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"One World – One Love"

Erster "Puppy- und Fetishwalk" beim Ruhr-CSD

Nach der Christopher-Street-Day-Demo am 11. August in Essen wird es in diesem Jahr erstmals einen eigenen Marsch für Fetischfreunde geben.


Im Essener Club "Drexx" treffen sich Fetischfans aus dem gesamten Ruhrgebiet (Bild: Sebastian Luty)

Im Rahmen des Ruhr-CSD in Essen wird es am 11. August erstmals einen "Puppy- und Fetishwalk" geben. Dies kündigte der Fetischclub "Drexx" in einer Pressemitteilung an.

Treffpunkt ist am CSD-Samstag um 11 Uhr vor dem Lokal in der Rheinischen Straße 60. "Dort gibt es die Möglichkeit, sich in Ruhe umzuziehen, falls man nicht in Gear anreisen will oder kann", so der Club. Nach einem ersten Kennenlernen geht es gemeinsam gegen 12 Uhr los Richtung Hauptbahnhof. Die CSD-Parade unter dem Motto "One World – One Love" startet dort um 13 Uhr und soll gegen 14 Uhr am Kennedyplatz enden.

Sichtbarkeit für Fetischfreunde

"Anschließend kann sich auf dem Straßenfest erstmal mit Essen und Getränken versorgt werden, bevor der Puppy- und Fetishwalk startet", heißt es weiter in der Ankündigung des "Drexx". Dabei geht es vor allem um die Sichtbarkeit dieses Teils der Community: "Wegpunkte sind Essener Szene-Kneipen und ausgesuchte Foto-Locations."

Anschließend geht es zurück zum Straßenfest auf dem Essener Kennedyplatz. Ab 20 Uhr findet im Fetischclub selbst die Party "XX bastard" statt, bei der auch Anfänger willkommen sind. (cw)



#1 antiandiAnonym
  • 31.07.2018, 12:32h
  • Super, ich wünsche den Veranstaltern viel Erfolg. Vielleicht wird dadurch der verschnarchte Essener CSD endlich ein bisschen weniger provinziell. Dem großspurigen Namen "Ruhr CSD" wurde das Programm ja bisher nicht gerecht.
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#2 ROCxtarAnonym
  • 31.07.2018, 17:26h
  • Für mich ist das echt nicht nachvollziehbar, warum die Fetischfreunde das öffentlich beim CSD machen wollen ?
    Hat nichts mit Offenheit zu tun noch weniger für Rechte erkämpfen ?maximal für Visibility... Man muss das echt nicht auf den Straßen sehen ? Sowas gehört in den Club und nicht vor Kindern .. das turnt immer so krass ab Leuten erklären zu müssen warum Fetischleute das bei unseren CSDs machen - warum melden die einfach nicht komplett eine eigene Parade an - Das ist Ein Grund nicht hinzugehen - will nicht damit assoziiert werden !
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#3 SchleicheRAnonym
  • 31.07.2018, 18:11h
  • Antwort auf #2 von ROCxtar
  • jo, kann ich verstehen....´sehs eigentlich ganz ähnlich

    Fetisch ja, macht mich auch an aber öffentlich z.B. als Hund gehn und das sexuell ausgerichtet, - gehört auf keine politische Veranstaltung. Viele scheinen den CSD nicht als politische Veranstaltung wahrzunehmen. Keine Ahnung obs an der Loveparade liegt, die eine große Party mit politischem Silberstreifen war. Beim CSD is das umgekehrt. Der CSD ist eine politische Veranstaltung mit silbernem Partystreifen.
    Ich mein, ich find das eigentlich gut. Nur ich fühle da inneren Widerspruch und den Widerspruch unserer Feinde möchte ich gar nicht erst hören.
    Naja, sachtma noch was dazu *g*
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#4 probondageProfil
  • 31.07.2018, 20:09hDortmund
  • Antwort auf #2 von ROCxtar
  • müssen warum Fetischleute das bei unseren CSDs machen...

    Der CSD gehört den schwulen Fetischkerlen nicht? Bald reicht es! Die Fetischkerle gehörten zu den ersten, die den CSD in Deutschland möglich gemacht haben! Sie haben sich auf die Straße getraut. Sie haben sich mit Eiern und Tomaten bewerfen lassen, damit wir heute alle so offen leben können, wie wir es in diesem Land können. Und lesen hilft, der Fetishwalk findet NACH der Demo statt und ist eine ganz eigene Veranstaltung.

    In Essen ist die einzige verbliebene schwule Fetishlocation im Ruhrgebiet, ich finde es toll, wenn die Betreiber des Drexx dem schwulen Fetischpublikum in diesem Jahr zum CSD ein Programm liefert.
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#5 DanniAnonym
  • 31.07.2018, 20:14h
  • So etwas finde ich absolut fehl am Platze von einer politischen Veranstaltung. Ich als Mitglied der LSBTTIQ - "Gemeinde" sehe in so etwas nur noch mehr Angriffsfläche für Gegner! Fetisch gehört in den privaten Bereich und nicht in die Öffentlichkeit oder gar auf Veranstaltungen wo Leute auf sich aufmerksam machen müssen die ganz offen Missstände und schlimmeres in ihrem Alltag ertragen müssen.

