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Kommentare zu:
#NoDiscrimination statt #NoFats


#1 NoxwellAnonym
  • 06.08.2018, 09:05h
  • Ich halte es nicht für Rassismus. Wenn ich ein Profil anlege um mir schnellen Sex zu suchen, dann gebe ich eben das an was ich suche und mir vorstelle.

    Es würde sich ja auch niemand beschweren, wenn ich auf einer Schwulen-App schreiben würde, dass ich an Frauen nicht interessiert bin.
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#2 Sabelmann
  • 06.08.2018, 09:24h
  • Das findest Du ja nicht nur in der Onelinewelt! Braucht man ja nur mal die "Szene" beobachten!
    Ich hab meinen Mann und Freunde nicht da gefunden!Habe da bald einen Abflug gemacht!
    Aber Jedem das seine!
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#3 virtheaeAnonym
  • 06.08.2018, 09:26h
  • Wow. Wieder mal so ein Bullshit.
    Wenn es in eine rassistische oder anderweitig extrem diskriminierende Ebene geht, ist so ein Verhalten wirklich nicht zu tolerieren.

    Aber ganz ehrlich: Kein Mensch kann mir sagen, dass er keine Vorlieben hat und sich von bestimmten Aspekten stärker angezogen fühlt als von anderen. Warum darf ich das nicht offen sagen? Soll ich lieber lügen?
    Warum muss sich jeder gleich presönlich angegriffen fühlen, wenn er auf Ablehnung stößt? In meinen Augen machen nur diejenigen so ein Drama und Mimimi aus solchen Aussagen, die sich selbst nicht akzeptieren können und sich darin dann von anderen bestätigt fühlen. Ganz ehrlich, habt doch mal Eier in der Hose und akzeptiert, dass Geschmäcker verschieden sind und ihr nicht jedem gefallen müsst. Ich weiß genau, dass ich nicht jedermanns Geschmack bin und habe damit kein Problem. Ich muss mich ja nicht auf diese Kerle einlassen. Und erst recht muss ich sie nicht gegen ihre Überzeugung zu bekehren versuchen und sie somit in gewisser Weise dazu nötigen, mich zu mögen. Ich schätze eine ehrliche Meinung deutlich mehr als so ein weichgespültes Mimimi-Getue, das mich in meiner Persönlichkeit beschneiden will ...
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#4 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 06.08.2018, 09:55h
  • Ich habe hier für "Man sollte Vorlieben immer positiv formulieren und nie pauschalisieren" gevotet.

    Es klingt nun mal bspw wesentlich netter und freundlicher, zu schreiben "Ich stehe auf schlanke bis muskulöse Männer", statt den Leuten "Keine Fetten!" vor den Latz zu knallen. Oder schöner "Ich mag junge Männer bis 30" statt "Einen Opa hab' ich schon". Das ließe sich beliebig fortsetzen.

    Mich persönlich stoßen Leute ab, die sich in erster Linie über Negativlisten definieren und damit kundtun, was sie alles scheiße finden. So jemand ist für mich keine attraktive Persönlichkeit, die ich gerne kennenlernen würde. Da kann diese Person noch so gut aussehen und noch so sehr meinem persönlichen optischen Beuteraster entsprechen - aber es ist dann der Charakterzug, der mich abstößt.
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#5 DerStephanProfil
  • 06.08.2018, 09:57hNürnberg
  • Es ist ein unterschied ob man komplette Gruppen grundsätzlich ausschließt oder ob man Personengruppen bzw. seine wünsche für einen Partner ausdrückt.

    Beispiel 1.
    -keine Schwarzen
    -keine Asiaten
    -keine nicht Akademiker
    -keine die ein Gespräch mit Hi anfangen außer die sind geil
    -keine Ökos

    Beispiel 2.
    ich stehe auf
    große Männer mit definiertem Körper und schönen Augen du solltest gebildet sein und mit beiden Beinen im Leben stehen.
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#6 virtheaeAnonym
#7 EternalAlmanAnonym
  • 06.08.2018, 10:07h
  • Schrecklich, kann dann jemand in Zukunft eine Klage gegen mich einreichen, wenn ich nicht Sex mit ihm oder ihr wegen Abstammung, Einkommen, politischer Einstellung, Gewicht, Krankheiten oder sonstigem haben will?

    Wie sollen die Strafen für so etwas aussehen? Einfach lächerlich.

    Ich meine wir haben Zwangsehen und Vergewaltigung/Recht auf Sex abgeschafft, soll das nun durch die politisch Korrekte Hintertür wieder eingeführt werden ?
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#8 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 06.08.2018, 10:11h
  • Antwort auf #6 von virtheae
  • Die Frage "Wieso nicht?" halte ich in diesem Zusammenhang für wenig hilfreich.

    Wenn jemand nicht jemandes Typ ist, dann ist das schlicht und ergreifend so. Daran ändert sich dann auch nichts durch die Nachfrage, warum nicht.

    Also finde ich auch, dass man das nicht wirklich begründen MUSS. Wenn jemand absolut darauf besteht, kann man z.B. immer noch nett und freundlich bleiben (z.B. könnte es heißen "Sorry, ich stehe halt nur auf Männer mit Vollbart." statt "Ich steh' nicht auf Babyface.").

    Ich denke, man sollte einfach stets daran denken, dass man selbst auch nicht gerne verletzt werden würde, und das dann entsprechend in der Kommunikation umsetzen.

    Und Dinge positiv zu formulieren, halte ich da immer für besser.

    Wenn jemand die Wunschkriterien nicht erfüllt - Pech. Aber das muss man demjenigen dann nicht noch brutal um die Ohren hauen. Es geht einfach auch wesentlich besser und feinfühliger.
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#9 DerStephanProfil
#10 virtheaeAnonym
  • 06.08.2018, 10:18h
  • Antwort auf #8 von AuntieBiotic
  • Das musst du mir nicht sagen. Ich bin zwar ehrlich in meinen Antworten, aber versuche trotzdem, die Wahrheit möglichst diplomatisch zu verpacken. Manche Kerle sind dann aber leider so weinerlich, dass ihnen das immer noch zu brutal war. in solchen Fällen weiß man dann echt nicht mehr, was man noch machen soll ...
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#11 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 06.08.2018, 10:25h
  • Antwort auf #10 von virtheae
  • "Das musst du mir nicht sagen."

    Entschuldige - ich hatte es so verstanden, dass Du mich danach gefragt hattest.

    ***

    Was mir gerade beim Lesen anderer Kommentare noch einfiel:
    Man könnte glauben, wir seien in einem Ballerspiel, bei dem es darauf ankommt, möglichst viele Leute mit möglichst vielen brutalen Verletzungen abzuschießen.

    Je nachdem, wie mainstreamhaft "blendend" man aussieht - oder eben nicht - ist es für viele eh' schon schwer genug. Man darf außerdem bitte nicht vergessen, dass wir uns in einer Minderheit befinden, und es lebt auch nicht jeder in Berlin, Hamburg, München oder Köln, wo es buchstäblich tausende Alternativen gibt. Müssen wir da denn wirklich Krieg spielen? Wem bringt das was?

    Ich kann auch leben, ohne ständig andere Menschen abzuwerten. Mein Selbstwertgefühl braucht diesen Mechanismus nicht.
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#12 tomtomAnonym
  • 06.08.2018, 10:26h
  • Also ich fühle mich nicht diskriminiert...
    Außedem ist es ja nicht so, daß ich nicht selber gewisse Gruppen ausschließe.
    Jüngere, dünne, feminine usw.
    Dazu gibt es ja auch ein Angebot für BEAREN, von der Kreuzfahrt bis zu Städtetripp usw.....
    Wer will sich schon an einem Skini-Model blaue Flecken holen...? Sorry;-)
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#13 DerStephanProfil
  • 06.08.2018, 10:26hNürnberg
  • Antwort auf #10 von virtheae
  • Das ist aber ein allgemeines Problem inzwischen.
    Man kann kaum noch in Ausbildungen konstruktive Kritik anbringen ohne dass diese sich persönlich angegriffen fühlen.
    Manche sind dann sogar so erschüttert dass du diese nicht mal mehr einsetzen kannst am restlichen Arbeitstag. Trotz sachlicher Kritik mit Verbesserungsvorschlägen und co.

    Mal als Beispiel
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#14 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 06.08.2018, 10:33h
  • Antwort auf #12 von tomtom
  • "Also ich fühle mich nicht diskriminiert... [...]
    Wer will sich schon an einem Skini-Model blaue Flecken holen...?"

    Also, Du bist selbär im Reinen mit Dir? Das ist ja schon mal schön. Warum dann aber am Ende doch noch so eine gehässige Bemerkung? Braucht's das wirklich?
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#15 NerdAnonym
  • 06.08.2018, 10:40h
  • Antwort auf #14 von AuntieBiotic
  • Wenn man ein paar Jahre auf den "Dating" Apps verbracht hat wir einem eines klar: es geht hauptsächlich (minimum 90%) nur um das eine.
    Das kann man jetzt gut oder schlecht finden aber für mich ist das nunmal fakt.

    Wenn ich mich auf den Apps rumtreibe finde ich es nicht verwerflich von vornherein klar zustellen worauf man steht (oder halt auch worauf nicht...)

    Nur weil ich beim "Akt" nicht auf Schwarze oder Asiaten stehe (nur als Beispiele genannt) bin ich kein Rassist... ich komme auf persönlicher Ebene mit allem bestens Klar wenn sie angenehme und Nette Menschen sind.

    Aber wenns ums Bettlackenzerwühlen geht hat man halt seine klaren Vorstellungen und die haben NICHTS mit Rassismuss zu tun... Ob ich nun Skini oder Bärig mag hat ja auch nichts mit der RAsse zu tun...
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#16 NoxwellAnonym
  • 06.08.2018, 10:45h
  • Antwort auf #4 von AuntieBiotic
  • Na, na, na lieber AuntieBiotic, was muss ich da lesen?

    "Mich persönlich stoßen Leute ab, die sich in erster Linie über Negativlisten definieren und damit kundtun, was sie alles scheiße finden. So jemand ist für mich keine attraktive Persönlichkeit, die ich gerne kennenlernen würde. Da kann diese Person noch so gut aussehen und noch so sehr meinem persönlichen optischen Beuteraster entsprechen - aber es ist dann der Charakterzug, der mich abstößt."

    Sollte es nicht besser heißen, dass Dich Personen anziehen, die sich über Positivlisten definieren und damit kundtun, was sie alles gut finden?

    So schnell kann man selbst in das Muster verfallen, was einem eigentlich nicht gefällt. :) Deswegen sehe ich das ganze nicht so dramatisch, es ist auch schneller gesagt, was mir nicht gefällt, als wenn ich schreiben würde was mir gefällt. Davon gibt es nämlich wesentlich mehr :) Aber recht haste trotzdem! Man sollte darauf achten, dass ganze vielleicht nicht immer so knallhart zu schreiben, sondern etwas freundlicher.
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#17 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 06.08.2018, 10:54h
  • Antwort auf #15 von Nerd
  • Und weil es "nur um das eine" geht, darf man unbegrenzt unfreundlich und arschlochmäßig drauf sein? Mir fällt dazu der Spruch "Wer ficken will, muss freundlich sein" ein.

    Ich habe mich nicht dagegen ausgesprochen, von vornherein klarzustellen, worauf man steht. Ganz im Gegenteil - genau DAFÜR habe ich mich ausgesprochen. Für ein POSITIVES Formulieren dessen, worauf man steht.

    "Nur weil ich beim "Akt" nicht auf Schwarze oder Asiaten stehe (nur als Beispiele genannt) bin ich kein Rassist..."

    Sag mir, wo ich geschrieben habe, dass jemand ein Rassist sei, WEIL er "beim Akt nicht auf Schwarze oder Asiaten steht". Ich bin gespannt, wo in meinen Äußerungen Du das findest.

