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Generalsuperintendentin fährt mit

Wieder Kirchen-Truck beim Berliner CSD

Unter dem Slogan "Liebe tut der Seele gut" ist die evangelische Landeskirche auch in diesem Jahr bei der Demoparade am 28. Juli dabei.


Im vergangenen Jahr war die evangelische Landeskirche erstmals mit einem eigenen LKW beim Berliner CSD dabei (Bild: Michael Weißgerber)

Die evangelische Kirche wird sich wieder mit einem eigenen Truck am Berliner Christopher Street Day beteiligen. Auf der Demoparade am 28. Juli wird sich der 140 Personen fassende Kirchen-Lkw unter dem Slogan "Liebe tut der Seele gut" in die LGBTI-Demo vom Kurfürstendamm über die Siegessäule bis zum Brandenburger Tor einreihen, wie die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) am Dienstag in der Hauptstadt ankündigte. Schirmherrin ist die Berliner Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein, die auch auf dem CSD-Truck mitfahren wird.

"Dass wir vielfältige Lebensformen wertschätzen und als bereichernd wahrnehmen, ist für uns als Christinnen und Christen selbstverständlich und eine Frucht des Evangeliums", sagte Trautwein am Dienstag. Der Kirchen-Slogan "Liebe tut der Seele gut" zeige, wie fundamental wichtig die LGBTI-Community als Teil unserer Gesellschaft sei – "gerade in Berlin, der Stadt der Vielfalt", so die Theologin.

Multireligiöser Gottesdienst am 27. Juli

Am Vorabend, dem 27. Juli, lädt der Evangelische Kirchenkreis Berlin Stadtmitte zudem zu einem multireligiösen Gottesdienst in die St. Marienkirche am Alexanderplatz ein. Dazu erwartet werden Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke), die Menschenrechtsanwältin und Moschee-Gründerin Seyran Ates und Rabbiner Walter Homolka vom Potsdamer Abraham-Geiger-Kolleg. Die Predigt hält Bischöfin Rusudan Gotsiridze von der Evangelischen Kirche Georgien. Kooperationspartner des Gottesdienstes sind der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) und die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.

"Mit dem Gottesdienst wollen wir verdeutlichen, dass Gottes Liebe alle Menschen umfasst und ihnen gleiche Rechte und Pflichten zustehen", sagte Superintendent Bertold Höcker vom Evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte als Mitinitiator des Gottesdienstes. (epd/cw)



#1 AnonymAnonym
  • 19.07.2018, 08:56h
  • Was man für die Kirchensteuer so alles macht... Wenn man dann dort einem, z. B. einem Kirchenvostand, nicht in den Kram passt, welcher Attribute wegen auch immer, wird man im Leben nicht froh...
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#2 AlexAnonym
  • 19.07.2018, 10:08h
  • "Dass wir vielfältige Lebensformen wertschätzen und als bereichernd wahrnehmen, ist für uns als Christinnen und Christen selbstverständlich und eine Frucht des Evangeliums"

    Dann sollen die das aber auch mal den Landesverbänden ihrer Kirche sagen, die munter weiter diskriminieren, hetzen, "Homo-Heilungen" durchführen, etc.
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#3 PierreAnonym
  • 19.07.2018, 10:31h
  • Da, wo Homohass nicht gut ankommt, frisst die Kirche gerne Kreide. Aber überall sonst hetzen und diskriminieren die munter weiter.

    So ist das bei solch scheinheiligen Vereinen: es wird immer gerade das gemacht, was in einer konkreten Situation an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt am günstigsten ist.

    Solange eine Religion nicht komplett, bis in den letzten Winkel der Welt, Menschenrechte achtet, sind solche Einzelaktionen unglaubwürdig. Und selbst wenn das so wäre, müssen die schon viel tun, um das Unrecht und von ihnen verursachte Leid der letzten Jahrhunderte auch nur ansatzweise wiedergutzumachen.
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#4 KaktusAnonym
  • 19.07.2018, 11:26h
  • Schon merkwürdig, die afd wird auf dem CSD Berlin ausgeschlossen ( was ich richtig finde) die Kirchen die seit Jahrzehnten gegen Homosexuelle hetzen auch aus dem Grund das es da Missbrauchsfälle gegen Kinder und Jugendliche auch heute noch gibt hätten die Kirchen auf Lebenszeit nicht das Recht auf irgend einen CSD in Deutschland teil zu nehmen.
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#5 AlexAnonym
  • 19.07.2018, 12:26h
  • Antwort auf #4 von Kaktus
  • Man muss aber auch mal anerkennen, dass sich bei den Evangelen in den letzten Jahren einiges zum Positiven entwickelt hat. Ich bin wahrlich kein Verteidiger von Aberglauben und der Kampf gegen Ebensolchen muss auch weitergehen. Einen Ausschluss von der Parade, wie er für AfD und Konsorten absolut gerechtfertigt ist, hat die evangelische Kirche aber nicht verdient. Das heißt ja nicht automatisch, dass man dem Verein kritiklos zujubeln muss, aber es wird Dialogbereitschaft signalisiert und diesen sollte man auch wahrnehmen, um die Kirche weiter im Sinne der Queeren Gemeinschaft zu verändern und zu modernisieren. Offene Feindschaft ist nicht mehr Verhältnismäßig.
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#6 andreAnonym
  • 19.07.2018, 12:34h
  • #Trauungfueralle, in unseren Kirchen, wie auf dem Plakat steht. Pure Heuchelei. "Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat keine Einwände gegen die Ehe für alle. In mehreren evangelischen Landeskirchen können sich homosexuelle Paare segnen lassen. Die Segnung ist aber in der Regel noch nicht der Trauung gleichgestellt. Die bleibt den heterosexuellen Paaren vorbehalten." Quelle: zeit.de 1.10.2017.
    Aber ich bin mir sicher, die grüne Jugend blockiert. Oder etwa nicht ?
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  • Anm. d. Red.: www.queer.de/detail.php?article_id=26494 www.queer.de/schlagwort.php?schlagwort=Evangelische+Kirche
#7 GrübelgrübelAnonym
  • 19.07.2018, 13:34h
  • Ich finde die Anti-christlichen, Anti-religiösen Statements immer zu putzig!

    Man fragt sich, wie sich so viel Angst und Hass aufgebaut hat.
    Gut. Sie mögen uns nicht...aber Homos werden auch nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt und wer damit nix am Hut hat - sollte sich auch nicht an Ausgrenzung stören.

    Weil mein Mann gut mit einem Hetero Pfarrer befreundet ist, haben wir uns auch noch (zusammen mit dem Freundeskreis) segnen lassen. Waren etwa 40 Leute da.
    Auf dem Papier nennt es sich Segnung, aber angefühlt hat es sich wie eine richtige kirchliche Trauung.
    Und am Abend kam der Pfarrer noch in die schwule Bar zum feiern.
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#8 CynthEhemaliges Profil
#9 Religioten-WatchAnonym
#10 marcocharlottenburgAnonym
  • 19.07.2018, 20:12h
  • Antwort auf #8 von Cynth
  • Hat er vielleicht auch einfach Recht? Man weiß es nicht. Immer diese Gleichmacherei. Die evangelische Kirche ist in der Sache wesentlich weiter, als die katholische. Macht hier aber nichts. Wo Kirche draufsteht, da ist auch katholische Kirch drin, basta. So einfach machen sich das manche hier. Vielleicht mal den Aluhut abnehmen und das Hirn einschalten.
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