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Kommentare zu:
CSU-Politiker beklagt "Pervertierung" der CSD-Parade


#46 TheDadProfil
  • 20.07.2018, 19:22hHannover
  • Antwort auf #43 von Mischmasch
  • ""MLK höchstpersönlich hat von "black civil rights" gesprochen und LGBT meint einfach alle Nicht-Heteros.""..

    Mal abgesehen davon, das
    ""black civil rights""
    dann auch alle Bürgerrechte für ALLE POC meint, und damit auch für alle LGBTTIQ*-Menschen die als Afro-Amerikaner, Hinspanos UND die Ur-Einwohner der USA TEIL der Unterdrückten Masse Mensch sind..

    Ich kann mir nicht vorstellen das MLK so eingeschränkt gedacht hat, wie es die schriftlich vorliegenden Zitate von ihm suggerieren..

    Mehrere Mitstreiter in seinem großem Berater-Stab wahren Schwule Männer und auch Lesbische Frauen, und man beachte :
    Weiße Männer..
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#45 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 20.07.2018, 06:13h
  • Antwort auf #43 von Mischmasch
  • "und LGBT meint einfach alle Nicht-Heteros."

    Und das ist schlichtweg falsch.
    Denn "T" (also Transmenschen) können z.B. sowohl schwul, lesbisch, bi - als auch (tadaa!) heterosexuell sein.

    Außerdem grenzt Du durch permanente Nichterwähnung mindestens Intersexuelle und Queere sowie alle weiteren, typischerweise durch "*" repräsentierten Orientierungen und Identitäten aus.

    Deshalb schreibst Du von LGBT (und weißt offenbar nicht mal genau, was das bedeutet, siehe oben) - und ich von LGBT*IQ.

    Aber da Du ja nur für Deine eigene Gruppe eintrittst, erscheint es nur logisch, dass Dir da Andere, die jedoch auch zur Community gehören, nicht so wichtig sind. Ist ja nur konsequent in Deiner zynischen Egozentrik.
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#44 TheDadProfil
  • 19.07.2018, 22:43hHannover
  • Antwort auf #43 von Mischmasch
  • ""Nur weil ich nicht post-modern überkorrekt daherrede""..

    Niemand verlangte eine solche "über-korrektheit"..

    Einfach nur sich anständig äußern genügte hier schon, vor allem weil dann das "korrekt sein" schon als von außen verordnet daherkommt, und dann offenbart wie sehr Du dich doch abmühen mußt dem zu genügen..
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#43 MischmaschAnonym
  • 19.07.2018, 21:45h
  • Antwort auf #42 von TheDad
  • ""das wird man doch noch mal so sagen dürfen".."

    Nur weil ich nicht post-modern überkorrekt daherrede, diskriminiere ich niemanden. MLK höchstpersönlich hat von "black civil rights" gesprochen und LGBT meint einfach alle Nicht-Heteros. Ganz einfach und ohne jeden Grund zur Empörung.
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#42 TheDadProfil
  • 19.07.2018, 13:16hHannover
  • Antwort auf #40 von Mischmasch
  • ""post-modernen Wortklaubereien""..

    Huih..

    "das wird man doch noch mal so sagen dürfen"..

    Nöö..

    Denn jeder Mensch KANN sich einer diskriminierungsfreien Sprache bedienen und TROTZDEM ausdrücken worum es geht..

    Wie man an Deinem Satz allerdings auch merken kann, vernebeln die eingesprenkelten und recht mühsam vermiedenen "Beleidigungen" dann auch die konkreten Folgen..

    Denn wer gleiche Rechte genießt hat dann auch keine als singulär vermuteten "Schwarzen-Rechte" mehr, keine solchen "Sonder-Rechte" !
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#41 FlipflopAnonym
  • 18.07.2018, 20:55h
  • "So etwas ist für mich nicht mehr Teil eines demokratischen Meinungsstreits"

    Ha ha ha! Und das von einem Mitglied einer Partei der extremen Rechten ...
    Hält die CSU Faschismus tatsächlich für demokratisch? Obwohl dies angesichts ihres Bekenntnis zu Zombies und irrem Zwangs-Voodoo für alle, so unwahrscheinlich nicht ist ... ^^
  • Antworten » | Direktlink »
#40 MischmaschAnonym
#39 Homonklin44Profil
  • 18.07.2018, 10:46hTauroa Point
  • ""Diejenigen in der Union, die für die Anliegen von Schwulen und Lesben eintreten würden, ließen sich aber nicht "von einer Handvoll lauter Grünies bremsen".""

    Woher die den Spruch wohl geborgt haben...
    Zufall, oder blauer Nebel unter nicht ganz weißen Wölkchen?