    Ich habe bisher auch nirgends überhaupt die Begriffe Diskriminierung und Rassismus aufgegriffen, sondern einfach an eine Kultur des "Wer ficken will, muss freundlich sein" (ich wiederhole das gern nochmal!) appelliert. Wie ich das im Einzelnen meine, habe ich bereits erläutert.

    Wenn ich mich hingegen in meinem Profil fundamental und abfällig gegen Menschen bestimmter Hautfarben wende, kann das durchaus als rassistisch verstanden werden.

    Und wenn Du im Profil "Keine Fetten!" "Keine Oldies!" "Bärte sind eklig!" oder sowas stehen hättest, wäre das m.E. eher verletzend und beleidigend.

    "Ob ich nun Skini oder Bärig mag hat ja auch nichts mit der RAsse zu tun..."

    Sehr richtig. Das habe ich auch nirgends behauptet.

    Trotzdem bleibt die Frage, warum Menschen scheiße behandeln? Die suchen genauso Kontakte wie man selbst. Man selbst will auch nicht herabwürdigend behandelt, beschimpft, beleidigt werden. Warum also muss man das Anderen antun?

    Offensichtlich gibt es leider doch sehr viele Leute, die darüber ihr Selbstwertgefühl aufblasen. Der Wert und die Würde eines Menschen definiert sich aber nicht dadurch, dass der eine mehr wert wäre als der andere.

    Wenn Du mit jemandem nicht ficken willst: GUT.
    Aber dann doch kein Grund, denjenigen noch zusätzlich abzuwerten und ihm ganz bewusst eins vor den Bug zu knallen.

    Wie ich schon sagte: Ein freundliches "Sorry, aber Du bist nicht so mein Typ". reicht in den meisten Fällen vollkommen aus.
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#18 Homonklin44Profil
  • 06.08.2018, 10:56hTauroa Point
  • Das ist wieder so ein Beispiel für angewandten Unsinn.

    Auf Dating-Portalen suchen Leute Dates. Also gewöhnlich mit Leuten, die sie entweder bloß poppen möchten, oder in irgend einer Art partnerschaftlichem Bezug kennen lernen wollen. Sie gehen nicht auf Dating-Portale, um die gesamte Bandbreite der Menschheit kennen zu lernen, oder um Kumpels zum Kino gehen, Schach spielen, Grillen im Park usw. zu finden, wo es wirklich relativ egal wäre, wer die sind, solange das Bier gut schmeckt, das sie beisteuern.

    Natürlich kann man seinen Typ auch ohne solche Exkludierungen beschreiben.

    Etwa so : sportlich, schlank, U30 Jahre, plusminus die und jene Körperhöhe, blass, ginger und blonde, knochige bis Mucki-Statur, intellektuell bis allgemeingebildet, am besten auch n Surfer, Skater oder Boarder und lieber aus Kiel als aus Ghana ...

    Wenn die Textbegrenzung nicht zu krass ist, kann man das so beschreiben. Manche dieser Portale bieten auch Voreinstellungen zum Ankreuzen.

    So muss eigentlich jeder lesen können, hab ich bei dem evtl. ne Chance oder eher nicht?
    Die Exkludierungen kamen wohl zustande, weil sich viele durch x-beliebige Zuschriften irgendwann entnervt dazu entschlossen. Besonders bei jüngeren Semestern, die praktisch dauernd von Leuten im Rentneralter angeschrieben werden, verstehe ich, dass sie sogar abgeschottete Communities gegründet haben.
    Da bleiben die Alten automatisch draußen.
    Ähnliches gibts sicher für andere Typen-Kategorien auch schon.

    Was nun damit falsch sein soll, wenn man sagt, Bär oder Chubby ist nicht mein Ding, finde ich nicht attraktiv, ja sorry ... ich verstehs nicht. Man muss damit klar kommen, wenn man nicht der Typ von dem Typ ist, den man vielleicht mögen könnte. Also gilt auch vice versa.
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#19 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 06.08.2018, 11:00h
  • Antwort auf #16 von Noxwell
  • "Sollte es nicht besser heißen, dass Dich Personen anziehen, die sich über Positivlisten definieren und damit kundtun, was sie alles gut finden?"

    Nein. Du musst mir jetzt nicht das Wort im Mund herumzudrehen versuchen.

    Ich spreche von einem Verhalten der Personen, von deren Charakterzug, Andere gerne abzuwerten.

    Und das STÖSST mich ab.
    Das darf ich auch sagen.

    Ähnliches Beispiel: Diskriminierung von Schwulen auf Grund ihrer Homosexualität versus Ablehnung von Nazis wegen ihrer menschenverachtenden Gesinnung.

    Wer sich betroffen und beleidigt fühlt, weil ich ihn gemeint haben könnte (kann dann ja nur jemand sein, der selbst gerne Menschen herabsetzt), darf sich dann jetzt ruhig auch diskriminiert fühlen.

    Menschenverachtung werde ich nämlich nie tolerieren. Und mich auch immer wieder dagegen aussprechen.
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#20 AuntieBioticEhemaliges Profil
#21 TheDadProfil
  • 06.08.2018, 11:08hHannover
  • Antwort auf #15 von Nerd
  • ""Ob ich nun Skini oder Bärig mag hat ja auch nichts mit der RAsse zu tun...""..

    Aber mit einer "Gruppen-Spezifischen Ablehnung"..

    Mithin die Definition für Rassismus die weit über die Ablehnung von ethnischer Zugehörigkeit hinaus geht..
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#22 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 06.08.2018, 11:13h
  • Antwort auf #21 von TheDad
  • Was Du meinst, ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Rassismus ist eine Variante davon.

    Es ist tatsächlich aber nun mal KEIN Rassismus, skinny oder bärig zu bevorzugen oder auch nicht zu bevorzugen. Wir sollten also schon mit den Begriffen korrekt umgehen, sonst wird diese Diskussion ganz schnell völlig absurd.
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#23 12345Anonym
  • 06.08.2018, 11:32h
  • Sowas wie "Keine Dicken" und "Keine Asiaten" in einen Topf zu werfen ist aber auch eine merkwürdige Vermischung. So pauschal "keine Dicken" ins Profil zu schreiben ist zwar schon recht unhöflich, letztendlich ist es aber ein ganz bestimmtes körperliches Merkmal, außerdem ist auffälliges Übergewicht halt auch noch ein ungesundes Merkmal.
    Asiaten hingegen haben letztendlich untereinander nur ein Merkmal gemeinsam, das unter Nicht-Asiaten nicht vorkommt - dass sie Asiaten sind. Man mag keine dunklen Haare? Die haben etliche Nicht-Asiaten auch, dann wenn schon lieber "Ich mag Blonde besonders gerne". Ansonsten hängt die Benutzung von "keine Asiaten" wohl eher an Medien-Stereotypen die leider viel zu wenig kritisch thematisiert werden.
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#24 Patroklos
#25 Homonklin44Profil
  • 06.08.2018, 12:21hTauroa Point
  • Antwort auf #20 von AuntieBiotic
  • Ja dann sags mal in klaren Worten. Was ist damit falsch, jemanden nicht partnertechnisch attraktiv zu finden, und dies in einem Dating-Profil zu schreiben?

    Dann wissen die Personen doch, bei dem brauche ich nicht erst meine Zeit mit einer Zuschrift vergeuden. An sich ist das bloß eine Art Hilfe.

    Wenn das so diskriminierend ist, ist es auch diskriminierend, wenn schwule Männer oder heterosexuelle Frauen da schrieben "Keine Frauen", weil sie nur Männer als potenzielle Partner wollen.
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#26 maaartinAnonym
#27 SchleicheRAnonym
  • 06.08.2018, 14:22h
  • Antwort auf #4 von AuntieBiotic
  • Und das ist eben auch genau der Punkt! Es ist eben schon ein kleiner Unterschied ob man "Du Hühnerbrust" oder "etwas kräftiger fänd ich schöner" hört. Manche Jungs poltern ganz schön los. Das werden vielleicht auch die sein, die -wenn sie denn auch mal alt geworden sind-, damit stärker zu kämpfen haben, wenn man sie direkter angeht.
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#28 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 06.08.2018, 15:27h
  • Wer Menschen aufgrund eines Kriteriums (keine Dicken, Asiaten oder Transmänner) ausgrenzt, verschließt sich damit neuen Erfahrungen, und reduziert Menschen nur auf das Äußere.
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#29 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#30 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#31 GronkelAnonym
#32 von_hinten_genommenAnonym
  • 06.08.2018, 16:04h
  • Antwort auf #28 von Gerlinde24
  • Eben, weswegen es dann in der Summe auch Stigmatisierung ist. Denn die jeweiligen Betroffenen erhalten nicht nur eine Absage, sondern dann halt viele, wenn viele ihre engen Kriterien haben.
    Oftmals ist es eben nicht nur eine sexuelle Präferenz, sondern eine grundsätzliche Haltung, dass andere Identitäten aus Überzeugungsgründen abgelehnt werden.
    Beispiele davon kann man in manchen Kommentaren in anderen Artikeln lesen, was der Community als solche wirklich nicht die Krone aufsetzt :-/

    Ich persönlich habe mit Dunkelhäutigen, mit Asiaten, mit Bisexuellen, und Trans* keine Komplexe, weil bei mir der Charakter zählt. Und das liegt daran, dass ich eben nicht den schnellen Sex möchte, sondern eine dauerhafte Beziehung.
    Ich finde es schade, dass das durch den schnellen Sex zumindest in manchen Kreisen kaputt gemacht wird.
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#33 ursus
#34 von_hinten_genommenAnonym
#35 andreAnonym
  • 06.08.2018, 18:10h
  • "Keine Alten" vermisse ich in der Diskussion. Ich glaube, daß stand sogar am meisten in den Profilen. Noch vor Asiaten und Dicken. Stand sogar in meinem Profil damals. Ab und zu jemanden weggeschickt, wo Original und Profilbild zu weit auseinander klafften. Selbst wenn die eine weite Anreise hatten. Aus lauter Mitleid habe ich nichts gemacht. War eben damals so. Jetzt bin ich selber alt und es würde mich nicht stören, wenn ich es lesen würde. Auch wenns brutal klingt. Es ist Tatsache und einfach nicht von der Hand zu weisen. Jammern bringt einfach nichts.
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#36 LivuraAnonym
  • 06.08.2018, 19:03h
  • Antwort auf #35 von andre
  • Ich finde das mit dem Alter selbsterklärend, da ab einem bestimmten Alter der Generationsunterschied zu groß wird. Ich bin selber 4 1/2 Jahre älter als mein Freund aber wir sind beide in unseren 20ern. Ich will niemanden verurteilen, weil jeder so glücklich werden soll wie er will, aber ich kann mir nicht vorstellen wie eine Beziehung zwischen einem 55 jährigen und einem 16 Jahre alten Schüler funktionieren sollte. Allerdings würde ich sowas nie in mein Profil schreiben egal worum es sich handelt, das kann man auch auf nette Weise selber schreiben.
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#37 remixbeb
  • 06.08.2018, 19:09h
  • Schwieriges Thema. Natürlich hat jeder gewisse Vorlieben. Das lässt sich nicht leugnen. Und dennoch: je älter ich werde, desto mehr hinterfrage ich genau diese. Und was soll ich sagen? Ich hab so schon etliche Typen kennen- und mögen gelernt, die früher nie meinem Typ entsprochen hätten. Und ja.. Manche davon werden dann auch richtig sexy. Von dem her finde ich solche (Vor)-Urteile nicht unbedingt diskrimierend, man verbaut sich so aber, tolle Menschen zu treffen und kennenzulernen. Ich muss aber auch sagen, dass für mich generell Attraktivität sehr mit Sympathie verknüpft ist.
    Bei nem reinen Sexdate sieht das dann wahrscheinlich doch anders aus. Auch wenn das schade ist
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#38 remixbeb
#39 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 06.08.2018, 20:43h
  • Antwort auf #32 von von_hinten_genommen
  • Ein Erlebnis aus meiner Vergangenheit, das Ausgrenzung und Vorurteile zeigt:

    Vor etwa 10 Jahren besuchte ich eine Veranstaltung der feministischen Partei "Die Frauen", bei denen ich damals Mitfrau war. In einer Pause unterhielt ich mich mit einer Lesbe, und wir fanden uns sympathisch. Keine von uns dachte an mehr als nette Gespräche. Wir liefen uns dort öfter über den Weg, und fanden beide Interesse aneinander, konnten uns mehr als Freundschaft vorstellen. Ich wusste, dass in diesem Fall ich ehrlich zu ihr sein musste, sagte ihr, dass ich transsexuell war (nach der Personenstandänderung ist man nicht mehr transsexuell) , was sie zuerst missverstand, weil sie glaubte, dass ich ein Mann werden wollte. Als sie es begriff, weil ich es ihr erklärte, stand sie auf, bezahlte ihre Rechnung, und ging!

