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Kommentare zu:
Scarlett Johansson verzichtet auf Rolle als Trans-Mann


#1 DoItAnonym
  • 14.07.2018, 09:23h
  • Wäre es nicht einfach schön wenn eine cis-Frau einen Transmann spielen könnte und ein Trans-Mann eine cis-Frau? Warum verbaut sich die Community eigentlich immer selber alles?
    Wir wollen gleich behandelt werden - aber nur solange wie wir dadurch was besonderes bleiben..
    Es ist doch mutig von einer so erfolgreichen Schauspielerin zu sagen: es ist mir egal was andere dazu sagen, einen Trans-Mann zu spielen ist genau so Natürlich wie alle anderen rollen.
    Wäre es euch lieber wenn sie gesagt hätte, oh nein eine Trans Rolle spielen ich nicht?
    Dann hätte es Theater gegeben dass sie ja transphob sei.
    Aber wunderbar, wir haben uns wieder einmal die Chance gestohlen eine tolle Schauspielerin als Kämpferin für mehr Offenheit zu gewinnen. Bravo.
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#2 TransHansAnonym
  • 14.07.2018, 09:51h
  • Toll gemacht, ab jetzt dürfen Trans nur Trans spielen, CIS nur CIS, Schwule nur Schwule, Heteros nur Heteros, Mörder nur Mörder, Nazis nur Nazis, Zwerge nur Zwerge, Klingonen nur Klingonen usw.
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#3 andreAnonym
  • 14.07.2018, 10:03h
  • Antwort auf #1 von DoIt
  • Es ist wohl auch Neid und Denunzieren dabei. Wie im richtigen Leben und anderen Branchen auch. Vielleicht in dieser Branche besonders. Trace Lysette, in einem früheren Leben "Sex-Arbeiterin" und GoGo-Tänzerin in Männerbars, hat schon mal versucht Kollegen loszuwerden. Ihren Schauspielerkollegen Jeffrey Tambor, hat sie sexuelle Belästigung vorgeworfen, was nie bewiesen werden konnte. Er hat sich, trotzdem, für "irgendwas" entschuldigt. Er war zu diesem Zeitpunkt Mitglied der Crew in der Serie "Transparent" und hat die Transfrau Maura Pfefferman. Wenn man so will, gabe es, einen ähnlichen Vorfall schon einmal. Nur gegenüber einem Mann, mit einer anderen Begründung.
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#4 EternalAlmanAnonym
  • 14.07.2018, 10:18h
  • Antwort auf #2 von TransHans
  • Du bist zu blöd, den Unterschied zu verstehen: Klingonen und Zwerge, sind kein realen Ethnien sondern Fantasy-Figuren, Nazi ist eine politische Einstellung und kein Geschlecht.

    Des weiteren werden Schauspieler in der Regel immer so ausgesucht, dass es passt. Kingonen werden meist von großen Personen verkörpert, Ferengi hingegen von kleinen Personen.
    Für einen Nazi wählt man einen grimmig oder völkisch aussehen Typen.

    Man würde die Rolle einer Edelhure, auch nicht mit einer 50 Jährigen Übergewichtigen mit Kurzhaarschnitt besetzen.

    Männer in Frauenrollen und umgekehrt, sind in ernst gemeinten FIlmen einfach unglaubwürdig.
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#5 von_hinten_genommenAnonym
  • 14.07.2018, 10:29h
  • Prima, nun kann eine Trans* zeigen, dass sie prima spielen kann und kann selbst und authentisch für Offenheit und Respekt sorgen
    :-)

    Ein respektvoller Schritt von Scarlett.
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#6 DominikAnonym
  • 14.07.2018, 10:32h
  • Antwort auf #3 von andre
  • Das Grundproblem scheint mir darin zu liegen, dass manche aus der "Queer-Community" einfach nicht bereit oder fähig sind, rationale Schlüsse zu ziehen. Manche scheinen ihr Diplom echt in Schnappatmungskunde gemacht zu haben; da reicht bereits so eine lächerliche Debatte wie diese hier aus, um sich wie blöd zu echauffieren. Zum Wesen der Schauspielkunst gehört es, dass der Schauspieler oder die Schauspielerin jemand anders verkörpert, als er oder sie selbst ist. Total bizarrer Empörungsmist ist das, sonst nichts! Und Scarlett Johannsson muss echt eine ganz Liebe sein, dass sie selbst für diesen Anfeindungskäse noch Verständnis aufbringt!
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#7 PersonAnonym
  • 14.07.2018, 10:36h
  • Das Problem ist, dass trans Schauspieler*innen keine Rollen bei denen sie Cis-Personen spielen können bekommen. Des Weiteren ist es schwierig, wenn Cis-Personen trans-Rollen spielen, weil viele Menschen trans-Personen nicht als richtige Männer oder Frauen wahrnehmen. Gerade für trans Frauen ist das gefährlicher, die häufig als "verkleidete Männer" wahrgenommen werden.

    Ich möchte aber nicht sagen, dass Cis-Personen keine Rollen von trans Charakteren übernehmen dürfen. Ich würde mir wünschen, dass trans Personen irgendwann auch Cis-Rollen spielen und in allgemeinen mehr trans Charaktere in Serien und Filmen zu sehen sind.
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#8 von_hinten_genommenAnonym
#9 DominikAnonym
  • 14.07.2018, 10:53h
  • Antwort auf #7 von Person
  • Grundsätzlich sehe ich kein Problem darin. Es kommt halt immer darauf an, ob die jeweilige Person auch wirklich ein*e gute*r Schauspieler*in ist sprich ihr Handwerk auch auf diesem Niveau beherrscht und die Rolle glaubwürdig verkörpern kann. Das sollte doch immer das Entscheidende sein.

    Ausgerechnet zu der Trans-Schauspielerin, die sich über Scarlett Johansson lauthals beschwert hat, heißt es im Wikipedia-Artikel zu ihrer Person: "Lysette is a transgender woman, and one of the first trans people to appear as a non-trans person on prime time television in a speaking role."

    Mir schwant der Verdacht, Madame Lysette ist eher ein C-Promi-Sternchen und auf der Suche nach ein wenig mediale Aufmerksamkeit.
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#10 FaktencheckAnonym
#11 Alice
  • 14.07.2018, 11:02h
  • Antwort auf #6 von Dominik
  • Ich stimme Dir in voll zu.
    Hier werden zwei Dinge völlig vermischt
    * Schauspielkunst samt Drehbuch dahinter
    und
    * eine Quotenregelung

    Scarlett Johansson hätte diese Rolle nach einem Drehbuch gespielt, nicht wie sie das so sieht.
    Außerdem, und das machen einige Schauspieler*innen um ihren jeweiligen Rollen gerecht zu werden, versuchen sie im Alltag in diese Rolle zu schlüpfen, das ist zwar mit Fangseil, dennoch.
    Es gibt sehr sehr viele Filme in denen Schauspieler*innen Psychopath*innen, Mörder*innen, Polizist*innen, "Verrückte", Schwangere, spielen und dafür gelobt werden, ihre Oskars bekommen, ihre Auszeichnungen usf.
    Konsequenter Weise müsste man fordern, dass fortan Rollen nur noch mit "echt" besetzt werden.
    Jede*r sollte klar sein, dass man manchmal sogar eine Rolle von außen besser verkörpern kann als wenn man selbst betroffen ist. Hinzu kommt, jede von uns hat eine eigene Biographie, ein eigenes Werden - ich könnte, ohne entsprechendes schauspielerisches Talent, einige meiner Bekannten nicht spielen.

    Eine Quotenregelung, das ist eine Maßnahme die - unabhängig von der Rolle - viel sinnvoller wäre. Ich bin mir 100% sicher dass viele Trans* Frauen- bzw. Männerrollen viel deutlicher zeichnen können (schauspielerisches Talent vorausgesetzt) wie cis-Frauen und -Männer. Man muss sie nur einmal in ihrem echten Leben beobachten.
    Interessanter Weise, das ist mir bei manchen Cis-Frauen aufgefallen, fühlen sie sich in besonderer Weise herausgefordert, wenn sie erkennen dass eine bestimmte Frau in ihrer Umgebung eigentlich eine Trans*Frau ist. Es entsteht manchmal sogar ein Wettbewerb. Welche Motivation im Einzelnen auch immer dahinter stecken mag. Es zeigt sich eins: Trans* können es - müssen es können und zwar beide Rollen, auch und gerade wegen ihrer biologisch bedingten Unzulänglichkeiten : Knochenbau, Stimme, Haut, Behaarung, Körperform, ... .
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#12 TjaaaaAnonym
#13 von_hinten_genommenAnonym
  • 14.07.2018, 11:32h
  • Trans-Sichtbarkeit ist selbstverständlich, ich wüsste nicht worüber da diskutiert werden sollte.
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#14 LarameAnonym
#15 ursus
  • 14.07.2018, 12:31h
  • Antwort auf #6 von Dominik
  • "Diplom in Schnappatmungskunde", "lächerliche Debatte", "wie blöd zu echauffieren". "bizarrer Empörungsmist", "Anfeindungskäse"

    ein ziemlich hoher anteil an diffamierungen und beleidigungen für die paar zeilen. und das von jemandem, der den anderen vorwirft, nicht rational zu argumentieren.
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#16 Anonyma
  • 14.07.2018, 12:44h
  • Ich hatte dieses Video schon in der anderen Diskussion verlinkt und verlinke es hier nochmal, weil es so wichtig ist:

    www.youtube.com/watch?v=ZPU71jzrv-Q

    Dieses Video erklärt hervorragend, warum es in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation so wichtig ist, dass trans Rollen auch von trans SchauspielerInnen gespielt werden.