    Eine politische Demo, die nicht für politische Kritik unter verschiedenen politischen Strömungen genutzt werden soll. Wer wen oder was pervertiert, ist unklar.
    Warum muss man menschenfeindliche Positionen in seiner Partei denn mit tragen? Christliches Grundprinzip wohl...siehe Analogie Kirche/Missbrauch und schweigende Mitträger.
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#38 WindheimerAnonym
#37 TheDadProfil
#36 TheDadProfil
  • 17.07.2018, 23:43hHannover
  • Antwort auf #26 von Mischmasch
  • ""Dann wäre deiner Meinung nach Martin Luther King Jr. ebenfalls ein egozentrischer Zyniker. Er hat sich nur auf die Rechte der eigenen Gruppe konzentriert. Dabei war ihm klar, dass eine offizielle Ausweitung seiner Bewegung auf andere Gruppen, die ihm wichtigste Sache (Schwarzenrechte) schwächen würde. Du nennst das "unfassbaren egozentrischen Zynismus", andere nennen das Zielstrebigkeit mit Vernunft.""..

    Eigentlich müßte man an diesem Punkt mal die Belege dazu einfordern..

    Doch das würde nur davon ablenken wie grottenschlecht derlei fomuliertes daherkommt..

    ""Schwarzenrechte""..

    Schon mal darüber nachgedacht ?
    Wenn "Schwarze" dann die gleichen Rechte wie "Weiße" haben..
    Sind daß dann immer noch solche ""Schwarzenrechte"" ?

    Oder ist das GLEICHBERECHTIGUNG ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#35 TheDadProfil
  • 17.07.2018, 23:40hHannover
  • Antwort auf #25 von schwarzerkater
  • ""erst dem user "mischmasch" die meinung absprechen""..

    Wo hat er denn das ?

    Diese "Meinung" hat er doch behalten, und vertritt sie unbeirrt weiter..

    Gegenwind zu einer vorgetragenen "Meinung" oder Haltung ist dann auch kein solches "Absprechen"..
    Das sollte sich sogar Dir erschließen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#34 TheDadProfil
  • 17.07.2018, 23:38hHannover
  • Antwort auf #21 von Mischmasch
  • ""Was genau findest du nicht glaubwürdig?""..

    Dich..
    Und vor allem das Geschwafel über "LGBT-Rechte", welches Intersexuelle und Queere Menschen per Buchstaben ausgeblendet vielleicht noch mit-meint, aber schon nicht mehr wahrnimmt, was dann kennzeichnet wie eng begrenzt Dein Blickfeld auf die Nachbarn ist..

    Zu denen nicht nur Flüchtlinge gehören, sondern auch "Migranten" oder Menschen mit Migrations-Hintergrund", und unter diesen sind dann auch sicher POC, die als LGBTTIQ*-Menschen mitten unter uns leben..

    Singuläre Solidarität begrenzt auf den Begriff "LGBT-Rechte" sind dann auch schlichtweg unmöglich, denn Begriffe sortieren nur Schubladen ein..

    Natürlich sind "LGBT-Rechte" dann nicht nur automatisch Menschenrechte, sondern auch Minderheiten-Rechte als Teil der Gleichberechtigung zwischen den verschiedenen Ethnien einer Gesellschaft..
    "LGBT-Rechte" sind dann auch Männer-Rechte ebenso wie sie Frauen-Rechte sind, oder Intersexuellen-Rechte, oder Trans*-Rechte, denn alle Gleichberechtigung ist UNTRENNBAR miteinander verbunden !

    Gleiche Rechte für ALLE MUSS dann auch automatisch Rechte für diejenigen bedeuten, die Nicht-Trans*, Nicht-Hetero, Nicht-Ausländer, Nicht-irgendetwas, und vor allem Nicht-Weiß sind !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »
#33 Rechtsruck-WatchAnonym
#32 Anon4Anonym
  • 17.07.2018, 12:12h
  • So etwas ist für mich nicht mehr Teil eines demokratischen Meinungsstreits.

    Danke Herr Theiss, aber dass es die mehrheitsverwöhnte CSU mit demokratischem Streiten nicht so hat, war mir irgendwie sowieso schon klar.

    Einschränkung der Meinungsfreiheit rufen, wenn die LSU ein paar Minuten lang nicht weiterfahren kann, aber den Grünen im gleichen Atemzug ihre Meinungsäußerungen einschränken wollen...
  • Antworten » | Direktlink »
#31 MischmaschAnonym
  • 17.07.2018, 11:23h
  • Antwort auf #30 von AuntieBiotic
  • "Allerdings werde ich auch nicht damit aufhören, mich für die Rechte Anderer einzusetzen."

    Das verlangt ja keiner. Da du ganz offensichtlich die Zeit dafür hast, wünsche ich dir viel Erfolg bei deinen multiplen Vorhaben. Du bist sicherlich ein Mensch, der es gut meint. Hoffentlich hast du recht und ich unrecht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#30 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 17.07.2018, 11:10h
  • Antwort auf #25 von schwarzerkater
  • "erst dem user "mischmasch" die meinung absprechen, dann deinen standpunkt als einzig mögliche wahrheit behaupten und sich zum schluss beleidigt verabschieden.
    und für was würdest du gern (glaubhaft) demonstrieren???"