    Auch eine Form von Ausgrenzung, die mich damals sehr verletzte. Heute verstehe ich sie, verstehe, warum sie als separatistische Lesbe so dachte (habe das Buch "Transsexual Empire" von Janice Raymond gelesen).
    Ich verstehe es im Sinne von nachvollziehen, und ich bin in der lesbischen Gemeinschaft mehreren solcher Frauen begegnet, aber auch Frauen, die zumindest zu Beginn offen für neue Erfahrungen waren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#40 LivuraAnonym
  • 06.08.2018, 20:51h
  • Antwort auf #38 von remixbeb
  • Ja, das seh ich selber leider immer wieder. Männer die über 40 sind aber nur von 18 bis höchstens 21 suchen, weil ihnen alles andere zu alt ist und sich dann beschweren wenn sie niemanden abbekommen. Ich frag mich dann immer was die machen wollen wenn ihr Freund älter wird. Man muss bei der Suche auch einfach ehrlich zu sich selbst sein.
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#41 TheDadProfil
  • 06.08.2018, 21:18hHannover
  • Antwort auf #22 von AuntieBiotic
  • ""Es ist tatsächlich aber nun mal KEIN Rassismus, skinny oder bärig zu bevorzugen oder auch nicht zu bevorzugen.""..

    Wie Du schon mehrfach erwähnt hast macht der Ton die Musik..

    Die Aussage
    "ich schlafe als schwuler mann nicht mit frauen"
    ist dann auch kein solcher "Rassismus" oder eine solche ""gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit""..

    Die Aussage
    "ich schlaf nicht mit dicken weil die einfach scheiße sind"
    halte ich aber dafür..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#42 TheDadProfil
  • 06.08.2018, 21:22hHannover
  • Antwort auf #29 von Gerlinde24
  • ""Es geht Dir also um Sex, nicht den Menschen? Nicht mehr als Sex? Wie armselig!""..

    Irgendwie hast Du das System "Dating-Portal" nicht wirklich begriffen !

    ""verschließt sich damit neuen Erfahrungen""..

    Wenn sich Menschen dazu entschließen in festgefahrenen Bahnen zu kopulieren, dann ist diese Entscheidung zu respektieren !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#43 TheDadProfil
  • 06.08.2018, 21:26hHannover
  • Antwort auf #32 von von_hinten_genommen
  • ""Ich finde es schade, dass das durch den schnellen Sex zumindest in manchen Kreisen kaputt gemacht wird.""..

    Ich zweifle hier nachhaltig an daß Du das überhaupt beurteilen kannst !

    Allein die Beschreibung "schneller Sex" ist da nämlich sehr ungenau, vor allem weil es dann eher um "anonymen Sex" geht, und von einer "Zeit-Formel" hier überhaupt nicht gesprochen wird..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #32 springen »
#44 TheDadProfil
#45 TheDadProfil
  • 06.08.2018, 21:29hHannover
  • Antwort auf #36 von Livura
  • ""aber ich kann mir nicht vorstellen wie eine Beziehung zwischen einem 55 jährigen und einem 16 Jahre alten Schüler funktionieren sollte.""..

    Du legst hier Deine mangelhafte Vorstellungskraft als Maß an..
    Das kann natürlich nicht funktionieren..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#46 von_hinten_genommenAnonym
  • 06.08.2018, 21:39h
  • Antwort auf #39 von Gerlinde24
  • Ich erinnere mich, das hattest du schon mal geschrieben. Ganz ehrlich: ich verstehe solche Leute nicht, die so reagieren. Und ich kann gut verstehen, dass das verletzt.
    Ich hatte mal eine Frau (sie war früher Trans) online kennen gelernt und habe sie dann auch real gedated. Für mich war das ganz selbstverständlich und es war schön. Wir kamen dann auch dazu, eine Beziehung aufzubauen, nur passte es dann im Nachhinein charakterlich nicht und das kann ja immer passieren, auch mit einer cis-Lesbe. War also ein ganz normaler Kontakt mit allem, was dazu gehört. Ich bin da völlig gechillt und sehe die Menschen als individuelle Persönlichkeiten mit ihrem eigenen Charakter.
    Und ob ich am Ende eine Bisexuelle, oder eine cis-Lesbe, oder eine (Trans)Frau liebe, oder eine mit einer anderen Herkunft, das ist mir echt egal - was juckt mich das :-) Das einzige Kriterium, das ich habe, ist: feminin. Sie soll innen als auch außen feminin sein. Ansonsten: Hauptsache es passt charakterlich und es ist gegenseitige Liebe da - das ist alles, was ich mir wünsche.
    Momentan lerne ich eine bisexuelle kennen und momentan ist noch alles paletti.
    Ich habe diese Zäune und Schranken nicht wenn es um sexuelle Identität geht. Also das bedeutet, neben den Lesben, die offensichtlich weniger aufgeschlossen sind, gibt es noch eine handvoll Lesben, die aufgeschlossen sind und die keine strikten Kriterien haben. Ich gehöre zu den letzteren
    :-)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#47 von_hinten_genommenAnonym
  • 06.08.2018, 21:59h
  • Antwort auf #44 von TheDad
  • Für dich, ok.
    Für mich nicht, auch ok.
    Was du als Unsinn betrachtest, ist nicht für alle Unsinn. Verschiedene Perspektiven zu respektieren, gehört hier auch dazu. Und dieser Respekt besteht nicht nur einseitig, sondern gegenseitig.

    Was du übrigens mit einem Dating-Portal geschrieben hast, stimmt nur zum Teil. Menschen melden sich aus unterschiedlichen Gründen an und es gibt mittlerweile vielfältige Dating-Portale. Es gibt spezielle für spezielle Wünsche, es gibt welche nur für bestimmte sexuelle Identitäten, es gibt welche, die für ein bestimmtes Alter gedacht sind, es gibt welche wo man weltweit suchen und finden kann, und solche die europa-oder deutschlandweit ausgelegt sind, etc.
    Wenn also die eine Seite zu respektieren hat, dass manche gezielt nach Sex suchen, dann hat die andere Seite genauso zu respektieren, dass manche eben nicht den schnellen Sex suchen und eben keine strikten Kriterien haben.

    Und ich denke, gerade diejenigen, die sehr sehr oft eine Ablehnung erhalten, fühlen sich definitiv diskriminiert und es IST auch eine, weil es dasselbe Prinzip beinhaltet wie die Diskriminierung gegenüber der LSBTTIQ allgemein.
    Die Argumentation, die ich hier teilweise lese, ist 1:1 übertragbar auf diejenigen, die mit derselben Argumentation gegen uns diskriminieren.

    "Die sollen sich mal nicht so haben."
    "Das muss respektiert werden."
    "Da können wir nichts tun."
    "Ich lasse mir nichts vorschreiben."
    "Nein, das ist keine Diskriminierung."
    "Man muss es halt positiv formulieren."
    .
    .
    .
    etc.
    Diese Äußerungen kommen mir so bitter, bitter, bitter, bekannt vor.

    Ich stelle mich vollständig und vollkommen hinter @Gerlinde24 und hinter alle, die so in Dating-Portalen abgeschmettert und abgelehnt werden. In der Summe ist das schon Stigmatisierung und das macht was mit diesen Menschen.

    Und noch was:
    Was ist eigentlich an Asiaten auszusetzen? Sind das Monster oder Außerirdische?
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#48 TheDadProfil
  • 06.08.2018, 22:48hHannover
  • Antwort auf #47 von von_hinten_genommen
  • ""Und dieser Respekt besteht nicht nur einseitig, sondern gegenseitig.""..

    Ein hübscher Satz..
    Druckst Du dir den aus und steckst ihn Dir an den Spiegel, damit er Dich bremst bevor Du das nächste Mal moralisierst ?

    Du BEURTEILST damit nämlich genau diese "freie Wahl" der Anderen die Du für Dich selbst unablässig einforderst..

    Doch wer mit wem zu welchem Zweck kopuliert geht Dich im Zweifel gar nichts an, so lange die beteiligten Protagonisten dies freiwillig erledigen !

    Und damit steht es weder Dir noch mir zu darüber zu urteilen ob das dann "seelenloser Sex" ist, oder nicht !

    Daran gibt es nichts "Armseliges" !

    ""Was du übrigens mit einem Dating-Portal geschrieben hast, stimmt nur zum Teil.""..

    Artikel-Überschrift :
    ""Mit ihrem Video "Colourblind" thematisieren Josefine Liebing und Christian Landsmann die Ausgrenzung u.a. von Übergewichtigen, Asiaten und femininen Männern auf schwulen Datingplattformen.""..

    Ich bilde mir als Schwuler Mann hier nicht nur einfach ein dies im Fall eines "Schwulen Dating-Portales" besser zu wissen, als Du als Lesbische Frau !

    Gesetz den Fall Du treibst dich auf solchen Schwulen Plattformen nicht als Fake herum, entziehen sich die Vorgänge dort vollständig Deiner persönlichen Kenntnis..

    Der Rest deines Absatzes liest sich dann auch schon wieder als eine Art "normatives Geschwafel", aus dem hervorgeht das Du DEINE Vorstellungen zum Maß für Dating-Portale erhebst, deren originäres Erscheinen im Netz dazu angedacht war exakt den anonymen Sex zu ermöglichen, den Du dir ob Deiner persönlichen Bindungs-Vorstellungen gar nicht zugestehst..

    Weder korrelieren noch korrespondieren hier Wunsch und Vorstellung mit dem was real abläuft wenn Schwule Männer sich dort Daten..

    ""Und ich denke, gerade diejenigen, die sehr sehr oft eine Ablehnung erhalten, fühlen sich definitiv diskriminiert und es IST auch eine, weil es dasselbe Prinzip beinhaltet wie die Diskriminierung gegenüber der LSBTTIQ allgemein.""..

    Da kann sogar was dran sein..

    Doch wer in den Puff geht und nicht dran kommt, muß nicht den Puff dafür verantwortlich machen..

    Denn auch hier arbeiten Wunsch und Wirklichkeit vieler Männer nicht zusammen..

    ""Ich stelle mich vollständig und vollkommen hinter @Gerlinde24 und hinter alle, die so in Dating-Portalen abgeschmettert und abgelehnt werden.""..

    Mal so zur Erinnerung :
    Es geht um Schwule Dating-Portale und ihr beide seid Frauen..

    Irgendwie paßt da was nicht zusammen..

    Wenn Du hier natürlich über Deine Erfahrungen mit Lesbischen Dating-Portalen berichten willst, um zu beschreiben daß es dort kaum anders zugeht als bei den Männern, dann bist Du herzlich eingeladen Deinen anekdotischen Fähigkeiten Ausdruck zu verleihen..

    ""Und noch was:
    Was ist eigentlich an Asiaten auszusetzen? Sind das Monster oder Außerirdische?""..

