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Kommentare zu:
Brüssel: Ralf Königs Wandbild beschmiert


#81 TheDadProfil
  • 06.08.2018, 19:34hHannover
  • Antwort auf #70 von Plietsch
  • ""Wenn "Transe" ein begriff ist, den Tunten in der Schwulenszene reclaimen, ist es trotzdem ein Schimpfwort mit allen negativen Konsequenzen,""..

    NICHTS ist als "Schimpfwort" einzustufen was als Begriff von Menschen verwendet wird um sich selbst zu beschreiben !

    Damit ist dann auch das "reklamieren" vom Tisch..

    Mal völlig davon abgesehen das ich die Idee für konstruiert halte :

    ""Der große Unterschied ist eben der, dass es Cross-Dresser bestenfalls in ihrer Rolle trifft, aber für Transmenschen eine gesamte Existenz ruinieren kann.""..

    Weil es einen Menschen als Cross-Dresser dann durch die Gesellschaft nicht an die Reputation und die Karriere geht ?

    "Luxusprobleme" hätten hier höchstens Menschen wie Jones und Conchita die in und mit der Rolle ihr Geld verdienen..
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#82 TheDadProfil
  • 06.08.2018, 19:53hHannover
  • Antwort auf #71 von Enttäuscht
  • ""plötzlich gegen Transaktivisten hetzen zu müssen,""..

    Ich habe Fragen gestellt und vor allem eigene Aktivitäten eingefordert..

    Wer das als "Hetze" empfindet hat den Begriff "Kritik" nicht verstanden..

    ""aber bis auf ein paar Einwürfe war das doch nie das Thema?""..

    Und die dürfte man dann nicht kritisieren ?
    Kuck an..

    ""Scheint mir eher""..

    Bullshit-Bingo auf der persönlichen Schiene..

    ""Deine komischen sich um die eigene Achse drehenden Monologe von heute Nacht zu lesen löst in mir die Bilder von einer Person aus, die ein echtes Problem hat.""..

    Ich kann nichts für Deine Schlaflosigkeit..
    Man fasse sich kurz mit dem kolpotiertem Unsinn, dann fallen auch die Antworten nicht so "ausufernd" aus..

    ""Alles was ich sehe ist, dass hier zum aberwitzigsten Male Rassismus-Relativierung betrieben wird""..

    Satire und Karikatur von Menschen wie König IST NICHT "Rassismus", es kritisiert diesen bestehenden Rassismus durch die Überhöhung eines Klischees..

    Die vorgebliche Kritik am Rassismus trifft mit dem Künstler dann automatisch die falsche Adresse, und diesem Autor beizustehen ist alles andere als eine vorgeworfene ""Rassismus-Relativierung"" !

    ""kommst Du an und machst eine Person mit Deinen Trans*-Befindlichkeiten nieder""..

    Leg Dich wieder hin..
    Ich habe überhaupt keine solchen "Befindlichkeiten", die, wenn ich sie dann hätte, TEIL der zu führenden Diskussion wären, würde hier denn endlich mal eine solche Diskussion geführt werden !

    Was sich hier auftut ist der Versuch einen Autor niederzumachen für ein Bild das seit 3 Jahren eine Brüsseler Hauswand ziert, und jetzt wo es beschädigt wurde, gerät genau dieses Bild in den Fokus selbst-ernannter Kritiker die sich anmaßen eine "Trümmertunte" zum "Trans*-Problem" zu erklären !

    Woher zum Henker kommt diese Arroganz diese dort gezeichnete "Trümmertunte" als Teil der "eigenen Geschlechts-Kultur" zu vereinnahmen, und kaum das man merkt mit dem Argumentations-Muster nicht weit zu kommen, dem Autor auch noch "Rassismus" hinterherzuwerfen weil er einer POC dicke rote Lippen als analoges Attribut zu den dicken, teils roten Knollen-Nasen verpaßt hat ?

    Dieser Bullshit des
    "sowas gibt es nicht"
    komplettiert den Unsinn, denn KEINE der gezeigten Figuren im Wandbild sind irgendwo real existent !
    Es sind sämtlich Karikaturen !

    Wem sich das nicht erschließt, dem ist ein Bildungs-Wokshop über Satire und Karikatur angeraten..
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#83 TheDadProfil
#84 TheDadProfil
  • 06.08.2018, 20:31hHannover
  • Antwort auf #79 von Sarah
  • 331 Wörter.. 4,475 Zeichen..

    Und alles nur um zu sagen :

    Ich habe gar keine Lust auf Fragen zu antworten..

