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Individualität statt Einheitsbrei

Das sind die Menschen hinter der Pride-Kollektion von Levi's®

Hinter der fünften Pride-Kollektion von Levi's® stecken Individuen: Sie beschreiben, was Pride für sie bedeutet.


Arbies Mosley ist einer von sieben Pionieren und Aktivisten der LGBTI-Community, die für die neue Pride-Kollektion von Levi's® werben (Bild: Levi Strauss & Co.)

Das Design der diesjährigen Pride-Kollektion von Levi's® steht ganz im Zeichen individueller Ausdrucksformen. So individuell wie die Kollektion sind auch die Personen, die hinter ihr stehen. So wie Creative Director Patrick Mason, für den Pride schlicht bedeutet, seine eigene Identität zu akzeptieren.

"In einer Gesellschaft, die voll ist von Bildern idealisierter Schönheit, ist es schwierig, sich selbst zu finden", sagt Patrick. "Ich bin ein sehr kreativer Mensch. Ich zeichne gern, ich tanze gern, ich mache gerne Musik, ich mag Mode und mich schick anzuziehen, aber ich bleibe einfach ich. Ich will niemanden kopieren, ich will mir nur treu sein. Ich bin mit Sicherheit kein Label."

Dieses Ziel, nicht bloß andere zu kopieren, ist das Markenzeichen der Pride-Kollektion. Dafür hat sich Levi's® mit sieben Pionieren und Aktivisten der LGBTI-Community zusammengetan, die auf der Homepage des kalifornischen Kult-Unternehmens erzählen, welche Bedeutung Pride für sie hat. Obgleich die Geschichten individuell sind, zeigt sich ein roter Faden: Pride bedeutet, sein wahres Ich zu entdecken.

Arbey Mosley berichtet etwa, dass Pride für ihn bedeute, "das Leben zu feiern". Außerdem könne man auf diese Art den Helden der Bewegung gedenken, die ein freies Leben für queere Menschen erst möglich gemacht hätten. Das Thema Identität ist auch vorherrschend in Arbeys Podcast "Powervers", in dem er sich damit beschäftigt, was es heißt, heutzutage queer zu sein.

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Dragqueen Juanita More aus San Francisco beschreibt, wie sehr die Community ihr geholfen habe, sie selbst zu werden. Sie habe zwar von klein auf gewusst, dass sie eine künstlerische Ader habe – aber erst als sie sich in Fummel warf, konnte sie diese voll ausleben.

Der New Yorker Trans-Autor iO Tillett Wright hofft, dass die Community dazu beiträgt, ein Coming-out bald überflüssig zu machen. "Ich hasse die These, dass wir hetero oder cisgender sind, bis wir etwas anderes sagen – und dann durch diese dramatische Offenbarung gehen müssen."

Melissa King eine durch die Realityserie "Top Chef" bekannt gewordene Köchin, fasst das Pride mit den Worten zusammen: "Das größte ist einfach, wenn man so leben kann, wie man ist."

Für Künstler Rocco Kayiatos, der als Hiphopper unter dem Namen Katastrophe ganze Hallen füllt, ist Pride überlebenswichtig: "Pride bedeutet für mich, ohne Angst und ohne Scham zu leben." Als er aufgewachsen sei, habe er im Fernsehen nie eine queere Person gesehen – bei seinem ersten CSD seien ihm dann die Augen aufgegangen.

Das Model-Paar Terra Jauno und Nicole Stark betont, dass queeres Leben ohne Pride kaum vorstellbar sei. Für Terra, die sich als als nicht-binär identifiziert, bedeutet Pride Identität: "Das erinnert mich daran, als ich mit 16 erstmals beim Pride war und dachte: 'ich bin hier richtig.'" Nicole erinnert daran, dass es Mut braucht, so zu sein, wie man ist – und Pride gibt diesen Mut. (dk)



#1 HeteroWeltAnonym
  • 15.07.2018, 08:41h
  • Bin etwas hin- und hergerissen.
    Ich würde mich freuen, wenn Konzerne mehr öffentlich die LGBTQ community unterstützen würde. Wir sind gern gesehene Kunden, aber kaum sichtbar als Zielgruppe. Trans oder queer ist eigentlich immer der/die Freak in der Werbung, oder fürs gute Gewissen. Apple, Levi's, IKEA ... eher polutical correct, als wirkliche Intention.
    Die Welt ist halt CIS, männlich, hetero und weiss. Mit einer kleinen bunten Ecke, die gern versteckt wird.
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#2 herve64Ehemaliges Profil
  • 15.07.2018, 08:57h
  • Antwort auf #1 von HeteroWelt
  • Wann begreifen die Leute endlich mal, dass diese Kollektionen nichts anderes als eine Marketingmasche des Klamottenkonzerns Levi' s sind, um seine Produkte besser absetzen zu können und durch die überdimensionale Größe des Firmenlogos in Brustbreite die Käufer zu wandelnden Litfaßsäulen erniedrigt, die auch noch zusätzlich dafür zahlen dürfen, um Reklame zu laufen?

    Schaltet endlich mal Euer Hirnkastl ein: aus purer Menschenfreundlichkeit macht niemand etwas, am Allerwenigsten ein weltweit agierender Konzern!!!
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#3 schwarzerkater
#4 schwarzerkater
  • 15.07.2018, 09:26h
  • Antwort auf #1 von HeteroWelt
  • Ich würde mich bei IKEA und APPLE mehr darüber freuen, wenn diese Konzerne ihren Steuern korrekt bezahlen würden, dann hätten Gemeinden und Landkreise mehr Geld zur Förderung von schwulen Projekten.
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#5 seb1983
  • 15.07.2018, 13:00h
  • Rätselfrage:

    Wie viele ® für Registered Trade Mark findet man im Artikel oben?
    Der Gewinner erhält ein gratis T Shirt von Levi's®
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#6 AnonymAnonym
  • 16.07.2018, 00:56h
  • Mit Importverbot belegte Nietenhosen vom Klassenfeind?

    Wenn das die Frau EU-Kommission sieht, werden sie beschlagnahmt, und es geht zur Strafe zum H&M!
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