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Fahndung

Nach Attacke auf Dragqueen: Kölner Polizei sucht diesen Mann

Anfang Juni wurde Pam Pengco in ziviler Kleidung erst homophob beleidigt und dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen – jetzt veröffentlichten die Ermittler Bilder des mutmaßlichen Haupttäters.


Die Kölner Polizei fahndet nach diesem Mann

Mit Fotos sucht die Polizei Köln nach einem homophoben Schläger. Ihm wird vorgeworfen, am 2. Juni in der Kölner Innenstadt einen 30-Jährigen, der als Dragqueen Pam Pengco in der Szenebar "Exile" arbeitet, mit der Faust ins Gesicht geschlagen zu haben. Der Fall hatte im vergangenen Monat in der Domstadt hohe Wellen geschlagen (queer.de berichtete).

Gegen 5 Uhr war das Opfer zusammen mit Bekannten, darunter die Drag-Kollegin Vicky Glämorous, nach der Arbeit in ziviler Kleidung auf dem Rudolfplatz unterwegs. Eine fünf- bis sechsköpfige Männergruppe ging auf sie zu und beleidigte sie homophob. Es entwickelte sich eine verbale Auseinandersetzung, die darin endete, dass der Abgelichtete den 30-Jährigen schlug. Anschließend flüchtete der Angreifer zusammen mit seinen Begleitern.

Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls

Die Polizei Köln sucht nun Zeugen und fragt: Wer kann Angaben zur Identität und/oder dem Aufenthaltsort des Gesuchten machen? Wer hat sich zum Zeitpunkt der Auseinandersetzung im Bereich des Rudolfplatzes aufgehalten und kann Angaben zum Fluchtweg der Männer machen?

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat Staatsschutz 2 unter der Rufnummer (0221) 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. In der Pressemitteilung der Polizei gibt es keinen Hinweis auf den mutmaßlich schwulenfeindlichen Hintergrund der Tat.


Pam Pengco (li.) und Vicky Glämorous unterhalten die Gäste in der Kölner Szenebar "Exile" (Bild: privat)

Pam Pengco hatte nach der Attacke an Zeugen von Gewalttaten appelliert, nicht wegzuschauen. "Das könnte leider überall passieren", schrieb die Dragqueen auf Facebook. "Dennoch stehe ich gerne auf der Bühne, bringe Menschen zum Lachen und kläre vor allem auf Heteroveranstaltungen auf, dass so etwas immer noch Alltag ist und ich mich selbst nicht traue, zwei Stationen mitten in Köln geschminkt mit der Bahn zu fahren!" (cw)



#1 TimonAnonym
#2 Vater
  • 13.07.2018, 19:34h
  • Das sind noch richtige und echte Männer - nicht wie wir Schwuchteln.

    So ein echter Mann zeichnet sich z.B. dadurch aus, dass er heterosexuell ist
    - oder oftmals auch nur so tut. Diese echten harten Kerle haben nämlich nicht annähernd die Eier, offen zu sowas wie einer Homosexualität zu stehen.

    Echte Kerle suchen sich gerne Schwächere (oder sie suchen sich mit ihren Kumpels deutlich kleinere Gruppen), geben diesen dann was aufs Maul und laufen dann ganz schnell weg, weil sie Angst vor den Konsequenzen haben. Wäre nämlich erst einmal die Polizei (oder welche Unterstützung auch immer) da, dann hätten die echten und harten Kerle ja kein Oberwasser mehr und wären nicht mehr in der Überzahl.

    Wenn diese harten Kerle wenigstens mit auf die Polizei warten würden.

    Leider sind diese Typen immer ganz ekelhafte Feiglinge, die, landen sie denn doch einmal vor Gericht, auch dort ganz dreist alles abstreiten, alles gar nicht so gemeint haben wollen und überhaupt alles ganz, ganz doll bereuen tun - bis sie 5 Minuten später im Fratzenbuch wieder die Klappe aufreissen.

    Glücklicherweise bleiben unsere Strafverfolgungsbehörden nicht mehr ganz so untätig wie früher.
    Zumindest noch so lange, bis Polizei und Justiz gespickt voll mit AfD.
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#3 Patroklos
#4 Homonklin44Profil
  • 13.07.2018, 21:54hTauroa Point
  • Daher, dass man den eigentlich recht gut erkennen kann auf diesen Bildern, müsste er auch relativ zeitnah zu finden sein.
    Hoffentlich klappt es und es kommt zu einer Ahndung in dem Fall.

    Brutalomanen, die ohne davon kommen, gibt es schon genug.
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#5 Rabauke76Anonym
  • 14.07.2018, 13:12h
  • An das Opfer erstmal gute Besserung. Wenigstens unternimt die Kölner Polizei etwas. In Leipzig an der Moritzbastei ( queer berichtete) ist die Polizei " Täterfreundlicher". Hat aber bestimmt nichts " regionales" auf sich.
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