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  • 22. Juli 2005 35 1 Min.

Berlin Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) hat eigenen Angaben zufolge heute den Hessischen Innenminister um Intervention gebeten, da dem abgelehnten homosexuellen Asylbewerber Andre Aragoli die Abschiebung in den Iran droht. Das Verwaltungsgericht Kassel hatte im Oktober 2004 den Asylantrag des 32-Jährigen mit der Begründung abgewiesen, Homosexuellen drohe im Iran keine Verfolgung. Erst gestern war bekannt geworden, dass im Iran zwei Jugendliche aufgrund homosexuellem Kontakt gehängt worden waren. Der LSVD weist zusätzlich darauf hin, dass juristisch die Todesgefahr nicht einfach mit dem Hinweis verneint werden könne, dass im Iran nur die homosexuelle Praxis bestraft wird, nicht die Homosexualität als solche. Das habe das Bundesverwaltungsgericht schon 1988 festgestellt (BVerwGE 79, 143 = InfAuslR 1988, 230). Das Gericht habe dazu in seinem Urteil auf den Erfahrungssatz verwiesen, dass es Homosexuellen - genauso wie Heterosexuellen - unmöglich sei, auf Dauer asexuell zu leben. Aragoli ist vom Standesamt in Frankfurt am Main der Antrag auf Eingehung einer Lebenspartnerschaft verweigert worden. Mit dem Rechtsstatus hätte er eine Aufenthaltserlaubnis erlangt. Der LSVD ruft zu Protestschreiben an den Petitionsausschuss im Hessischen Landtag, die zuständige Ausländerbehörde und das Frankfurter Standesamt auf. Vordrucke und Adressen finden sich auf einer extra eingerichteten Seite. (nb/pm)

-w-

#1 ThomasAnonym
  • 22.07.2005, 16:12h
  • Ich verstehe nicht, warum (offensichtlich) keine weiteren Rechtsmittel eingelegt wurden. Es ist schwer vorstellbar, dass bereits aufgrund einer verwaltungsgerichtlichen Entscheidung bereits eine Abschiebung erfolgen soll. Der Rechtsweg ist doch noch gar nicht ausgeschöpft. Hat jemand nähere Informationen?
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#2 MetroidAnonym
  • 22.07.2005, 21:42h
  • Wir müssen Dank Rot-Grün eh schon
    ""Hinz und Kunz "" rein lassen .

    Mit der Abschiebung löst sich das Problem von selbst!!

    Wenn ich die Argumentation schon wieder hör , da kommt ein Ausländer und erzählt ein "Lebens-Märchen " und nur weil auf diesen die Todesstrafe liegt sollen wir alle rein lassenm, ohne sein Märchen zu überprüfen !
    Mit Nichten !!!!!!!!!!!
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#3 JanAnonym
  • 22.07.2005, 23:26h
  • @ Metroid

    Sorry wenn ich dir das so offen sagen muß du bist ein Schwachkopf ....

    Wozu haben wir denn ein Asylgesetz um Verfolgten Schutz zu gewähren. Fact ist auch das Andre im Iran die Todesstrafe gemäß dem Sharia Recht droht. Fact ist auch das die Jungs im Iran nicht zimperlich sind da hängt man fixer am Baukran als man Aloha sagen kann.

    Denk mal doch das nächste Mal etwas mehr nach bevor du hier so einen postest.

    Übrigens ich bin auch gegen Asylmissbrauch weil er am Ende solchen Leuten wie Andre die augenscheinlich Hilfe brauchen die Hilfe verweigert und dem Steuerzahler Unsummen kostet.
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