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Kommentare zu:
Analsex im Dreivierteltakt


#1 steffdaAnonym
  • 12.08.2018, 14:05h
  • Hallo liebes queer.de-Team,
    gibt es eine DVD oder CD mit dieser Operette?
    Ich bin im Netz leider nicht fündig geworden.
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#2 DominikAnonym
  • 12.08.2018, 17:51h
  • Ist "Analsex im Dreivierteltakt" eigentlich die angemessene Überschrift eines Artikels, wo jemand sein an für sich ja seriöses und interessantes Projekt vorstellen will? Ich stelle mir vor, ich bin ein schwuler Filmemacher, drehe einen tiefgründigen Film über schwule Liebe, gebe ein Interview und in der Zeitung wird das mit "Schwanzlutscher auf der Leinwand" betitelt. Ich glaube, ich würde mich ziemlich verarscht fühlen und dieser Zeitung kein einziges Interview mehr geben. Man muss wirklich nicht alles auf Vulgär-Niveau setzen, oder!?
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#3 Ralph
#4 antosProfil
#5 daVinci6667
#6 TheDadProfil
  • 12.08.2018, 23:35hHannover
  • Antwort auf #2 von Dominik
  • ""Ist "Analsex im Dreivierteltakt" eigentlich die angemessene Überschrift eines Artikels, wo jemand sein an für sich ja seriöses und interessantes Projekt vorstellen will?""..

    Selbstverständlich !
    Denn die Frage die sich stellt lautet :

    Was wäre an Analsex eigentlich UNSERIÖS ?
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#7 KrimsKramsAnonym
  • 13.08.2018, 00:29h
  • "Zwar haben schwule Paare im Prinzip die gleichen Probleme wie Heteros.
    Aber hier kommt hinzu, dass eine schwule Liebe nicht auf all die tradierten Erfahrungen zurückgreifen kann. Die Tradition des offenen schwulen Glücklichseins hat gerade erst begonnen, sie will gelernt, probiert und erkämpft werden. Sie will gleich sein und doch auch anders."

    Dann soll Herr Krams das mal lernen! Andere können das seit langer Zeit und fühlen sich auch NUR gleich und NICHT anders. Und diese Leute müssen weder probieren noch lernen noch kämpfen, vor allem müssen sie sich nicht von Herrn Krams' Operetten darüber belehren lassen, wie Schwule angeblich so sind...
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#8 LillyComptonAnonym
#9 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 13.08.2018, 05:39h
  • Antwort auf #7 von KrimsKrams
  • "Als Utopie wird immer wieder das Aufgehen in dem, was man als Mehrheitsgesellschaft missversteht, ausgemalt. Alles spezifisch Schwule, Lesbische, Queere möge sich bitte in einem fiktiven gesellschaftlichen Einerlei auflösen wie ein Zuckerwürfel im Tee.

    Mir fällt keine andere Minderheit mit einer einigermaßen intakten Subkultur ein, die derartig besessen von ihrem eigenen Verschwinden träumt. Es gerät dabei aus dem Blick, dass alle möglichen anderen Gruppen (marginalisiert oder nicht) mit größter Selbstverständlichkeit ihre eigenen Strukturen und Organisationen pflegen."

    derzaunfink.wordpress.com/2017/06/25/keine-emanzipation-in-s
    chlumpfhausen/
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#10 antosProfil
  • 13.08.2018, 07:20hBonn
  • Antwort auf #8 von LillyCompton
  • Muss das denn zusammenpassen? Analsex im Dreivierteltakt ist eine Interviewüberschrift, keine Weltformel. Diese Überschrift bezieht sich sowohl generell auf das Besprochene (Operette, fast neu...) als auch auf einen Teil davon (Lied des Besorgten Bürgers, siehe letzter Absatz) - kurz: sie passt.

    Wo liegt eigentlich das Problem? Beim Wort Analsex? Im Ernst jetzt?
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#11 LotiAnonym
  • 13.08.2018, 07:32h
  • Antwort auf #2 von Dominik
  • Als ich den Artikel las, kam mir keineswegs die Überschrift vulgär vor. Außerdem sind wir doch hart im nehmen( Sperma ist ekelhaft von Herrchens Frauchen z.B.). So etwas bringt mich eher zum Schmunzeln, besonders wenn ich auf dem veröffentlichtem Bild Rosa sehe. Denn die ist nicht gerade die Einfühlsamste in Bezug auf Lästern über andere mit spitzer Zunge.
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#12 antosProfil
#13 Helly MösleinAnonym
#14 Homonklin44Profil
  • 14.08.2018, 15:01hTauroa Point
  • Antwort auf #2 von Dominik
  • Nun ja, mich hat's an Trnka von Krzowitz und Mozart erinnert, da war das schon Ende der 1700er Jahre gern vulgär untermalt, etwa in "Leck mir den Arsch fein recht schön sauber" und da ging es gar nicht mal schwerpunkttechnisch ums Rimmen. Mit der entsprechenden Melodie nebst Rhythmus dürfte das fein recht schön von der Zunge und in die geneigten An(n)alen gehen.

    de.wikipedia.org/wiki/Leck_mir_den_Arsch_fein_recht_sch%C3%B
    6n_sauber


    Eigentlich ja mutig, wenn man sich der Musikform vertraut macht, nur ob das so stimmt:

    ""Alleine, dass es bisher noch keine Operette mit schwulem Plot gibt, ist politisch.""

    Also, ob es keine gibt. Da bin ich mir nicht sooo ganz sicher.
    Vielleicht wurde sie bisher nur nicht weiter rum bekannt, aber da könnte man dann ggf. doch mal anfragen:

    peterbieringer.de/bieringer
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#15 NickAnonym
  • 16.08.2018, 17:25h
  • Antwort auf #14 von Homonklin44
  • Also, es gibt ja auf alle Fälle den ZAREWITSCH von Lehar, definitiv mit einem 'schwulen' Plot. (Auch wenn's eine Last-minute-Rettung vorm Homo-Drama gibt.) Später dann, 2006, kommen zwei eindeutig schwule Terroristen und ein schwuler Jesus vor in THE BEASTLY BOMBING. Und bemerkenswerterweise ist deren Homosexualität im Stück kein Problem, nur eine Überraschung. (Vn solchen Überraschungen ist die OPERETTE FÜR 2 SCHWULE TENÖRE weit entfernt.... ist das auch politisch gemeint?) Wenn man noch weiter zurückgeht dann wäre noch PATIENCE von Gilbert & Sullivan erwähnenswert, mit einer männlichen Hauptrolle, die nach Oscar Wilde modelliert ist.
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