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Kommentare zu:
Jens Spahn: Homo-"Heilung" ist "Quatsch" und "Körperverletzung"


#1 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 15.08.2018, 09:23h
  • jens spahn sollte sich bundesweit politisch dafür einsetzen, dass diese "homo-heilung" bundesweit verboten wird, damit auch keine staatlichen gelder mehr fließen.
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#2 Peter PaulAnonym
#3 AlexAnonym
  • 15.08.2018, 10:26h
  • Ach, urplötzlich ist es in Deutschland von Interesse, ob man Gesetze auch durchsetzen kann? Man, was für eine billige Ausrede! Einfach bei Malta abschreiben, die haben es doch schon vorgemacht.
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#4 Homonklin44Profil
  • 15.08.2018, 11:15hTauroa Point
  • Dass man da angeblich nicht wisse, wie man ein solches Gesetz umsetzen könne, ist es sich schon etwas einfach gemacht.
    Ein Problem ist vermutlich, dass der Begriff des Therapeuten kein Geschützter ist, und sich praktisch jede halbwegs dressierte Ziege, die sich da ein therapeutisches Konzept ausgeklügelt hat, sich mit oder ohne Diplom und nach Besuch bildender Seminare oder mit Telekolleg und Fernstudium als TherapeutIn ausgeben kann. Auch wenn sie Warzen bespricht und Leute mit bepackten Lamas durch die Pamopa führt.

    Ansonsten müsste man die Therapie-Richtlinien entsprechend überarbeiten. Da gibts doch auch ein Qualitäts-Management oder eine Kontrollinstanz drüber. Benehmt Euch doch nicht wie unbewanderte Schmocks, wozu habt Ihr den wissenschaftlichen Dienst am Drücker? Ich habe zumindest gehört, im ICD-11 sollen die gern für eine Kassen-Übernahme solcher Homo-Heilversuche verwendeten Fachbegriffe, wie etwa "ich-dystone Sexualorientierung F66.1" und Ähnliches nicht mehr so verwendet werden können. Dann nehmt Euch doch daran ein Beispiel und was die Bundesärztekammer zur Krankbedeutung von Homosexualität/Sexueller Orientierung und - Identität herausgegeben hat. Und ändert die diagnostischen Schlüssel entsprechend, schiebt dem Missbrauch des therapeutischen Instruments einen Riegel vor!
    Man könnte beispielsweise vorschreiben, dass mehrere konventionell geprüfte Psychiater / Psychotherapeuten aus einem soberen Bildungsumfeld den Klienten gesprochen haben müssen. Der anonymisierte Klienten-Fallvergleich unter KollegInnen zwecks Differenzialdiagnosen könnte dabei angeliehen werden.
    Die Bezeichnung "Patient" ist da bereits fehl am Platz, weil ein Patient mit sehr wahrscheinlich gesundheitlichen Problemen zu einem Arzt oder Therapeuten kommt, und nicht, weil er homosexuell orientiert ist.

    Melanie Bernstein von der CDU SH hat auf die Frage eines Bekannten bei Abgeordnetenwatch auch eine eher unbefriedigende Antwort gegeben, sich aber wenigstens freundlich bemüht. Es wird demnach auf möglichst frühzeitige Aufklärung und sachgerechte Information gesetzt (wo? An Schulen und Bildungseinrichtungen? ) und die Entwicklung im Land wird im Auge behalten ( okay, nur vereinzelt der Bundesregierung bekannt gewordene Fälle als Begründung sind ein Verbot wohl nicht wert - siehe Kleinstinteressengruppen-Argumentation )

    Hier die Frage und Antwort:

    www.abgeordnetenwatch.de/profile/melanie-bernstein/question/
    2018-07-25/300983


    Okay, wer Facebook nutzt, kann Herrn Spahn das gern so in der Art weiter vermitteln, oder die Ideen weiter präzisieren und ggf. Nützliches übernehmen.
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#5 JasperAnonym
  • 15.08.2018, 11:30h
  • Das hört sich ja schonmal besser an, als die bisherige generelle Ablehnung.

