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Nach Insolvenzantrag

OUTtv übernimmt Pro-Fun

Der niederländische TV-Anbieter OUTtv greift der queeren Traditionsfirma Pro-Fun Media unter die Arme.


OUTtv und Pro-Fun Media waren bereits im letzten Herbst eine Kooperation eingegangen (Bild: OUTtv)

Der europäische LGBTI-Fernsehsender OUTtv hat die Medienproduktions- & Vertriebsgesellschaft Pro-Fun Media zum 1. August übernommen. Das teilten die beiden Unternehmen am Freitag mit. Die Firma Pro-Fun, die als queerer Kinofilmverleih, DVD-Produzent, Video-on-Demand-Anbieter und Versandhändler ihr Geld verdient, könne sich damit "dank einer wieder gestärkten Basis auf die Zukunft konzentrieren". Das 1993 gegründete Unternehmen hatte erst am 11. Juni in Frankfurt Insolvenz angemeldet (queer.de berichtete).

"Wir freuen uns, Pro-Fun Media mit unserer Investition eine finanzielle Lösung anzubieten und zudem ihre Marktpräsenz deutlich zu stärken", erklärte OUTtv-Chef Marc Putman. Er kündigte eine weitere Expansion seines Senders an, etwa soll dieser in Kürze beim Kabelnetzbetreiber Unitymedia und bei Amazon verfügbar sein. Dort soll künftig auch eine On-Demand-Plattform unter dem Namen OUTtv PRO zur Verfügung stehen. Das Angebot kostet derzeit auf der Sender-Website monatlich zwischen 7,99 Euro für die Basic-Version oder 9,99 Euro für die Premium-Version.

Axel Schmidt von Pro-Fun Media ergänzte, dass das Investment von OUTtv seinem Unternehmen ermögliche, die "Anpassung an neue Marktverhältnisse fortzusetzen und [seine] Stellung auf Grundlage der beträchtlichen Anzahl der durch das Unternehmen kontrollierten Rechte als einer der wichtigsten LGBT-Content-Anbieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiter zu festigen".

Die beiden Unternehmen hatten erst im letzten Herbst OUTtv als interaktive TV-Plattform für Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transpersonen auf den deutschen Markt gebracht (queer.de berichtete). Die Kooperation ging auch nach der Insolvenzanmeldung von Pro-Fun vor rund zwei Monaten weiter.

OUTtv ist ein 2008 in den Niederlanden gegründeter Sender für die LGBTI-Zielgruppe, der anschließend in die Nachbarländer expandierte. Bereits seit 2015 kann er auch als Teil eines Pay-TV-Pakets des Kölner Kabelanbieters NetCologne gebucht werden (queer.de berichtete). In Europa erreicht OUTtv Media eigenen Angaben zufolge mit seinem Pay-TV-Angebot monatlich zwei Millionen Zuschauer und potenziell fünf Millionen Haushalte. (pm/cw)



#1 daVinci6667
  • 03.08.2018, 17:33h
  • OUTTV kann in der Schweiz NICHT abonniert werden. Dies obwohl dies Queer.de immer wieder schreibt.

    Habs gerade wieder versucht, steht im Schweizer AppStore nicht zur Verfügung. Geht man in den Deutschen gibts eine Fehlermeldung weil man falschen Wohnort hat.

    Gemailt habe ich denen schon vor Monaten, Antwort Fehlanzeige. Vielleicht wissen die nicht ob sie es bei uns auf Deutsch oder Französisch anbieten wollen oder dann sind ihnen die Ausstrahlungsrechte für die CH zu teuer. Wer weiss, sie könnten aber wenigstens mal antworten.
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#2 JarJarProfil
  • 03.08.2018, 18:45hKiel
  • Ich finde es eher fraglich warum man nirgends einsehen kann was denn nun tatsächlich bei denen Abrufbar ist. RuPaul, ja super, aber wenn ich 7,99 im Monat bezahlen soll fahre ich mit Netflix vermutlich doch noch besser, da weiß ich wenigstens was es sonst noch gibt.
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#3 AuntieBiotic
  • 03.08.2018, 19:22h
  • Bisher kommt OutTV für mich leider nicht in Frage. Ich möchte das nicht übers Handy sehen müssen.

    Hoffen wir mal, dass unitymedia und Amazon relativ bezahlbare Lösungen präsentieren werden. Ich habe wenig Lust, evtl. einen neuen Receiver (z.B. für einige unitymedia-Apps scheint man einen teureren zu brauchen als den, den ich habe) kaufen oder 15 Euro pro Monat für ein zusätzliches Senderpaket ausgeben zu müssen, wenn ich nur OutTV nutzen will. Falls Amazon einen "Channel" schaltet, muss man meines Wissens erstmal Prime haben und dann einen Channel zusätzlich buchen und bezahlen. Also zweimal zahlen.