    Scarlett Johansson hat - im Gegensatz zu einigen KommentatorInnen hier - offenbar verstanden, worum es geht, und eine Entscheidung getroffen, die weit mehr bewirken wird, als es auch die beste schauspielerische Leistung in diesem Film je vermocht hätte. Dafür gebührt ihr der größte Respekt und ich freue mich sehr über ihre Entscheidung, denn sie könnte endlich den Wendepunkt einleiten, auf den viele schon so lange warten. Vielen Dank, Scarlett Johansson!

    Was der queer.de-Artikel leider unterschlägt: Die ach so böse Trace Lysette, die manche hier als "C-Promi-Sternchen auf der Suche nach Aufmerksamkeit" bezeichnen, bekommt für ihre Kritik am Casting von Scarlett Johansson Morddrohungen. Aber das ist ja auch nicht relevant, wen interessiert denn sowas schon.
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#17 PschoAngelProfil
  • 14.07.2018, 13:11hWesterstede
  • Ich halte es für eine sehr gute Entscheidung!
    Wenn eine Transfrau oder ein Transmann selbstverständlich eine Cisfrau oder einen Cismann spielen dürfen, dann sollten auch Cis Schauspieler Trans Rollen übernehmen dürfen, aber solange das noch nicht der Fall ist, finde ich Scarlett hat eine gute und richtige Entscheidung getroffen!
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#18 NielsAnonym
  • 14.07.2018, 13:27h
  • Die im Artikel erwähnte Schauspielerin Tryce Lysette (oder so ähnlich) verkörpert selbst als Transmensch eine Cisrolle. Was für eine erbärmliche heuchlerin.
  • Antworten » | Direktlink »
#19 KaktusAnonym
  • 14.07.2018, 13:55h
  • Ich hab es sowieso nie verstanden warum Heterosexuelle Schauspieler eine/ einen Homosexuellen spielen. Wenn so etwas im TV läuft schalte ich sofort um. Das nervt nur noch.
    Und bitte warum soll ein Hetenfrau einen Transmann spielen. Produzenten, Regisseure sollten da viel viel mutiger werden.
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#20 janaAnonym
  • 14.07.2018, 13:57h
  • Antwort auf #3 von andre
  • ohjeee .. wie krass. für mich wird an solchen kommentaren deutlich, dass menschen, die sich als queer, lesbisch, schwul, trans*, inter* oder sich unter anderen identitätsmarkierungen verstanden sehen, genauso dumm, unqualifiziert und/oder gewaltförmig kommentieren können, wie alle anderen auch. das kann ja wohl nicht ihr ernst sein. "danke", dass sie macht- und herrschaftsstrukturen so deutlich und anschaulich machen.
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#21 PiakAnonym
  • 14.07.2018, 14:01h
  • Da haben es also Einzelne geschafft, ihre Community für den persönlichem Karrierehrgeiz einzuspannen und nebenbei die gesamte Berufsgruppe der Schauspieler zu diskreditieren. Pfui! Das können sonst nur Personen verteten, die offenbar weder künstlerischen Ehrgeiz noch Begabung haben.
    Man kann bloß hoffen, dass das ein Einzelfall bleibt. Wahrscheinlich ist das aber nicht, denn diese vermeintliche Authentizität wird in vielen Fällen gefordert. Siehe in jüngerer Zeit z.B. Star Trek Discovery. Das dafür schon gecastete Schauspieller aus den Rollen gemobbt werden, ist aber ziemlich neu.
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#22 NicklAnonym
#23 SilverfangProfil
#24 eixameAnonym
  • 14.07.2018, 16:00h
  • es nervt nur noch immer fühlt sich irgendjemand betroffen und kritisiert . man was ist die aufgabe eines schauspielers????
    glene glose ,jared leto und Eddie Redmayne waren sensationell.um eine putzfrau zu besetzten muss man eine putzfrau suchen ???? nur noch ansträngent .johansen hätte bestimmt einen guten job gemacht .Luke Evans spielt übrigens heteros wo ist da der aufschrei . der sollte doch eigendlich nur schwule spielen oder ???wenn jemand einen tollen film mit einer frau sehen will die politisch korekt gecastet worden ist (und das mein ich bei Daniela Vega nicht abwertent )una mujer fantastica . grandios .war ihre erste rolle und hoffendlich nicht die letzte
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#25 BeliceAnonym
  • 14.07.2018, 16:01h
  • Antwort auf #11 von Alice
  • "Außerdem, und das machen einige Schauspieler*innen um ihren jeweiligen Rollen gerecht zu werden, versuchen sie im Alltag in diese Rolle zu schlüpfen, das ist zwar mit Fangseil, dennoch.
    Es gibt sehr sehr viele Filme in denen Schauspieler*innen Psychopath*innen, Mörder*innen, Polizist*innen, "Verrückte", Schwangere, spielen und dafür gelobt werden, ihre Oskars bekommen, ihre Auszeichnungen usf. "

    Das siehst du falsch. Um eine/n Trans zu spielen, must du trans sein. Du brauchst keinen Schauspielunterricht, der nützt dir für die Darstellung eines/einer Trans nichts. Du brauchst auch kein Talent, das nützt dir bei der Darstellung eines/einer Trans auch nichts. Was du für eine Riesenfilmrolle in einem Film mit einem Riesenbudget brauchst, ist trans zu sein, sonst nichts.
    Wie du hier lesen kannst, kann man so eine Rolle nutzen, um sich und sein Trans-Erleben darzustellen. Es geht nicht um die Kunst, die Story, das Buch, als Trans-Darsteller braucht man sich nicht in den Dienst der Kunst zu stellen, sondern man kann die Kunst für sich nutzen. Egal, wie schlecht die schauspielerischen Qualitäten sind, Hauptsache und ausschließliches Kriterium ist, dass man trans ist.

    Zwar wurden früher auch keine Hetero-Rollen mit Schwulen besetzt, von denen klar war, dass sie schwul waren. Bis irgendwann schwule Schauspieler kamen, die so gut ihr Handwerk beherrschten, dass man sie auch für Hetero-Hauptrollen gecastet hat. Das waren einfach sehr sehr gute Schauspieler (s. z. B. HIMYM).

    Ich frag jetzt nicht, ob es vielleicht einfach noch keine soooo guten Trans-Schauspieler gibt. Auf jeden Fall, das kann man ja den Kommentaren hier deutlich entnehmen, scheinen Dreharbeiten mit Trans-Schauspielern extrem anstrengend zu sein, allein schon, weil ja nur Trans-Schauspieler wissen, wie die Rolle wirklich zu spielen ist. Um dann überhaupt einen überzeugenden Film fertig zu bekommen, muss dann aber auch der Regisseur/dir Regisseurin trans sein. Oder kann sich jemand einen überzeugenden Film über Transmenschen vorstellen, bei dem der Regisseur nicht trans ist und das also gar nicht richtig nachvollziehen kann, weil er das ja nicht selbst erlebt hat. Und das Drehbuch muss auch von einem Transmenschen geschrieben sein, sonst stimmt ja die ganze Geschichte nicht, oder?