    Interessante Frage..
    Die ich aber nicht beantworten kann, denn dazu fehlt mir der Vergleich, denn ich hatte bisher noch nicht das Vergnügen mit einem Außerirdischem oder einem Monster..

    Als Schwuler Mann kann ich Dir aber berichten, Asiaten wird immer mal wieder zu Unrecht unterstellt, sie hätten kleine Schwänze und "knochige Körper", und offensichtlich sind kleine Schwänze für Passive Männer nicht wirklich ein großes Glück, und "knochige Körper" wecken bei mir beispielsweise immer das Bedürfnis die Jungs, unabhängig davon ob sie nun Asiaten sind oder anderen Ethnien angehören, ersteinmal zu füttern..

    Bei einer "heißen Nacht ohne das Versprechen auf ein Frühstück" ist das schon ein Hindernis..
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#49 NapsterAnonym
#50 HokuspokusAnonym
  • 07.08.2018, 02:02h
  • Antwort auf #39 von Gerlinde24
  • " Ich.......sagte ihr, dass ich transsexuell war (nach der Personenstandänderung ist man nicht mehr transsexuell)"

    Und Schwule sind nach der Hochzeit nicht mehr schwul.

    Die Magie eines Verwaltungsaktes. Hokuspokus.

    Es gibt Tage, da tut es so weh, daß ich nur noch möchte, daß alles einfach aufhört. Scotty please beam me up...
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#51 Homonklin44Profil
  • 07.08.2018, 09:51hTauroa Point
  • Antwort auf #47 von von_hinten_genommen
  • Also auf Dating-Seiten werde ich auch wegen diverser Mängel und Fehler üblicher Weise abgelehnt, nicht nur wegen Äußerlichkeiten, Alter und einem Handicap, ganz sicher auch wegen Dingen der Persönlichkeit, die anderen nicht gefallen. ich bin eben nicht so der Windfähnchen-Typ oder Meister in der aalglatten Anpassung, ziemlich eigen drauf und habe vermutlich nicht nur ein Arschloch, sozusagen. ;o)

    Ich finds aber natürlich so, kenne es nicht anders, es gibt ja auch genug, die ich als Kontakte ablehne. Diese Freiheit muss jedem Menschen bleiben dürfen, auf welche Kontakte er Bock hat, oder eben nicht. Man kann auch niemand dazu zwingen, wahhlos Menschen als Partner attraktiv zu finden, wer an sowas glaubt, ist ein Illusionär.

    Das ist ein natürliches Gefälle. Was jetzt an Asiaten schlimm sein soll, weiß ich auch nicht, ob viele Angst haben, dass die kein vernünftiges Englisch können würden, oder was da für Ideen kreisen. Wenn ein blonder, rothaariger Sportler-Typ jetzt aus Asien käme, und Asien ist ja nicht nur China oder Indien, Indonesien usw. würde ich den doch nicht ausgrenzen, weil er aus Asien kommt.

    Und wie Du schon sagst, gibt es ja genug Portale für spezielle Interessen. So, wie es ja auch Discos extra für Dicke gibt, weil die sich in Discos für Jedermensch zu oft angepöbelt vorfinden, und irgendwo einfach mal ohne solche Erfahrungen feiern wollen.

    Also weshalb versuchen, so einen Alltoleranzzwang ausgerechnet da durchzupauken, wo es keinen Sinn macht? Wo einfach die Wirklichkeit sich anders verhält und die Leute wählerisch ticken.
    Dann doch besser ein Portal für Leute, die Asiaten toll finden, eins für Daddy + Son-Freunde, extra eins für Klapperdürre, die Dicke mögen und noch eins für Gummistiefelträger mit Brille nur freitag Nachmittag sucht Schnupperfreunde für Natursektverköstigung im September.

    Schade ja, dass es gearfetish.com nicht mehr gibt.
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#52 Homonklin44Profil
  • 07.08.2018, 10:03hTauroa Point
  • Antwort auf #35 von andre
  • Genau so ging/geht es mir auch damit. Man kann in seinem Kopf drin ein ewiger Träumer bleiben, und in der Wirklichkeit interessierts nicht mal Wayne.

    Sind einfach natürliche Umstände. Man hatte seine Zeit, seine Chancen. Nix geworden? Pech gehabt. Jetzt sind andere dran. Sport und Freizeit sind keine schlechte Alternative.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#53 Homonklin44Profil
  • 07.08.2018, 10:14hTauroa Point
  • Antwort auf #26 von maaartin
  • Der Vergleich zwischen Partnersuche und dem Kauf eines Brotes ist einigermaßen sonderbar.

    Oder kaufst Du Deine Partner bei Orion-Versand?

    Natürlich kann man das beschreiben, was man mag.
    Viele haben aber die häufige Erfahrung gemacht, von Leuten zugespamt zu werden, die das Profil nicht lesen oder wahllos jeden antickern. Da versteht man es doch, wenn sie auch eine No-Go-Liste führen.

    Außerdem hilft das auch einem Partnersuchenden, wenn er liest, aha, solche wie ich es bin, kann der nicht leiden. Gehöre nicht zu seinem Typ. Also brauche ich ihn gar nicht antickern. Spart Zeit und Mühen.
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#54 Homonklin44Profil
  • 07.08.2018, 10:30hTauroa Point
  • Antwort auf #28 von Gerlinde24
  • Na ja, was ist denn so das Erste, was einem sprichwörtlich ins Auge fällt, wenn man einen Menschen sieht, der einem gefällt?

    Ja. Das Äußere. Wenn der sich dann auch noch als netter, sociable oder intelligenter, witziger, charmanter Mensch entpuppt, mag es ans Tiefere gehen, aber zuerst sieht man, was man begehrt.

    Und auf disen Dating-Seiten suchen die Meisten keine Kegel- oder Grillfreunde, sondern Partner*innen.
    Oft nur für ONS - die haben gewöhnlich kein Interesse dran, wer dieser Mensch genau ist. Da zählt dann echt nur die Fickbarkeit.
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#55 von_hinten_genommenAnonym
  • 07.08.2018, 12:11h
  • Antwort auf #48 von TheDad
  • "Druckst Du dir den aus und steckst ihn Dir an den Spiegel, damit er dich bremst bevor Du das nächste Mal moralisierst?"
    Wie wäre es, wenn du ein ich-Satz formulierst, anstatt gleich auf Angriff bzw. Verteidigung zu gehen?

    Du hast viel über deine Befindlichkeiten geschrieben. Ok, nun weiß ich wie manche reagieren, wenn sie eine Achtsamkeit gegenüber andere entwickeln sollen. Auf dieselbe Weise reagieren wohl auch Heteros, die Akzeptanz gegenüber LSBTTIQ entwickeln müssen.

    Ich bleibe sachlich, denn mir geht es um folgendes: im Artikel wird ein Problem thematisiert, was einige betrifft. Und ich habe einen Artikel gelesen, in dem ein Asiate in den USA klagt, weil er als Asiate in einem oder mehreren Dating-Portalen abgelehnt wird.
    Also das bedeutet, da gibt es ein Problem. Einige fühlen sich abgelehnt und bei manchen kann man tatsächlich davon sprechen, dass sie diskriminiert werden.
    Wenn ein Asiate wirklich deshalb abgelehnt wird, weil er einen kleineren Penis hat, und einige ihn erst gar nicht daten wollen, weil bereits andere mitteilten, dass Asiaten grundsätzlich kleinere Penisse haben, dann ist das für diesen Asiate Diskriminierung.
    So, es gibt also zwei Seiten:
    auf der einen Seite sind Schwule, die schnellen Sex wollen und entsprechend enge Kriterien haben, und auf der anderen Seite sind Schwule, die aufgrund von bestimmten Merkmalen abgelehnt werden und in der Summe Diskriminierung erleben.

    Bevor nun geäußert wird: "Weiter so, was juckt mich das," ist es möglich zu überlegen, wie sich das verbessern lässt.
    Du sagst: "Freie Auswahl." Ja, aber nicht nur für dich, sondern das Recht hat jeder. Wenn es nämlich viele gibt, die nur schnellen Sex wollen, und viele, die zum Beispiel Asiaten ablehnen, dann kommt der Asiate automatisch nicht mehr zu seinem Recht, freie Auswahl zu haben. Das ist auch klar.
    Dass es eine Auswahl gibt, ist normal, und auch dass man Absagen erhält. Bis zu einem bestimmten Radius gehört das dazu. Das weiß ich selbst, denn auch als lesbische Frau war ich gelegentlich auf Dating-Portalen und weiß wie es dort einerseits abläuft und andererseits weiß ich, dass sich Leute aus unterschiedlichen Gründen anmelden. Es gibt nämlich auch Frauen, die nur Sex suchen oder das neumodische FreundschaftPlus. Ich wurde also mit denselben Kriterien auf Dating-Portalen konfrontiert wie Schwule auch.
    Das ist gleichzeitig die Antwort auf deine Äußerung, dass ich das ja nicht beurteilen könne und es meiner Kenntnis entziehen würde :-)
    Ich erinnere mich daran, dass du mal ausführlich über die Gegebenheiten einer Vagina geschrieben hast, weil im Artikel stand, dass sich ein Muslim im Schwimmbad über eine Frau beschwerte, die während ihrer Menstruation schwimmen wollte oder geschwommen ist.
    So wie du da deine Kommentare schreiben DARFST, so schreibe ich mit demselben Recht hier.

    Wie kann die Situation also verbessert werden? Mich erinnert es an die intoleranten Heteros, die mit derselben Argumentation gegen uns pöbeln. So wie die LSBTTIQ Community für mehr Akzeptanz und für mehr Selbstverständlichkeit arbeitet, so sieht wohl auch die künftige Arbeit für mehr Gleichberechtigung und mehr Offenheit auf Dating-Portalen aus. Egoismus funktioniert unter Menschen nicht ewiglich, ohne dass nicht andere darunter zu leiden haben.
    Jetzt lautet die Frage wie sich das verbessern lässt, ohne dass ihr zu sehr einschränken müsst und ohne dass andere zu sehr darunter leiden müssen.
    Hast du da eine konstruktive Idee, ohne gleich die Axt zu schwingen und alles für Blödsinn zu halten?
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#56 von_hinten_genommenAnonym
  • 07.08.2018, 13:05h
  • Antwort auf #51 von Homonklin44
  • Klar, ich weiß was du meinst. Ich bin auch gelegentlich auf solchen Portalen gewesen und musste ebenfalls einige Absagen einstecken so wie ich selbst auch welche ausgeteilt habe.
    So wie der Artikel hier und ein anderer geschrieben ist, geht es nicht um ein übliches Gefälle, sondern um Betroffene, die nicht nur manchmal sondern fast ausschließlich Absagen erhalten, und das nicht wegen unterschiedlichen Interessen etc., sondern aufgrund von Merkmalen, die im AGG stehen(!) und die eigentlich nicht ausgegrenzt werden dürfen.

    Ich verstehe beide Seiten:
    da gibt es Leute, die einfach nur Sex wollen. Und auf der anderen Seite stehen Leute, die entweder eine Beziehung möchten oder eben auch Sex suchen, aber die nicht ihr persönliches Glück finden, weil sie permanent aussortiert werden.
    Die Lösung, die Anzahl der unterschiedlichen Portalen zu erhöhen, halte ich nicht für sinnvoll, denn dann sind bei jedem Portal höchstens noch 1000 Leute angemeldet, was soviel bedeutet wie "Funkstille." Diese Portale sollen ja idealerweise dazu führen, dass jeder das findet, was er/sie sucht.
    Ich denke, die Lösung sieht langfristig anders aus.

    Du hast mehr als nur ein Arschloch? :'-D Da bin ich gerade wirklich kurz ins Schleudern gekommen, hab aber gleich wieder die Kurve geschafft.
    Perfekt ist niemand und nicht jeder Mensch passt zu jedem, das ist klar. Es geht auch nicht um "durchpauken" oder Zwang.

