weiterhin schweigt. Wie schon bei Dieter Salomons (ebenfalls Grüne) Versuch, den CSD in Freiburg de facto zu verhindern.

    Würde sowas von anderen Parteien kommen, würden Claudia Roth & Co durchs Land tingeln und dieses menschenverachtende Gedankengut kritisieren.

    Aber bei Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Homohass und Transhass in den eigenen Reihen sehen die Grünen wieder mal weg.

    Die Grünen machen sich nicht nur komplett unglaubwürdig, sondern sie verspielen gerade das über Jahrzehnte bei LGBTI-Wählern mühsam aufgebaute Vertrauen wegen so ein paar Hanseln aus dem Ländle.
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#24 chnumhotepAnonym
  • 10.07.2018, 12:26h
  • Was soll man denn voen einem erwarten, der mittlerweile regelmäßig als Gastkommentator auf der Homophoben kath.net Seite auftritt.
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#25 ursus
  • 10.07.2018, 12:32h
  • ein kommentar von sabine tauber auf palmers facebookseite bringt das problem auf den punkt. ich hoffe, es ist erlaubt, den hier zu zitieren:

    "Herr Palmer, dann auch für sie noch mal. Stellen sie sich vor, diese dämliche Baustelle wäre ganz in gelb gestrichen worden. Hätten sie dann ein Foto davon gepostet und dazu geschrieben "Tübingen wird Juden-Ankerzentrum"? Wenn nein, dann überlegen sie einmal warum nicht. Und warum sie dasselbe bei queer und rosa aber tun. Wenn ja, dann verlassen sie bitte heute noch meine Partei."

    die frage ist, weshalb auch für frau tauber offenbar erst ein analoger post über jüd_innen einen grund darstellen würde, palmers parteiaustritt zu fordern, der rosa-lager-post aber noch nicht.
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#26 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 10.07.2018, 12:56h
  • Antwort auf #25 von ursus
  • "die frage ist, weshalb auch für frau tauber offenbar erst ein analoger post über jüd_innen einen grund darstellen würde, palmers parteiaustritt zu fordern, der rosa-lager-post aber noch nicht."

    Weil es trotz wieder ansteigendem Antisemitismus immer noch wesentlich verpönter ist, Juden zu verunglimpfen oder zu verspotten, als dasselbe queeren Menschen anzutun.

    Ein Beispiel, das mir dazu einfällt: gestern in einer NDR-Quizsendung (immerhin öffentlich-rechtliches Fernsehen) kam zur Sprache, dass der anwesende offen schwule Komiker Thomas Hermanns wohl mal ein Angebot bekommen habe, in einem Film eine Transfrau zu spielen. Sofort gab es brüllendes Gelächter, sowohl bei den anderen Kandidat_innen, als auch im Publikum. Man beruhigte sich erst, als der Moderator sagte "aber Du hast die Rolle ja nicht angenommen".

    Es ist also offenbar nach wie vor völlig in Ordnung, Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexualität als "humoristischen Brüller" auszuschlachten. Es ist ja auch sooo unglaublich lustig, dass Hermanns hätte eine Transfrau spielen sollen.

    Transfrau! Sowas Komisches! Iiiih! Gacker!

    So lange in Deutschland diese Mentalität vorherrscht, was im übrigen auch Johannes Kram in seinem Buch treffend beschrieben hat

    www.querverlag.de/books/ichhabjanichtsgegenschwuleaber.html

    brauchen wir uns nicht zu wundern, dass Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexualität als witzig, lächerlich, muss man sich drüber lustig machen wahrgenommen wird.

    Herr Palmer nutzt diesen Megatrend, wie er alles nutzt, was seinem Populismus dient. Und selbst Menschen, die ihn deshalb kritisieren, erkennen offenbar nur die halbe Wahrheit. Die ganze ist nämlich, dass es GENAUSO SCHLIMM ist, queere Menschen zu verspotten, beleidigen, verunglimpfen, diskriminieren, wie dies Juden anzutun.

    Es gibt bei gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit keine qualitativen Unterschiede. Das muss endlich klar werden.
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#27 GerritAnonym
  • 10.07.2018, 13:13h
  • Und wieder mal die Schmierenkomödie "Schweigen im Walde" bei den Grünen.