    Ein ziemlicher Monolog an Querverweisen der mit nicht nachprüfbaren Aktionen anderer Menschen aufwartet..

    Wenn ich hätte wissen wollen was "Hantewi" dazu sagt, dann hätte ich gefragt..

    (und irgendwie beschleicht mich hier das gefühl eines deja vú, denn ähnliches habe ich schon einmal geschrieben)

    ""Das glaube ich jetzt nicht. Das ist eine Zumutung.""..

    Nöö..
    Das ist eine Frage..
    Und die kurze Antwort

    "weil wir ausländische Trans*-Aktivist*innen an der Verbohrtheit der deutschen Mitstreiter*innen ständig scheitern"

    hätte dann auch genügt, um meinen vorgetragenen Eindruck der UNWILLIGKEIT Deutscher Trans*-Aktivist*innen restlos zu bestätigen !

    ""Trotzdem ergießen sich Deine üblichen trans-Tiraden über mich.""..

    Die Kritik am Verhalten deutscher Trans*-Aktivist*innen im Umgang mit der Community und der Öffentlichkeit sollten nach Deinen Schilderungen von eben eigentlich wie Regen an Dir abperlen !

    Diese Kritik an der Verweigerungshaltung dieser Leute ist dann auch immer noch KEINE der angeblich ""üblichen trans-Tiraden"", sondern Kritik am Umgang dieser Leute mit Menschen wie mir !

    Denn seit mehr als 2 Jahren schon verweise ich darauf das "Cis-Menschen" KEIN Argument oder Schlagwort FÜR die Gleichstellung&Gleichberechtigung darstellt, sondern einen Angriff vor allem auf diejenigen, die zur zeit noch bereit sind Solidarität zu üben und gemeinsam gegen die Missstände anzukämpfen..

    Wenn diese Solidarität mit Füßen getreten nicht erwünscht ist..
    Dann bitte..
    Dann müssen die deutschen Trans*-Aktivist*innen diesen Kampf alleine kämpfen..

    ""Ich habe ausschließlich Rassismus thematisiert und dass sich die deutsche Community wiederholt weigert, sich mit ihren inneren Realitäten zu konfrontieren. Diese Auseinandersetzung verweigerst Du wiederholt.""..

    Äh ?
    Der durchgängige Vorwurf an Ralph König lautet :
    "kleine dünne schwarze frauen mit dicken roten lippen gibt es nicht"..

    Wie man bei einer Karikatur eines solchen Künstlers auf die Idee kommen kann, er würde hier mit einer Art "Stil-Mittel Rassismus" arbeiten, erschließt sich weder durch eine solch dusselige Beschreibung, NOCH durch die vorgetragene Idee, die Trümmertunte mit dem rotem Kleid sei Teil einer Trans*-Kultur die es gegen die "bösen weißen cis-menschen" zu verteidigen gälte..

    ""Hier wird erneut eine Rassismus-Kritik an Deiner Community verweigert - allen voran von Dir - aber Du forderst die Solidarität einer Schwarzen Frau ein!?""..

    Ich habe kein Bild von Dir, und ich werde mir auch keines machen..
    Deshalb erneut die Frage :
    WARUM EIGENTLICH NICHT !

    Denn ob Du wirklich eine Schwarze Frau bist, oder nur ein kleiner grüner Giftzwerg ist für die angefragte Solidarität gar nicht von Belang !
    Get over it !

    Es geht dann wieder nicht kürzer..
    Liegt aber auch nicht wirklich an mir..

    ""Das ist eine Zumutung. Eine Unverschämtheit. Mit unserer Solidarität kann eine Community erst rechnen, wenn sie endlich ihren Rassismus ernsthaft reflektiert. Und auch dann nur unter Vorbehalt. Vorher gibt es nicht einmal eine Kommunikationsebene.""..

    Du denkst also ernsthaft Solidarität sei von "Vorbedingen" abhängig, die gefälligst zu erfüllen seien ?

    Und merkst immer noch nicht das weder ich noch diese Gesellschaft um Solidarität anfragen, sondern die Trans*-Community sie schlichtweg braucht, selbst dann wenn sie das selbst noch nicht wirklich realisiert hat ?

    Kuck an..

    Man "spiegelt" also den vorhandenen "Rassismus" an die Gesellschaft zurück, indem man dann als "Schwarze Frau" sagt :
    "mit dir nicht, du bist weiß",
    ohne auch nur einen Funken eines Gedankens daran zu verlieren daß man sich mit derlei Äußerungen auf genau die gleiche Stufe derer begibt, denen man den vorhandenen Rassismus ZU RECHT vorwirft ?