    Erstens kann der user meinen, was er will. Ich muss nur nicht seiner Meinung sein. Und selbstverständlich beharre ich auf meinem Standpunkt, wenn ich den für den richtigeren Ansatz halte. Schließlich habe ich mich nicht BELEIDIGT verabschiedet. Ich habe mit jenem User bereits alles ausgetauscht, was auszutauschen war. Wir drehen uns im Kreis. Er hat offenbar auch endlos Energie dafür, sich immer weiter im Kreis zu drehen.

    Ich klinke mich immer dann aus Diskussionen wieder aus, wenn ich der Ansicht bin, ich habe meinen Standpunkt klar und deutlich genug gemacht. Dieser Zeitpunkt war/ist erreicht.

    Ich wüsste nicht, was an dieser Strategie nicht glaubhaft sein sollte. Es sei denn, man WOLLTE es nicht glauben. Die Tatsache, dass jemand mir nicht "glauben" will, schmälert jedoch nicht meine Glaubhaftigkeit.

    ***

    #26
    "Bitte höre nur aus persönlichem Hass auf mich nicht damit auf, für unsere Rechte zu demonstrieren."

    Ich werde mit Sicherheit nicht damit aufhören, mich für unsere Rechte einzusetzen. Allerdings werde ich auch nicht damit aufhören, mich für die Rechte Anderer einzusetzen. Ob es Dir nun passt oder nicht.

    "Dann konnte ich mich dir nicht verständlich machen."

    Du hast Dich - im Gegenteil - mir sehr gut verständlich gemacht. Genau deshalb bleibt es dabei, dass ich mich entschieden gegen Deine Position wende. Mit Nicht-verstanden-haben hat das null zu tun.

    Und ja: Mehr habe ich dazu tatsächlich nicht zu sagen. Siehe oben.

    ***

    #28
    "Auf der einen Seite fordern sie für sich selbst Akzeptanz bis zum Erbrechen, gleichzeitig sind sie selbst in vielen Punkten extrem intolerant"

    Du musst also erbrechen, wenn Du LGBT*IQ-Menschen akzeptieren sollst? Das lässt ja tief blicken.

    Wo Du allerdings recht hast: die extreme Intoleranz in vielen Punkten - z.B. Ausländer_innen gegenüber. Das lässt MICH erbrechen.
    Nein, wir sind nicht die einzige marginalisierte Gruppe. Im Mittelmeer verrecken ständig hunderte von Menschen. Aus politischen Gründen. Wer sie retten will, wird bestraft. Das hat mit den viel gepriesenen "westlichen Werten" absolut nichts mehr zu tun.

    Wer angesichts einer solchen Situation nur für sich selbst bzw. seine "eigene" Gruppe eintritt und jedes Eintreten für Andere ausschließt, verhält sich, ich sagte es schon: egozentrisch und zynisch.

    Und ja: ich bleibe so verdammt gern dabei, dass ich lieber mit Anderen für Ausländer_innen und Geflüchtete demonstrieren werde, als mit Solchen für unsere Rechte.
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#29 GerritAnonym
  • 17.07.2018, 10:59h
  • Antwort auf #12 von LillyCompton
  • ------------------------
    Ich kann nur sage. das meine Grünen Kollegen da ganz im Sinne des CSD u d der Stonewall Riots gehandelt haben.
    ------------------------

    Dass Du das über Deine Kollegen sagst, ist klar.

    Aber wer definiert denn bitteschön, wer "ganz im Seinne des CSD" handelt? Du? Deine grünen Kollegen?

    Der Wagen war vom Veranstalter zugelassen und dann haben andere Teilnehmer nicht das Recht diesen Teilnehmer an der zugesagten Teilnahme zu hindern.

    Ich bin wirklich kein Fan der CSU, aber diese Leute waren Leute, die auf unserer Seite stehen und das gegen erhebliche Widerstände aus dem Rest ihrer Partei vertreten.

    Und was bilden die Grünen sich dann ein, dass sie (die bei Homophobie in den eigenen Reihen ganz gerne schweigen, siehe Palmer, Salomon & Co), die Instanz sind, die über den Organisatoren steht und (trotz Zusage der Organisatoren) entscheidet, wer teilnehmen darf und wer nicht. Zumal die Homophobie von weiten Teilen der CSU gar nicht der Grund war, sondern andere Politikfelder. Daraus lernen wir: Homohass ist für die Grünen kein Grund zur Blockade, Flüchtlingspolitik dagegen schon.

