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Kommentare zu:
Scarlett Johansson verzichtet auf Rolle als Trans-Mann


#11 Alice
  • 14.07.2018, 11:02h
  • Antwort auf #6 von Dominik
  • Ich stimme Dir in voll zu.
    Hier werden zwei Dinge völlig vermischt
    * Schauspielkunst samt Drehbuch dahinter
    und
    * eine Quotenregelung

    Scarlett Johansson hätte diese Rolle nach einem Drehbuch gespielt, nicht wie sie das so sieht.
    Außerdem, und das machen einige Schauspieler*innen um ihren jeweiligen Rollen gerecht zu werden, versuchen sie im Alltag in diese Rolle zu schlüpfen, das ist zwar mit Fangseil, dennoch.
    Es gibt sehr sehr viele Filme in denen Schauspieler*innen Psychopath*innen, Mörder*innen, Polizist*innen, "Verrückte", Schwangere, spielen und dafür gelobt werden, ihre Oskars bekommen, ihre Auszeichnungen usf.
    Konsequenter Weise müsste man fordern, dass fortan Rollen nur noch mit "echt" besetzt werden.
    Jede*r sollte klar sein, dass man manchmal sogar eine Rolle von außen besser verkörpern kann als wenn man selbst betroffen ist. Hinzu kommt, jede von uns hat eine eigene Biographie, ein eigenes Werden - ich könnte, ohne entsprechendes schauspielerisches Talent, einige meiner Bekannten nicht spielen.

    Eine Quotenregelung, das ist eine Maßnahme die - unabhängig von der Rolle - viel sinnvoller wäre. Ich bin mir 100% sicher dass viele Trans* Frauen- bzw. Männerrollen viel deutlicher zeichnen können (schauspielerisches Talent vorausgesetzt) wie cis-Frauen und -Männer. Man muss sie nur einmal in ihrem echten Leben beobachten.
    Interessanter Weise, das ist mir bei manchen Cis-Frauen aufgefallen, fühlen sie sich in besonderer Weise herausgefordert, wenn sie erkennen dass eine bestimmte Frau in ihrer Umgebung eigentlich eine Trans*Frau ist. Es entsteht manchmal sogar ein Wettbewerb. Welche Motivation im Einzelnen auch immer dahinter stecken mag. Es zeigt sich eins: Trans* können es - müssen es können und zwar beide Rollen, auch und gerade wegen ihrer biologisch bedingten Unzulänglichkeiten : Knochenbau, Stimme, Haut, Behaarung, Körperform, ... .
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#12 TjaaaaAnonym
#13 von_hinten_genommenAnonym
  • 14.07.2018, 11:32h
  • Trans-Sichtbarkeit ist selbstverständlich, ich wüsste nicht worüber da diskutiert werden sollte.
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#14 LarameAnonym
#15 ursus
  • 14.07.2018, 12:31h
  • Antwort auf #6 von Dominik
  • "Diplom in Schnappatmungskunde", "lächerliche Debatte", "wie blöd zu echauffieren". "bizarrer Empörungsmist", "Anfeindungskäse"

    ein ziemlich hoher anteil an diffamierungen und beleidigungen für die paar zeilen. und das von jemandem, der den anderen vorwirft, nicht rational zu argumentieren.
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#16 Anonyma
  • 14.07.2018, 12:44h
  • Ich hatte dieses Video schon in der anderen Diskussion verlinkt und verlinke es hier nochmal, weil es so wichtig ist:

    www.youtube.com/watch?v=ZPU71jzrv-Q

    Dieses Video erklärt hervorragend, warum es in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation so wichtig ist, dass trans Rollen auch von trans SchauspielerInnen gespielt werden.

    Scarlett Johansson hat - im Gegensatz zu einigen KommentatorInnen hier - offenbar verstanden, worum es geht, und eine Entscheidung getroffen, die weit mehr bewirken wird, als es auch die beste schauspielerische Leistung in diesem Film je vermocht hätte. Dafür gebührt ihr der größte Respekt und ich freue mich sehr über ihre Entscheidung, denn sie könnte endlich den Wendepunkt einleiten, auf den viele schon so lange warten. Vielen Dank, Scarlett Johansson!

    Was der queer.de-Artikel leider unterschlägt: Die ach so böse Trace Lysette, die manche hier als "C-Promi-Sternchen auf der Suche nach Aufmerksamkeit" bezeichnen, bekommt für ihre Kritik am Casting von Scarlett Johansson Morddrohungen. Aber das ist ja auch nicht relevant, wen interessiert denn sowas schon.
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#17 PschoAngelProfil
  • 14.07.2018, 13:11hWesterstede
  • Ich halte es für eine sehr gute Entscheidung!
    Wenn eine Transfrau oder ein Transmann selbstverständlich eine Cisfrau oder einen Cismann spielen dürfen, dann sollten auch Cis Schauspieler Trans Rollen übernehmen dürfen, aber solange das noch nicht der Fall ist, finde ich Scarlett hat eine gute und richtige Entscheidung getroffen!
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#18 NielsAnonym
  • 14.07.2018, 13:27h
  • Die im Artikel erwähnte Schauspielerin Tryce Lysette (oder so ähnlich) verkörpert selbst als Transmensch eine Cisrolle. Was für eine erbärmliche heuchlerin.
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#19 KaktusAnonym
  • 14.07.2018, 13:55h
  • Ich hab es sowieso nie verstanden warum Heterosexuelle Schauspieler eine/ einen Homosexuellen spielen. Wenn so etwas im TV läuft schalte ich sofort um. Das nervt nur noch.
    Und bitte warum soll ein Hetenfrau einen Transmann spielen. Produzenten, Regisseure sollten da viel viel mutiger werden.
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#20 janaAnonym
  • 14.07.2018, 13:57h
  • Antwort auf #3 von andre
  • ohjeee .. wie krass. für mich wird an solchen kommentaren deutlich, dass menschen, die sich als queer, lesbisch, schwul, trans*, inter* oder sich unter anderen identitätsmarkierungen verstanden sehen, genauso dumm, unqualifiziert und/oder gewaltförmig kommentieren können, wie alle anderen auch. das kann ja wohl nicht ihr ernst sein. "danke", dass sie macht- und herrschaftsstrukturen so deutlich und anschaulich machen.
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