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Neues Projekt gegen digitalen Hass

Mit #Respektcheck Homo- und Transphobie widersprechen

Der LSVD und die Amadeu-Antonio-Stiftung haben ein neues Projekt gegen Hass im Internet gestartet, das vom Ex-Bundestagsabgeordneten Volker Beck finanziell möglich gemacht wurde.


Menschen, die sich nicht täglich mit LGBTI-Rechten beschäftigen, soll #Respektcheck.de dabei helfen, homophoben Äußerungen etwas entgegen zu setzen

Anlässlich des 40. CSDs in Berlin am kommenden Wochenende haben der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und die Amadeu-Antonio-Stiftung am Montag in der Bundeshauptstadt das neue Projekt #Respektcheck vorgestellt. Ermöglicht wurde es vom Grünenpolitiker Volker Beck, der nach der Verleihung des Leo-Baeck-Preises 2015 sein Preisgeld gespendet hatte.

Mit #Respektcheck stellen die beiden Bürgerrechtsorganisationen kurze und leicht verständliche Antworten auf die gängigsten Vorurteile über Lesben, Schwule, Bisexuelle und transgeschlechtliche Menschen zur Verfügung und bieten damit Unterstützung für die Auseinandersetzung im Netz und im Alltag. Die entsprechende Schnellantwort lässt sich als Bild oder Text in soziale Netzwerke oder Kommentarspalten kopieren. Zugleich wird ein ausführlicher Infotext mit weiterführenden Links und Memes angeboten.

Twitter / AmadeuAntonio

"Werbung für Achtung und Respekt"

"In einem Klima der gesellschaftlichen Polarisierung und Stimmungsmache begegnen wir Hass und Vorurteil mit Werbung für Achtung und Respekt", erklärte Beck, der von 1994 bis 2017 Mitglied des Bundestages war. "#Respektcheck bietet Unterstützung für all diejenigen, die Vorurteilen und Hetze widersprechen und eine offene und demokratische (Netz-)Gesellschaft verteidigen."


Volker Beck spendete sein Preisgeld, um die #Respektcheck an den Start zu bringen (Bild: Angelika Kohlmeier)

Anetta Kahane, die Chefin der Amadeu-Antonio-Stiftung, ergänzte, dass mit "Hate Speech" die Grenzen des Sagbaren bewusst und kalkuliert in eine Richtung verschoben und Beschimpfungen und Gewaltfantasien als "Mut zur Wahrheit" gefeiert werden würden. "#Respektcheck stellt sich dieser Entwicklung entgegen und ermutigt, sich einzumischen und Vorurteilen zu widersprechen."

LSVD-Vorstandsmitglied Jenny Renner hofft, dass die Initiative denjenigen helfen werde, die homosexuellen- oder transfeindlichen Vorwürfen, Klischees und Vorurteilen widersprechen wollten, denen aber "vielleicht die Worte, die Informationen oder die Zeit, um angemessen zu reagieren", fehlten. (pm/dk)



#1 SchadeAnonym
  • 23.07.2018, 19:20h
  • Oh weh, wie laienhaft. Eine vertane Chance! Das Kleine Einmaleins des Werbens weiß seit Jahrzehnten, dass man mit neagtiven Botschaften nicht positiv werben kann, sondern lediglich eine Verstärkung des Negativen erreicht - egal, wie viel man noch an weiterführendem Text nachliefert. Das geht jetzt leider total nach hinten los.
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#2 TheDadProfil
#3 SchadeAnonym
#4 TheDadProfil