    Aber selbst wenn man diese Meinung vertritt (was ja durchaus verständlich ist, denn auch ich finde die Flüchtlingspolitik der CSU pervers und zynisch), sollte man das eher argumentativ austragen, aber nicht indem man Leute (die noch dazu selber auch gegen den Rest ihrer Partei sind) blockiert.
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#28 NicoAnonym
  • 17.07.2018, 10:33h
  • Also ich bin zwar selber schwul, aber ich muss echt sagen, dass mich mittlerweile der Großteil der LGBT*-Szene extrem ankotzt. Auf der einen Seite fordern sie für sich selbst Akzeptanz bis zum Erbrechen, gleichzeitig sind sie selbst in vielen Punkten extrem intolerant, z. B. aufgrund von Äußerlichkeiten oder wenn man politisch eine etwas andere Meinung hat als manch andere. Ganz ehrlich, mich wundert es nicht, dass viele LGBT*-Menschen in der Gesellschaft immer noch mit Diskriminierung zu kämpfen haben. Vielleicht sollten sich hier einige mal an der eigenen Nase fassen...
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#27 Bazi-WatscherAnonym
#26 MischmaschAnonym
  • 17.07.2018, 08:49h
  • Antwort auf #22 von AuntieBiotic
  • "Du betreibst unfassbar egozentrischen Zynismus."

    Dann wäre deiner Meinung nach Martin Luther King Jr. ebenfalls ein egozentrischer Zyniker. Er hat sich nur auf die Rechte der eigenen Gruppe konzentriert. Dabei war ihm klar, dass eine offizielle Ausweitung seiner Bewegung auf andere Gruppen, die ihm wichtigste Sache (Schwarzenrechte) schwächen würde. Du nennst das "unfassbaren egozentrischen Zynismus", andere nennen das Zielstrebigkeit mit Vernunft.

    "Wie ich schon mal sagte, würde ich lieber mit Anderen für Ausländerrechte demonstrieren als mit Dir für LGBT*IQ-Rechte."

    Bitte höre nur aus persönlichem Hass auf mich nicht damit auf, für unsere Rechte zu demonstrieren.

    "Mehr habe ich dazu nicht mehr zu sagen."

    Schade. Dann konnte ich mich dir nicht verständlich machen.
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#25 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 17.07.2018, 08:32h
  • Antwort auf #22 von AuntieBiotic
  • " ... Wie ich schon mal sagte, würde ich lieber mit Anderen für Ausländerrechte demonstrieren als mit Dir für LGBT*IQ-Rechte. Mehr habe ich dazu nicht mehr zu sagen."
    erst dem user "mischmasch" die meinung absprechen, dann deinen standpunkt als einzig mögliche wahrheit behaupten und sich zum schluss beleidigt verabschieden.
    und für was würdest du gern (glaubhaft) demonstrieren???
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#24 schwarzerkaterEhemaliges Profil
#23 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 17.07.2018, 08:13h
  • der CSD sollte CSD bleiben und keine anderen politischen strömungen vertreten, als die der gay community! das gilt auch für NGO's, die müssen sich schon ihre eigene plattform SELBST schaffen. und dass parteien den CSD für ihre eigenen politischen aktionen nutzen ist nicht akzeptabel.
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#22 AuntieBioticEhemaliges Profil
#21 MischmaschAnonym
  • 17.07.2018, 00:03h
  • Antwort auf #20 von AuntieBiotic
  • "Du hattest doch schon klar gemacht, dass Du niemandem gegenüber Solidarität zeigst, sondern nur für Dein eigenes Anliegen eintrittst."

    Ich trete in erster Linie für die Anliegen meiner Gruppe ein, die Gruppe der LGBT. Das nennt sich auch Solidarität. Solidarität beginnt nicht erst bei einer maximalen Rundumschlag-Solidarität mit allem und jedem.

    "Also beschwere Dich doch bitte nicht über Andere, die sich nicht für Dich einsetzen."

    Für mich setzen sich jede Menge andere LGBT ein und ich mich für sie.

    "Wir hatten das doch schon im vorhergehenden Thread zum Thema - dadurch, dass Du Deine Pseudo-Argumentation wiederholst, wird sie nicht glaubwürdiger."

    Nur weil du meinst ein Thema beenden zu dürfen ist es noch lange nicht ausdiskutiert! Was genau findest du nicht glaubwürdig?

    "Wer sich weigert, Andere zu unterstützen, darf auch nicht die Unterstützung Anderer einfordern bzw. sich darüber beschweren, wenn sie nicht kommt."

    Ich unterstützte Millionen LGBT. Ich würde mich freuen, wenn wir einfach wieder alle an einem Strang ziehen würden und uns nicht in Nebenschauplätzen verbeißen.

    "Zu behaupten, PoC hätten ihre Bürgerrechte nur deshalb erhalten, weil nicht gleichzeitig die Bürgerrechte für LGBT*IQ eingefordert wurden, ist ohnehin Bullshit."

    Warum sollte das Bullshit sein? Hätte MLK das getan, hätte er Tausende von Verbündeten seiner Sache der Schwarzen-Rechte verprellt. Es waren immerhin die 60er Jahre und Schwulenhass war absoluter Standard. Ein Glück für die Schwarzen, dass er das nicht getan hat sondern seiner Linie treu blieb. Erst dadurch hat er unglaublich viel für seine Gruppe der Schwarzen erreicht. Wer weiß, vielleicht hätte er sich als nächste für LGBT-Rechte eingesetzt, vielleicht auch nicht. Das werden wir leider nie erfahren.