    Aber was man selbst macht, wie man selbst handelt ist nach einem solchem Vorwurf dann ja auch keinesfalls mehr irgendwie kritikabel..
    Man selbst ist ja sowieso "die gute" in diesem Spiel..
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#85 TheDadProfil
  • 06.08.2018, 22:16hHannover
  • Antwort auf #79 von Sarah
  • Nachtrag..
    Denn ich weiß nicht worauf diese "sprachlichen Ungenauigkeiten" zurückzuführen sind :

    ""Hier wird erneut eine Rassismus-Kritik an Deiner Community verweigert""..

    Das ist nicht MEINE Community !
    Ich bin nur TEIL einer Community..
    Wie Du übrigens auch..
    Und das ganz ohne Zutun..

    ""Mit unserer Solidarität kann eine Community erst rechnen, wenn sie endlich ihren Rassismus ernsthaft reflektiert.""..

    Eine "unsere Solidarität" mit einer irgendwie nebulösen Community war gar nicht angesprochen..

    Die Rede war von einer Solidarität Seitens ausländischer Trans*-Aktivist*innen mit denen in der BRD..

    Wenn diese dann schon scheitert weil unterschiedliche Trans*-Aktivist*innen unterschiedliche Ziele formulieren und verfolgen die andere Aktivist*innen gar nicht teilen wollen, oder auch können, dann liegt das Haupt-Problem schon gar nicht mehr in der Unterdrückung der Gesellschaft allein, sondern zum Teil auch schon in der Uneinigkeit darüber, was an Rechten eingefordert werden muß um ein "Mindest-Maß" an gleichen Rechten zu erhalten..
    Damit blockiert man sich nur selbst..

    Kleine Nachfrage :

    ""@Hantewi musste große Teile ihrer politischen Arbeit von Jahren vernichten, um sich und andere zu schützen.""..

    Äh ?
    Akten in den Reißwolf ?
    Das klingt mir zu sehr nach Verschwörungstheoretischem Unsinn..
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#86 LarsAnonym
  • 07.08.2018, 10:18h
  • Antwort auf #8 von Sarah
  • "Wieso hören Weisse damit also nicht endlich einfach auf? Warum besteht man darauf, das weiterhin zu tun? Woraus leitet man das "Recht" darauf ab, uns so darzustellen? Und wenn man sich schon auf die Kunstfreiheit bezieht, wie wird es "künstlerisch" hergeleitet, warum man uns dikriminierend darstellen muss?"

    Kunst ist nicht so eindeutig, wie Du das darstellst. In dem Bild greift König auf eine sterotype Darstellungsweise von schwarzen Menschen zurück, allerdings setzt er die Figur die neben dem alten Mann als einzige kämpferisch die Faust ballt an die Spitze der Bewegung.

    In der queeren politische Kultur gibt es seit jeher ein Spiel damit, abwertende Begriffe oder Darstellungen positiv umzuwerten, der Bergiff "queer" ist ein Beispiel dafür, auch der Begriff "Drag-Queen".

    Königs Darstellung bewegt sich in diesem Spannungsverhältnis. Er bedient Klischees, macht sie aber durch den Kontext auch uneindeutig, in sich widersprüchlich,lässt sie kippen. Es ist richtig, das die Darstellung zu Diskussionen über rassistische Stereotype und klischeehafte Wahrnehmungen führen kann und sollte, aber dem Künstler eine rassistische Intention zuzuschreiben, halte ich für inkorrekt.

    Wie sähe denn Deiner Meinung nach eine gelungene satirische oder karikaturhafte Darstellung aus, in der Du dich auf nicht rassistische Weise gut getroffen sähest? Oder gibt es solche Darstellungen nicht, kann es sie nicht geben?
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#87 SarahAnonym
  • 07.08.2018, 16:16h
  • Antwort auf #86 von Lars
  • Hallo Lars,
    zunächst bin ich dankbar für Deinen Kommentar. Mit Nummer #86 der erste Kommentar, der sich mit dem Thema beschäftigt und sich seriös einläßt.
    Leider ist meine Energie, mich hier weiter zu investieren, bereits übel angegriffen und meine Ankündigung auszusteigen, ernst gemeint. Auf Deinen post trotzdem noch eine Antwort:

    Zunächst:
    "...aber dem Künstler eine rassistische Intention zuzuschreiben, halte ich für inkorrekt. "

    Ich auch. Und deshalb habe ich ihm hier eine solche Intention auch nie unterstellt. Ich habe die Darstellung als rassistisch kritisiert. Nicht den Künstler als Rassisten. Man muß kein offen bekennender Rassist sein, um sich trotzdem verbal rassistisch zu äußern oder (künstlerisch) rassistisch auszudrücken.