    Also, Fazit: Talent und Ausbildung sind nix, ausschließlich das Kriterium "trans" ist maßgeblich.
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#26 von_hinten_genommenAnonym
#27 BeliceAnonym
#28 von_hinten_genommenAnonym
#29 SteinigAnonym
  • 14.07.2018, 16:51h
  • Antwort auf #25 von Belice
  • Das Argument, dass man nur trans spielen kann, wenn man selbst trans ist, weil man sich sonst nivh in die Rolle hineinversetzen kann, ist so dämmlich. Das ist als wenn man als Hetero nich auch auf einer Demo gegen Homophobie teilnehmen darf, weil man sich ja nicht ins Homosein hineinversetzen kann. Oder, wenn man einen Serienkiller spielen will, erst selbst zum Serienkiller werden muss, um sich hineinzufühlen.
    Der Schlüssel ist: Empathie!
    Lernen, sich in andere hineinzusetzen und zu erleben
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#30 Terpsiphone
  • 14.07.2018, 17:01h
  • Mich stört viel mehr dass man in Hollywood trans Männer mit Frauen (und umgekehrt) belegt. Warum nicht wenigstens ein cis Mann statt Scarlett Johansson? Da habe ich immer das Gefühl dass man der trans unterstellt nicht wirklich ihr Geschlecht zu sein.
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#31 BeliceAnonym
  • 14.07.2018, 17:39h
  • Antwort auf #16 von Anonyma
  • "Scarlett Johansson hat - im Gegensatz zu einigen KommentatorInnen hier - offenbar verstanden, worum es geht, und eine Entscheidung getroffen, die weit mehr bewirken wird, als es auch die beste schauspielerische Leistung in diesem Film je vermocht hätte. Dafür gebührt ihr der größte Respekt und ich freue mich sehr über ihre Entscheidung, denn sie könnte endlich den Wendepunkt einleiten, auf den viele schon so lange warten. Vielen Dank, Scarlett Johansson!"

    Wach endlich auf und sieh die Realität!
    Scarlett Johansson ist/war Produzentin des Films. Auch sie ist nicht so doof, Geld in einen Film zu stecken, gegen den jetzt schon Kreuzzüge geführt werden. Wenn kein neuer Produzent und ein/e wirklich talentierte/r Darsteller/in für die Hauptrolle gefunden werden, wars das mit dem Film und dem Thema.
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#32 von_hinten_genommenAnonym
#33 von_hinten_genommenAnonym
  • 14.07.2018, 19:11h
  • Antwort auf #31 von Belice
  • "Hollywoodproduktionen wird oft vorgeworfen, Rollen und Figuren aus anderen Kulturen durch Whitewashing auf ein weißes Publikum zuzuschneiden. Ein ähnlicher Streit entbrannte zuletzt um den Film" Ghost in the Shell," in dem Johansson mit schwarzer Perücke einen japanischen Cyborg spielte."

    (SpiegelOnline)

    Dieses Thema wird uns noch eine ganze Weile begleiten.
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#34 Anonyma
  • 14.07.2018, 19:11h
  • Antwort auf #31 von Belice
  • Und was wäre so schlimm daran, wenn der Film in der bislang geplanten Form nicht gemacht werden würde? Dann bliebe die Lebensgeschichte von Dante Tex Gill eben erstmal unverfilmt und böte weiterhin Stoff für eine andere Verfilmung. Und vielleicht würde sich dann ja ein Team finden, in dem einige Positionen von trans Menschen besetzt wären. Es gibt weit mehr RegisseurInnen, ProduzentInnen, ScreenwriterInnen und auch SchauspielerInnen, die trans sind, als Du denkst.

    Aber erstmal sollte man jetzt abwarten, wie sich die Geschichte mit diesem Film nun weiter entwickelt. Und solange sich keine gegnteiligen Hinweise ergeben, sehe ich keinen Grund, die Ernsthaftigkeit von Scarlett Johanssons Statement anzuzweifeln. Und sollte ich mich da täuschen... siehe oben.
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#35 CynthEhemaliges Profil
#36 Anonyma
  • 14.07.2018, 19:23h
  • Antwort auf #31 von Belice
  • Ach, eins noch: Wie auch immer es mit diesem konkreten Film jetzt weitergehen mag, eine Wirkung wird alleine schon durch die jetzt erzeugte Öffentlichkeit auf jeden Fall bleiben: Man wird in Zukunft nicht mehr so leichtfertig wie bisher "cis" Menschen (noch dazu gegengeschlechtliche) für die Rollen von trans Menschen casten. Und alleine das ist schon ein großer Fortschritt.
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#37 FaktencheckAnonym
#38 CynthEhemaliges Profil
  • 14.07.2018, 19:43h
  • "Weniger Verständnis für die Kritik am Casting von Scarlett Johannsson gab es bei den Leser*innen von queer.de: In der aktuellen Wochenumfrage sind bislang über zwei Drittel der Teilnehmenden der Auffassung, dass eine gute Cis-Schauspielerin durchaus einen Trans-Mann spielen kann."

    Klar kommt sowas dabei raus, ihr habt schließlich in der Hauptsache Cissen gefragt. Die Zusatzoption "selbst trans* und finde.../nicht trans* und finde..." hätte ich mir speziell bei der Umfrage schon mal gewünscht.

    Aber jut, man darf es wohl als positives Zeichen dafür deuten, dass ein paar Leute hier sich inzwischen mit trans*-Themen auseinandersetzen. Ich schätze, vor zwei Jahren hätte man froh sein dürfen, wenn sowas wie 5-10% die Kritik verstanden hätten.
    Also, wenn man optimistisch denken will, kann man das so sehen: Schon fast ein Drittel, von dem ich mir erhoffen könnte, dass der Zettel mit dem Bullshit-Bingo nicht ganz voll wird, wenn ich mich in nem schwulen Umfeld oute. Ziehen wir für Partys oder Partnerschaftsplattformen noch ein paar Prozent ab, weil hier ja bloß Leute teilnehmen, die sich überhaupt über Dinge informieren, dann hab ich also im Schnitt eine Chance, dass bei vier Typen einer dabei ist, bei dem ich mit der Diskussion nicht bei Null anfangen muss.
    Ich weiß nicht, so richtig ermutigend finde ich das nach wie vor nicht. Vor allem, wenn man bedenkt, dass es reine Spekulation ist, wie viel praktiziertes Verständnis übrig bleibt, wenn die anderen drei signalisieren, dass der eine Kerl mit seinem Verständnis eh bloß nervt und sich sein Gutmenschentum wirklich sparen könnte.

    Zu kaputt für sowas wie eine Beziehung zu sein, hat am Ende manchmal echt Vorteile.
  • Antworten » | Direktlink »
#39 Patroklos
  • 14.07.2018, 20:04h
  • "Noch in der vergangenen Woche hatte Johannson ihr Casting verteidigt und dabei darauf verwiesen, dass auch Jeffrey Tambor, Felicity Huffman und Jared Leto als Cis-Schauspieler*innen erfolgreich Trans-Rollen gespielt hätten"

    Sie hat ja auch Recht und daß sie von dem Projekt jetzt abrückt, halte ich für falsch!
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#40 CynthEhemaliges Profil
#41 Sabelmann
#43 eixameAnonym
  • 14.07.2018, 22:45h
  • Das siehst du falsch. Um eine/n Trans zu spielen, must du trans sein. eh nein nur ein guter schauspieler
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#44 la_passanteAnonym
  • 15.07.2018, 02:28h
  • Das Cis- und Mansplaining in den Kommentaren hier ist mal wieder schlicht zum K*tzen. Deutschland ist halt auch auf queerem Gebiet in den Achzigern stehengeblieben. Schlaft ruhig weiter, ihr Michel.
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#45 Dein anonymer NickAnonym
  • 15.07.2018, 11:29h
  • Antwort auf #2 von TransHans
  • du sgast es. wo war das problem, h ? iss doch gerade das reizvolle für Schauspieler in andere rollen zu schlupfen.. brian kinney bei queer as folk US war auch von ner hete gespielt ? war doch ok.. justin wurde von nem schwulen gespielt.. auch gut..

    George takei hat ne hete bei star trek gespielt, im neuen jjtrekk slielt n schwuler n hetero spock...

    man kann auch über korrekt werden...
    ih slesbt habe als kind bei einem Bühnen Stück ne frau gespielt, in Ermangelung an talenttierten mädchen in unserer schauspiel runde...

    meine bekannte hatte mal beim (in ihrem dorf) krippenspiel n jesus gespielt, wieder in Ermangelung, weil keiner der jungs den jesus spielen wollte..

    achja, düfte ein mensch jetzt überhaupt noch n Außerirdischen spielen ? wie z.b n vulknaier ? iss ja kein vulkanier xd..

    und natürlich waree.es auxh okay wenn ein intersexueller eine film rolle spielt...
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#46 Dein anonymer NickAnonym
#47 von_hinten_genommenAnonym
#48 von_hinten_genommenAnonym
#49 FaktencheckAnonym
#50 AndreasKAProfil
  • 15.07.2018, 15:55hKarlsruhe
  • Bei der Diskussion zum Thema als noch nicht bekannt war, dass Johansson die Rolle wieder aufgibt, bin ich nachdenklich geworden - gerade mit KleineKetzerin war es mir möglich mich ein wenig besser einfühlen zu können, wo Trans-Menschen anecken, wenn Cis-Leute ihr Leben in einem Film spiegeln wollen.