    ABER:
    Wo soll das Problem sein?

    Mal ganz abgesehen davon, dass immer mehr andere Staaten das auch verbieten. Aber ich sehe da echt kein Problem.

    1. Abgesehen davon, dass man die sexuelle Orientierung eh nicht ändern kann (höchstens unterdrücken, was aber massive psychische Folgen hat.), aber es ist auch wissenschaftlich belegt, dass diese "Therapien" schwerste gesundheitliche Schäden verursachen und bis zum Tod führen können.

    Wenn man selbst das nicht verbieten kann, was denn sonst?

    2. Natürlich kann man nicht ausschließen, dass auch nach einem Verbot noch irgendwo illegal weiterhin solche esoterische Gehirnwäsche stattfindet. Aber die Gesetze, die Diebstahl, Einbruch, Vergewaltigung, Körperverletzung, Mord, etc. verbieten, bewirken auch nicht, dass das alles nicht mehr stattfindet. Deshalb würde trotzdem niemand sagen: "Ups, das findet immer noch statt, dann lasst uns diese Gesetze abschaffen."

    Ein Gesetz, das solche "Homo-Heilungen" verbietet, kann vielleicht nicht jeden dieser Fälle in irgendwelchen Hinterzimmern verhindern. Aber es gibt den Opfern Möglichkeiten sich zu wehren. Und in Zukunft werden solche Exorzisten sich zweimal überlegen, ob sie sowas noch machen, wenn sie später (wenn das Opfer das durchschaut hat) deswegen verklagt werden können.

    Fazit:
    Es gibt nichts, was gegen ein entsprechendes Gesetz spricht. Aufgrund der erwiesenermaßen schlimmen Folgen ist man sogar moralisch verpflichtet, das endlich zu verbieten. Und daran wird sich auch Herr Spahn messen lassen müssen.
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#6 GhyslainAnonym
#7 GhyslainAnonym
  • 15.08.2018, 12:15h
  • Antwort auf #3 von Alex
  • Genau.

    Man kann ein Gesetz doch nicht davon abhängig machen, ob es auch Leute gibt, die das brechen (was bei jedem Gesetz passiert).

    Fakt ist doch:
    so ein gesetzliches Verbot (man könnte z.B. das von Malta übernehmen) wird viele dieser Greueltaten verhindern. Und wenn dann doch noch manche Leute sowas durchführen, kann man die zumindest entsprechend bestrafen.
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#8 von_hinten_genommenAnonym
#9 JasperAnonym
  • 15.08.2018, 13:31h
  • Zum Update:

    Na, dann bin ich mal gespannt, ob die SPD wirklich Homo-Heilungen verbieten will und notfalls auch mit der Opposition gegen die Union stimmt.

    Oder will die SPD sich nur wieder mal an ein Thema ranhängen, was sie selbst verschlafen hat, damit sie, falls das kommt, lauthals behaupten kann, sie hätte auch dafür gekämpft....

    Wenn die SPD das sofort nach der Sommerpause auf die Tagesordnung setzen will, wissen wir ja schon sehr bald, ob die SPD diesmal Wort hält.
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#10 prohetAnonym
  • 15.08.2018, 13:46h
  • boah Leute, hat jemand meine Kinnlade gesehen ?Ist mir grad runtergefallen...ich find sie nicht.

    Ganz Ehrlich ? Wir brauchen keine Partei die uns im Wahlkampf Sachen Versprechen ,oder Parteien die durch Hetze gegen Uns auf Wählerfang gegen,keine Politiker ,die wie Influencer Wörter wie Gleichstellung ,Homosexualität im gleichen Satz benutzen und dadurch auf irgendwelchen Titelseiten landen.
    Wir brauchen eine eigene Partei in der Politik , eine von Homos für Homos. So einfach.Ich gehe mal davon aus das ,von uns ,wenn es denn eine geben wird , 98 % auch wählen gehen werden.Was meint ihr ?
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#11 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 15.08.2018, 14:10h
  • Soso. Er weiß also nicht, wie.