    Auf einer politischen Veranstaltung die für Rechte und Aufmerksamkeit von Minderheiten aus der LSBTTIQ steht hat Fetisch nichts zu suchen! Für diese Auslebung gibt es besondere Veranstaltungen und dort ist es auch angemessen. Das Thema "CSD" wird schon viel zu sehr von den Parteien ausgeschlachtet - bei den letzten CSD´s auf denen ich war, war der Anteil der Parteien bei etwa 75% und alle haben nur Wahlkampf gemacht ! Wenn jetzt auch noch Zulauf aus der Fetisch- Ecke kommt, werden die Interessen der Leute um die es eigentlich geht als weiter in den Hintergrund gerückt und gerade die politischen Gegner bekommen als mehr Angriffsfläche um Hetze gegen LSBTTIQ zu schüren !
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#6 probondageProfil
  • 31.07.2018, 21:16hDortmund
  • Antwort auf #5 von Danni
  • ... und gerade die politischen Gegner bekommen als mehr Angriffsfläche um Hetze gegen LSBTTIQ zu schüren !

    Ist das deine Antwort auf das Erstarken des Rechtspopulismus? Sich ducken, unsichtbar werden, nur keine Angriffsfläche bieten?

    Traurig, einfach nur traurig... Es gab andere die sich so verhalten haben, was aus ihnen geworden ist, kannst du in jeden Geschichtsbuch nachlesen!
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#7 EternalAlmanAnonym
  • 31.07.2018, 21:46h
  • Antwort auf #6 von probondage
  • Im Gegenteil. Die Leute die nicht geflüchtet sind oder im Versteckten kooperiert haben, sind letztendlich als Leichen geendet.

    Verdrehe hier nicht, und setze Leben aufs Spiel.

    Wenn es hart auf hart kommt, lieber Flüchten oder Anpassen, Rebellion wird von einer aggressiven Mehrheit stets mit Auslöschung beantwortet!
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#8 probondageProfil
  • 31.07.2018, 22:10hDortmund
  • Antwort auf #7 von EternalAlman
  • Arbeiten wie lieber daran, dass es nicht "hart auf hart" kommt. Was wollt ihr, den Rechten nach dem Mund reden? Was ist nur aus der stolzen schwulen Emanzipation geworden?

    Als die Gay Pride Welle auch nach Deutschland schwappte war die Mehrheitsbevölkerung extrem homophob. Aber, die ersten Streiter, insbesondere die aus der Gay Club Szene, ließen sich nicht einschüchtern. Sie trauten sich auf die Straße. Und wenn diesen Leuten die Zugehörigkeit zum CSD abgesprochen werden soll, wie hier geschehen. Dann werden ältere Kerle wie ich sauer.

    Bin gespannt, wie weit ihr mit euer Strategie kommt. Erwartet keine Hilfe von denen, die sich damit auskennen, viele sind nicht mehr unter uns.

    Ihr treibt euch selber wieder zurück in den Schatten, ich sage "ihr", weil ich mich mit so angepassten Schwulen nicht identifizieren kann. Minderheitenrechte sind niemals in Stein gemeiselt, sie müssen IMMER verteidigt werden. Ihr seid aber keine Kämpfer!
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#9 qwertzuiopAnonym
  • 31.07.2018, 22:29h
  • Teil dieser Szene bin ich nicht, und ich finds dennoch super, dass sie dabei sind.
    Es geht meiner Meinung nach beim CSD darum, sichtbarzumachen, was es außérhalb der sexuellen Norm sonst alles gibt und dass das auch alles Menschen sind wie ich und du.
    Da sind Schwule und Lesben dabei, aber auch viele andere.
    Jeder, der hier einen auf bürgerlich angewidert macht, sollte sich mal überlegen, ob die Strategie der Anpassung an die Norm mehr Rechte gebracht hat oder das Sichtbarmachen des Andersseins. Meiner Meinung nach war es die letzten Jahre immer das zweite.
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#10 probondageProfil
  • 31.07.2018, 22:30hDortmund
  • Antwort auf #7 von EternalAlman
  • BTW: Wenn "ihr" so viel Angst habt vor den neu Blau-Braunen. Schon mal überlegt, wie viele Menschen aufgrund der Ehe für alle zu diesem Verein gewandert sind? Da könnten 100derte Doggys in Essen umkrauchen, das könnten sie niemals erreichen.

    Aber darum geht es, sich nicht verstecken, Stärke zeigen und wenn auch durch Provokation. Das war übrigens in vielen Augen das kleine Tischfeuerwerk, als die Ehe für alle beschlossen wurde. Und? Im übrigens, der Fetishwalk ist kein offizieller CSD Programmpunkt, sondern ein Event einer Fetischkneipe in Essen. Und die können machen was sie wollen, solange sie sich an Gesetze halten.
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