    Nach wie vor hätte mich ein Film mit Johansson als Darstellerin dieser Rolle interessiert.

    Aber was mir gefällt, ist, dass sie sich ebenfalls Gedanken gemacht hat - ich hätte nicht erwartet, dass sie diese Kritik so an sich 'ranlässt. Und - klaro - es werden sich ihre Motive mischen und ich finde es auch nicht schändlich, wenn sie fürchtet, dass ihr Film vielleicht durch die Diskussion im Vorfeld nicht so gut ankommt oder gar floppt - warum darf sie nicht auch wirtschaftliche Erwägungen machen? Dennoch gehe ich als Optimist mal davon aus, dass sie begriffen hat, wie es den Trans-Menschen damit geht.

    Jetzt bin ich sehr gespannt, wie der Film nun realisiert werden wird. Im Gegensatz zu anderen Kommentatoren bin ich nicht davon überzeugt, dass ein Trans-Mensch, der "seine" Rolle übernimmt kein Schauspieler sein muss, sondern dass er als "sich selbst" schon überzeugen wird.

    Bei einer solchen Produktion sollte m.E. ein Schauspieler genommen werden, damit das Ergebnis auch wirklich gut wird. Und da es offenbar auch Trans-Schauspieler/innen gibt, freue ich mich, wenn nun jemand von ihnen diese Rolle bekommen würde - und bin natürlich neugierig, wie es gelingen wird. Das wär ein guter Schritt und würde noch authentischer klarmachen, wo die Schwierigkeiten von Trans-Menschen liegen.

    Übrigens: Man kann auf dem Standpunkt stehen, dass es Cis-Homos (... uaaah - bitte entschuldigt diesen Begriff ...) nicht auch noch den "Krieg" für die Trans-Menschen führen müssen - und sich da raushalten können. Ich halte das aber für sehr kurzsichtig! Wir waren auch froh über Unterstützung von Heten und wären ohne das nicht dort, wo wir immerhin schon mal sind. Insofern stünde es jedem von uns gut an, mal das Getöse sein zu lassen, und auch wenn man etwas bis ins Letzte nicht teilt, die Argumente gegen die eigene Haltung mal zu durchleuchten und anzunehmen. Selbst, wenn man dann nichts an seiner Haltung - hier im Konkreten "soll eine Cis-Person eine Trans-Person spielen" - ändern mag, kommen beim Nachdenken wenigstens andere Verständniseinheiten heraus. Und das mag in der gesamten Diskussion zu anderen Teilthemen sehr helfen.

    Kurz gesagt: Blockt euch doch nicht immer so ab und steigt in Keilereien ein. Was bringt das schon?
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#51 FreyaAnonym
  • 16.07.2018, 00:28h
  • Einen Mann sollte ein Mann spielen und nicht eine Frau.
    Da ist es also völlig widersinnig und auch diskriminierend, wenn ein transsexueller Mann durch eine Schauspielerin besetzt werden soll.
    Dassselbe gilt auch anders herum.
  • Antworten » | Direktlink »
#52 MartinoAnonym
  • 16.07.2018, 01:08h
  • Die Frage ist nicht, ob sie das schauspielerisch kann, sondern ob das trans Männer repräsentiert. Das zweifle ich an. Wenn sie die Rolle spielt, wird vermittelt: das sind verkleidete Frauen. Ein Cis Mann - warum nicht. Aber eine Frau? Widerlicher geht es kaum.
    Es spielen ja auch sonst keine Frauen die Männerrollen.
    Wenn sie einen schwulen Typen spielen sollte, würden wir uns doch auch falsch dargestellt fühlen!
  • Antworten » | Direktlink »
#53 Johanna DAnonym
  • 16.07.2018, 08:47h
  • 1. Solange Cis-Rollen für Trans*Schauspieler nur die Ausnahme sind, kann es nicht sein, dass Trans*Rollen wenn sie Hauptrollen sind immer von CIS-Schauspielerin verkörpert werden.
    2. Wenn eine Cis-Frau einen Trans*Mann spielt, wird wieder nur das Bild gefestigt, das Transmänner doch nur verkleidete Frauen sind. Und umgekehrt. Und das ist eigentlich noch ein viel größeres Problem. Die Kritik wäre wesentlich geringer ausgefallen, wenn hier ein Cis-Mann für die Rolle gewählt worden wäre. Denn dann hätte man wenigstens das Gedchlecht vollständig anerkannt.
  • Antworten » | Direktlink »
#54 CISklingoneAnonym
#55 CynthEhemaliges Profil
#56 von_hinten_genommenAnonym
#57 TheDadProfil
  • 18.07.2018, 11:05hHannover
  • Antwort auf #4 von EternalAlman
  • ""Du bist zu blöd, den Unterschied zu verstehen: Klingonen und Zwerge, sind kein realen Ethnien""..

    Ich zweifle hier mal nachhaltig an daß es sich bei Trans*-Menschen um eine Ethnie handelt !

    Natürlich wird klar welchen Standpunkt Du vertrittst..
    Dennoch kannst Du dich dann auch der korrekten Begriffe bedienen..

    ""Des weiteren werden Schauspieler in der Regel immer so ausgesucht, dass es passt.""..

    Ein guter Einwand..
    Der vor dem Hintergrund der Geschichte die dann im Film erzählt werden soll, dann immer noch nicht endgültig geklärt ist..

    Welcher Teil der Geschichte soll denn eigentlich erzählt werden, und was machte die Wahl eines "realen Trans*Mannes" als Darsteller dann irgendwie authentischer ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#58 TheDadProfil
#59 TheDadProfil
  • 18.07.2018, 11:17hHannover
  • Antwort auf #25 von Belice
  • ""Das siehst du falsch. Um eine/n Trans zu spielen, must du trans sein. Du brauchst keinen Schauspielunterricht, der nützt dir für die Darstellung eines/einer Trans nichts. Du brauchst auch kein Talent, das nützt dir bei der Darstellung eines/einer Trans auch nichts. Was du für eine Riesenfilmrolle in einem Film mit einem Riesenbudget brauchst, ist trans zu sein, sonst nichts.""..

    Was dann einmal mehr das gesamte Business der Schaupielerei in Theater, Oper und Filmen komplett als "unwichtiges Ding" deklariert..

    Man merkt doch immer wieder wohin die Reise geht..

    GENAU DAS ist nämlich KEIN Argument für die Besetzung !

    Das alles klingt nicht nur absurd..
    Es ist absurd..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#60 TheDadProfil
  • 18.07.2018, 11:19hHannover
  • Antwort auf #27 von Belice
  • ""Und dann kamen Schwule, die ihren Schauspieler-Job richtig richtig gut machten und die bekamen und bekommen dann auch Hetero-Rollen.""..

    Wo genau machst Du dann diesen Gedanken-Sprung ?

    Wenn denn dann Schwule Schauspieler auch Hetero-Rollen verkörpern können UND DÜRFEN, wieso dann nicht eine Cis-Gender-Hetero-Frau wie Frau Johansson einen Trans*-Mann ?

    Wann und wo genau ist Dir deine eigene Argumentation abhanden gekommen ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#61 TheDadProfil
#62 TheDadProfil
#63 TheDadProfil
  • 18.07.2018, 11:27hHannover
  • Antwort auf #34 von Anonyma
  • ""Und was wäre so schlimm daran, wenn der Film in der bislang geplanten Form nicht gemacht werden würde? Dann bliebe die Lebensgeschichte von Dante Tex Gill eben erstmal unverfilmt und böte weiterhin Stoff für eine andere Verfilmung. Und vielleicht würde sich dann ja ein Team finden, in dem einige Positionen von trans Menschen besetzt wären. Es gibt weit mehr RegisseurInnen, ProduzentInnen, ScreenwriterInnen und auch SchauspielerInnen, die trans sind, als Du denkst.""..

    Eine hübsche Idee..
    Warum dann nicht noch weitere Fünfzig Jahre warten um eine Geschichte zu erzählen, die JETZT erzählt werden kann ?

    Vielleicht ist man bis dahin so weit die Protagonisten per Computer-Technik in den Film "hineinzukopieren", und dadurch ausschließlich mit den echten Protagonisten der Geschichte zu agieren..

    Die Produzenten verdienen sich damit einen goldenen Arsch, und die Gilde der Schauspielerei würde dann endlich überflüssig..

    Who Cares ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #34 springen »
#64 TheDadProfil
#65 TheDadProfil
  • 18.07.2018, 11:40hHannover
  • Antwort auf #52 von Martino
  • ""Die Frage ist nicht, ob sie das schauspielerisch kann, sondern ob das trans Männer repräsentiert.""..

    Ein FILM für die Kinos ist ein FILM !

    Auch ich fühle mich durch die Darstellungen von Schauspielern in irgendwelchen Filmen NICHT "repräsentiert" !

