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#AsYouAre

Joe Biden startet Kampagne für queere Jugendliche

Der frühere Vizepräsident will erreichen, dass Jugendliche von ihren Eltern akzeptiert werden, unabhängig davon, welche sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität sie haben.


LGBTI-Aktivisten schauen sehnsüchtig auf die Zeit zurück, als Joe Biden – und nicht Homo-Hasser Mike Pence – die Nummer zwei im Staate war (Bild: Marc Nozell / flickr)

Der ehemalige amerikanische Vizepräsident Joe Biden hat am Dienstag den Start einer Kampagne angekündigt, die zum Ziel hat, schwulen, lesbischen, bisexuellen und transgeschlechtlichen Jugendlichen zu helfen. Die Kampagne mit dem Titel "As You Are" (So wie du bist) wird von der gemeinnützigen Stiftung "Biden Foundation" organisiert, die der 75-jährige Demokrat nach seinem Ausscheiden aus der Politik mit seiner Ehefrau ins Leben gerufen hatte.

"Wir werden unsere Mittel einsetzen, um den Schaden aufzuzeigen, der von der Ablehnung durch die Familie verursacht wird", sagte Biden in einem Video zur Kampagne. Man werde mit persönlichen Geschichten aufzeigen, wie wichtig Verständnis innerhalb der Familie sei. An der Kampagne, die besonders in sozialen Netzwerken für Akzeptanz werben will, beteiligen sich auch Prominente wie die bereits seit Jahren für LGBTI-Rechte engagierte Sängerin Cyndi Lauper ("Time After Time", "Girls Just Wanna Have Fun") und der ehemalige American-Football-Profi Wade Davis, der sich nach dem Ende seiner Karriere im Jahr 2012 als schwul geoutet hatte.

Ziel ist eine "Kultur der Akzeptanz"

Kampagnenchefin Emily Hecht-McGowan erklärte in einer Pressemitteilung, es reiche nicht aus, die gesetzliche Gleichstellung von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten umzusetzen, um queere Jugendliche zu schützen. "Wir müssen auch die Kultur verändern. Wir wissen anhand von persönlichen Geschichten, dass es am besten für junge Menschen ist, wenn sie in einer Kultur der Akzeptanz aufwachsen, nicht in einer Kultur der Zurückweisung."

Wie wichtig die Kampagne ist, zeigt ein Tweet des "Trevor Projects": Die Organisation zitiert Zahlen der US-Gesundheitsbehörde CDC, wonach schwule, lesbische und bisexuelle Jugendliche, die von ihrer Familie wegen ihrer sexuellen Orientierung abgelehnt werden, acht Mal eher einen Selbstmordversuch durchführen.

Twitter / TrevorProject

Joe Biden war von 2009 bis 2017 Vizepräsident unter Barack Obama. Er hat sich während seiner Amtszeit immer wieder für LGBTI-Rechte engagiert. 2014 sagte er etwa, die Gleichbehandlung von LGBTI sei ein allgemein gültiges Menschenrecht, das nicht mit Verweis auf lokale Traditionen verwehrt werden dürfe (queer.de berichtete). 2016 kritisierten evangelikale Vertreter und katholische Bischöfe Biden scharf, weil er zwei schwule Mitarbeiter des Weißen Hauses getraut hatte (queer.de berichtete). (dk)



#1 MatsAnonym
  • 08.08.2018, 16:01h
  • Das waren noch Zeiten, als noch Barack Obama Präsident und Joe Biden Vizepräsident war...

    Stattdessen werden die USA von der aktuellen Regierung immer mehr gespalten und spalten auch die ganze Welt immer mehr, damit die Superreichend daraus Profite ziehen können.

    Hätte nur Hillary Clinton gewonnen. Die war sicher auch nicht perfekt und ganz gewiss kein Engel. Aber im Vergleich zu Trump und Pence war sie natürlich unendlich besser.
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#2 Gerlinde24Profil
  • 08.08.2018, 20:21hBerlin
  • Mr Biden, es ist löblich, was Sie tun wollen, nur, homophobe und fundamentalistische Eltern werden Sie damit nicht erreichen, weil diese meinen, dass "Gott" auf ihrer Seite sei!
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