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Kommentare zu:
Bistum Speyer macht Angebot für Lesben und Schwule


#31 TheDadProfil
  • 14.08.2018, 22:08hHannover
  • Antwort auf #29 von Lars
  • ""Unsinn, man kann sich doch rational und sachlich mit einer Sache beschäftigen, auch wenn man selbst nicht daran glaubt.""..

    Ein hübscher Satz..
    Bloß das Füllwort "auch" ist hier Fehl am Platz, denn rational und sachlich kann man sich mit der Sache nur dann beschäftigen, wenn man eben nicht daran "glaubt"..
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#32 KetzerAnonym
  • 14.08.2018, 22:14h
  • Antwort auf #30 von Lars
  • Du interpretierst hier meine Aussagen ganz nach Deinem Gusto. Mir liegt fern, manche Strukturen der Kirchen mehr oder andere weniger zu kritisieren. Ich wende mich gegen das System insgesamt. Dein Universum hat mit meinem so gut wie nichts zu tun, und ich werde mich nicht darauf einlassen, Teufel gegen Beelzebub oder Teufels Großmutter auszuspielen.

    Du zeigst hier schon wieder Symptome kognitiver Dissonanz, indem Du Teile des Systems als schlimmer, Teile als weniger schlimm bezeichnest. Aus meiner Sicht jedoch ist das ganze System inakzeptabel. Deshalb diskutiere ich auch nicht weiter innerhalb dieses Systems. Ich sehe das System von außen und stelle es insgesamt in Frage.

    Ich hoffe, das ist nun ausreichend klar geworden.
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#33 TheDadProfil
  • 14.08.2018, 22:17hHannover
  • Antwort auf #30 von Lars
  • ""würde""..

    Immer schön unbestimmt bleiben..

    Bestreitest Du nun, oder nicht ?
    Unterscheidest Du, oder nicht ?

    Denn das "ich würde" ist von erst zu erfüllenden Vorbedingungen abhängig, die dann erst eine Entscheidung ermöglichen..
    Rhetorisch ist "ich würde" als Ausdruck einer vermeintlichen Meinungsäußerung aber vollständig irrelevant, weil es keine wirklich Aussage trifft..

    ""Was irgendwelche seinilen Fuzzys hinter den sieben Bergen an homophobem Inhalt sagen, ist sicher auch ein Thema, aber betrifft die supranationale Ebene, gehört eher in die Verantwortung der Kurie und des Papstes.""..

    Und schon wieder so ein wundervoller virtueller Limes, der hier als Popanz aufgebaut diese RKK als "Weltumspannende Organisation" vor dem Unheil beschützen soll..

    Darauf lautet eine Antwort immer :
    Nöö..
    Denn wenn es einem einzelnem Staat gefällt im Rahmen der Gleichstellung&Gleichberechtigung ihrer Bürger den Einfluß dieser RKK sehr stark zu begrenzen, vielleicht sogar solchen Unfug wie ein "deutsches Kardinals-Kollegium" aufzulösen und zu verbieten, die Geldflüße zu unterbinden, dann hat dieser Staat auch jedes Recht dazu, vollständig OHNE irgendwelche "supranationale Einmischungen" zu fürchten !
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#34 LarsAnonym
  • 15.08.2018, 09:10h
  • Antwort auf #32 von Ketzer
  • "Ich sehe das System von außen und stelle es insgesamt in Frage."

    Das will ich Dir gar nicht absprechen. Ich sehe im übrigen das System RKK auch von außen, da dort nicht Mitglied bin und auch nie war.

    Ich betrachte das Ganze nur aus einem anderen Blickwinkel, mit einer anderen Fragestellung. ich will die Motivationen der queeren Menschen in der Kirche besser verstehen, bevor ich sie kritisiere. Ich denke auch, nur wenn man die Motivationen besser versteht, kann man, wenn man das möchte, auch wirkungsvolle Alternativangebote machen.
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#35 LarsAnonym
  • 15.08.2018, 10:47h
  • Antwort auf #32 von Ketzer
  • "Dein Universum hat mit meinem so gut wie nichts zu tun, "

    Das bezweifle ich sehr, sofern Du nicht auf einer kleinen Insel lebst. Ich bewege mich im realen Leben nicht in einem kirchlichen Universum, sondern habe so ziemlich mit allen Arten von Menschen zu tun, wo gibt, sprich: queere und nichtqueere, atheistische, agnostische, evangelische, Muslime, Exmuslime, Katholiken, Exkatholiken, queere Community member, Szenefremde, linke, liberale, Konservative, das ganze Spektrum.
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#36 KetzerAnonym
  • 15.08.2018, 14:26h
  • Antwort auf #35 von Lars
  • Ich bleibe dabei: Dein und mein Universum haben so gut wie nichts miteinander zu tun.