    "Ich wiederhole gern nochmal: Menschenrechte sind unteilbar. Wer sich nur für einen Teil einsetzt und explizit die Rechte Anderer links liegen lässt oder gar mit Füßen tritt, macht sich unglaubwürdig und handelt zutiefst unlauter. Eben typisch für bspw. neoliberale Egozentriker."

    Im Gegenteil! Zu versuchen Minderheitenrechte mit der Gießkanne auszuteilen bedeutet, dass man an zu vielen Fronten gleichzeitig kämpfen muss und jede Menge Verbündete gar nicht erst gewinnen kann. MLK wusste das. Ein leider immer größer werdender Teil an LGBT leider nicht mehr.

    Es läuft in der Menschheitsgeschichte immer nur genau so: ERST mal sichert man die Rechte der eigenen Gruppe. Ist man dann etabliert, solidarisiert man sich mit anderen weiterhin marginalisierten Gruppen, denn erst dann hat man die Macht etwas zu verändern. Unsere Gruppe, die LGBT, haben in den letzten Jahren gewaltige Fortschritte bei unseren Rechten erfahren, doch all diese Fortschritte sind noch sehr jung und zerbrechlich. Bei weitem ist noch nicht alles erreicht was erreicht sein muss, um ssicher etabliert zu sein. Die Zeit ist noch nicht reif zu behaupten, wir wären etabliert genug, um bereits für andere Gruppen Forderungen stellen zu können. Die Geschichte lehrt uns, dass für alles die Zeit reif sein muss. Man kann nicht einfach gesellschaftlichen Fortschritt einfordern, man muss ihn erarbeiten, bewerben und reifen lassen. Jetzt als bis vor extrem kurzen noch total marginalisierte Gruppe (LGBT) daherzukommen und derart das Mauls aufzureißen setzt das Erreichte leichtfertig aufs Spiel. Ich habe zu lange und zu hart für unsere Rechte gekämpft um jetzt einfach zu akzeptieren, dass das Erreichte durch Leute wieder kaputt gemacht wird, die sich einfach ins gemachte Nest setzen konnten und nun meinen, ihnen könne nichts schlimmes mehr passieren. Ansonsten würden die sich sowas nämlich gar nicht trauen. Die Wahrheit ist, unsere Rechte sind ein zerbrechliches Pflänzchen, nicht mal durch das Grundgesetz geschützt und die Rechten kriegen immer mehr Zulauf. Es ist definitiv die falsche Zeit, um jetzt unseren Kampf zu verwässern, indem wir uns zu extrem dem allgemeinen Humanismus verschreiben. Da kann man sich zwar MEGA im Recht fühlen, doch das hilft einem auch nichts, wenn die Rechte der eigenen Gruppe (LGBT) gerade wieder aufgerollt werden.

    So, und jetzt könnt ihr mich meinetwegen in der Luft zerreißen. Am Ende ist es genau diese Spaltung, die uns schwächt. Wir erkennen einfach die Unsrigen nicht mehr. Keine andere marginalisierte Gruppe macht das so, warum ausgerechnet wir?
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#20 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 16.07.2018, 23:26h
  • Antwort auf #18 von Mischmasch
  • Du hattest doch schon klar gemacht, dass Du niemandem gegenüber Solidarität zeigst, sondern nur für Dein eigenes Anliegen eintrittst.

    Also beschwere Dich doch bitte nicht über Andere, die sich nicht für Dich einsetzen.

    Wir hatten das doch schon im vorhergehenden Thread zum Thema - dadurch, dass Du Deine Pseudo-Argumentation wiederholst, wird sie nicht glaubwürdiger.

    Wer sich weigert, Andere zu unterstützen, darf auch nicht die Unterstützung Anderer einfordern bzw. sich darüber beschweren, wenn sie nicht kommt.

    Zu behaupten, PoC hätten ihre Bürgerrechte nur deshalb erhalten, weil nicht gleichzeitig die Bürgerrechte für LGBT*IQ eingefordert wurden, ist ohnehin Bullshit.

    Ich wiederhole gern nochmal: Menschenrechte sind unteilbar. Wer sich nur für einen Teil einsetzt und explizit die Rechte Anderer links liegen lässt oder gar mit Füßen tritt, macht sich unglaubwürdig und handelt zutiefst unlauter. Eben typisch für bspw. neoliberale Egozentriker.
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#19 herve64Ehemaliges Profil
#18 MischmaschAnonym
  • 16.07.2018, 22:22h
  • Antwort auf #15 von von_hinten_genommen
  • "Könntest du zu deiner Behauptung auch Quellen angeben, so dass es glaubhaft rüber kommt, was du da geschrieben hast?"