    Ich sehe allerdings die Betroffenen wie zum Beispiel Trans*, Asiaten, etc., die tatsächlich permanent mit Ablehnung konfrontiert sind. Vor allem Trans* können da massenhaft Lieder darüber singen. Ich finde es wichtig, auch diese Seite anzuschauen und nicht nur auf die eigene Befriedigung eigener Bedürfnisse zu achten. Damit das nicht falsch interpretiert wird, folgendes:
    Ja, wer nur Sex haben möchte, darf das.
    Es ist aber auch wichtig, hinzuschauen, was das in der Summe für andere bedeutet.

    Beispiel:
    Wenn jeder Mensch seine leeren Batterien einfach aus dem Fenster werfen und sagen würde: "Was juckt mich die Natur, ich mache es so wie mir das persönlich passt," dann ist das Ergebnis in der Summe, dass es der Natur schadet und Schäden anrichtet.
    Soweit so klar.

    Und so hart das jetzt auch klingen mag, dasselbe gilt eben auch in Bezug auf die Dating-Portale: die einzelne private Entscheidung, scheint erstmal legitim zu sein und selbstverständlich hat jeder seine Vorlieben. Aber in der Summe sieht es nun mal so aus, dass vor allem Trans* absolut null Chancen haben, auf eine Beziehung oder auch nur auf Sex hoffen zu können.
    Das kann und darf nicht ignoriert werden. Man kann es Trans* nicht zumuten, nachdem sie sowieso schon mit ihrer Namens- und Personenstandsänderung zu kämpfen haben und allgemein um Akzeptanz kämpfen müssen, sie auch noch in der unmenschlichen Lage zu lassen, dass sie nie Sex haben und nie eine Beziehung haben sollen.
    Dass das ne Spur zu krass ist, das lässt sich auch nachvollziehen, oder?
    Wie sollen sie jemals eine Beziehung finden, wenn sie, wie gesagt, in der Summe abgelehnt werden? Es ist die Summe, die negative Auswirkungen hat. Die Summe bringt in dieser Hinsicht das Ergebnis.
    Und wenn sie dann in der Summe abgelehnt werden, werden sie oftmals noch aufgefordert, die Einzelentscheidung zu akzeptieren.
    Verstehst du, was das zum Beispiel mit Trans* macht? Kannst du das nachempfinden? Ich schon.

    Es geht also nicht um Schuld oder Unschuld. Wichtig ist es, diese Summe anzuschauen. Was für Auswirkungen hat diese Summe auf Einzelne und wie lässt sich das verbessern.
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#57 ursus
  • 07.08.2018, 15:44h
  • Antwort auf #56 von von_hinten_genommen
  • "Wenn jeder Mensch seine leeren Batterien einfach aus dem Fenster werfen und sagen würde: "Was juckt mich die Natur, ich mache es so wie mir das persönlich passt," dann ist das Ergebnis in der Summe, dass es der Natur schadet und Schäden anrichtet."

    wenn sich zwei leute darauf verständigen, nur sex miteinander zu haben, dann ist hinterher niemand leer und niemand umweltschädlich, sondern beide hatten idealerweise einfach nur spaß und fühlen sich wohl. was soll also dieser abwertende vergleich?

    überhaupt wird mir nicht klar, was hier deine permanenten seitenhiebe gegen leute sollen, die eben nur sex suchen. meinst du vielleicht, asiat_innen, tunten oder dicke menschen werden von leuten, die eine beziehung suchen, weniger häufig als zielgruppe ausgeschlossen? dafür fehlt mir irgendwie ein beleg. oder wenn du es anders meinst, dann erklär mir bitte noch mal den logischen zusammenhang von "manche menschen suchen nur sex" und "es werden viele menschen rassistisch oder anderweitig beleidigt".

    "Wie kann die Situation also verbessert werden?"

    das ist hier doch schon ziemlich oft erklärt worden. einfach die eigenen zielgruppen möglichst positiv formulieren, ohne verletzende formulierungen zu verwenden. das ist nicht wirklich schwer, wenn man es nur will.

    "Verschiedene Perspektiven zu respektieren, gehört hier auch dazu. Und dieser Respekt besteht nicht nur einseitig, sondern gegenseitig."

    diese erkärung wäre vielleicht glaubwürdiger, wenn du es dir endlich abgewöhnen könntest, menschen, die andere formen von sexuellen beziehungen suchen als du, immer wieder als "armselig", "primitiv" oder "egoistisch" abzuwerten. oder gehört so ewas für dich vielleicht zum "respektvollen" vokabular?
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#58 w t fAnonym
  • 07.08.2018, 15:52h
  • Antwort auf #56 von von_hinten_genommen
  • Man kann sich den Zugang zu fremden Körpern nicht über das AGG wie einen Studienplatz erklagen. Es gibt ebenfalls keinen Anspruch auf Sex, wohl aber ein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung (e.a.W das Recht in Ruhe gelassen zu werden), was bedeutet man darf jeden im privaten ablehnen warum auch immer. Alter, Geschlecht, Glaube etc. sind im übrigen Standartkriterien nicht nur beim Dating sondern auch bei Partnerschaften.

    Man kann Zuneigung generell nicht erzwingen oder herbei diskutieren.
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#59 TomTomAnonym
#60 von_hinten_genommenAnonym
  • 07.08.2018, 19:39h
  • Jetzt melde ich mich nochmal, um aus meiner persönlichen Lebenslage heraus zu schreiben.
    Vor einigen Jahren war ich selbst noch festgefahren und suchte ausschließlich nach einer Frau, die ich heute als cis-Lesbe bezeichnen kann.
    Je mehr und je länger ich aber hier auf dieser Nachrichtenseite schreibe und Kommentare sowie auch Artikel lese, desto aufmerksamer werde ich und desto mehr kann ich auch aus einer anderen Sicht heraus Dinge und Zusammenhänge verstehen.
    Für MICH ist es so:
    Da zum Glück immer wieder Trans* hier schreiben, verstehe ich einiges viel besser und kann mehr nachvollziehen. Das hat bei mir persönlich dazu geführt, dass es mir umso egaler ist, ob eine Frau bi, TransFrau, cis-lesbisch, etc. ist. Das Wort egal ist für mich kein Endstadium, das kann sich bei mir steigern. Und je mehr Kommentare ich von Trans* lesen konnte, und je mehr ich erfuhr, desto offener wurde ich im Laufe des letzten Jahres.Und das lässt sich nachlesen.
    Ich weiß noch wie ich zu Beginn das "cis" nicht verstand und mich darüber geärgert hatte, weil ich den Eindruck hatte, das sei wieder so eine komische Modeerscheinung :-))
    Mittlerweile weiß ich bescheid und mittlerweile weiß ich auch, was vor allem Trans* durchmachen.
    Und MICH lässt das nicht gleichgültig. Ich behaupte nicht, dass man da nichts tun könnte oder dass nur meine eigene Situation zählen würde.
    Nein, ich bin eine aufgeschlossene Frau und wenn mir jemand was erklärt, dann bin ich in der Lage, es auch zu verstehen und kann zumindest mal darüber nachdenken. Das tat ich in der letzten Zeit immer wieder. Ich entwickele mich gerne weiter und lerne gerne was dazu. Ich wehre mich nicht dagegen, für mich ist das positiv.
    Und so wurde aus meinem bisherigen egal nun: deutlich egaler.
    Was ich hier mit meinen Kommentaren geschrieben habe, ist nicht nur geschrieben, sondern so denke ich mittlerweile und davon bin ich mittlerweile überzeugt.
    Es spielt für mich persönlich einfach keine Rolle mehr, welche Frau an meiner Seite ist in Bezug auf bi, TransFrau, cis-Lesbe etc. Das einzige Kriterium ist weiterhin feminin, daran kann ich zumindest momentan nichts ändern, denn meine Sexualität funktioniert eben so. Und der Charakter war für mich schon immer das wichtigste von allem. Eine hübsche Frau mit einem besch... Charakter bringt mir nichts, so ist das bei mir.

    Ich gehe einfach als positives Beispiel voran, vielleicht folgt mir jemand, vielleicht auch nicht. Aber ICH gehe diesen Weg, weil mir Menschen nicht gleichgültig sind. Weil ich weiß, dass zumindest ich da was tun kann. Ich kann eine neue Einsicht und eine erweiterte Denkweise entwickeln. Das kann ich und darauf bin ich stolz :-)
    Ich kann aus meinem alten "Gewohnheitstrott" heraustreten und mich umschauen. Ich kann etwas "Neues" zulassen und meine Gedanken feiner und aufmerksamer schleifen, um anderen gegenüber die Wertschätzung zukommen zu lassen, die sie verdient haben.

    Vielleicht kann das nicht jede/r, aber ich kann es und deshalb tue ich es. Und das schreibe ich nicht nur, sondern das setze ich auch um.

    P.S.:
    Das habe ich ausschließlich über mich selbst geschrieben. Es impliziert nichts auf andere, falls das unterstellt werden möchte. Ich habe nicht geschrieben, was andere tun sollen.
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#61 TheDadProfil
  • 07.08.2018, 23:22hHannover
  • Antwort auf #55 von von_hinten_genommen
  • ""Ich bleibe sachlich,""..

    Der Zug war schon mit dem Absatz davor abgefahren..

    ""Du hast viel über deine Befindlichkeiten geschrieben.""..

    Wo denn ?

    ""Und ich habe einen Artikel gelesen, in dem ein Asiate in den USA klagt, weil er als Asiate in einem oder mehreren Dating-Portalen abgelehnt wird.""..

    Prima..
    Ich auch, denn der wurde hier veröffentlicht..

    Was genau hat die Situation von Menschen in den USA mit der Situation von Menschen HIER inder BRD zu tun ?

    Nix..
    Bestenfalls..

    ""Bevor nun geäußert wird: "Weiter so, was juckt mich das," ist es möglich zu überlegen, wie sich das verbessern lässt.
    Du sagst: "Freie Auswahl." Ja, aber nicht nur für dich, sondern das Recht hat jeder. Wenn es nämlich viele gibt, die nur schnellen Sex wollen, und viele, die zum Beispiel Asiaten ablehnen, dann kommt der Asiate automatisch nicht mehr zu seinem Recht, freie Auswahl zu haben. Das ist auch klar. ""..

    Du eskalierst..
    Vor allem weil Du wie üblich die Sache nur von einer Seite aus betrachtest und mir dann noch unterstellst ich hätte eine "freie Auswahl", der Asiate aber nicht !

    Was völlig außer Acht läßt das ich ebenso wie alle anderen nach bestimmten Such-Kriterien gar nicht ausgewählt werde..

    Die brauche ich hier nun nicht wirklich auch noch spezifizieren; der informierte Leser weiß nämlich inzwischen worum es geht..

    ""Es gibt nämlich auch Frauen, die nur Sex suchen oder das neumodische FreundschaftPlus.""..

    Erspar mir doch diese Informationen !
    Warum muß ich hier schon wieder dieses "moralisieren" lesen ?

    Es interessiert mich nicht wirklich ob Du dann etwas für "neumodisch" hältst, was es seit Jahrtausenden gibt, und ob Du dies dann noch irgendwie "gut" findest..

    ""Das ist gleichzeitig die Antwort auf deine Äußerung, dass ich das ja nicht beurteilen könne und es meiner Kenntnis entziehen würde :-)""..

    Hübsch..
    Ich werde Dich bei Gelegenheit ausführlich daran erinnern das Frauen also genauso Scheiße reagieren wie Männer..

    ""Ich erinnere mich daran, dass du mal ausführlich über die Gegebenheiten einer Vagina geschrieben hast, weil im Artikel stand, dass sich ein Muslim im Schwimmbad über eine Frau beschwerte, die während ihrer Menstruation schwimmen wollte oder geschwommen ist.""..

