Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?3158
  • 20. Juli 2005 11 1 Min.

Riga Die für diesen Samstag geplante erste lettische Schwulen- und Lesben-Parade in der Hauptstadt Riga ist am Mittwoch kurzfristig verboten worden. Stadtdirektor Eriks Skapars teilte Medienberichten zufolge mit, dass er die Genehmigung aus "Sicherheitsgründen" zurückziehe. Die Veranstalter des "Riga Pride" (Slogan: "i want to believe that i can be free") kündigten umgehend rechtliche Schritte an. Zuvor hatte Ministerpräsident Aigars Kalvitis die Parade im lettischen Fernsehen kritisiert: "Wir sind ein auf christlichen Werten aufgebauter Staat und können doch nicht solche Dinge unterstützen, welche von einem großen Teil der Gesellschaft abgelehnt werden." Einige als radikal eingestufte Gruppen haben Gegendemonstrationen angekündigt. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, hat sich einer Pressemitteilung zufolge in einem dringlichen Schreiben an den Botschafter Lettlands in Deutschland gewandt. "Ich habe den Botschafter gebeten, den verantwortlichen Stellen in Lettland meinen dringenden Appell zu übermitteln: Tragen Sie dafür Sorge, dass die geplante Veranstaltung 'Rigas Praids' stattfinden kann!", so Beck. Der LSVD forderte die Bundesregierung und die Europäische Union auf, bei der lettischen Regierung vorstellig zu werden und "gegen dieses skandalöse Verhalten zu protestieren". (nb/pm)

-w-

#1 madridEUAnonym
  • 20.07.2005, 16:38h
  • Haben wir denn wirklich geglaubt, dass die neuen EU-Länder mit Ausnahme Sloweniens einfach so ratz-fatz mehrheitlich den CSD befürworten oder gar die Homo-Gleichstellung durchziehen ?
    Für die meisten Bürger dort hört sich das nach unendlich langem Sowjet-Mief heute wie die definitive Demontage ihres letzten moralischen Refugiums an. Geben wir ihnen doch noch einmal 10 Jahre Zeit ! Um der Forderung nach Rausschmiss aus der EU hier gleich vorzubeugen,sollten wir uns an die ersten schwulen Gehversuche z.B unter Willy Brandt in Deutschland und Felipe González in Spanien erinnern, als man in England, den Niederlanden, Dänemark und Frankreich schon etwas
    weiter war.
  • Direktlink »
#2 andyAnonym
  • 20.07.2005, 16:39h
  • hi , die armen "lettischen christen" verstanden jesus gar nicht . und das ist das traurigste!
  • Direktlink »
#3 kimAnonym
  • 20.07.2005, 16:45h
  • und wieder ein land mehr welches sich auf die christlichen wurzeln beruft... all diese vorfälle zeigen doch nur eins: wir sind noch weit weit davon entfernt ein ebenbürtiger bestandteil der gesellschaft zu werden... ob warschau, riga oder belgrad... all diese länder stinken vor frömmigkeit und übersehn den kern des glaubes: vor gott sind alle menschen gleich...
  • Direktlink »