    Hier fasst YouTuber "Godless Engineer" alle zugehörigen Quellen zusammen:

    www.youtube.com/watch?v=bxkB_c-g6yM

    Die Analyse von "Godless Engineer" unterschreibe ich genau so. Man beachte bitte diesen Teil:

    youtu.be/bxkB_c-g6yM?t=5m44s

    Genau deswegen sollten auch wir LGBT uns nicht verrennen, sondern uns zuallererst um LGBT-Rechte kümmern!

    "Also ich hab bereits mehrere Bücher gelesen, die er geschrieben hatte, und ich las darin immer wieder, dass er WOLLTE, dass seine Bewegung sich auf alles andere AUCH überträgt."

    Wie schön das zu "wollen". Dennoch hat sich MLK nie offen für LGBT-Rechte ausgesprochen. Er hätte es vielleicht später getan, aber dazu ist es leider nicht gekommen, also kann das keiner wissen.

    "Er reiste nach Afrika und Indien und er freute sich, dass seine Gedanken dort Anklang fanden und einige bestrebt waren, seine Worte im jeweiligen Land umzusetzen."

    Mehr "hätte haben sollen" geht glaube ich nicht...

    "Er bekam soviel Zustimmung und erhielt eine Menge Briefe von Menschen, die ihm dankten. Auch von anderen Minderheiten."

    Sehr nebulös.

    "Und in dem Buch, das seine Frau über ihn schrieb, las ich, dass er durchaus Solidarität gegenüber der damaligen LSBTTIQ hatte."

    Das ist ja supidupi. Schade nur, dass er diese Solidarität NIE öffentlich geäußert hat, im Gegenteil! Er hat Schwulsein als ein Problem bezeichnet, dass einer Lösung bedürfe, gerne auch mit psychiatrischer Hilfe. Vielleicht hätte er das später bedauert, aber das kann keiner wissen.

    "Was weißt du denn, was er noch getan hätte, wenn er nicht erschossen worden wäre??"

    Hätte, hätte, Fahrradkette!

    "Ich pflege in solchen Fällen immer die Originalschriften von ihm zu lesen, anstatt was in die Welt zu setzen, was höchstens ein Gerücht ist, oder nicht mal das."

    Manche sagen, die Bibel oder der Koran oder das Buch Mormon seien "Originalschriften", glaubst du die auch einfach so?
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#17 von_hinten_genommenAnonym
#16 Patroklos
  • 16.07.2018, 20:30h
  • Mit dieser Aktion haben sich die Grünen ein klares Eigentor geschossen und die Empörung der CSU über dieses spätpubertäre Verhalten ist absolut berechtigt! Ich möchte mal wissen, wie die Grünen darauf reagieren, wenn CSU-Anhänger im nächsten Jahre eine Sitzblockade bei den Grünen machen, da die sich ja so für die Erweiterung des Artikels 3 GG aussprechen! Gut, daß Frau Stamm bei den Grünen ausgetreten ist.
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#15 von_hinten_genommenAnonym
  • 16.07.2018, 20:26h
  • Antwort auf #5 von Mischmasch
  • Könntest du zu deiner Behauptung auch Quellen angeben, so dass es glaubhaft rüber kommt, was du da geschrieben hast?

    Also ich hab bereits mehrere Bücher gelesen, die er geschrieben hatte, und ich las darin immer wieder, dass er WOLLTE, dass seine Bewegung sich auf alles andere AUCH überträgt. Er reiste nach Afrika und Indien und er freute sich, dass seine Gedanken dort Anklang fanden und einige bestrebt waren, seine Worte im jeweiligen Land umzusetzen.

    Er bekam soviel Zustimmung und erhielt eine Menge Briefe von Menschen, die ihm dankten. Auch von anderen Minderheiten. Und in dem Buch, das seine Frau über ihn schrieb, las ich, dass er durchaus Solidarität gegenüber der damaligen LSBTTIQ hatte. Was weißt du denn, was er noch getan hätte, wenn er nicht erschossen worden wäre??

    Ich pflege in solchen Fällen immer die Originalschriften von ihm zu lesen, anstatt was in die Welt zu setzen, was höchstens ein Gerücht ist, oder nicht mal das.
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#14 CynthEhemaliges Profil
  • 16.07.2018, 20:03h
  • Dem einen Punkt, dass es kritisch zu betrachten ist, wenn so eine Blockade gerade von einer anderen Partei ausgeht, und dass das nach Parteimeierei aussieht, stimme ich zu. Das hätte so nicht sein brauchen, und da hätte man sich wohl einen Gefallen getan, wenn's nicht gerade "die Grünen" gewesen wären, sondern Parteilose. Wobei ja noch in Zweifel zu ziehen ist, ob die Blockierer wirklich ausschließlich Grüne waren, oder ob die eher Teil eines größeren Ganzen waren. Schwer zu beurteilen, wenn man nicht live dabei war.