    Das Argument, Du hättest mit so unterschiedlichen Menschen zu tun, zieht da nicht, denn das hatte und habe ich auch. Dennoch trennen unsere Einstellungen Welten.

    Du kannst mir natürlich weiter gerne unterstellen, ich hätte den Horizont eines Menschen, der auf einer kleinen Insel lebe. Damit ignorierst Du halt dann einfach nur, dass ich weit über Horizonte hinaus denke, die Du Dir selbst setzt mit all Deinen Verständnisstrategien für Menschen, die mit aller Gewalt "glauben" wollen, weil es bequemer ist als selbst zu denken und sich von tradierten Lehren, deren Dogmen und Zwängen zu befreien.

    Ich wiederhole gern noch einmal: sich in unterdrückerischen Systemen geborgen zu fühlen, gelingt nur mit einer gehörigen Portion kognitiver Dissonanz - mit all ihren auch bereits geschilderten Folgen. Um es nicht selbstverleugnendes Duckmäusertum zu nennen.

    Weiter möchte ich auf diesem Karussell übrigens nicht mehr mitfahren. Falls Du es möchtest, wünsche ich Dir noch viel Spaß. Aber ich steige aus, weil ich gesagt habe, was ich sagen wollte.
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#37 Alex AndersAnonym
#38 LarsAnonym
  • 15.08.2018, 18:50h
  • Antwort auf #36 von Ketzer
  • "dass ich weit über Horizonte hinaus denke, die Du Dir selbst setzt mit all Deinen Verständnisstrategien für Menschen, die mit aller Gewalt "glauben" wollen, "

    Etwas zu verstehen bedeutet nicht, etwas zu billigen, das weiß jeder Psychologe, Lehrer, Arzt oder Anwalt. Ich kann Deine Position viel besser "verstehen", als die der meisten (naiv) Gläubigen, aber Dich zu verstehen, bedeutet keine große Herausforderung und bringt mich nicht weiter.

    Mich würde schon interessieren, wie solche Gespräche in Speyer ablaufen; ob es da um Auseinandersetzungen im dogmatischen oder sozialen Bereich geht, ob latenter psychischer Knversionsdruck ausgeübt wird oder nicht, oder ob Reformideen diskutiert werden etc.

    Akzeptiere einfach, dass ich, im gleichen Universum lebend, eine andere Art habe, Menschen in Konflikten zu betrachten und mit ihnen umzugehen.
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#40 LarsAnonym
  • 16.08.2018, 14:30h
  • Antwort auf #39 von Ketzer
  • Ich hielte es für unredlich, die Verhältnisse in Pennysilvania ungerprüft auf das Bistum Speyer zu übertragen, vor allem nicht im vorliegenden Fall.

    Ich halte es für gut, dass es im Bistum Speyer Ansprechperonen gibt, die sich mit dem Thema Sexualtität und (Homo)sexualität progressiv auseinandersetzen.

    Ich habe noch einmal den Flyer gelesen. Über Sexualität sprechen, auch mit Eltern und Angehörigen, ein Klima der Achtung und Wertschätzung oder ein Bewusstsein für verschiedene sexuelle Lebensformen zu schaffen, kann meines Erachtens durchaus der Prävention von sexueller Gewalt dienen.

    Wichtig ist ja auch, das Aufklärungsarbeit und das akzeptierende und wertschätzende Sprechen über sexuelle Orientierung und Lebensformen die Betreffenden erreicht, auch die Eltern und Angehörigen.

    In diesem Forum hier würden die sicher wenig Möglichkeiten finden, anzudocken oder Ängste abzubauen, nicht einmal in der anonymen Kommentarfunktion.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »

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