    Jepp..
    UND ?
    Ich denke es ist ein erheblicher Unterschied ob man aus der KENNTNIS heraus eine Vagina beschreibt, oder aus der Unkenntnis heraus über Schwulen Sex referiert !

    Zum Rest :
    Bullshit..

    ""Hast du da eine konstruktive Idee, ohne gleich die Axt zu schwingen und alles für Blödsinn zu halten?""..

    Die ultimativ konstruktive Idee hat "AuntieBiotic" längst formuliert und veröffentlicht :

    Wer Ficken will muß freundlich sein..
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#62 TheDadProfil
  • 07.08.2018, 23:30hHannover
  • Antwort auf #56 von von_hinten_genommen
  • ""Ja, wer nur Sex haben möchte, darf das.
    Es ist aber auch wichtig, hinzuschauen, was das in der Summe für andere bedeutet.

    Beispiel:
    Wenn jeder Mensch seine leeren Batterien einfach aus dem Fenster werfen und sagen würde: "Was juckt mich die Natur, ich mache es so wie mir das persönlich passt," dann ist das Ergebnis in der Summe, dass es der Natur schadet und Schäden anrichtet.
    Soweit so klar.""..

    Geht es nicht noch ein kleines bisschen absurder ?

    Welche "SUMME" denn ?

    Du bringst hier ernsthaft Deine Bedürfnisse ein, und "rechnest" sie gegen die Bedürfnisse Anderer auf ?
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#63 Homonklin44Profil
  • 08.08.2018, 09:38hTauroa Point
  • Antwort auf #56 von von_hinten_genommen
  • ""Aber in der Summe sieht es nun mal so aus, dass vor allem Trans* absolut null Chancen haben, auf eine Beziehung oder auch nur auf Sex hoffen zu können.""

    Ich weiß jetzt absolut nicht, ob das wirklich so ist. Ich war nie auf Portalen für Trans*-Personen und kenne zwar einige Leute, die sich ins Trans*Spektrum einordnen, auch im Bekanntenkreis. Ich weiß von einer, die mit einer weiteren Trans*-Partnerin lebt, aber die anderen sind Ältere, die ihr Leben lang davon aufgegessen wurden, ihre Identität durch Psychiater und Verwandte und noch andere regelrecht zermörsert zu bekommen.
    Mir ist also zu einem gewissen Anteil schon klar, was das mit sich bringen kann.

    Allerdings weiß ich nicht um deren Partner-Chancen, oder was für Leute sie sich überhaupt wünschen.

    Dass Asiat*innen besondere Probleme haben sollen, ist mir global betrachtet etwas unverständlich, denn wenn das stimmen würde, müssten in Asien ja Milliarden von Leuten single sein - vielleicht ist das nur bezogen auf bestimmte schwule Kreise so, ebenso mit allen anderen "Typengruppen" oder wie man das nennen soll.

    Mit Batterien würde ich Menschen nicht vergleichen, und auch egoistisch persönliche Haltungen nicht mit Umweltschäden.
    Wenn Menschen Freunde oder Bekannte möchten, gehen sie nicht auf Dating-Portale, oder?
    Zumindest trenne ich den Bekanntenkreis von der Ebene potenzielle Partnerschaft ab, ähnlich wie den Verwandtenkreis. Die meisten Leute würden mit ihrer Omi keine partnerschaftliche Beziehung anstreben, und vermutlich auch nicht mit dem Fußballkumpel und seiner Verlobten. Für Dreiecks- und Freundschaft plus spreche ich nicht, da kenne ich mich noch weniger aus.

    Ich finde es schön und erstaunlich, dass Du da anders bist und offenbar in der Partnerfrage etwas wie omni- oder pan-ausgerichtete Bereitwilligkeit anbieten kannst.
    Bisher sind mir solche Menschen nicht begegnet, und auf den Partnersuch- und Sexsuch-Seiten begegnet man vorwiegend Leuten, wie man es selbst ist - also die bestimmte Kriterien für Partnerschaft und/oder ONS, reine Sexkontakte haben.
    Schwule möchten keine Frauen, Heterosexuelle Männer keine Männer, Bisexuelle können zwar mit beiden Geschlechtern, aber nehmen auch nicht Jede/Jeden.

    Für das Problem der Abgrenzung gibt es manche Lösungen. Dicke können zum Beispiel Abnehmen, Sport treiben, sich wegen Essstörung in Behandlung begeben, dann steigen auch die Chancen. Kettenraucher können aufhören, zu rauchen, oder es runter schrauben, und Alkoholiker die Flasche wegstellen oder andere Alkoholbefürworter suchen. Mit Chems-Nutzern ist es dasselbe, die müssen halt mit denen kontakten, die das tolerieren. Aber nicht jede Eigenheit kann so bearbeitet werden, diese Partnersuchselei ist ein Wettbewerb, und wer die besten Eigenschaften zu bieten hat, bekommt die meisten Chancen.

    Im Endeffekt ist der Mensch, in dessen Typenfeld man nicht reinpasst, eben auch nicht der richtige Partner für einen. Es lässt sich Zuneigung nicht erzwingen. Seine Auswahl ist zu respektieren, sie ist eine Selbstverständlichkeit seiner Wahlfreiheit.

    Diese Summen-Idee verstehe ich noch nicht.
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#64 von_hinten_genommenAnonym
  • 08.08.2018, 11:44h
  • Antwort auf #63 von Homonklin44
  • Das mit omni und pan trifft auf mich nicht zu. Das ordnest du wahrscheinlich da hinein, damit du es dir erklären kannst.
    Ich bin schlicht und ergreifend eine aufgeschlossene Lesbe, das ist dann auch schon alles. Aufgeschlossenheit hat mit Sexualität erstmal nichts zu tun, das ist ausschließlich eine Kopfsache. Aufgeschlossenheit lässt sich auch mit einer höheren Vorurteilsfreiheit erklären. Und diese Einstellung oder auch Haltung kann sich auf verschiedenen Ebenen auswirken, auch im sexuellen Bereich. Das ändert meine sexuelle Identität nicht: lesbisch bin ich nach wie vor. Ich habe an meinem Körper keine Knöpfe :-)

    Deine Beispiele sagen aber auch nur aus, dass sich andere ändern sollen. Es sagt leider nichts darüber, dass du etwas tun würdest.
    Und dieses Beispiel ist für Trans* mal wieder eine ziemliche Beleidigung. Trans* müssen sich nicht ändern - sie sind so wie sie sind, und so wie sie sind gehören sie dazu.
    Und bei Menschen, die etwas mehr wiegen, finde ich, die kann man auch so akzeptieren wie sie sind. Die Vorstellung, dass alle Menschen super schlank sind, ist eine Phantasie der Werbung und kommt auch aus dem Model-Bereich. Es hat nicht immer was mit der Ernährung zu tun. Bei manchen ist der Stoffwechsel etwas langsamer, manche müssen Medikamente einnehmen, und im schlimmsten Fall kann es sogar eine Fettsucht sein, was eine Krankheit ist. Manche Menschen wissen nicht, dass sie eine Schilddrüsen-Unterfunktion haben.
    Denen also zu raten, dass sie weniger essen sollen, ist auch eher respektlos.

    Das mit der Summe ist keine Idee, sondern das Ergebnis von Einzelentscheidungen. Also die Antworten (Mehrzahl), die vor allem Trans* erhalten. Wenn 100 Menschen die eigene Entscheidung treffen und einer Person absagen, dann sind es für diese Person 100 Absagen, unabhängig davon ob das nun positiv formuliert ist oder nicht - es bleiben 100 Absagen. Wenn eine TransFrau also 100 Absagen aufgrund ihres Trans* seins erhält, ist das für diese Person was? Eben, es ist Diskriminierung.
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#65 ursus
  • 08.08.2018, 14:32h
  • Antwort auf #60 von von_hinten_genommen
  • statt auf die kritik an deinen wiederholten beleidigenden und unsachlichen äußerungen über nicht-monogam lebende menschen (die nicht nur von mir geäußert wurde) auch nur mit einer einzigen silbe einzugehen, singst du also einfach mal eine lange selbstbeweihräucherungsarie darüber, welches "vorbild" an "aufgeschlossenheit" du doch seist.

    so kann man's natürlich auch machen.

    "Ich kann etwas "Neues" zulassen und meine Gedanken feiner und aufmerksamer schleifen, um anderen gegenüber die Wertschätzung zukommen zu lassen, die sie verdient haben."

    das klingt vor dem hintergrund deiner permanenten abwertenden äußerungen über menschen, die sexualität anders leben wollen als du und deiner kritik-verweigerung leider nicht so überzeugend, wie du es wohl gerne hättest.
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#66 Homonklin44Profil
  • 08.08.2018, 16:00hTauroa Point
  • Antwort auf #64 von von_hinten_genommen
  • ""Das mit omni und pan trifft auf mich nicht zu. Das ordnest du wahrscheinlich da hinein, damit du es dir erklären kannst. "

    Stimmt. Auf die Partner*innentoleranz bezogen trifft das zu. Ansonsten kann man auch Begabung dazu sagen. Ich teile diese Begabung nicht.

    ""Deine Beispiele sagen aber auch nur aus, dass sich andere ändern sollen. Es sagt leider nichts darüber, dass du etwas tun würdest. ""

    Andere DÜRFEN sich ändern, wenn die das wollen. Das ist eine Option. Wenn nicht, ist das ihre Sache. Aber bitte nicht herum jammern, wenn sie die Wirklichkeit der Illusion nicht zuneigt. Sie müssen damit wohl oder übel leben. Und was soll ich da tun können? Zu verlangen, dass ich meine sexuelle Orientierung abändern soll, ist ebenso erheblich beleidigend. Das machen die Homo-Heiler schon aus anderen Motiven.

    ""Und dieses Beispiel ist für Trans* mal wieder eine ziemliche Beleidigung. Trans* müssen sich nicht ändern - sie sind so wie sie sind, und so wie sie sind gehören sie dazu. ""

    Wo hattest Du das denn auf Trans*-Personen bezogen gelesen? Natürlich kann eine Trans*-Person mit Übergewicht auch abnehmen oder in Behandlung gehen, wenn sie das möchte. Sie kann auch so dick bleiben, wie sie ist, aber es ist halt wiederum einer der Faktoren, welche die Zahl der Absagen noch zusätzlich zu anderen Problematiken erhöhen. Ist bei Schwulen nicht anders, als wenn es Trans*-Leute sind. Da ist Übergewicht auch einer der Kardinalsfehler, und die Körbe rieseln.

    ""Und bei Menschen, die etwas mehr wiegen, finde ich, die kann man auch so akzeptieren wie sie sind. ""

    Klar kann man das, solange man eben nicht dazu gezwungen wird, sie auch attraktiv finden zu müssen, denn da setzt es dann spätestens aus. Das gilt ja für alle Arten von Merkmalen, ob nun asiatisch oder klapperdürr oder spannenlang, alt, sonstwiegrünblaugelb.

    ""Es hat nicht immer was mit der Ernährung zu tun. ""

    Komisch ist, dass man das bei Völkern, die ohne industriell prozessierte und überangereicherte Nahrungsmittel leben, kaum vorfindet, und auch nicht in Zonen, in denen kontinuierlich eine gewisse Mangelernährung herrscht, und/oder täglich anstrengende Arbeit und Bewegung üblich sind. Dass das auch andere Gründe haben kann, ist mir bekannt, im Großen und Ganzen sind allerdings eher übermäßiges und überangereichertes Essen im Zusammenhang mit zu wenig Bewegung beteiligt.

