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- 20. Juli 2005 1 Min.
Rom Der frühere EU-Kommissionspräsident Romano Prodi will eingetragene Lebenspartnerschaften nach französischem Modell auch in Italien einführen, berichtet epd. Falls er die Parlamentswahlen im kommenden Frühjahr gewinne, werde er sich für die staatliche Anerkennung homosexueller Partnerschaften einsetzen, sagte der italienische Oppositionsführer am Mittwoch in Rom. Das spanische Gesetz zur Homo-Ehe, das gleichgeschlechtlichen Partnern auch Adoptionen ermöglicht, hält der bekennende Katholik jedoch für zu weit gefasst. Angesichts des jüngsten Streits um den Einfluss von Kirche und Vatikan auf die italienische Politik betonte Prodi, Katholiken müssten in der Politik großen Orientierungen folgen und "sie in Politik übersetzen, ohne dabei je die Unabhängigkeit zu verlieren". (nb/pm)















ich finde es beachtlich und ganz toll, dass ex-europa-politiker ins eigene land zurückkehren und neue ideen/modelle von anderen ländern in ihr parteiprogramm aufnehmen.