    Denn dort geht es zuerst um Unterhaltung..
    Wenn dann dabei auch noch Informationen transportiert werden, um so besser..

    Mit der Repräsentanz im Gesellschaftlichem Leben hat das aber überhaupt nichts zu tun !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#66 Sehr charmantAnonym
#67 Erklärung nötigAnonym
#68 CynthEhemaliges Profil
  • 18.07.2018, 13:59h
  • Antwort auf #60 von TheDad
  • "Wenn denn dann Schwule Schauspieler auch Hetero-Rollen verkörpern können UND DÜRFEN, wieso dann nicht eine Cis-Gender-Hetero-Frau wie Frau Johansson einen Trans*-Mann ?"

    Hm, klar, und dass Agenturen ihren lesbischen und schwulen Schauspieler*innen auch heutzutage meist vom öffentlichen Coming Out abraten, hat überhaupt nichts damit zu tun, dass diese Selbstverständlichkeit so selbstverständlich gar nicht ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #60 springen »
#69 TheDadProfil
  • 19.07.2018, 12:29hHannover
  • Antwort auf #66 von Sehr charmant
  • ""Wir sind also deiner Meining nach auf dem gleichen Level wie Rassisten.""..

    Exakt..
    Denn die Argumentation geht genau in diese Richtung !

    Macht ja auch nichts wenn Schwule Rollen von Hetero-Darstellern, oder Hetero-Rollen von Schwulen Darstellern verkörpert werden..

    Aber Trans*-Rollen dann doch bitte NUR von Trans*-Menschen, die dann noch nicht einmal Schauspieler*innen sein müssen, um der "Authentizität" zu genügen..

    Die Story die erzählt werden soll ist ja auch nur Nebensächliches..

    ""Wie charmant. Danke, dass du klarstellst was du von uns hältst""..

    Wer genau ist denn hier ""uns"" ?

    Für WEN erhebst denn Du hier die Stimme ?

    Wer hat Dich dazu berufen ?

    Was ich "von euch halte" ist hier nirgendwo beschrieben, denn ich habe hier nirgendwo etwas über Trans-*Menschen geschrieben !

    Aber über die Argumentations-Linien die hier von Usern genutzt werden um vor allem zu provozieren !

    Wenn sich Dir dieser signifikante Unterschied nicht erschließt..
    Was willst Du dann hier erreichen ?
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#70 TheDadProfil
  • 19.07.2018, 12:41hHannover
  • Antwort auf #67 von Erklärung nötig
  • ""Bitte mal erklären, das ergibt nämlich keinen Sinn.""..

    Exakt..

    Blöderweise gilt das dann auch für die gegenteilige Position, die einer Frau Johansson unterstellt, es würde sich um eine solche "Verkleidungs-Attitüde" handeln..

    Denn meine FRAGE lautete, warum eine solche Rolle NICHT von einer Schauspielerin verkörpert werden DARF ?

    Dazu habe ich auch in diesem Thread zum zweitem Artikel über den Film immer noch KEINE EINZIGE nachvollziehbare Begründung gelesen..

    Außer der ziemlich dummen heteronormativen Idee Trans*-Männer könnten NUR von Männern dargestellt werden..

    Das ist immer noch Bullshit !

    Ich verweise noch einmal auf die Kommentare im anderem Artikel, in denen ich Gegen-Beispiele dazu verlinkt habe..
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#71 TheDadProfil
  • 19.07.2018, 12:54hHannover
  • Antwort auf #68 von Cynth
  • ""Hm, klar, und dass Agenturen ihren lesbischen und schwulen Schauspieler*innen auch heutzutage meist vom öffentlichen Coming Out abraten, hat überhaupt nichts damit zu tun, dass diese Selbstverständlichkeit so selbstverständlich gar nicht ist.""..

    Mal abgesehen davon das ein ""wenn denn dann"" einen Konjunktiv kennzeichnet, in dem ich dann auf eine Aussage eines ANDREN USERS hin reagiere, und die FRAGE STELLE ob denn das wirklich so ist..

    Wie kommst Du auf die Idee das dieser "Rat" der Agenturen nur die Schwulen und Lesbischen Akteur*innen träfe ?

    Kriegen dann Trans*-Menschen den Rat sich unbedingt und überall zu Outen ?
    Und wozu diente das dann eigentlich ?

    Nicht nur hier herrscht eine deutliche Diskrepanz zwischen verschiedenen Zielrichtungen..

    Denn einerseits fordert man Sichtbarkeit bei Schauspielern ein, und andererseits auch eine Art "vollständige Unsichtbarkeit" indem man sich darauf beruft, man sei doch ein Mann/eine Frau wie "jede andere auch"..

    Beides zusammen funktioniert aber nicht..

    Wenn ich dann für mich selbst einfordere "unerkannt" und damit dann auch anerkannt als Schwuler Trans*-Mann leben zu dürfen, ohne ständig darauf angesprochen zu sein, woher nehme ich dann eigentlich den Verve von einem Trans*-Mann-Schaupieler zu verlangen genau gegenteiliges zu tun, und Sichtbarkeit herzustellen, die ich für mich selbst ablehne ?

    Ich kann solche Entscheidungen für mich treffen..
    Aber nicht für Andere..

    Das kommt mir hier alles zu kurz..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #68 springen »
#72 CynthEhemaliges Profil
  • 19.07.2018, 14:36h
  • Antwort auf #70 von TheDad
  • "Dazu habe ich auch in diesem Thread zum zweitem Artikel über den Film immer noch KEINE EINZIGE nachvollziehbare Begründung gelesen.."

    Das liegt aber nicht daran, dass da keine nachvollziehbaren Begründungen stehen würden, sondern dass du die Angewohnheit hast, auch nachvollziehbare Begründungen einfach für nichtig zu erklären.
    Damit wird deine Aussage nicht per se unwahr, denn etwas lesen beinhaltet Wahrnehmung und Interpretation, und bei dir sind gewisse Interpretationen einfach per default ausgeschlossen.

    Deswegen glaubst du ja anscheinend auch selbst, dass du in diesem Thread hier keine Aussagen über deine Haltung zu Transsexuellen triffst, obwohl vermutlich nicht nur Betroffene sehr deutlich finden, dass du das sehr wohl tust.

    Naja, erfreulich, dass Johansson offenbar weniger aktiv darum bemüht ist, Kritik als blödsinnig zur Seite zu wischen.

    Und hierzu (aus #69):
    """Wir sind also deiner Meining nach auf dem gleichen Level wie Rassisten.""..

    Exakt..
    Denn die Argumentation geht genau in diese Richtung !"

    Ja, klar... genauso, wie natürlich die Dunkelhäutigen die Rassisten sind, wenn sie bspw. einen im Original (Buch, Comic...) dunkelhäutigen Helden auch von einer ebensolchen Person verkörpert sehen wollen.
    In gewisser Weise ist es schon richtig, dass Marginalisierte es sich leisten müssen, als die Gruppe, als die sie diskriminiert werden, herauszustechen, und damit in dem Moment selbst die Unterscheidung vorzunehmen zwischen sich selbst und anderen - besonders wenn die Alternative die vollkommene Unsichtbarkeit wird, und damit auch ein Mangel an positiv besetzten Identifikationsfiguren, die man selbst ernst nehmen kann. Aber deine Argumentation mit "bei hetero vs. homo funktioniert das doch auch" greift hier zu kurz, als es eben Trans-Schauspielerinnen sind, die darauf hinweisen haben, dass in ihrer Berufspraxis nun gar nicht üblich ist, dass sie damit rechnen können, auf Cisrollen auch nur annähernd die selben Chancen zu haben wie Cispersonen.

    Durch aktives Unsichtbarmachen bekämpft man keine Diskriminierung. Könnte man als schwuler Mann eigentlich wissen.
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#73 CynthEhemaliges Profil
  • 19.07.2018, 15:37h
  • Antwort auf #71 von TheDad
  • "Kriegen dann Trans*-Menschen den Rat sich unbedingt und überall zu Outen ?
    Und wozu diente das dann eigentlich ?"

    Von mir würden sie den in der Welt, wie sie ist, nicht bekommen. Stealth ist einfacher. In dem Punkt sind sich verschiedene Arten diskriminierter Minderheiten schon ähnlich.