    ""Wenn 100 Menschen die eigene Entscheidung treffen und einer Person absagen, dann sind es für diese Person 100 Absagen, unabhängig davon ob das nun positiv formuliert ist oder nicht - es bleiben 100 Absagen. Wenn eine TransFrau also 100 Absagen aufgrund ihres Trans* seins erhält, ist das für diese Person was? Eben, es ist Diskriminierung. ""

    Wenn die Person nicht in die Kriterien für Partnerschaft und/oder Sex passt, ist es eben keine Diskriminierung, sondern nur Pech. Dann waren das 100 Menschen, die nicht auf der Suche nach einer Trans*-Person als PartnerIn und/oder Sexkontakt sind.
    Ich kann als schwuler Mann genau dasselbe Ergebnis erreichen, wenn ich mich 100 heterosexuellen Männern als Partnerin anbiete. Es ist keine Diskriminierung, ich bin als Kerl für diese Männer schlicht an der verkehrten Adresse. Auch wenn ich Hetero-Typen noch so begehrenswert und süß finde es ist einfach zweckfrei und nicht zu ändern. Ich habe nur die Möglichkeit, damit klarzukommen. Herumjammern, a'la "ach die diskriminieren mich alle" bringt mich nicht weiter. Auch nicht, wenn 100 schwule Männer den Korb reindrücken.
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#67 HoffnungProfil
  • 08.08.2018, 17:56hWiesbaden
  • Das Thema ist sehr wichtig und hatte ich auch vor ein paar Tagen versucht in Amsterdam beim gay pride anzusprechen, aber viele ignorieren das Thema oder wollen es verdrängen bzw. stimmen der Diskriminierung zu. Erachten eine Diskussion nicht für "nötig". Man kann niemanden zwingen, Menschen zu mögen, jeder hat gewisse Typen und Vorlieben und ich verstehe auch, für das reine sexuelle verlangen, fast alles, wie nicht zu groß, klein, dick, dünn, Penisgröße etc., Aber wenn es um Rasse geht, dann hört es einfach auf . Zum Beispiel No black, No asians etc.!! Es sind alles Männer bzw. Frauen, sie dort auszuschließen ist einfach nur unbegründet, nicht intelligent, aber schon schlimm genug. Grenzt man sie dannauch noch aus LGBT+ Institutiomrm ausschließlicht ist es einfach typischer Rassismus und gerade diese LGBT haben nichts aus ihrer Geschichte oder Situation gelernt!
    Diese Menschen haben einfach probleme und müssten sich ein Beispiel an blinde Menschen nehmen, die haben überhaupt gar keine Vorurteile, was das Aussehen betrifft!! Hass ist keine Meinung und sie ist auch unbestreitbar!!
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#68 TheDadProfil
  • 08.08.2018, 18:12hHannover
  • Antwort auf #64 von von_hinten_genommen
  • ""Das mit der Summe ist keine Idee, sondern das Ergebnis von Einzelentscheidungen. Also die Antworten (Mehrzahl), die vor allem Trans* erhalten. Wenn 100 Menschen die eigene Entscheidung treffen und einer Person absagen, dann sind es für diese Person 100 Absagen, unabhängig davon ob das nun positiv formuliert ist oder nicht - es bleiben 100 Absagen. Wenn eine TransFrau also 100 Absagen aufgrund ihres Trans* seins erhält, ist das für diese Person was? Eben, es ist Diskriminierung.""..

    Immer noch Bullshit..

    Vor allem ist hier unverständlich wieso das nun schon wieder an einer "Trans*-Person" festgemacht wird !

    Wenn EINE Person 100 Absagen erhält weil sich herausstellt das sie eher eine Beziehung will, und die anderen einfach nur Sex, dann liegt das ALLEIN daran das hier VERSCHIEDENE Bedürfnisse aufeinandertreffen, die sich nicht vereinbaren lassen !

    Das hat mit einer "gefühlten Diskriminierung" nichts zu tun !

    Und es ist schlichtweg unverschämt denjenigen die nur Sex wollen, und das in solchen Dating-Portalen dann auch sehr offen sagen, einreden zu wollen, sie würden mit ihrem Anliegen diejenigen die etwas anderes wollen "diskriminieren" !

    Diese verschobene Sicht der Dinge ist Dir hier nun schon mehrfach vorgehalten worden, doch offensichtlich WILLST Du nicht verstehen das Du KEIN RECHT darauf hast die Bedürfnisse dieser anderen Menschen zu kritisieren !

    Den gleichen Unsinn hast Du auch schon im Artikel über die "Fag-Hags" abgelassen !

    Es gibt immer noch kein "Recht" von anderen Menschen zu verlangen ihre Bedürfnisse auf Deine Bedürfnisse abzustellen, bloß damit Du dann auch mal "bedacht" wirst !

    Wenn Dir, wenn Jemand einem anderem Jemand, wenn ein Schwuler Mann einer Frau, wenn ein Schwuler Mann einer "Fag-Hag", wenn ein Schwuler Mann einem Trans*-Menschen sagt :
    "Danke, aber mit Dir nicht",

    dann hast Du, dann hat die Frau, dann hat die "Fag-Hag", dann hat der Trans*-Mensch", dann hat dieser Jemand das einfach zu akzeptieren !

    Doch wie nun schon gefühlt 100 Mal in diesem Thread angeführt, kann man diese Ablehnung einfach freundlich formulieren..

    That's it !
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#69 von_hinten_genommenAnonym
  • 08.08.2018, 21:36h
  • Antwort auf #66 von Homonklin44
  • Ich bin mir wirklich nicht sicher, ob du es auch dann als "nur pech" bezeichnen würdest, wenn du selbst Trans* wärst.

    Es ist schon wichtig, die Situation aus einer anderen Perspektive zu sehen. Vielleicht kann es nicht jeder, etwas aufgeschlossener zu werden, aber ich weiß, dass es welche gibt, die das können. Es ist schon möglich, einfach mal darüber nachzudenken. Für's erste wäre das mal was. Trans* ist nicht etwas, was man meiden muss wie die Pest oder wie Cholera :-)

    Menschen haben den Vorteil, mit einem noch nicht fertig entwickelten Gehirn geboren zu werden, so dass erst die von außen kommenden Reize und Eindrücke verarbeitet und in Erinnerung gespeichert werden. Das hat den Vorteil, dass Menschen sich immer wieder an eine neue Gegebenheit anpassen können. Die Aussage: "Das geht nicht" oder "das kann ich nicht" sind meistens von einer inneren Ablehnung ausgehend, aber nicht abhängig von einem nicht abänderbaren Zustand.

    Es kann also definitiv etwas getan werden. Die Frage lautet nur: wer ist bereit, etwas zuzulassen und wer ist bereit, seinen Horizont zu erweitern? :-)

    Nichts ist unmöglich - Toyota :'-D

    P.S: stell dir vor, es gäbe nur Trans* in unserer Welt und du wärst der einzige Schwule. Was dann? Bin gespannt, was du dazu sagst.
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#70 von_hinten_genommenAnonym
  • 08.08.2018, 22:14h
  • P.S.:
    Ich hab momentan in meinem Profil auf einem Dating-Portal meine Angabe abgeändert. Es steht nicht mehr "suche lesbische Frau" darin, sondern "suche eine Frau."

    Und dazu stehe ich - Peace :-)
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#71 Homonklin44Profil
  • 08.08.2018, 22:59hTauroa Point
  • Antwort auf #69 von von_hinten_genommen
  • Wäre ich der einzige Schwule, wäre alles recht einfach und klar. Mir ist dann ein einzelgängerisches Leben mit vielleicht einigen Kumpels und Bekannten möglich, aber so ist das bereits in jeder Realität, in der mein potenzieller Partner nicht existiert. Mit solchen hypotethischen Erwägungen verkennst Du also selbst die Realität noch so einsamer Trans*-Leute, denn wir leben in einer Welt, in der es unterschiedliche sexuelle Identitäten und Orientierungen, und nicht nur eine Type Mensch gibt.

    Die sexuelle Orientierung bzw. das Attraktionsempfinden ist nicht veränderbar. Es mag ja einzelne Leute geben, bei denen das so, wie offenbar bei Dir, eine Frage von Offenherzigkeit oder Bereitschaft ist. Die Art Leute haben eine besondere Begabung, die lange nicht jeder Mensch hat.
    Auch ein unfertiges Gehirn hat darauf keinen Einfluss - 20 Jahre lang wurde mir ausschließlich Heterosexualität und heterosexuelle Beziehungen vorgelebt - warum bin ich trotzdem schwul? Orientierung ist ein Aspekt der Veranlagung.

    Ich weiß nicht, ob es nicht sogar damit so ist, wen man anziehend oder reizvoll findet.
    Es gibt ja Leute, bei denen jeder Zweite etwas auslöst, oder sobald der Penis groß ist oder was.
    Und es gibt andere, bei denen aus 100 000 Typen grade einer sowas wie einen Crush auslöst.

    Ich bleib dabei. Man kann das nicht erzwingen und sollte es auch nicht versuchen. Man muss sich nicht selbst vergewaltigen! Man sollte froh sein, wenn Kriterien bei Bekanntschaften und Freunden außerhalb der Partnerebene und Sex-Anziehung nicht so hoch sind. Bei Leuten, mit denen Intimitäten ausgeschlossen sind, ist es ziemlich egal, wie die geformt oder vereigenschaftet sind. Aber auch da gibt es Auswahlkriterien. Bei mir kommen Gläubige, Nazis und Hobby-Persönlichkeitsumschneiderer etwa nicht rein.
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#72 von_hinten_genommenAnonym
  • 08.08.2018, 23:30h
  • Antwort auf #71 von Homonklin44
  • Deswegen hatte ich auch von Aufgeschlossenheit gesprochen und nicht davon, dass sich die sexuelle Identität ändert.
    Wenn sich deine Aufgeschlossenheit vergrößert, ändert sich deine sexuelle Identität nicht - das hatte ich bereits mit meinem Beispiel erklärt.
    Es geht hier nicht um sexuelle Identität wovon ich spreche. Es geht um Aufgeschlossenheit.
    Ich hatte bereits darauf hingewiesen, dass Aufgeschlossenheit nichts mit der sexuellen Identität zu tun hat.
    Weiß jetzt nicht, wieso für dich das so schwer zu verstehen ist.

    Aufgeschlossenheit ist eine Einstellung, eine innere Haltung gegenüber Menschen. Du hast selbst schon geschrieben, du würdest einen Asiaten, der dir gefiele, nicht ablehnen. Also, du wirst dein Schwul sein wegen des Asiaten nicht verlieren. Das verstehst du.
    Dasselbe ist auch gegenüber Trans*:
    Wenn du ein Trans* kennen lernen würdest, und du ihn sympathisch fändest, würdest du dein Schwul sein ebenfalls NICHT verlieren. Du wärst immer noch schwul.
    Jetzt klarer? :-)
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#73 von_hinten_genommenAnonym
  • 08.08.2018, 23:43h
  • Antwort auf #71 von Homonklin44
  • Ja, ich hatte auch schon erwähnt, dass das wohl nicht alle können. Aber dass es niemand kann oder dass es keinen einzigen Schwulen gibt, der das kann, das kann ich auch nicht einfach unterschreiben - das wäre dann Ignoranz :-)
    Und bevor gesagt wird: "Ich kann das nicht," wäre Nachdenken immer noch eine erste Variante. So hoppla hopp ging das bei mir auch nicht. Das war ein Prozess von ca. einem Jahr.

    Und ich fordere übrigens nichts. Wir schreiben hier darüber, sonst nichts.

    Gute Nacht.
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#74 Homonklin44Profil
  • 09.08.2018, 10:29hTauroa Point
  • Antwort auf #72 von von_hinten_genommen
  • Das zweifle ich gar nicht mal an.

    Der Punkt ging dahin, dass in der Regel für Menschen, die auf Dating-Portalen Partnerschaft und/oder Sex suchen, diese "Aufgeschlossenheit" dem Zweck entstrebt.

    Was man gegenüber potenziellen Bekanntschaften jenseits von, oder neben der Partner- und/oder Sexsuche für eine Aufgeschlossenheit zeigt, hat dort keine zweckdienliche Relevanz. Die Leute richten sich gewöhnlich danach aus, welche Kriterien/Merkmale ihnen an potenziellen Partner*innen gefallen, und nicht daran, wer möglicherweise auch irgend ein guter Kumpel werden könnte.

