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Kommentare zu:
CSU-Politiker beklagt "Pervertierung" der CSD-Parade


#11 von_hinten_genommenAnonym
  • 16.07.2018, 17:04h
  • Mal davon abgesehen, dass der CSD selbstverständlich politisch ist, war die Aktion vor dem CSU LKW sehr gut, denn die Frage lautet: was macht ein CSU LKW beim CSD, wenn die Union doch schon lange unsere Rechte blockiert??
    Und die Asyldebatte kommt den Flüchtlingen am allerwenigsten zugute - damit macht sich weder Merkel noch Seehofer eine Krone.
    Es wurde bereits das Wort Unterdrückung angesprochen. Das passt zum CSD definitiv.

    Anstatt die Grünen als Öko zu betiteln, wäre es sinnvoll ihnen für ihre konsequente Haltung dankbar zu sein, denn eine andere Partei hat das nicht getan.
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#12 LillyComptonAnonym
  • 16.07.2018, 18:17h
  • Der CSD war historisch schon immer eine politische Veranstaltung. Es muss auch damit gelebt werden dass es politische Aktionen gibt.

    Ich kann nur sage. das meine Grünen Kollegen da ganz im Sinne des CSD u d der Stonewall Riots gehandelt haben.

    Es ist nicht hinzunehmen das eineenschenverachtende immer mehr rechts gesinnte Partei dort etwas zu suchen habem soll.

    Und am FOX News, was hat Migration mit LGBTIQ zu tun?

    Frag das den schwulen geflüchteten aus Kroatien in in seinem "sicheren Herkunfsland" regelmäßig von der Polizei zusammengeschlagen wird wegen seines stilvollen aussehens.

    Und es gibt viele solcher Beispiele. Eines steht im Artikel.

    Also bitte lass deine Weißwurscht bei dir.
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#13 la_passanteAnonym
  • 16.07.2018, 19:18h
  • Stonewall war ein Aufstand von nichtweißen Dragqueens und Transen, die zu größten Teil arm und Huren, zum Teil sogar obdachlos, waren, gegen ständige hasserfüllte Polizeigewalt. Keine Technoparade, kein Teadance, und erst recht keine Parteiveranstaltung. Aufstände sollten wird durch Aufstände feiern.
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#14 CynthEhemaliges Profil
  • 16.07.2018, 20:03h
  • Dem einen Punkt, dass es kritisch zu betrachten ist, wenn so eine Blockade gerade von einer anderen Partei ausgeht, und dass das nach Parteimeierei aussieht, stimme ich zu. Das hätte so nicht sein brauchen, und da hätte man sich wohl einen Gefallen getan, wenn's nicht gerade "die Grünen" gewesen wären, sondern Parteilose. Wobei ja noch in Zweifel zu ziehen ist, ob die Blockierer wirklich ausschließlich Grüne waren, oder ob die eher Teil eines größeren Ganzen waren. Schwer zu beurteilen, wenn man nicht live dabei war.

    Bezeichnend ist es aber, wenn gerade ein CSU-Politiker ein queeres, protestierendes Volk bzw. Publikum daran erinnert, dass Toleranz keine Einbahnstraße sei. Kennt man irgendwoher, die Rhetorik. Hat dann leider selten was mit Emanzipation zu tun.
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#15 von_hinten_genommenAnonym
  • 16.07.2018, 20:26h
  • Antwort auf #5 von Mischmasch
  • Könntest du zu deiner Behauptung auch Quellen angeben, so dass es glaubhaft rüber kommt, was du da geschrieben hast?

    Also ich hab bereits mehrere Bücher gelesen, die er geschrieben hatte, und ich las darin immer wieder, dass er WOLLTE, dass seine Bewegung sich auf alles andere AUCH überträgt. Er reiste nach Afrika und Indien und er freute sich, dass seine Gedanken dort Anklang fanden und einige bestrebt waren, seine Worte im jeweiligen Land umzusetzen.

    Er bekam soviel Zustimmung und erhielt eine Menge Briefe von Menschen, die ihm dankten. Auch von anderen Minderheiten. Und in dem Buch, das seine Frau über ihn schrieb, las ich, dass er durchaus Solidarität gegenüber der damaligen LSBTTIQ hatte. Was weißt du denn, was er noch getan hätte, wenn er nicht erschossen worden wäre??