    "Nicht nur hier herrscht eine deutliche Diskrepanz zwischen verschiedenen Zielrichtungen.."
    So verschiedene Zielrichtungen sind das gar nicht.
    Das eine ist der wünschenswerte Idealzustand, zu dem man hoffentlich irgendwann kommen könnte.
    Das andere ist die aktuell vorherrschende Realität, in der es leichter ist, unentdeckt zu sein, und in der es ein gar nicht geringes Opfer bedeutet, sich sichtbar zu machen, und die volle Diskriminierung, die das mit sich bringt, in Kauf zu nehmen - vielleicht in der Hoffnung, einen Anfang damit zu setzen, auf dass nachfolgende Generationen die Welt zum Besseren verändert vorfinden mögen; was aber ein Deal ist, von dem man nie weiß, ob der aufgeht.
    Sicher sein kann man sich bei der zweiten Option eigentlich nur, dass der Kampf nie aufhört: Erst kämpft man gegen das Unterdrückungssystem, und danach gegen die Nachfolgegeneration, die den Horror so deutlich selbst gar nicht mehr erlebt hat, und die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlicheit kritisieren wird, man sei mit seinen Emanzipationsbemühungen nicht weit genug gegangen, weil sie sich eine Welt ohne die Akzeptanz, die für sie selbstverständlich ist, gar nicht mehr wirklich vorstellen können.

    "Denn einerseits fordert man Sichtbarkeit bei Schauspielern ein, und andererseits auch eine Art "vollständige Unsichtbarkeit" indem man sich darauf beruft, man sei doch ein Mann/eine Frau wie "jede andere auch".."
    Ja, das ist wieder dein Denkfehler, bei dem eine Transperson nur ENTWEDER offen trans* ist, ODER ein Mann/eine Frau wie jeder andere auch (absichtlich keine Anführungszeichen an dieser Stelle, weil das für mich kein als solches zu kennezeichnendes Hinrgespinst ist, sondern eine real vorliegende Selbstverständlichkeit).
    Solange es Menschen gibt, die deinen Mangel an Akzeptanz nicht nur teilen, sondern gar für alternativlos halten, wird out sein für Transpersonen immer eine Zumutung sein und bleiben.
    Idealerweise müsste man nicht unsichtbar sein, um als Transperson Mann/Frau/Nonbinary wie jede*r andere auch zu sein.

    "Beides zusammen funktioniert aber nicht.."
    Ist mir klar, dass du das so siehst.

    "Wenn ich dann für mich selbst einfordere "unerkannt" und damit dann auch anerkannt als Schwuler Trans*-Mann leben zu dürfen,"
    Das ist aber nun ein Widerspruch: Unerkannt sein und anerkannt sein geht schlecht miteinander. Entweder man wäre anerkannt, was zur Zeit Utopie ist, und bedeuten würde, dass man sich Versteckspiele sparen könnte; oder man muss unerkannt sein, wenn man in Ruhe leben will. Es ist richtig, von Transleugnern wie dir bekommt man die Anerkennung nur, wenn man sich schön brav und erfolgreich versteckt, also unerkannt bleibt. Aber eigentlich hat "sich verstecken, um in Ruhe leben zu können" mit Anerkennung als und für das, was man ist, nicht besonders viel zu tun.

    "ohne ständig darauf angesprochen zu sein,"
    Das ist witzig. Dich jetzt mal ausgenommen, weil ich weiß, was ich von dir zu erwarten habe, und dass alle Antworten auf Fragen nichts ändern würden, weil du sie sowieso nicht akzeptierst: Mir ist es immer lieber, wenn man mich anspricht und nachfragt, als dass die Leute sich in unzutreffende Annahmen verstricken oder vor sich hin raten.
    Aber um im Gesamkontext deiner Formulierung an der Stelle zu bleiben: Auch als sichtbarer und anerkannter Trans*mann müsste man eigentlich nicht ständig angequatscht werden. Die einzige Frage, die sich in einer bewusst anerkennende Welt stellen würde, wäre eine, über die sich auch Non-Binarys freuen: Welche Pronomina?

    "woher nehme ich dann eigentlich den Verve von einem Trans*-Mann-Schaupieler zu verlangen genau gegenteiliges zu tun, und Sichtbarkeit herzustellen, die ich für mich selbst ablehne ?"
    Ich frag mich ein wenig, wen du hier konkret ansprichst. Ich für meinen Teil hab mir ja nichtmal beim Erstellen meines Profils die Mühe gemacht, mich als schwule Cisse auszugeben. Irgendwelche gerade unsichtbaren Mitleser und -schreiber also?
    Na, und selbst wenn, angesichts deiner Haltung könnte ich's niemandem verdenken. Ich würde von niemandem verlangen, sich beim aktuellen gesellschaftlichen Stand und angesichts der zu erwartenden Diskriminierung zu outen, und dass ich mit den Folgen für mich selbst unglücklich genug bin, um das niemandem zu wünschen, schrieb ich unlängst selbst. Sowas zu verlangen, steht niemandem zu, dafür ist der Preis zu hoch, das muss jede*r mit sich selbst ausmachen.
    Das Dilemma besteht darin, dass sich ohne Sichtbarkeit nichts daran ändern wird, wie die Dinge sind.

    "Ich kann solche Entscheidungen für mich treffen..
    Aber nicht für Andere..

    Das kommt mir hier alles zu kurz.."
    Naja, weil es "hier" im Thread ja nun auch gar nicht darum geht, dass ein Transmann geoutet wurde oder zu einem Outing gedrängt werden soll(te), sondern erstmal um eine Rolle, für den ein Transmann die passendere Besetzung wäre.

    Das steht zwar in Verbindung mit der Frage, ob es überhaupt Transmänner im Schauspielberuf gibt, die out sind - bei der ich nicht so selbstverständlich davon ausgehen würde, dass dem nicht so sei, wie du es offenbar tust. Aber die Diskussion darüber, wie man sich als Teil einer diskriminierten Minderheit in öffentlich sichtbaren Berufen verhält, ist zumindest ein gutes Stück ab vom Schuss.
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#74 TheDadProfil
  • 19.07.2018, 23:10hHannover
  • Antwort auf #72 von Cynth
  • ""Das liegt aber nicht daran, dass da keine nachvollziehbaren Begründungen stehen würden, sondern dass du die Angewohnheit hast, auch nachvollziehbare Begründungen einfach für nichtig zu erklären.
    Damit wird deine Aussage nicht per se unwahr, denn etwas lesen beinhaltet Wahrnehmung und Interpretation, und bei dir sind gewisse Interpretationen einfach per default ausgeschlossen.""..

    Ein hübscher Satz..
    In diesem Zusammenhang schon einmal darüber reflektiert wie dann die Aussage
    "davon verstehen die cis-menschen sowieso nichts"
    daherkommt, weil sie Erfahrungen anderer Menschen einfach als "per default" negiert ?

    Ist doch immer wieder hübsch wenn man dann Reaktionen erhält, die die eigenen Verhaltensweisen gegenüber anderen Menschen spiegeln..

    Kommen wir dann also endlich mal zum Kasus Knaktus der Geschichte, oder wollen wir die Spirale einfach so weiter drehen ?

    WAS macht einen Schauspieler/eine Schauspielerin dazu ungeeignet ein Rolle zu verkörpern ?

    DEINE Sicht auf die Reale Welt KANN das nicht sein, denn Kino und reale Welt sind zwei vollständig unterschiedliche Dinge..

    ""Deswegen glaubst du ja anscheinend auch selbst, dass du in diesem Thread hier keine Aussagen über deine Haltung zu Transsexuellen triffst, obwohl vermutlich nicht nur Betroffene sehr deutlich finden, dass du das sehr wohl tust.""..

    Äh ?
    Wenn Du dich mit Deinen Aussagen so sehr identifizierst das Du Kritik daran mit "körperlichen Schmerzen" gleichsetzt, dann ist dies für Dich zwar vielleicht nicht schön..
    Aber nicht mein Problem !

    Ich habe hier NIEMANDEN der/die sich als Trans*-Mensch zu erkennen gab JEMALS persönlich irgendwie abfällig beschrieben, oder respektloser als andere User "behandelt", denn ich setze mich hier mit dem Geschriebenem auseinander, dort ist es vollständig unerheblich welche Geschlechts-Identität oder welche Sexuelle Identität sich "dahinter verbirgt"..

    ""Ja, klar... genauso, wie natürlich die Dunkelhäutigen die Rassisten sind, wenn sie bspw. einen im Original (Buch, Comic...) dunkelhäutigen Helden auch von einer ebensolchen Person verkörpert sehen wollen.""..

    Oha..
    Nun muß auch noch die Hautfarbe herhalten um davon abzulenken daß man am Ende seiner Argumentation angekommen ist..

    Ich wiederhole die Frage aus dem anderem Thread zum anderem Artikel :

    Was genau spricht gegen die Darstellung eines Trans-Mannes durch eine Schauspielerin, wenn denn dann der Film auf dem Leben eines Trans-Mannes basierend seine Entwicklung zu einer Kiez-Größe kennzeichnen soll ?