    All die Grünen, die bei anderen gerne den Moralapostel spielen, sehen wieder mal weg, wenn es der eigenen Partei schaden könnte.

    Glaubwürdig machen die sich dadurch nicht.

    Auch bei den Grünen steht die Partei-Raison an erster Steller und erst weit danach kommen Inhalte, Überzeugungen und Prinzipien.
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#28 TrottellummeAnonym
  • 10.07.2018, 14:51h
  • Antwort auf #16 von Inter Es Sant
  • Gut erkannt, mit der Sprache fängt es an, denn "Worte sind Waffen". Durch die mediale Omnipräsenz, soziale Medien, Kommentarspalten etc. sickern sie in den täglichen Sprachgebrauch ein, vielfach ohne hinterfragt zu werden.

    Metaphern wie "Flüchtlingswelle" und "Flüchtlingsstrom" machen aus Individuen abstrakte Wassermassen. Der Mensch wird zum Tropfen, die Menschen zur Flut, es wird suggeriert, dass wir uns gegen sie wie gegen Naturkatastrophen schützen müssen, weil das Land sonst untergeht. Nun eröffnet man "Ankerzentren". Und schon werden aus Worten Taten, denn diese "Ankerzentren" sind nichts weiter als geschlossene Lager.

    Mit welchem Recht aber entzieht man Menschen die Freiheit, sperrt sie ein? Menschen, die nichts getan haben, außer hier Schutz zu suchen!

    Parallel zur Entmenschlichung der Flüchtlinge werden Helfer kriminalisiert, Seenotretter mit Schleppern in Verbindung gebracht, Schlepper, die z. T. von unseren Ländern als Küstenwächter ausgebildet werden. Generell diffamiert man Menschen, die sich für Menschenrechte einsetzen mit dem Nazi-Begriff "Gutmensch". Dass auch die LGBT+-Community und die Frauenrechtsbewegung zur Zielscheibe werden, ist Teil der rechten Agenda.

    Auch hier steht am Anfang das Wort, die Ehe für Alle wird zur "Homo-Ehe", Menschen, die sich für gleiche Rechte für LGBTIQ+'s einsetzen zur "Homo-Lobby", "Genderwahn"/"Gendergagga" greift gleichzeitig die queere Community und die Feminist*innen an. All diese Wortmonster sollen unsere berechtigten Anliegen lächerlich bzw. unberechtigt erscheinen lassen. Am Ende steht der Rechtsabbau, wie in Russland (Staatshomophobie) oder Polen (Abteibungsverbot).

    Wer heute noch meint, man müsse nicht jede menschenfeindliche Aussage einzelner Politiker*innen so ernst nehmen, verkennt, dass die öffentliche politische Debatte schon am rechten Rand angekommen ist, genau dort, wo die rechten Netzwerke sie haben will. Ihre Wortschöpfungen und Hassreden manipulieren uns, tragen zur gesellschaftlichen Vergiftung bei.

    Jeder, der sich heute dieser menschenverachtenden Rhetorik anpasst/bedient, verbreitet ihr Gift weiter und macht sich mitschuldig. Das kann man nicht nur sondern man muss es ihnen vorhalten! Nimmt der Teil der Gesellschaft, der für Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit steht, die Hasstiraden der Demagog*innen weiterhin so ruhig hin, steht am Ende wieder der Faschismus. Den gilt es mit all unserer Kraft zu verhindern. Werdet laut, werdet wehrhaft!
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#29 PierreAnonym
  • 10.07.2018, 17:01h
  • Antwort auf #27 von Gerrit
  • Der neue Grünen-Vorsitzende Robert Habeck will ja die Grünen zur neuen Volkspartei machen.

    Da darf man es sich dann auch nicht mehr mit stramm Konservativen verscherzen.

    Nur eines müssen die Grünen bedenken:
    wenn die Volkspartei-Träume wahr werden, mag das denen egal sein, uns zu verlieren. Aber wenn das nicht klappt, kommen wir nicht wieder einfach so als Notstopfen angedackelt.
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#30 MariposaAnonym

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