    Ich pflege in solchen Fällen immer die Originalschriften von ihm zu lesen, anstatt was in die Welt zu setzen, was höchstens ein Gerücht ist, oder nicht mal das.
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#16 Patroklos
  • 16.07.2018, 20:30h
  • Mit dieser Aktion haben sich die Grünen ein klares Eigentor geschossen und die Empörung der CSU über dieses spätpubertäre Verhalten ist absolut berechtigt! Ich möchte mal wissen, wie die Grünen darauf reagieren, wenn CSU-Anhänger im nächsten Jahre eine Sitzblockade bei den Grünen machen, da die sich ja so für die Erweiterung des Artikels 3 GG aussprechen! Gut, daß Frau Stamm bei den Grünen ausgetreten ist.
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#17 von_hinten_genommenAnonym
#18 MischmaschAnonym
  • 16.07.2018, 22:22h
  • Antwort auf #15 von von_hinten_genommen
  • "Könntest du zu deiner Behauptung auch Quellen angeben, so dass es glaubhaft rüber kommt, was du da geschrieben hast?"

    Hier fasst YouTuber "Godless Engineer" alle zugehörigen Quellen zusammen:

    www.youtube.com/watch?v=bxkB_c-g6yM

    Die Analyse von "Godless Engineer" unterschreibe ich genau so. Man beachte bitte diesen Teil:

    youtu.be/bxkB_c-g6yM?t=5m44s

    Genau deswegen sollten auch wir LGBT uns nicht verrennen, sondern uns zuallererst um LGBT-Rechte kümmern!

    "Also ich hab bereits mehrere Bücher gelesen, die er geschrieben hatte, und ich las darin immer wieder, dass er WOLLTE, dass seine Bewegung sich auf alles andere AUCH überträgt."

    Wie schön das zu "wollen". Dennoch hat sich MLK nie offen für LGBT-Rechte ausgesprochen. Er hätte es vielleicht später getan, aber dazu ist es leider nicht gekommen, also kann das keiner wissen.

    "Er reiste nach Afrika und Indien und er freute sich, dass seine Gedanken dort Anklang fanden und einige bestrebt waren, seine Worte im jeweiligen Land umzusetzen."

    Mehr "hätte haben sollen" geht glaube ich nicht...

    "Er bekam soviel Zustimmung und erhielt eine Menge Briefe von Menschen, die ihm dankten. Auch von anderen Minderheiten."

    Sehr nebulös.

    "Und in dem Buch, das seine Frau über ihn schrieb, las ich, dass er durchaus Solidarität gegenüber der damaligen LSBTTIQ hatte."

    Das ist ja supidupi. Schade nur, dass er diese Solidarität NIE öffentlich geäußert hat, im Gegenteil! Er hat Schwulsein als ein Problem bezeichnet, dass einer Lösung bedürfe, gerne auch mit psychiatrischer Hilfe. Vielleicht hätte er das später bedauert, aber das kann keiner wissen.

    "Was weißt du denn, was er noch getan hätte, wenn er nicht erschossen worden wäre??"

    Hätte, hätte, Fahrradkette!

    "Ich pflege in solchen Fällen immer die Originalschriften von ihm zu lesen, anstatt was in die Welt zu setzen, was höchstens ein Gerücht ist, oder nicht mal das."

    Manche sagen, die Bibel oder der Koran oder das Buch Mormon seien "Originalschriften", glaubst du die auch einfach so?
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#19 herve64Ehemaliges Profil
#20 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 16.07.2018, 23:26h
  • Antwort auf #18 von Mischmasch
  • Du hattest doch schon klar gemacht, dass Du niemandem gegenüber Solidarität zeigst, sondern nur für Dein eigenes Anliegen eintrittst.

    Also beschwere Dich doch bitte nicht über Andere, die sich nicht für Dich einsetzen.

    Wir hatten das doch schon im vorhergehenden Thread zum Thema - dadurch, dass Du Deine Pseudo-Argumentation wiederholst, wird sie nicht glaubwürdiger.

    Wer sich weigert, Andere zu unterstützen, darf auch nicht die Unterstützung Anderer einfordern bzw. sich darüber beschweren, wenn sie nicht kommt.

    Zu behaupten, PoC hätten ihre Bürgerrechte nur deshalb erhalten, weil nicht gleichzeitig die Bürgerrechte für LGBT*IQ eingefordert wurden, ist ohnehin Bullshit.

    Ich wiederhole gern nochmal: Menschenrechte sind unteilbar. Wer sich nur für einen Teil einsetzt und explizit die Rechte Anderer links liegen lässt oder gar mit Füßen tritt, macht sich unglaubwürdig und handelt zutiefst unlauter. Eben typisch für bspw. neoliberale Egozentriker.
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