    Konkreter !
    Wenn denn dann ein Trans*-Mann mit den körperlichen Problemen eines weiblichen Körpers in der ihn umgebenden Umwelt zu kämpfen hat, wieso soll das nicht von einer Frau dargestellt werden ?

    Was machten angeklebte Plastik-Brüste in der konkreten Situation dann irgendwie "authentischer" ?

    WAS weiß man eigentlich über das Drehbuch ?

    WAS soll denn dann beschrieben werden ?

    WO fängt die Geschichte an, und wo hört sie auf ?

    Nix..
    Es wird eskaliert und sich darüber beschwert das Trans*-Rollen von "Cis-Menschen" weggeschnappt werden..
    Und zwar "immer"..

    Wie viele Trans*Rollen gab es in den vergangenen Jahren die da weggeschnappt werden konnten, und was war an diesen Rollen dann in der tatsächlichen Besetzung zu kritisieren ?

    Und dann kommt man auch noch mit der Idee um die Ecke, was für Trans* gelten soll, müsse ja nicht für Schwule (oder Lesben ! WO sind die eigentlich ?) gelten, denn natürlich könnten auch Heten solche Rollen besetzen..

    Womit man für sich selbst "authentizität" einfordert die man für Andere als marginal kennzeichnet..

    IHR Diskutiert einfach unlauter !

    Und es fällt euch schon längst nicht mehr auf !

    ""Durch aktives Unsichtbarmachen bekämpft man keine Diskriminierung.""..

    Könnte man nicht wissen..
    WEISS man..

    WIESO machen sich dann Trans*-Menschen so oft so aktiv unsichtbar, und fordern dann hier die Sichtbarkeit stellvertretend durch die Gilde der Trans*-Schauspieler*innen für sich in Filmen ein ?

    Weil Trans*-Sein dann doch sichtbar sein MUSS um bestehende Diskriminierungen und gesetzliche Ungleichbehandlungen abzubauen ?
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#75 TheDadProfil
  • 19.07.2018, 23:26hHannover
  • Antwort auf #73 von Cynth
  • ""Es ist richtig, von Transleugnern wie dir bekommt man die Anerkennung nur, wenn man sich schön brav und erfolgreich versteckt, also unerkannt bleibt.""..

    Du kannst Dir kleine Beleidigungen nicht verkneifen..

    Blöd bloß das man diese "Leugnung" gar nicht hinbekommt, selbst wenn man wollte, ohne sich als Abziehbild einer Denkweise einer Trixi von Storch zu erweisen..

    ""Auch als sichtbarer und anerkannter Trans*mann müsste man eigentlich nicht ständig angequatscht werden.""..

    Willkommen im Leben eines Schwulen Mannes..
    Der sich ständig mit solchen blöden Sätzen wie
    "das sieht man dir aber gar nicht an"
    konfrontiert sieht, und dann regelmäßig die Frage stellt, woran man eigentlich Heteros so auf der Straße erkennt ?

    ""Das Dilemma besteht darin, dass sich ohne Sichtbarkeit nichts daran ändern wird, wie die Dinge sind.""..

    Was habe ich geschrieben ?

    ""Das steht zwar in Verbindung mit der Frage, ob es überhaupt Transmänner im Schauspielberuf gibt, die out sind - bei der ich nicht so selbstverständlich davon ausgehen würde, dass dem nicht so sei, wie du es offenbar tust.""..

    Äh ? Nöö..

    Das behaupten andere..
    Vor allem diejenigen, die Frau Johansson dafür kritisiert haben einem solchem Trans*-Mann-Schauspieler die Rolle weggenommen zu haben, ohne sich wirklich darüber im Klarem zu sein, ob es denn einen solchen Schauspieler gibt, der sich dann auch noch aufdie Rolle beworben haben könnte !

    Eine Frage die ich schon im Thread zum anderem Artikel abgefragt habe..

    OHNE Ergebnis..

    Und genau DORT beginnt dann auch der Unsinn..
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#76 Anonyma
  • 20.07.2018, 09:49h
  • Antwort auf #75 von TheDad
  • @TheDad: >Willkommen im Leben eines Schwulen Mannes..
    Der sich ständig mit solchen blöden Sätzen wie
    "das sieht man dir aber gar nicht an"
    konfrontiert sieht, und dann regelmäßig die Frage stellt, woran man eigentlich Heteros so auf der Straße erkennt ?<

    Und woher kommt diese absurde Vorstellung, man würde schwulen Männern irgendwie ansehen können, dass sie schwul sind? Unter anderem durch deren klischeehafte Darstellung in Film und Fernsehen. Bei trans Menschen erreicht man diese klischeehafte Darstellung alleine schon dadurch, dass man deren Rollen immer wieder mit gegengeschlechtlichen cis SchauspielerInnen besetzt (cis Frau spielt trans Mann, cis Mann spielt trans Frau). Und daran ändert auch eine gute schauspielerische Leistung nichts, denn jenseits des Films werden diese cis SchauspielerInnen immer als cis Menschen auftreten: die cis Frau, die den trans Mann spielt, als cis Frau und der cis Mann, der die trans Frau spielt, als cis Mann - wie z.B. Jared Leto, der den Oscar für seine Darstellung einer trans Frau in Dallas Buyers Club mit Vollbart im Anzug entgegen nahm. Damit transportiert man dann diese klischeehafte Vorstellung, dass trans Männer eigentlich Frauen und trans Frauen eigentlich Männer sind, die auch heute noch immer einer der Hauptgründe für die Diskriminierung von trans Menschen ist. Und genau deshalb wehren wir uns gegen diese Art der Darstellung. Eigentlich ist das auch ganz einfach zu verstehen. Man müsste es nur wollen, was bei Dir aber offensichtlich nicht der Fall ist.

    @TheDad: >Vor allem diejenigen, die Frau Johansson dafür kritisiert haben einem solchem Trans*-Mann-Schauspieler die Rolle weggenommen zu haben, ohne sich wirklich darüber im Klarem zu sein, ob es denn einen solchen Schauspieler gibt, der sich dann auch noch aufdie Rolle beworben haben könnte !<

    Du lieber Himmel... Dann bemüh doch bitte einfach mal Google und such nach Schauspielern, die offen trans sind, da wirst Du dann auch welche finden, die diese Rolle hätten spielen können (wie beispielsweise Chaz Bono). Aber ich fürchte, das ist jetzt schon wieder zu viel verlangt, denn Du bist ja nichtmal bereit, Dir ein 4 Minuten dauerndes Video auf Youtube anzuschauen, in dem Du solche Schauspieler sogar hättest in Farbe sehen können.

    Wenn Dich das Thema Trans so sehr interessiert, wie es die Anzahl Deiner Kommentare zu dem Thema suggeriert, dann wäre es unter Umständen hilfreich, hin und wieder auch mal ein bisschen Eigeninitiative an den Tag zu legen, denn Du kannst nicht erwarten, dass wir Dir hier jede noch so trivial zu findende Information mundgerecht auf dem Silbertablett servieren - ganz besonders dann nicht, wenn ein Ausbleiben dieser mundgerechten Präsentation regelhaft dazu führt, dass Du in den emotionalen Zustand eines Kleinkindes verfällst, das nicht rechtzeitig sein Fläschchen bekommen hat.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #75 springen »
#77 TheDadProfil
  • 20.07.2018, 19:15hHannover
  • Antwort auf #76 von Anonyma
  • ""Und woher kommt diese absurde Vorstellung, man würde schwulen Männern irgendwie ansehen können, dass sie schwul sind? Unter anderem durch deren klischeehafte Darstellung in Film und Fernsehen.""..

    Darum geht es gar nicht..
    Es geht darum ob Du, respektive IHR euch in einer anderen Situation befindet ?

    Nöö..
    Tut ihr nicht..
    Ihr unterliegt den gleichen Klischees die in der Bevölkerung verbreitet sind, und die begegnen euch, wie die anderen Klischees uns begegnen..

    Und dann treibt man es ins Absurde..
    Trans*-Menschen sollen NUR, so die Forderung, von Trans*-Schauspieler*innen verkörpert werden..

    Gleichzeitig sieht man aber keinerlei "Problem" darin, wenn Schwul/Lesbische Schauspieler*innen Heteros verkörpern, oder anders herum Heteros als Schwul/Lesbische Figuren auftauchen..

    Was dann schon einmal missachtet das auch ein Teil der Trans*-Menschen Schwul oder Lesbisch ist..

    Können dann also diese Schwulen Trans*-Männer und diese Lesbischen Trans*-Frauen dann doch auch von Hetero-Cis-Darteller*innen verkörpert werden, wenn es doch "kein problem" bedeutet ?

    Oder zieht man hier die "Grenze" im Trans*-Sein ?

    Und wieso erwartet man bei derlei Kategorisierungen dann noch "ungeteilte Solidarität", wenn man anfängt willkürliche Grenzen zu setzen ?