    Bezeichnend ist es aber, wenn gerade ein CSU-Politiker ein queeres, protestierendes Volk bzw. Publikum daran erinnert, dass Toleranz keine Einbahnstraße sei. Kennt man irgendwoher, die Rhetorik. Hat dann leider selten was mit Emanzipation zu tun.
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#13 la_passanteAnonym
  • 16.07.2018, 19:18h
  • Stonewall war ein Aufstand von nichtweißen Dragqueens und Transen, die zu größten Teil arm und Huren, zum Teil sogar obdachlos, waren, gegen ständige hasserfüllte Polizeigewalt. Keine Technoparade, kein Teadance, und erst recht keine Parteiveranstaltung. Aufstände sollten wird durch Aufstände feiern.
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#12 LillyComptonAnonym
  • 16.07.2018, 18:17h
  • Der CSD war historisch schon immer eine politische Veranstaltung. Es muss auch damit gelebt werden dass es politische Aktionen gibt.

    Ich kann nur sage. das meine Grünen Kollegen da ganz im Sinne des CSD u d der Stonewall Riots gehandelt haben.

    Es ist nicht hinzunehmen das eineenschenverachtende immer mehr rechts gesinnte Partei dort etwas zu suchen habem soll.

    Und am FOX News, was hat Migration mit LGBTIQ zu tun?

    Frag das den schwulen geflüchteten aus Kroatien in in seinem "sicheren Herkunfsland" regelmäßig von der Polizei zusammengeschlagen wird wegen seines stilvollen aussehens.

    Und es gibt viele solcher Beispiele. Eines steht im Artikel.

    Also bitte lass deine Weißwurscht bei dir.
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#11 von_hinten_genommenAnonym
  • 16.07.2018, 17:04h
  • Mal davon abgesehen, dass der CSD selbstverständlich politisch ist, war die Aktion vor dem CSU LKW sehr gut, denn die Frage lautet: was macht ein CSU LKW beim CSD, wenn die Union doch schon lange unsere Rechte blockiert??
    Und die Asyldebatte kommt den Flüchtlingen am allerwenigsten zugute - damit macht sich weder Merkel noch Seehofer eine Krone.
    Es wurde bereits das Wort Unterdrückung angesprochen. Das passt zum CSD definitiv.

    Anstatt die Grünen als Öko zu betiteln, wäre es sinnvoll ihnen für ihre konsequente Haltung dankbar zu sein, denn eine andere Partei hat das nicht getan.
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#10 remixbeb
  • 16.07.2018, 16:55h
  • Antwort auf #3 von Tatatata
  • Dem ist absolut nichts hinzuzufügen. So ist es!! Wer nicht in der Lage ist, Dinge zu abstrahieren und zu übertragen, sollte mal sein Köpfchen einschalten, statt nur das Schwänzchen. Aber im Grunde passt es zum egoistischen Zeitgeist nach dem Motto "hauptsache mir geht es gut".
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#9 jochenProfil
  • 16.07.2018, 16:26hmünchen
  • Grüne Jugend demonstriert gegen CSU. Mal unabhängig davon wen man Recht gibt und wem nicht, habe ich dabei kein gutes Gefühl wenn der CSD als Schauplatz für Wahlkampf Aktivitäten zwischen zwei Parteien her halten soll.

    Was mir auch aufgefallen ist: Allianz Pride und Lewis pride sollte es nicht geben. Es ist immer noch ein Lesben und Schwulen pride und keine Demo für Großkonzerne, bei allem Verständnis für kommerzielle Notwendigkeiten.
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#8 Alex_anderAnonym
  • 16.07.2018, 15:11h
  • Ich finde es sehr wichtig, dass es ganz ganz deutliche Zeichen aus der Community gibt! Als Lesbe, Schwuler, Bisexueller, Trans* oder Inter* wird man politisch durch die CSU (und CDU) überhaupt nicht unterstützt. Im Gegenteil: Die Politik und die Äußerungen dieser Parteien richten sich eindeutig gegen Gleichstellung in Akzeptanz. Jeder noch so kleine Schritt musste und muss hart gegen den Widerstand dieser Parteien erkämpft werden. Herablassungen aus dieser Richtung sind an der Tagesordnung. Wer als schwuler Mann Mitglied oder gar Mandatsträger in der CSU bzw. CDU ist, muss sich diese Kritik gefallen lassen, denn er unterstützt diese diskriminierende, rückschrittliche und reaktionäre Politik. Von daher kann ich das Gejammere von Fabritius und Co nicht mehr hören. Sie sollten sich überlegen, weswegen sie in ihren Parteien so wenig erreichen.
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#7 GerritAnonym
  • 16.07.2018, 14:51h
  • Da muss ich mich ihm leider anschließen.

    Der Wagen der CSU war von der Parade-Führung zugelassen. Dann ist es nicht das Recht der Grünen, ihre persönliche Meinung über die offiziellen Regularien zu stellen.

    Auch in der CDU und sogar in der CSU gibt es Leute, die auf unserer Seite stehen und auch für die Eheöffnung gestimmt haben. Diese Leute sollten wir stärken, statt sie zu blockieren. Zumal die Blockade nicht mal mit LGBTI-Politik zu tun hatte, sondern mit ganz anderen Politikfeldern.

