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Feierliche Zeremonie
Queere Liberale vernetzen sich
Anlässlich des Europride in Stockholm wurden am Freitag im schwedischen Parlament die "LGBTI Liberals of Europe" gegründet – LiSL aus Deutschland stellt Präsidenten und Chairperson.

Europas Ober-Liberaler Hans van Baalen (li.) mit dem ersten "LGBTI Liberals of Europe"-Präsidenten Ralf Fröhlich (Mi.) und der Chairperson Michael Kauch (Bild: LiSL)
- 5. August 2018, 11:16h 2 Min.
Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im schwedischen Parlament wurden am Freitag in Stockholm die "LGBTI Liberals of Europe" gegründet. Gründungsmitglieder sind die Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) aus Deutschland, die HBT-liberalerna aus Schweden, Certi Diritti aus Italien und GayLib aus Frankreich – alles unabhängige LGBTI-Organisationen, die jeweils einer liberalen Partei nahestehen.
"Ziel ist es, effektiver Einfluss auf die Bürgerrechtspolitik in der EU zu nehmen und Initiativen für die Rechte von LSBTI in ganz Europa zu unterstützen", erklärte dazu der LiSL-Bundesvorsitzende Michael Kauch am Sonntag in einer Pressemitteilung.
Auch individuelle Mitglieder willkommen
Erweitert wird das Netzwerk um Arbeitskreise innerhalb liberaler Parteien sowie individuelle Mitglieder aus Ländern, in denen keine vergleichbaren Strukturen bestehen. So wurde in Stockholm als erstes individuelles Mitglied die Parteivorsitzende der liberalen Partei in Georgien aufgenommen. Als Signal der Unterstützung war auch Hans van Baalen anwesend, der Vorsitzende der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa (ALDE).
Zum ersten Präsidenten der neuen Organisation wurde Ralf Fröhlich aus Berlin gewählt, der auch als stellvertretender Bundesvorsitzender für die internationale Politik von LiSL verantwortlich ist. Unterstützt wird er in repräsentativen Aufgaben durch die Chairperson, zu der der LiSL-Bundesvorsitzende Michael Kauch gewählt wurde. (cw/pm)














