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Einzelkommentar zu:
Bistum Speyer macht Angebot für Lesben und Schwule


#20 Taemin
  • 10.08.2018, 13:37h
  • Noch eine kleine Ergänzung: Vor zwei Jahren geschah der Anschlag in Orlando. Am 20. Juni jenes Jahres fand eine Gedenkveranstaltung an der größten Kirche von Kaiserslautern statt, der evangelischen Stiftskirche. Stadt und Landkreis Kaiserslautern beherbergen die größte amerikanische Gemeinde außerhalb der USA, und sie liegen im Bistum Speyer der katholischen Kirche. Bei jener Veranstaltung anwesend waren Deutsche und Amerikaner, Schwule, Lesben, Heteros, Weiße, Schwarze, Latinos, Christen und Nichtchristen. Reden sprachen Vertreter der deutschen und der amerikanischen schwul-lesbischen Communities, die Leitung hatte die evangelische Dekanin des Kirchenbezirks. Durch Abwesenheit glänzte die offizielle katholische Kirche. Das ist die Haltung im Bistum Speyer. Das und nichts sonst. Merken wir bei dieser Gelegenheit an, dass dieser Kirche völkerrechtliches Konstrukt, der sogenannte Heilige Stuhl, zusammen mit Saudi-Arabien, dem Iran und den anderen islamischen Verfolgerstaaten in den Vereinten Nationen gegen die Menschenrechte von Schwulen und Lesben zu stimmen pflegt, während die zivilierten Staaten Europas und Amerikas plus Australien und Neuseeland dafür zu stimmen pflegen. Letztere stimmen damit -zu Recht- gegen die katholische Kirche, die sich lieber mit Mördern verbündet als unsere Grundrechte anzuerkennen. An diesem Bündnis der katholischen Kirche mit Mördern, Diktatoren, Blutsäufern ist auch das Bistum Speyer zu messen. Dafür kann es aus meiner Sicht nur eines geben: null Toleranz.
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