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Innovationen

Die Smartphones werden immer "klüger"

Mit welchen Smartphone-Neuerungen dürfen wir in den nächsten Jahren rechnen? Ein Überblick.


Immer das neueste Smartphone? Was erwartet Fans in den nächsten Jahren? (Bild: Aaron Yoo / flickr)
  • 7. August 2018, 12:46h, noch kein Kommentar

Die Entwicklung des Smartphones war bereits eine enorme Errungenschaft, doch seitdem haben sich die Geräte deutlich verändert. Und auch wenn manche Skeptiker meinten, dass die kleinen telefonierenden Taschencomputer längst ihr Zenit überschritten hätten und sich nicht mehr verändern könnten, so beweisen die Großen der Branche immer wieder, dass noch Luft nach oben ist.

Die Displays werden größer und besser, bieten quasi den Blick um die Ecke, die Kameras können längst eigene Fotokameras ersetzen und auch so gibt es weiterhin Neuerungen. Dieser Artikel zeigt, was es in Zukunft geben kann und könnte.

Neue Modelle und ihre Innovationen

Eigentlich kommt jeden Monat ein neues Smartphone auf den Markt. Besonders angepriesen werden freilich die Modelle der größten der Branche, also die von Apple und Samsung. Allgemein gibt es demnächst:

Samsung: Hier stehen das Samsung Galaxy S9 und das S9+ in den Regalen. Beide Geräte haben ein sehr modernes Design mit einem randlosen Display. Beim Display wird auf die OLED-Technologie mit einem gebogenen Seitenrand gesetzt. Besonders ist die Kameraausstattung, die eine variable Blende besitzt. Gegenüber der Vorgängermodelle sind beide Smartphones echte Evolutionen. Allerdings macht Samsung hier nicht Schluss. Erst zuletzt wurde in Korea ein Werbeplakat enthüllt, welches das Samsung Galaxy Note9 zeigt – mit Verkaufsstart. Wann das Gerät auch in Deutschland erhältlich sein wird, ist unklar.

Apple: Hier konkretisieren sich die Gerüchte, dass Apple wohl an drei Modellen dransitzt. Vermutlich wird der Nachfolger der iPhone 8-Varianten und des iPhone X im Herbst auf der Keynote vorgestellt. Sicher ist bislang, dass es einen direkten Nachfolger des iPhone X geben wird, zudem sollte es einen günstigeren Ableger dieses Geräts geben. Auf Youtube gibt es ein Video zu einem Prototypen mit einer jeweiligen Displaygröße von 6,1 und 6,5 Zoll.

Generell zeichnen sich bei allen Smartphones mittlerweile Trendvarianten ab, die sich in den Mittelpunkt rücken und vom Trend in Richtung Grundausstattung gehen:

OLED-Display: Diese Technologie ist bei TV-Geräten längst etabliert und kommt nun auch bei den Smartphones zum Vorschein. Für diejenigen, die am Smartphone spielen oder Videos schauen, ist das eine sehr gute Nachricht.

Kein Rahmen: Viel größer können Smartphones nicht mehr werden, um gut zu handhaben zu sein. Daher verzichten immer mehr Hersteller auf einen Rahmen, sondern ziehen den Bildschirm bis knapp an den Gehäuserand.

Prozessoren: Da mit Smartphones immer mehr gearbeitet wird, müssen auch die Prozessoren den nforderungen gewachsen sein. Daher wird ständig an der Geschwindigkeit gedreht. Was auch notwendig ist, denn die digitale Assistenz hängt von der Prozessorgeschwindigkeit ab.

Kabellos: Das kabelfreie Laden und auch die Verbindung via Bluetooth wird gängig.

Digitale Assistenz: Wer noch selbst nachschlägt, hat noch keinen eigenen Assistenten in der Tasche. Die kleinen, mit Sprachbefehl zu bedienenden Helfer werden immer verbreiteter.

