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Kommentare zu:
USA erkennen transphobe Lesbenkirche "Pussy Church" an


#31 StreunerAnonym
  • 11.08.2018, 09:40h
  • Das ist auf so vielen Ebenen verdreht und falsch, dass ich nur sagen kann "zum Glück ist es Religion", sonst müsste ich auswandern. Auf dem Mars soll es zu dieser Jahreszeit recht schön sein, nicht?
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#32 von_hinten_genommenAnonym
  • 11.08.2018, 10:16h
  • Antwort auf #31 von Streuner
  • Na ja, man müsste auf dem Mars erstmal einen künstlichen Treibhauseffekt erzeugen, denn auf dem Mars herrschen ca. minus 56 Grad. Je nachdem, wo man sich aufhält, am Äquator im Sommer 20 Grad (aber auch nur tagsüber), ansonsten kannst du dir es vorstellen wie Kanada im Winter bis zu sibirischer Kälte. An den Polen mehr als minus 120 Grad. Dann müsste man die kosmische Strahlung abfangen, wenn man nicht ohne Astronautenanzug leben möchte. Sauerstoff gibt es nur ganz wenig, da müsste man sich erst um die Vegetation kümmern. Und dann müsste man überlegen wie man die Schwerelosigkeit verringern kann.

    Zum Thema Auswandern würde ich dann doch eher Europa empfehlen :-) Völlig "Pussy Church" frei und kein Trumpelpeter in der Nähe :-)
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#33 AlternativeAnonym
#34 monchichiAnonym
  • 11.08.2018, 10:56h
  • Antwort auf #25 von TheDad
  • "Wie sollte denn der "Beischlaf mit einem Samen" aussehen" ?
    Toller witz....aber es ist dir ja eh klar was gemeint war.

    "denn wer sich innerhalb seiner Community so dermaßen abwertend über die eigenen Geschlechtsgenossinnen ausläßt, bloß weil diese nicht "als Frau" geboren wurden,"

    Eine frau ist eine wirkliche frau wenn sie geburtsfähig ist..natürlich gehört auch das weibliche aussehen dazu,ist aber nicht der entscheidente faktor,also nix mit gechlechtsgenossinen.
    Beim mann ist es die zeugungsfähigkeit .
    Dies sind fundamentale natur gesetze die eine natürliche biologische basis bilden.
    Anderes beispiel..
    Ein schwuler zeugungsfähiger oder hetero zeugungsfähiger sind beides wirkliche männer biologisch gesehen...sexuelle orientierungen sind hier kein faktor.
    Unfruchtbarkeit bei mann oder frau ist auch kein gegenargument..das heist ja nicht das der apparatus an sich nicht vorhanden ist.
    NATÜRLICH IST DIESE SICHTWEISE HEUTE GESELLSCHAFTLICH NICHT ANWENDBAR verlangt auch niemand.
    Wenn ein mann sich eigentlich als frau fühlt und dann den weg der umwandlung geht und dann auch gesetzlich FRAU ist....wunderbar!!
    Nur diese ständigen phobie und rassismus vorwürfe nerven und sind nicht hilfreich gegen menschen die emotionalen sexuellen sinn sehen und suchen im fruchtbarkeits prinzip als gegenteil zum dominierenden lust prinzip heute.
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#35 von_hinten_genommenAnonym
#36 TheDadProfil
  • 11.08.2018, 12:18hHannover
  • Antwort auf #34 von monchichi
  • ""Eine frau ist eine wirkliche frau wenn sie geburtsfähig ist..natürlich gehört auch das weibliche aussehen dazu,ist aber nicht der entscheidente faktor,also nix mit gechlechtsgenossinen.""..

    Eine Einstellung die eindeutig von dem abweicht was eine große Anzahl an Trans*-Menschen UND AUCH Intersexuellen Menschen für sich selbst empfindet !

    Anderen Menschen ihre eigenen Empfindungen abzusprechen und per "Definition" zu erklären was Frau zur Frau und Mann zum Mann macht, ist neben dem damit verbundenem Heterosexismus und der Heteronormativität der Grund warum Gesellschaft Trans*-Menschen und Intersexuelle Menschen ausgrenzen und diskriminieren..

