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Syphilis bleibt Gefahr für Schwule

BZgA: Zahl der sexuell übertragbaren Infektionen wächst

Die obersten Gesundheitsaufklärer in Deutschland warnen vor einem Anstieg bei Geschlechtskrankheiten.


Der Hauptjob der BZgA ist es, die Bundesbürger aufzuklären – wie etwa mit der "Liebesleben"-Kampagne (Bild: BZgA)

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) warnt vor einer steigenden Zahl der sexuell übertragbaren Infektionen (STI) in Deutschland und Europa. Betroffen von dieser Entwicklung seien unterschiedliche Bevölkerungsgruppen, teilte die Behörde am Donnerstag in Köln mit. Während sich Männer, die gleichgeschlechtlichen Sex haben, überproportional häufig mit Syphilis infizierten, sei die Infektion mit Chlamydien-Bakterien vor allem unter heterosexuellen jungen Frauen und Männern weit verbreitet.

Erst vor wenigen Tagen hatte der Chef des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) davor gewarnt, dass unter schwulen und bisexuellen Männern noch immer eine Hepatitis-A-Welle durch die Bundeshauptstadt rolle (queer.de berichtete).

Die Prävention von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen sei eng miteinander verbunden, sagte die Leiterin der Bundeszentrale, Heidrun Thaiss, vor der 22. Internationalen Aids-Konferenz, die am Montag in Amsterdam startet. Die Konferenz ist mit etwa 18.000 Teilnehmern eine der weltweit größten Veranstaltungen zum Thema HIV und Aids.

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Kenntnisse über Geschlechtskrankheiten gering

Während in Deutschland das Wissen um das HI-Virus sehr ausgeprägt sei, seien die Kenntnisse über einzelne sexuell übertragbare Infektionen und deren Symptome in der Gesamtbevölkerung gering. Das zeige auch eine repräsentative Umfrage der Bundeszentrale (PDF). Demnach könnten aktuell nur 16 Prozent der Frauen und lediglich elf Prozent der Männer ein brennendes Gefühl als Symptom einer möglichen STI zuordnen.

Um die Prävention von sexuell übertragbaren Infektionen zu verbessern, hatte die Bundeszentrale im Jahr 2016 die Kampagne "Liebesleben" gestartet (queer.de berichtete). Dazu wurden unter anderem fünf Handpuppen entwickelt, die auf humorvolle Weise erklären sollen, was sich hinter den Krankheiten verbirgt, wie man sich infizieren und am besten davor schützen kann. Plakate zum Thema, in denen Cartoonfiguren auf sexuell übertragbare Krankheiten hinweisen und für Kondomnutzung werben sollen, sind bereits das Ziel von Homo-Hassern geworden. So startete die "Demo für alle" eine Petition gegen die BzgA-Aufklärungskampagne (queer.de berichtete). (epd/dk)



#1 Patroklos
  • 19.07.2018, 17:34h
  • Darum geht beim Sex auch nichts ohne Kondom, denn dadurch können solche gefährlichen STIs verhindert werden!
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#2 Hank64Anonym
#3 marcocharlottenburgAnonym
#4 TommmiAnonym
  • 19.07.2018, 21:49h
  • Bei den div. Formen der Hepatitis und bei Syphilis ist ein Kondom kein wirklich 100%tiger Schutz.Ne Hepatitis kriegt man schon beim benutzen des z.b. selben Handtuchs etc. und auch Syphilis ist hoch infektiös ohne das wirklich viel (wenn überhaupt)Körperflüssigkeiten ausgetauscht werden.. Syphilis ist zudem eine widerliche und heimtückische Krankheit, die allzu gerne von der Symptomatik her übersehen/verdrängt wird. Den meisten fällt frühestens im zweiten Stadium der Krankheit etwas auf.Kenne Leute die schon mit den typischen Gummen der zweiten Phase herumgelaufen sind ohne zu wissen was sie tatsächlich haben.Auch gibt es immer mehr chronisch verlaufende Syphilis Fälle.Schwule Saunen sind z.b. die idealen Brutnester für solche Krankheiten. :-/ Hep.B aufwärts und Syphilis ist deshalb nicht wirklich lustig! :-/
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