    Wenn man inhaltliche Kritik hatte, sollte man das auch inhaltlich äußern, aber nicht einfach durch Sitzblockade also de facto durch Mund-Tot-Machen.
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#6 AfDCSU-WatchAnonym
  • 16.07.2018, 14:48h
  • Antwort auf #2 von Froschkönig
  • Der Kampf der CSU gegen rechtliche Gleichbehandlung von LGBT*IQ hat nichts mit "Andersdenken" zu tun, sondern ist das Beschneiden von Bürger_innenrechten aufgrund ideologischer und religiöser Borniertheit. Sie missbrauchen das Zitat und spielen diesen bayerischen Extremist_innen damit in die Hände.
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#5 MischmaschAnonym
  • 16.07.2018, 14:40h
  • Antwort auf #1 von FOX News
  • Da kann ich mich nur anschließen.
    Hätte Martin Luther King bei seinem weltberühmten und wichtigen Einsatz für die Rechte der Schwarzen auch noch das maximal weit gefasste Potpourri "Minderheitenrechte" über allem ausgekippt, wäre die Sache (hier: Schwarzenrechte, beim CSD: LGBT-Rechte) deart verwässert worden, dass am Ende überhaupt nichts erreicht worden wäre. MLK in seiner Weisheit wusste das und blieb daher seiner Linie treu mit all den daraus resultierenden Erfolgen für seine Sache und seine Gruppe.
    Wir LGBT kriegen dieses gemeinsam an einem Strang für unsere Sache ziehen einfach nicht mehr hin. Zu Stonewall Zeiten war das noch anders. Ich beneide mittlerweile andere Minderheiten die es in der Tat weiterhin schaffen, geschlossen zusammenzustehen.
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#4 AfDCSU-WatchAnonym
  • 16.07.2018, 14:39h
  • Eine Pervertierung der Münchner CSD-Parade hat es in der Tat gegeben, und zwar durch die Zulassung des Wagens der CSU, die sich mit aller rechten Kraft gegen eine rechtliche Gleichheit von LGBT*IQ positioniert. Die CSU als offensiv aggressive Gegnerin von LGBT*IQ-Rechten hat auf einem CSD nichts zu suchen.

    Wie erschreckend wenig die CSU verstanden hat, macht sie selbst ja durch ihr Statement deutlich, wie es im Artikel heißt: "Die CSU wirft den Grünen vor, den Pride politisch zu instrumentalisieren."

    Der Pride IST politisch!
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#3 TatatataAnonym
  • 16.07.2018, 14:39h
  • Antwort auf #1 von FOX News
  • Da zeigt sich wieder, wie dämlich auch unsere Leute sind. Was der CSD generell mit der Unterdrückung von Minderheiten zu tun hat, weißt du nicht. Für dich ist der CSD wahrscheinlich und ausschließlich eine Party. Wie traurig, dass du weder die Story des CSD wohl kennst, noch gegenwartsbezüge schließen kannst oder keine Sensibilität für Unterdrückte empfindest. Die Errungenschaften der LGBTI*Q Community sind wohl bei dir und LSU Idioten von vorne nach hinten vorbei gezogen. Ciao
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#2 FroschkönigAnonym
  • 16.07.2018, 14:26h
  • Diese Blockade ging deutlich zu weit!
    Ein besonderes Geschmäckle hat es, wenn diese Blockade auch noch vom politischen Gegner kommt.
    In einer demokratischen Gesellschaft, insbesondere bei einer Demo, die Offenheit propagiert, muss es möglich sein, verschiedene Meinungen gelten zu lassen!
    Ich stimme absolut nicht mit den Positionen der CSU überein, aber bei dem Zustand der restlichen Parteien in Bayern ist es notwendig, auch innerhalb der CSU ein Umdenken herbeizuführen.
    Auch wenn die Leute von der LSU für meinen Geschmack etwas zu vorsichtig an die Sache rangehen, verdienen sie doch meinen Respekt, dass sie sich in den Sturm stellen, auch wenn sie dafür Feuer von zwei Seiten - von der Community und ihren Parteikollegen - bekommen.
    Das halte ich für einiges mutiger als im Kreis von Gleichgesinnten auf einer Demo von Gleichgesinnten mich auf die Straße zu setzen und beklatschen zu lassen!
    Ich habe nicht jahrelang für gleiche Rechte gekämpft, um sie nun anderen zu verwehren.
    Um mit Rosa Luxemburg zu sprechen:
    "Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden!"
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#1 FOX NewsAnonym
  • 16.07.2018, 14:21h
  • Ich stimme der CSU zu, billige Krawallmachereingang der Grünen. Was hat Asylpolitik mit dem CSD zu tun? Die Grünen könnten doch gern eine Demo für Asylbewerber machen, aber nicht den CSD instrumentalisieren. Dass bringt genau das Gegenteil. Aber eben typisch Grüne Moralisten.
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