    Wie blöd Dein "Argument" dann daherkommt beweist die Tatsache das es immer wieder Frauen gibt die nicht gebären und Männer gibt die nicht zeugen können..

    Was dann auch noch den Begriff "Geschlechtsgenossinnen" auf die Biologie begrenzt, und damit den gesellschaftlichen Begriff des "Gender" und die damit verbundenen erlernten Rollen innerhalb der Gesellschaft vollständig ignoriert..

    ""Nur diese ständigen phobie und rassismus vorwürfe nerven und sind nicht hilfreich gegen menschen die emotionalen sexuellen sinn sehen und suchen im fruchtbarkeits prinzip als gegenteil zum dominierenden lust prinzip heute.""..

    Mal davon abgesehen das sich diese ""Pussy Church"" ausschließlich über dieses "dominierende Lustprinzip" des Lesbisch seins zu definieren sucht..

    Was genau wäre aus gesellschaftlicher Sicht an diesem "dominierendem Lustprinzip", was automatisch dazu führt "sexuell zufriedene Menschen" zuzulassen, zu kritisieren ?

    Und woher kommt dann diese Idee Geschlechter-Rollen wie "Mann" und "Frau" ausschließlich über ein ""fruchtbarkeits prinzip"" definieren zu wollen ?

    Vor allem wenn doch das ""dominierende Lustprinzip" eine "Fruchtbarkeit" doch zu keiner Zeit ausschließt ?
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#37 von_hinten_genommenAnonym
  • 11.08.2018, 12:31h
  • Antwort auf #34 von monchichi
  • Auf Grundlage der Evolutionsentwicklung ist es aber ganz sinnvoll, nicht allein auf Reproduktion zu pochen. Das hat mehrere Gründe:
    Die Kinder und Jugendliche, die momentan in Deutschland leben, haben zu einem nicht geringen Anteil Hilfe nötig. Nicht nur die queere Jugend, sondern allgemein. Gewalt in der Familie ist immer noch ein großes Problem inklusive sexueller Gewalt (was zur Zeit wieder zunimmt). Die Qualität in Kindergärten ist oft nicht so gut, dass man sein Kind gedankenlos abgeben könnte (ich weiß wovon ich spreche, bin pädagogisch ausgebildet). Die Teilhabe und Inklusion ist noch in "Kinderschuhen" und funktioniert nicht überall so gut wie gewünscht. Manche lehnen es sogar ab, indem sie sagen: "Noch mehr Arbeit können wir nicht leisten." Dabei liegt das Problem nicht in der zusätzlichen Arbeit, sondern an Personalmangel. Dieser Wiederum wird durch zu geringes Gehalt, durch befristete Arbeitsverträge und durch fehlende bis mangelhafte Supervision ausgelöst. Die Ursache wird also nicht behoben.
    In Schulen herrscht Lehrermangel und selbst in Pflichtfächern wie Mathe fallen Unterrichtsstunden aus.
    .
    etc.
    .
    .
    Somit ist das Besinnen auf Fruchtbarkeit und Gebären von Kindern nicht unbedingt das dringendste in unserem Land. Das kann ich zumindest über Deutschland sagen.

    Und die Emanzipation war garantiert nicht für die Katz, denn gerade bei Hetero-Frauen fehlte der Lustfaktor beim Sex. Sie wurden doch als "Geburtsmaschinen" degradiert. Und wehe sie empfand was dabei oder kam gar zum Höhepunkt. Das war eine streng patriarchatische Zeit, die von Frauen als unwürdig empfunden wurde. Das war ein Teil der Emanzipationsbewegung, die unter anderem zu MEHR LUST BEI FRAUEN führte und zu weniger Druck bei Männern. Es war GEWOLLT.