Laden: An der Ladegeschwindigkeit wird besonders stark gearbeitet. In der Zukunft soll das Smartphone schon binnen weniger Minuten aufgeladen sein.


Werden Smartphones zu unseren virtuellen Assistenten? (Bild: Japanexperterna.se / flickr)

Was kosten neue Handys?

Wer wirklich eines der aktuellen Modelle wünscht, muss mit mindestens 800 Euro rechnen – nach oben ist die Grenze relativ offen und wird offenbar vom faltbaren Samsung-Smartphone bestimmt. Eine vierstellige Summe ist bei den Branchenriesen und der Konkurrenz längst normal, sodass es durchaus gängig wird, sich das Smartphone zu finanzieren. Hier können sich Kleinkredite lohnen lohnen. Diese sind in der Regel auf einen Höchstbetrag von 1.500 Euro und einer sehr kurzen Laufzeit von höchstens drei Monaten begrenzt und bieten damit die beste Möglichkeit, ein Handy direkt zu kaufen und in kurzer Zeit abzubezahlen. Diese Variante ist deutlich günstiger als lange Finanzierungen, bei denen wesentlich höhere Zinsen anfallen, als bei dem Kurzkredit. Dennoch muss natürlich überlegt werden, ob die Finanzierung sicher und ohne Einschränkungen oder Gefahren gewährleistet werden kann.

Wie könnte das Smartphone der Zukunft aussehen?

Für viele Menschen ist das Smartphone heute nicht nur ein treuer Begleiter, sondern ein Helfer in diversen Beziehungen. Fahrpläne, Routen, Restaurants, Wetter, Ärzte in der Nähe – alles wird schnell zwischendurch vom Smartphone aus gecheckt – und notfalls gebucht. Wie die oben bereits genannte digitale Assistenz sich in der Zukunft noch verändern und ausweiten wird, zeigte im Frühjahr bereits die Messe in Barcelona. Hier gab es keine Vorstellung ohne einen Hinweis auf die "Klugheit" des Smartphones. Und was bedeutet das? Ein Überblick:

Die Kamera: Zu einem intelligenten Smartphone gehört auch eine intelligente Kamera. Was bedeutet das? Grundsätzlich soll die Software selbst erkennen, was vor der Linse liegt und darauf reagieren. Und das gilt nicht nur für die Fotografie. Eine intelligente Software erkennt über die Liste mitunter die Sprache eines Textes und übersetzt ihn automatisch.

Freizeit: Hier könnte das Smartphone automatisch Konzerte oder Filme einschätzen und prüfen, ob die bisherigen Daten des Nutzers auf ein eventuelles Interesse hindeuten. In diesem Fall wird das Angebot vorgeschlagen und auf Wunsch gleich mal die Tickets gebucht.

Sprachassistenten: Auch sie werden immer besser und sollten bald mit denen der Großen mithalten können. Es ist gut möglich, dass das Smartphone bald nur noch via Spracherkennung gesteuert wird.

Faltbar: Mittlerweile ist der Name des faltbaren Smartphones von Samsung schon bekannt. Es wird wohl Galaxy F heißen. Vermutlich erscheint es bald schon auf dem Markt. Wer künftig falten möchte, muss aber deftig tief in die Tasche greifen: Geschätzt wird aktuell ein Preis von 1.560 Euro.

Fazit: "Smart" bald nicht mehr ein bloßer Name

Wann immer ein Experte aufsteht und sagt, dass da keine Neuerungen mehr zu erwarten sind, steht ein weiterer auf und beweist das Gegenteil. Auf Smartphones trifft diese Weisheit garantiert zu und es ist schwer zu sagen, wann überhaupt das Ende der Fahnenstange erreicht sein wird. Immerhin waren zu reinen Handyzeiten allein die Gedanken an ein Gerät wie das Smartphone eine halbe Utopie und wurden wohl eher in die Richtung der Science-fiction verschoben. Man darf also ruhig gespannt sein, wie das Smartphone in zehn Jahren wohl aussehen wird – und was es können wird. (ak)