    Die Absurdität mit der hier dann "argumentiert" wird, fällt entweder nicht auf, oder ist bewußte Provokation..

    Die wozu führen soll ?

    Man erschafft sich eine Art "Wohl-Fühl-Oase" anstatt sich mit dem SYSTEM Film/Theater/Oper zu beschäftigen..

    Man ignoriert einfach mal die Frage ob es überhaupt Bewerbungen von Trans*-Menschen gab um die Rolle zu besetzen..

    Man behauptet ohne jeglichen Nachweis, es hätte welche gegeben, die ja "wie beinahe immer" gar nicht zum Zuge gekommen seien, denn gegen das GELD einer Miss Johansson
    (die bezahlt ihre eigene Rolle ?)
    würde man ja nicht anstinken können..

    Dieser ganze Unsinn basiert auf so tönernen Füßen, und wird mit immer neuen Ablenkungen versehen, um sich bloß nicht mit den Fakten beschäftigen zu müssen..

    Um am Ende scheint durch jeden Kommentar das Statement
    "cis-menschen haben davon ja gar keine ahnung"
    heraus, das einzig dazu dient sich nicht mit der Wirklichkeit beschäftigen zu müssen !

    Dieses böse Spiel des
    "aber wir sind doch ganz bestimmt die am meisten diskriminierten"
    dient dann auch dazu sich zu segregieren, und klar zu stellen daß man nicht Teil einer Community sein will..

    Bitte..
    Dann kämpft doch allein..

    Aber dann verschont die bösen CIS-Menschen mit den ganzen Vorwürfen á la
    "mangelhafte solidarität"
    und vor allem dem arrogantem Unsinn des
    "davon verstehst du nichts" !

    Es gibt ganz sicher einen großen Anteil Menschen in der Bevölkerung der nichts davon versteht..

    Und es gibt mindestens ebenso viele Gründe dafür, warum das so ist..

    Sicher ist damit dann aber auch :
    Es ist AUCH Dein Job das zu ändern, und diesen Job erledigst Du zumindest hier nicht besonders gut !

    ""Du lieber Himmel... Dann bemüh doch bitte einfach mal Google und such nach Schauspielern, die offen trans sind, da wirst Du dann auch welche finden, die diese Rolle hätten spielen können""..

    Das IST NICHT die Frage !

    Die lautet dann :
    HAT SICH Chaz Bono FÜR DIE ROLLE BEWORBEN ?

    Und ist Chaz Bono zugunsten von Miss Johansson abgelehnt worden ?

    Denn wenn nicht, dann ist all das hier ein Sturm im Wasserglas, der am Ende dafür sorgen wird einen Film nicht zu realisieren..

    ""denn Du kannst nicht erwarten, dass wir Dir hier jede noch so trivial zu findende Information mundgerecht auf dem Silbertablett servieren""..

    Was dann sehr viel mehr über Dich und Dein Engagement verrät, als über die Menschen die Dank Deiner Weigerung diese Informationen nicht erhalten !

    Ich kuck mir hier sehr vieles an, und lese auch die angebotenen Links..
    Ich erwarte dann aber auch zu Fragen aus denen hervorgeht das sie relativ persönlich formulierte Antworten auslösen sollen, daß sie dann auch persönlich formuliert gegeben werden..

    Vielleicht kuckst Du dir dann das Video nach dem Lesen der Frage noch einmal an, und reflektierst ob es darauf als Antwort ausreicht ?

    ""dass Du in den emotionalen Zustand eines Kleinkindes verfällst""..

    Hübscher Derailing-Versuch, verbunden mit einem erneutem unsinnigen persönlichem Angriff..

    Eskalation scheint Dir zu liegen..
    Sie nutzt Dir nur nichts..
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#78 Anonyma
  • 20.07.2018, 22:00h
  • Antwort auf #77 von TheDad
  • @TheDad: >Gleichzeitig sieht man aber keinerlei "Problem" darin, wenn Schwul/Lesbische Schauspieler*innen Heteros verkörpern, oder anders herum Heteros als Schwul/Lesbische Figuren auftauchen..<

    Habe ich irgendwo gesagt, dass ich darin kein Problem sehe? Warum meinst Du immer wieder, mit mir Dinge diskutieren zu müssen, die ich nie gesagt habe? Ich habe mich bislang ausschließlich zu der Besetzung von trans Rollen geäußert, denn um die Besetzung einer trans Rolle geht es hier.

    Aber um das mal zu klären: Ich bin der Meinung, dass man Rollen von diskriminierten Minderheiten grundsätzlich authentisch, also mit Mitgliedern dieser Minderheiten besetzen sollte. Und das gilt nicht nur für trans Menschen, sondern auch für Schwule und Lesben, denn die sind im Filmgeschäft in einer ähnlich miesen Situation wie trans Menschen: solange sie sich nicht outen, können sie grundsätzlich alles spielen, sobald sie sich aber outen, kommen fast nur noch schwule bzw. lesbische Rollen in Frage, weil man meint, das Publikum würde ihnen nach dem Outing keine hetero Rolle mehr abkaufen. Gleichzeitig stehen Heteros aber selbstverständlich schwule oder lesbische Rollen offen und sie gewinnen dafür dann sogar Preise. Es gab erst kürzlich einen interessanten Artikel dazu bei Zeit Online:

    www.zeit.de/kultur/film/2018-07/homosexualitaet-jochen-schro
    pp-coming-out-schauspieler-rollen


    Würde es bei "Rub & Tug" um eine schwule oder lesbische Rolle gehen, dann würde ich das gleiche fordern wie für eine trans Rolle. Um eine schwule oder lesbische Rolle geht es hier aber nicht, sondern um eine trans Rolle, weshalb ich meine Aussagen auch auf genau das Thema beschränkt habe.

    Wie Du nun aber darauf kommst, ich würde hier irgendwelche willkürlichen Grenzen ziehen wollen, erschließt sich mir nicht. Aber offen gestanden interessiert es mich auch nicht, denn die Lust, weiterhin mit Dir Deine Phantasien über mich zu diskutieren, ist mir inzwischen endgültig vergangen. Und ja, Du hast wohl absolut Recht damit, dass wir besser alleine kämpfen, denn mit "Verbündeten" wie Dir bräuchte man gar keine "Feinde" mehr. So viele Vorurteile, wie Du sie hier immer wieder über trans Menschen ausschüttest, habe ich jedenfalls noch nie irgendwo erlebt. Also werde ich dann künftig auch besser andernorts um Solidarität werben, wo mir das erstaunlicherweise in der Regel auch gelingt, und mich hier auf das beschränken, was mir Deiner Meinung nach ja gut zu liegen scheint: die Eskalation. Kann ja auch nicht schaden, hin und wieder mal virtuell ein bisschen Dampf abzulassen, nicht wahr?
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#79 von_hinten_genommenAnonym
  • 20.07.2018, 23:04h
  • Antwort auf #75 von TheDad
  • Der Unsinn beginnt damit, dass du nicht über deinen Tellerrand schauen möchtest, denn das würde bedeuten, dass du einsehen müsstest, dass nicht alles so ist wie du es dir hinbiegst. Selbst wenn du sagst: "Ich bin hier der Boss" und du einigen immer wieder quasi über den Mund fährst, ändert nichts an der Tatsache, dass die Kommentare von Cynth und KleineKetzerin der Realität entsprechen.

    Was glaubst du wie oft Trans* versucht haben eine Rolle zu bekommen und sind abgelehnt worden? Bei deiner Fragerei hast du diese Frage erstaunlicherweise nicht gestellt. Was denkst du wie oft sich Trans auf eine Rolle bewerben können bis sie so frustriert sind, dass sie sich aufgrund ihrer schwindeden Energie für was anderes entscheiden??
    Was denkst du wo da der Unterschied zwischen Trans* und ihrer Situation liegt und der Situation von Schwulen und Lesben mit dem Beruf als Erzieher/in zum Beispiel??

    Während du noch möchtest, dass Johansson diese Rolle spielen soll, ohne dafür nachvollziehbare Gründe zu nennen, weshalb ausgerechnet sie als einzige zu dieser Rolle passen sollte, hat Johansson bereits verstanden worum es den Trans* in ihrer Kritik geht.
    Mittlerweile würde sie Abstand von deinen Kommentaren nehmen, während du noch dafür "bellst" sie in der Rolle spielen zu sehen.

    Tja, auch ein Boss hat nicht auf alles Einfluss, es gibt auch noch andere Menschen, die ihre eigenen Bedürfnisse haben.

    Punkt. Schluss. Ende.

    Nun kannst du dich darüber auslassen wie du möchtest - es ist Schall und Rauch - und das vergeht. Doch die Sorgen und Leiden der Trans* bleiben!
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