    Wichtig ist da die Trennung zwischen Partnerrelevanz und möglichen sonstwie Bekanntschaften.
    Als potenzieller Partner wäre von meinem Freundeskreis und Bekannten niemand in Frage gekommen. Und das sicher nicht nur, weil sie heterosexuell, asexuell oder trans* sind, oder weil ihre Beziehung zu respektieren ist.
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#75 TheDadProfil
  • 09.08.2018, 11:09hHannover
  • Antwort auf #72 von von_hinten_genommen
  • ""Aufgeschlossenheit""..

    Ein Mantra..

    Das anderen Menschen so ganz nebenbei unterstellt einfach nicht "aufgeschlossen" genug zu sein, und gleichzeitig negiert, diese Menschen seien in ihren Sexuellen Identitäten ja nicht "wirklich sicher", und so könnten sie dann doch "auch mal was anderes" ausprobieren..

    Doch wer sich auf Dating-Portalen mit seinen Wünschen präsentiert die seine eigenen Bedürfnisse darstellen, dann braucht es keine Appellation an
    "du mußt auch mal an die denken, die wegen deiner wünsche nicht drankommen" !

    ""Aufgeschlossenheit ist eine Einstellung, eine innere Haltung gegenüber Menschen. Du hast selbst schon geschrieben, du würdest einen Asiaten, der dir gefiele, nicht ablehnen. Also, du wirst dein Schwul sein wegen des Asiaten nicht verlieren. Das verstehst du.
    Dasselbe ist auch gegenüber Trans*:
    Wenn du ein Trans* kennen lernen würdest, und du ihn sympathisch fändest, würdest du dein Schwul sein ebenfalls NICHT verlieren. Du wärst immer noch schwul.
    Jetzt klarer? :-)""..

    Was wird das hier ?

    Was soll das ?

    Was sollen alle diesen unterschwelligen Unterstellungen, die den Schwulen Männern einreden sollen :
    "du schläfst ja nur nicht mit trans*-männern weil du angst hast deine sexuelle identität infrage zu stellen !"..

    Und wenn es so wäre..
    Es ist NICHT an Dir die Auswahl einer Person durch eine andere Person mit der man Sex haben will, irgendwie zu kritisieren, oder gar zu beeinflußen !

    Stell endlich diesen Unfug ein !
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#76 von_hinten_genommenAnonym
  • 09.08.2018, 11:27h
  • Antwort auf #74 von Homonklin44
  • Ich denke, du möchtest es gar nicht verstehen. Wo steht denn bei mir was von Kumpel werden?
    Ich spreche von der Suche nach einem Partner/einer Partnerin = Beziehung.
    Auf der Suche nach einem Partner ist es durchaus möglich, aufgeschlossener zu werden anstatt nur eng geschnürt nach nur cis-schwul zu suchen.
    Das hat mit der sexuellen Identität erstmal nichts zu tun, sondern das ist Kopfsache = Aufgeschlossenheit.
    Diese Offenheit ist nicht unabänderbar, sondern lässt sich erweitern, weil es eben eine höhere Vorurteilsfreiheit ist und nicht an der sexuellen Identität gekoppelt ist.
    Es ist der Charakter, in den man sich verliebt. Trans* haben zu deiner Überraschung auch einen Charakter.

    Es ist also möglich, dass sich ein cis-Schwuler in einen Trans* verlieben kann und daraus eine Liebesbeziehung inklusive Sexualität entsteht. Beispiel dafür ist Conchita. Im realen Leben ist er schwul: cis-Schwul.

    Jetzt klarer?
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#77 TheDadProfil
  • 09.08.2018, 11:51hHannover
  • Antwort auf #76 von von_hinten_genommen
  • ""Ich denke, du möchtest es gar nicht verstehen. Wo steht denn bei mir was von Kumpel werden?
    Ich spreche von der Suche nach einem Partner/einer Partnerin = Beziehung.""..

    Wer hier etwas nicht verstehen will..

    Wenn Menschen auf einem Dating-Portal nach Sex-Abenteuer Ausschau halten, und dazu spezifizieren wie denn wohl das Gegenüber sein sollte, dann suchen diese Menschen mit diesen Spezifikationen NUR Sex !

    Die Erwartungshaltung an diese Suchenden heranzutragen
    "du mußt aber auch mal an die denken die eine beziehung suchen"
    oder sogar einzufordern die eigenen Kriterien aufzulösen, damit diejenigen die nicht dran kommen auch mal dran kommen, ist völlig absurd !

    Der einzelne Suchende ist NICHT für "100 Absagen" verantwortlich !

    Wie schon weiter oben beschrieben :
    Wer in den Puff geht und nicht drankommt, der muß nicht den Puff dafür verantwortlich machen..

    Wer eine Beziehung sucht und sich dazu in einem Dating-Portal rumtreibt in dem nach Sex-Abenteuern gesucht wird, der ist schlichtweg im falschem Dating-Portal !

    ""Auf der Suche nach einem Partner ist es durchaus möglich, aufgeschlossener zu werden anstatt nur eng geschnürt nach nur cis-schwul zu suchen.""..

    Es geht im Artikel gar nicht um die "Suche nach einer Partnerschaft" !

    Mit welchen Kriterien dann Partnerschaft-Willige auf die Suche gehen, unterliegt dann ebenfalls nicht Deinen Vorstellungen !

    Denn die Bedürfnisse anderer Menschen unterliegen NICHT Deinen Vorstellungen !

    ""Das hat mit der sexuellen Identität erstmal nichts zu tun, sondern das ist Kopfsache = Aufgeschlossenheit.
    Diese Offenheit ist nicht unabänderbar, sondern lässt sich erweitern, weil es eben eine höhere Vorurteilsfreiheit ist und nicht an der sexuellen Identität gekoppelt ist.
    Es ist der Charakter, in den man sich verliebt. Trans* haben zu deiner Überraschung auch einen Charakter.""..

    Jetzt kommt es Dicke..

    Darüber mußt DU erst einmal GENAU nachdenken, und das machst Du anhand der Vorstellung :

    Du triffst auf eine Lesbische Trans*-Frau ohne jegliche körperliche "Angleichungen" in Form von Op's..
    Diese Trans*-Frau will mit Dir eine Beziehung aufbauen, und zwar inklusive Sex, wozu diese Trans*-Frau ihren Penis einsetzen will um Vaginalen Sex zu haben..

    Und jetzt versuch noch einmal Schwulen Männern einzureden, es hätte ja nichts mit der Sexuellen Identität zu tun
    "ein kleines bisschen aufgeschlossener"
    zu sein !

    ""Es ist also möglich, dass sich ein cis-Schwuler in einen Trans* verlieben kann und daraus eine Liebesbeziehung inklusive Sexualität entsteht.""..

    Spekulativ ist immer ALLES möglich !

    Daraus die Idee zu stricken die Menschen müßten ja nur etwas "aufgeschlossener" sein um Deinen spekulativen Vorstellungen zur Realität zu verhelfen ist bestenfalls sehr naiv..

    ""Beispiel dafür ist Conchita. Im realen Leben ist er schwul: cis-Schwul.""..

    Absurder gehts kaum noch !

    Conchita ist eine Kunstfigur für die Bühne !
    SIE HAT KEINEN SEX !

    Dazu lese einfach mal die Interviews die sowohl Conchita als auch Tom Neuwirth dazu gegeben hat !
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#78 EternalAlmanAnonym
  • 09.08.2018, 12:28h
  • Antwort auf #76 von von_hinten_genommen
  • Und was wenn er dann keinen hoch kriegt, weil sein neuer Trans* Schwarm keinen Dödel und Eier hat?

    Schon mal dran gedacht, dass nicht alle Menschen auf die selben Körperlichkeiten stehen?

    Das hat nichst mit Aufgeschlossenheit zu tun, sondern ist völlig unbeeinflusbar von irgendwelchen erlernten Einstellungen.
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#79 von_hinten_genommenAnonym
  • 09.08.2018, 16:45h
  • Antwort auf #78 von EternalAlman
  • Doch, es ist beeinflussbar, denn ich bin lesbisch und konnte im Laufe eines Jahres nun meine eigene Aufgeschlossenheit soweit erweitern, dass ich nun zumindest eine biFrau, und TransFrau als Beziehung zulassen kann.

    Die gewisse Körperlichkeiten, von denen du sprichst, beziehen sich wieder auf das sexuelle, WORÜBER ICH NICHT SPRECHE (vielleicht wird das groß gedruckte verstanden).

    Ich spreche über eine erhöhte Vorurteilfreiheit, die selbstverständlich verändert werden kann, ich bin schließlich pädagogisch ausgebildet und weiß daher, wovon ich spreche. Sonst würde es nämlich bedeuten, dass Intoleranz ebenfalls nicht veränderbar sei. Das stimmt ja nicht, denn mittlerweile sprechen sich fur die LSBTTIQ deutlich mehr Menschen aus als vor 30 Jahren noch.
    Dasselbe auch, wenn es um die Suche nach einer/einem Partner/in geht. Früher war ich ausschließlich auf cis-Lesbe fixiert, wahrend ich nun nach einem Jahr, nachdem ich hier schreibe, sagen kann, ich bin nun offener geworden (was meine Aufgeschlossenheit betrifft) und kann nun auch eine bisexuelle und TransFrau bezüglich einer Beziehung kennenlernen.
    Das ist UNABHÄNGIG von meinem lesbisch sein. Das ist Kopfsache. Ich verliebe mich schließlich in den Charakter und nicht in den Körper.
    Wer nur an Sex interessiert ist, ist wohl eher körperfixiert, aber wenn es um BEZIEHUNG geht, spielt der Charakter eine wesentliche Rolle.

    Ich habe nun alles geschrieben, Wiederholung ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung.
    Ihr könnt ja was nachlesen, wenn ihr noch Fragen habt, oder es euch einfach mal durch den Kopf gehen lassen.
    Das bleibt nun euch überlassen.

    Mein Teil habe ich zumindest beigetragen.
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#80 ursus
#81 IllusionenAnonym
  • 09.08.2018, 18:12h
  • Antwort auf #79 von von_hinten_genommen
  • Du widersprichst Dir doch selbst.
    Einerseits sagst Du es geht nicht um Sexuelles und dann sprichst Du von Beziehungen.
    Möchtest Du eine asexuelle Beziehung?
    Die meisten Menschen nicht.
    Wenn ich einen netten Transmann kennenlernen würde und er hätte (noch) keinen Penis, ginge da zum Beispiel nichts Sexuelles.
    Und das würde einer Beziehung massiv im Wege stehen.
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#82 von_hinten_genommenAnonym
  • 09.08.2018, 21:55h
  • Antwort auf #78 von EternalAlman
  • Dir möchte ich noch antworten.

    Und was wenn dieser Trans* nen Penis hat und tatsächlich seinen schwulen Partner sowohl sexuell befriedigen als auch mit seiner Persönlichkeit glücklich machen kann?
    Daran schon mal gedacht? ;-) Diversity ist diverse und Vielfalt ist vielfältig.

    Gute Nacht.
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#83 TheDadProfil
#84 HoffnungProfil
  • 13.08.2018, 00:56hWiesbaden
  • Antwort auf #69 von von_hinten_genommen
  • Du hast Recht und die anderen sind nur beleidigt, dass sie sich nicht eingestehen/einsehen wollen, dass es geht oder sie es zumindest probieren könnten!
    Ich könnte es auch nicht, denke ich immer, aber weiß es halt nicht hundert pro. Dafür gibt es andererseits Pan zum Beispiel, dass zumindest trans auch auf jeden Fall abgedeckt ist, aber ich denke es gibt auch viele nicht-cis Beziehungen von den wir einfach nichts mitkriegen, dafür muss denke ich noch mehr Zeit vergehen.....
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