    Weisse Menschen haben rassistische Bilder über andere Menschen tief internalisiert. Sie sind sich dessen nicht bewußt, wenden diese Bilder aber unentwegt an. Natives/Blacks/Pocs haben die Internalisierung rassistischer Narrative bei Weissen Menschen jedoch schon lange reflektiert. Für uns ist das Wissen über die internalisierten rassistischen Narrative Weisser Menschen ein unentbehrliches tool zum täglichen Überleben - das Wissen darum ist tatsächlich überlebenswichtig. Literally! Es gibt keinen Tag, an dem wir nicht mehrmals mit diesem Verhalten konfrontiert sind und es gibt keine Natives/Blacks/Pocs, die dieses Verhalten nicht sofort lesen können. Damit wurden wir groß.

    To make a complicated story short:
    Ich kritisiere hier zum wiederholten male die Verweigerung, sich dieser Innenschau zu stellen. Leider findet man das Beharren auf diese Verweigerung nicht nur kohärent bei den hier Kommentierenden, sondern, wie im Artikel geschrieben, auch beim Künstler selber. Schweigen. Leugnen. Relativieren.

    "Kunst ist nicht so eindeutig, wie Du das darstellst. In dem Bild greift König auf eine sterotype Darstellungsweise von schwarzen Menschen zurück..."

    Verzeihung. Nein. Es ist nötig, das zu präzisieren:
    Im Bild greift König auf eine stereotype Darstellungsweise von Blacks/Pocs VON(!) Weissen Menschen ÜBER(!) Blacks/Pocs FÜR(!) Weisse Menschen zurück.

    WIR(!) sehen UNS(!) in diesen Darstellungen NICHT(!). - Weisse Menschen sehen uns in dieser Darstellung. Wir sehen uns in unserer Authentizität nicht. Wir sehen eine Darstellung, die uns auf den rassistischen Narrativ Weisser Menschen VON UNS reduziert.

    "In der queeren politische Kultur gibt es seit jeher ein Spiel damit, abwertende Begriffe oder Darstellungen positiv umzuwerten, der Bergiff "queer" ist ein Beispiel dafür, auch der Begriff "Drag-Queen".

    Mit einem kleinen, aber entscheidenden Unterschied. In Deinem Beispiel tut es die betreffende Menschengruppe SELBST ÜBER SICH. Nicht ANDERE ohne Queers oder Drag Queens und ihre Sicht dazu abzufragen. Reclaiming kann immer nur durch die Menschengruppe selbst funktionieren. Du kannst Transfrauen noch so oft als "Transen" bezeichnen - es wird niemals zu einem positiven Begriff für eine Menschengruppe werden, die diesen Narrativ für sich aus guten Gründen ablehnt. Wenn Du es trotzdem weiterhin tun würdest, bleibt es harrassement.

    "Wie sähe denn Deiner Meinung nach eine gelungene satirische oder karikaturhafte Darstellung aus, in der Du dich auf nicht rassistische Weise gut getroffen sähest? Oder gibt es solche Darstellungen nicht, kann es sie nicht geben?"

    Einfache Frage - einfache Antwort:
    Mit einer dunkleren oder schwarzen Haut. Darauf sind wir stolz.

    Angedichtete oder unterstellte vermeintlich "charakteristische" Körper-Physiognomien bitte unterlassen. Die gibt es bei uns genauso wenig, wie "Hakennasen" bei Menschen mit jüdischem Glauben.

    Have a nice week!
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#88 SarahAnonym
#89 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 07.08.2018, 16:55h
  • Antwort auf #87 von Sarah
  • "Mit Nummer #86 der erste Kommentar, der sich mit dem Thema beschäftigt und sich seriös einläßt."

    Dir ist schon klar, dass Du damit ALLE Anderen als Idiot_innen klassifizierst? Hältst Du das für einen erwachsenen Diskussionsstil?

    Ich jedenfalls nicht.
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#90 EternalAlmanAnonym
  • 07.08.2018, 17:12h
  • Antwort auf #88 von Sarah
  • Dann erzähl mal, wie du dir deine Schwarze Identität wieder angeeignet hast.

    Hast du zurückverfolgen können, von wo deine Vorfahren entführt und verschifft wurden?

    Weist du, zu welchem Stamm/Stämmen du gehört hast?

    Kannst du bereits die Sprache wieder?

    Was ist deine schwarze Geschichte?
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