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"Verschiedenheit wertschätzen"

Bistum Speyer macht Angebot für Lesben und Schwule

Homosexuelle Menschen sollen sich "in unseren Gemeinden, Gruppen und Verbänden beheimatet fühlen können", heißt es in einem neuen Faltblatt der katholischen Kirche in der Pfalz.


Speyerer Dom (Bild: Martin Kirsch / flickr)

Mit einem Angebot zu Gesprächen und persönlicher Begleitung geht das Bistum Speyer auf Lesben und Schwule zu. Ziel des Angebots sei, dass homosexuelle Menschen sich auch in "unseren Gemeinden, Gruppen und Verbänden beheimatet fühlen können", heißt es in dem neuen Faltblatt "Verschiedenheit wertschätzen" (PDF), das vom Bischöflichen Ordinariat herausgegeben wurde. Alle Menschen hätten ein Recht auf Toleranz und Wertschätzung.

Die beiden Pastoralreferenten Monika Kreiner und Axel Ochsenreither wollen nach Angaben des Bistums durch Gespräche und persönliche Begleitung dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und Diskriminierung zu verhindern. Vielfach sei die Lebenssituation von homosexuellen Frauen und Männern noch immer von Abwertung und Zurücksetzung bestimmt. Papst Franziskus habe in seiner Enzyklika "Amoris laetitia" dazu ermutigt, die Wirklichkeit und damit den ganzen Menschen zu sehen.

Einladung zum Gottesdienst

Die meisten deutschen Bistümer hätten in den vergangenen Jahren ähnliche Initiativen gestartet, heißt es weiter. Dabei gehe es nicht um ein neues Spezialangebot, sondern um die Einladung an homosexuelle Frauen und Männer, an den normalen kirchlichen Veranstaltungen wie Gottesdiensten und Pfarrfesten teilzunehmen. Die Initiative richte sich an Lesben und Schwule, stehe aber auch Eltern und Angehörigen offen. (epd/cw)

Ansprechpartner

Monika Kreiner
Bischöfliches Ordinariat
Frauenseelsorge im Bistum Speyer
Webergasse 11, Speyer
Telefon: 06232 / 102-202
E-Mail: monika.kreiner@bistum-speyer.de

Axel Ochsenreither
Bischöfliches Ordinariat
Männerseelsorge im Bistum Speyer
Webergasse 11, Speyer
Telefon: 06232 / 102-312
E-Mail: axel.ochsenreither@bistum-speyer.de


#1 g_kreis_adventProfil
  • 09.08.2018, 15:51hBerlin-Prenzlauer Berg
  • Wie halbherzig! Warum werden andere Queere Menschen (bi-, trans- und intersexuelle, transgender) ausgeschlossen?

    Und heiraten dürfen sie auch in Bistum Speyer?
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#2 DominikAnonym
  • 09.08.2018, 19:22h
  • Guter Ansatz! So etwas verdient Anerkennung und Ermutigung, den Weg weiter zu gehen und im Dialog zu bleiben. Alles schlecht zu reden, von vorneherein abzuwerten und zu denunzieren, hat hingegen noch nie zu einem positiven Wandel geführt!
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#3 Gerlinde24Profil
  • 09.08.2018, 19:30hBerlin
  • Das ist Werbung und Augenwischerei für die Öffentlichkeit, nichts weiter! Dieser Verein will uns immer noch nicht voll akzeptieren, also, warum sollen wir dieses "Angebot" annehmen?
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#4 swimniAnonym
  • 09.08.2018, 19:56h
  • diese angeblich offene tür existiert in Wirklichkeit gar nicht

    = köder einer sekte
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#5 swimniAnonym
#6 LarsAnonym
  • 09.08.2018, 20:29h
  • Antwort auf #3 von Gerlinde24
  • Was heißt schon "wir"? Es gibt genug Homosexuelle, die eh Mitglied der Kirche sind, egal ob man das selber richtig findet oder nicht. Diese sind gemeint.

    Es ist begrüßenswert, dass diese Kirchenmitglieder offen in der Gemeinde in ihrer Identität als Homosexuelle angesprochen werden.

    Das schafft keine Akzeptanz von Partnerschaften, aber es schafft größere Klarheit, auch in der Auseinandersetzung.

    Bislang lief diese Ansprache mehr hinter vorgehaltener Hand.
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#7 ursus
  • 09.08.2018, 20:50h
  • Antwort auf #6 von Lars
  • "Das schafft keine Akzeptanz von Partnerschaften, aber es schafft größere Klarheit, auch in der Auseinandersetzung."

    was genau wird denn klarer, wenn so eine gemeinde in einer wischiwaschi-formulierung erklärt, sich dafür "einsetzen" zu wollen "diskriminierung zu verhindern", sie aber die homophobe hetze durch die eigene kirchenleitung mit keiner silbe problematisiert?

    dieses "angebot" nach dem motto "ihr dürft zwar immer noch nicht poppen, aber immerhin mit uns beten" vernebelt mehr als es klärt.
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#8 stephan
#9 stephan
  • 09.08.2018, 21:04h
  • Antwort auf #5 von swimni
  • " ... nichts als eine masche"

    Ja natürlich ist das nur eine Masche ... und eine allzu lächerliche und durchschaubare noch dazu!

    Mein Mann und ich (seit fast 27 Jahren zusammen) sind beide Ex-Katholiken und auch wir kennen den Laden von innen sehr gut - als Benediktiner-Mönch und Gemeindereferent. Ich gehöre heute keine Religionsgemeinschaft mehr an, während mein Mann ordiniertes Mitglied der rheinischen Landeskirche ... aber nicht hauptberuflich dort tätig ist. ...

    Wenn die römischen.-kath. uns etwas Gutes tun möchte, kann sie uns gerne eine Telefonnummer zusenden, damit wir gelegentlich abends bei Bedarf ein geistliches Getränk (einen guten Wein) bestellen können, aber auf deren engen Geist - Spiritus sanctus und dergleichen - verzichten wir allzu gerne! ...
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#10 Chris17Anonym
  • 09.08.2018, 22:36h
  • Antwort auf #7 von ursus
  • Meines Erachtens ist es schon ein Schritt zu mehr Klarheit. Wenn ich an mein Coming Out denke, dann habe ich meine Orientierung auch nicht sofort vollständig in allen Teilen akzeptiert, sondern es war eher so eine innere Salamitaktik. Diesen inneren Prozess macht die katholische Kirche (in der es ja traditionell einen besonders hohen Anteil von homosexuellen Priestern gibt) möglicherweise gerade auch durch.
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