    Ich hätte also gern ein Angebot für queere Filme, das ohne großen zusätzlichen (Neben-)Kostenaufwand erhältlich ist. Bei guter Filmauswahl wäre mir das sicherlich 8 Euro im Monat wert - aber eben auch nicht sehr viel mehr.
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#4 andreAnonym
  • 03.08.2018, 19:55h
  • Antwort auf #2 von JarJar
  • Stimmt. Ru Paul gibts auch bei Netflix. Zahle 11 oder 12 Euro. Weiß es gerade nicht. Habe dafür alles. Auch eine Unmenge an schwulen Filmen. Habe ich mal abgeschlossen, nur weil ich "Strike a Pose" anschauen wollte. Gibt oder gabs damals nur dort. Schaue ich immer noch, ab und zu wenn ich mal richtig lange heulen will. RuPaul schaue ich beim Putzen der Wohnung. Zur Zeit schaue ich "London Spy" . Schwule, hauseigene Netflix Serie. Bin aber erst bei Staffel 1, Folge 2. Aber irgendwie sehr spannend. Und deutsche Sprache.
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#5 GhyslainAnonym
  • 03.08.2018, 20:25h
  • Ich hoffe, dass die auch das gesamte FIlmangebot von Profun übernehmen und auch weiterhin so viele gute LGBTI-Spielfilme in ihr Sortiment nehmen.
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#6 daVinci6667
  • 03.08.2018, 20:25h
  • Antwort auf #4 von andre
  • Netflix allein reicht uns nicht, obwohl sie mit LGBTI Inhalten zugegeben aufgestockt haben. London Spy gefiel mir auch.

    Doch wünsche ich mir schon einen rein schwullesbischen Sender mit entsprechenden Inhalten, Filmen, Serien, Dokumentationen und eben News, am besten von schnuckeligen Sprechern moderiert. Das Ende von Timm damals fand ich sehr traurig.

    Ich würde OUTtv sofort abonnieren und testen. Mit IPhone App und Apple-TV soll man das auch auf dem TV-Bildschirm in HD anschauen können. Nur auf dem Handy-Bildschirm ist das ja nix.
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#7 andreAnonym
  • 03.08.2018, 21:08h
  • Antwort auf #6 von daVinci6667
  • Ja das stimmt, was Du schreibst. Aber ich glaube, mein Bedarf an schwulen Filmen ist begrenzt. Viele schwule Filme habe ähnliche Handlung irgendwie. Liegt vermutlich daran, daß das Thema Outing, in der realen Welt wie im Film und wenns nur eine, meist unbedeutende, Nebenhandlung ist, immer noch eine Rolle spielen. Aber gut zu wissen, daß man immer drauf zugreifen kann, wenn mal will. Insofern durchaus sinnvoll. "London Spy" scheint ein richtig guter Thriller zu werden mal sehen. Gefällt mir gut, wenn ein Film immer in dunkel und düster gehalten wird. Die Szenen im ersten Teil waren schon grenzwertig, heiß.
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#8 Andy2Anonym
  • 03.08.2018, 22:10h
  • Man kann deren Programm nur über das Handy schauen? Oh je, *seufz* wer will sich denn sowas antun? Ich schaue doch nicht auf einem winzig kleinen Handy! Das scheint ja marketingtechnisch ähnlich schlimm und rückschrittlich zu werden wie damals bei Pro Fun. Die waren technisch gesehen auch nie mitgekommen.
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#9 andreAnonym
  • 04.08.2018, 10:29h
  • Gerade mal geschaut, weil es ja durchaus vielleicht interessant sein könnte. Die Bewertungen bei Google-Play und im App Store sind grottenschlecht. Das geht von "mit Abo keinen Zugang" bis "nicht erreichbarer Support". Einer äußert in seiner Bewertung den Verdacht auf "systematische Abzocke". Alle Bewertungen sind relativ neu. Kann jeder nachlesen. Also doch nichts für mich. Ich bin nun mal jemand, der nach Bewertungen kauft. Aber nur bei vielen Bewertungen.
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#10 daVinci6667
  • 04.08.2018, 13:43h
  • Antwort auf #9 von andre
  • Leider wohl wahr. Dazu passt dann wohl auch dass ich nie Antwort erhalten habe, warum man in der Schweiz trotz gegenteiliger Ankündigungen kein Abo lösen kann. Ich glaube leider, die wollen gar keine neuen Kunden.
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