    Und nun möchtest du zurück kehren zur Fortpflanzung und die Lust wieder da einbuddeln, wo sie einst mühsam ausgegraben wurde?
    Ich schätze, da werden aber viele zumindest in Europa protestieren, wenn das allgemeingültig werden würde.
    Und bevor Neugeborene in die Welt kommen, muss man sich erst um diejenigen kümmern, die gerade leben!

    Ich bin lesbisch und ich würde mich in dieser "Pussy Church" nicht wohlfühlen, auch aus dem weiteren Grund, dass sie "Pussy Church" genannt wird.
    Unterstützen muss man diesen Egoismus wirklich nicht.
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#38 ursus
  • 11.08.2018, 14:51h
  • Antwort auf #34 von monchichi
  • "Eine frau ist eine wirkliche frau wenn sie geburtsfähig ist.. [...]
    NATÜRLICH IST DIESE SICHTWEISE HEUTE GESELLSCHAFTLICH NICHT ANWENDBAR verlangt auch niemand."

    da stellt sich die frage, weshalb du zutiefst biologistische perspektiven erst langatmig ausführst, nur um dann festzustellen, dass sie "nicht anwendbar" seien. ich verstehe nicht, was das soll.

    "Nur diese ständigen phobie und rassismus vorwürfe nerven"

    tja, mit diesem nerv-faktor muss man eben klarkommen, wenn man sich offen transfeindlich äußert.

    ich glaube ehrlich gesagt, menschen, denen permanent irgendwer ihre identität abspricht, haben wesentlich mehr recht, sich genervt zu fühlen als diese intoleranten frauen, denen endlich mal jemand zu recht ihren transfeindlichen quark um die ohren haut.
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#39 ursus
  • 11.08.2018, 15:10h
  • Antwort auf #25 von TheDad
  • "und sich so respektlos gegen Menschen äußert, bloß weil es Männer sind, der huldigt mit einer solchen Einstellung seinem ganz persönlichem Rassismus !"

    ich halte es für sinnvoll, die kategorien "transfeindlichkeit", "sexismus" und "rassismus" nicht zu vermischen und schon gar nicht synonym zu setzen. es hat schon einen guten grund, dass wir da verschiedene begriffe für verschiedene phänomene verwenden.

    "gruppenbezogene menschenfeindlichkeit" mag ja ein fruchtbar sperriger begriff sein, er hat sich aber als übergeordnete kategorie gut bewährt. die abwertung aufgrund eines geschlechts ist kein "rassismus".
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#40 monchichiAnonym
  • 11.08.2018, 15:36h
  • Antwort auf #37 von von_hinten_genommen
  • "Auf Grundlage der Evolutionsentwicklung ist es aber ganz sinnvoll, nicht allein auf Reproduktion zu pochen".

    Da hast du völlig recht und das tut ja auch niemand, ausser vielleicht der kirche um mehr steuern einzutreiben.Plus natürliche unermüdliche missionierung.

    Ich stimme auch mit allen was du geschrieben hast überein von evolution bis emanzipation usw.
    Und niemand will den lust faktor wieder einbuddeln führt er uns doch zu neuen wegen und lässt uns als menschen sich weiter entwickeln und evoluieren.
    ÜBRIGENS WAS AUCH EIN BIOLOGISCHER GRUND UNTER ANDEREN IST WARUM LEBEWESEN VERSCHIEDENE SEXUELLE ORIENTIERUNGEN ÜBERHAUPT HABEN.

    Sogar transexualität ist im grunde genommen viel mehr als nur ein anderes geschlecht sein zu wollen und auch ein motor in diesem ganzen prozess.

    NUR..müssen neue kulturelle wegen auch in einklang mit unseren physischen biologischen erbe stattfinden ansonsten laufen wir gefahr selbst den ast auf dem wir sitzen abzusägen.

    Diese ganze LGBT bewegung ist auch viel mehr als wir momentan begreifen können,sie hat eigendynamik wird aber auch benutzt.

    Wir menschen sind eine spezies(vielleicht eine von vielen) und sollten als solche auf all unseren wegen entscheidungen treffen die uns menschen auch in tausenden von jahren als erfolgreich darstehen lässt.
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