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"Die Freundin meiner Mutter"

NDR dreht Komödie um Regenbogenfamilie mit hochkarätiger Besetzung

Jan alias Max Riemelt ("Sense8") wird von seiner lesbischen Mutter in einem neuen Fernsehfilm gebeten, Samenspender zu werden.


Jasna Fritzi Bauer, Antje Traue, Max Riemelt und Katja Flint spielen in der Komödie mit, die kommendes Jahr im Ersten gezeigt werden soll (Bild: NDR / Sandra Hoever)

"Soll ich die Freundin meiner Mutter schwängern und der Bruder meiner Kinder sein?" Mit dieser wahnwitzigen Frage wird der mutterfixierte Buchhändler Jan konfrontiert, als seine lesbische Mama Viktoria ihn zum Samenspender ihrer Lebensgefährtin Rosalie auserwählt. Was die Entscheidung nicht einfacher macht: Jan hat sich in Rosalie verguckt…

Diese Geschichte wird in der neuen ARD-Komödie "Die Freundin meiner Mutter" erzählt, die im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks noch bis Ende August in Hamburg und Umgebung gedreht wird. Der TV-Film wird voraussichtlich kommendes Jahr im Ersten ausgestrahlt werden, teilte der NDR am Mittwoch mit.

In seiner Pressemitteilung fasste der öffentlich-rechtliche Sender die Problematik des Films mit den Fragen zusammen: "Wie kann Jan sich angesichts von so viel Frauenpower als Mann beweisen? Muss er das überhaupt? Wird er von den Frauen noch gebraucht oder ist die Samenspende das einzige Relikt der Macht vergangener Zeiten? Welche Chancen hat ein mutterfixierter Sohn und ausgewiesener Marcel Proust-Kenner, im Leben endlich seinen Mann zu stehen?"

Katja Flint und Max Riemelt in den Hauptrollen

Der Film hat eine hochkarätige Besetzung: Die lesbische Mutter Viktoria wird von Schauspielveteranin Katja Flint dargestellt, die seit den frühen Achtzigerjahren aus unzähligen TV- und Kino-Produktionen bekannt ist, etwa in einer Gastrolle in der US-Kultserie "Agentin mit Herz" oder als Hauptdarstellerin in Joseph Vilsmaiers "Marlene" aus dem Jahr 2000.

Ihren Sohn spielt Max Riemelt, der 2013 als schwuler Polizist in "Freier Fall" zu sehen war (queer.de berichtete). Weltweit bekannt wurde er durch die 24-teilige Science-Fiction-Serie "Sense8" der transsexuellen Schwestern Lana und Lily Wachowski, die auf Netflix gezeigt wurde (queer.de berichtete).

Die Lebensgefährtin Rosalie wird von Antje Traue ("Der Fall Barschel") dargestellt. Außerdem mit von der Partie ist Jasna Fritzi Bauer ("Axolotl Overkill"), die die Mitbewohnerin von Jan spielt – und dessen Leben für ihre Comedyshow ausschlachtet. Inszeniert wird die Komödie von Regisseur Mark Monheim, der 2014 "About a Girl" drehte und zuletzt das Drehbuch für zwei "Tatorte" lieferte. (ots/dk)



#1 AuntieBiotic
  • 08.08.2018, 15:23h
  • Kleine Anmerkung am Rande:

    In dieser "Komödie um eine Regenbogenfamilie" geht es offensichtlich - siehe Beschreibung des Senders - hauptsächlich um einen heterosexuellen Mann.
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#2 retKonAnonym
#3 David JacobAnonym
#4 paulsenftenbergAnonym
#5 Gerlinde24Profil
#6 Gerlinde24Profil
#7 lindener1966Profil
#8 Emmy OscarAnonym
  • 09.08.2018, 13:59h
  • "Hochkarätig" ist an der Besetzung wirklich nix. Und die Geschichte liest sich an den Haaren herbeigezogen. Und ja, es geht vor allem um die Befindlichkeiten eines ach-so-sensiblen Heteromannes. Dass so ein Geschreibsel in diesem Land als fortschrittlich bezeichnet wird, sagt alles. Gute Nacht, deutscher Michel.
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#9 Gerlinde24Profil
  • 10.08.2018, 02:40hBerlin
  • Antwort auf #8 von Emmy Oscar
  • Bei einem Film, einem Drehbuch, ist immer die Perspektive des Protagonisten entscheidend. Und in diesem Beispiel ist es der heterosexuelle Mann, der als Samenspender herhalten soll.
    Übrigens, der Begriff "hochkarätig" bedeutet nicht, dass Berühmtheiten oder bekannte Schauspieler drin mitspielen, sondern, dass deren Schauspielkunst hochkarätig ist.
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#10 FOX NewsAnonym