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Auswertung
Köln ist die deutsche CSD-Hauptstadt
Die Domstadt hat mit Abstand die meisten CSD-Besucher pro Einwohner in Deutschland: Laut einer Auswertung von warenvergleich.de war statistisch praktisch jede in Köln gemeldete Person beim Pride dabei.

Wenn es um CSDs geht, schlägt der Dom das Brandenburger Tor
- 12. Juli 2018, 13:25h 2 Min.
Die ewige Konkurrenz zwischen Berlin und Köln, welche Metropole denn die LGBTI-Hauptstadt in Deutschland ist, geht eindeutig zugusten der Domstadt aus – zumindest nach einer Auswertung des Portals warenvergleich.de, das Köln zur offiziellen CSD-Hauptstadt ernannt hat.

Einer Auswertung des Rostocker Unternehmens zufolge ist die Pro-Kopf-Beteiligung an den Pride-Paraden deutscher Großstädte in der Rheinmetropole am höchsten: Demnach besuchen 94,3 Menschen pro 100 Einwohner den CSD. Mit großen Abstand folgen Berlin (28,4), Stuttgart (28,1) sowie Saarbrücken (27,8) und Mannheim (23,0)
Bei der Auswertung verglich das Portal die Einwohnerzahl der Städte mit der Anzahl der CSD-Besucher. Zwar melden sowohl Köln als auch Berlin jeweils zirka eine Million Menschen bei den Prides. Allerdings hat die Bundeshauptstadt im Osten mehr als drei Mal so viele Einwohner wie die Rhein-Metropole im Westen, die es gerade mal auf eine Bevölkerung von 1,06 Millionen Menschen bringt.
Hier ist die gesamte Liste von warenvergleich.de:

"Sicherlich sind viele CSD-Besucher*innen auch extra angereist, so dass die Aussage '94 Prozent der Kölner nehmen am CSD teil' etwas überspitzt wäre", erklärte Désirée Rossa von Warenvergleich.de. "Allerdings haben Studien zumindest für Berlin gezeigt, dass die überwiegende Mehrheit der CSD-Besucher Berliner sind: Laut der CSD-Studie hatten 76 Prozent der Besucher des CSD 2016 ihren Wohnsitz in Berlin."
Der Kölner CSD hatte bereits am vorherigen Wochenende stattgefunden. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "coming out in DEINEM style" (queer.de berichtete).
Die nächsten CSD-Paraden folgen am kommenden Wochenende in München und Chemnitz. Am 21. Juli sind dann Frankfurt, Wendland, Mönchengladbach, Trier, Rostock und Leipzig an der Reihe, gefolgt unter anderem von Berlin am Wochenende darauf. (pm/cw)