    Ist das jetzt der neue Politikstil - sich erst wählen lassen, um den Wähler_innen dann zu sagen "Ich weiß leider nicht, wie ich meinen Job machen muss. Können Sie mir bitte kostenlos dabei helfen?"

    Wie wäre es, wenn Herr Spahn sein gut bezahltes Köpfchen mal etwas anstrengen würde? Oder zumindest die ebenso gut bezahlten Köpfe seiner Mitarbeiter_innen?

    Seit wann ist es Aufgabe der Bürger_innen, Ministern bei der Umsetzung von von ihnen selbst gewollten Gesetzen behilflich zu sein, nur weil die Minister "nicht wissen, wie"?

    Das ist - Entschuldigung bitte - schlicht eine faule Ausrede. Als wenn Gesetze nur dann erlassen werden könnten, wenn von vornherein sichergestellt werden kann, dass sie niemals jemand brechen wird.

    Er könnte ja auch seine maltesischen Kolleg_innen fragen - auch die könnten ihm sagen, wie es geht. Aber dann müsste er ja auch noch ausländischen Kolleg_innen gegenüber zugeben, dass er nicht weiss, wie er seinen Job machen muss.

    Herr Spahn, wenn Sie überfordert sind, treten Sie als Minister zurück. Oder Sie setzen sich auf Ihren werten Hintern und arbeiten, zusammen mit Ihren Ministeriums-Mitarbeiter_innen, ein Gesetz aus.

    Dafür werden Sie schließlich von uns allen bezahlt.
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#12 Bonifatius49Anonym
  • 15.08.2018, 14:16h
  • Antwort auf #10 von prohet
  • Das gesetzliche Verbot von Heilungstherapien ist richtig und sollte endlich auch in Deutschland umgesetzt werden.

    Selbst wenn es "praktisch" kaum kontrollierbar ist, was Spahn thematisiert, ist es gleichwohl ein klares Signal des deutschen Staates an alle Ärzte, das solche Therpaien zur "Heilung"/"Umpolung" Verstöße gegen das deutsche Gesetz bedeuten.

    Auch diese Forderung von LSBTI-Aktivisten ist richtig und sollte Herr Spahn endlich auch in dieser Legislaturperiode umsetzen !
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#13 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 15.08.2018, 14:21h
  • Herr Spahn, dass Ding ist so einfach zu regeln. Ein Gesetz, dass solche "Therapien verbietet, samt saftiger Strafandrohung. Und Stichproben bei auffällig gewordenen "Therapeuten (verdeckte Ermittler, schon mal was davon gehört?). Dann werden diese Religioten es sich dreimal überlegen.
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#14 TomTomAnonym
  • 15.08.2018, 20:26h
  • Wenn das so einfach ist wie manche hier schreiben dann meldet euch beim Spahn. Aber es wird immer dubiose Scharlatane geben die damit Geld verdienen können solange es jemand für nötig hält sich umpolen zu lassen- da einzige Mittel dagegen ist dennSupmf trocken zulegen- die Homopoben idi.. aufklären und dann muss sich irgendwann keiner mehr vor sich selbst und seiner Damilie verstecken.
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#16 Gerlinde24Ehemaliges Profil
#17 ArchäologeAnonym
#18 Homonklin44Profil
  • 16.08.2018, 13:07hTauroa Point
  • Antwort auf #14 von TomTom
  • Ja, gib mal E-Mail-Adresse, bzw. hat er eine, wo man nicht in der Abwimmel-Warteschleife unter XYZuschrift#3511 landet und mehr oder weniger direkt mit seinen MitarbeiterInnen kommuniziert? Nicht Facebook oder Schmatzfon, es gibt Menschen, die davon frei leben.
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#19 von_hinten_genommenAnonym
#20 TheDadProfil
  • 17.08.2018, 11:16hHannover
  • Antwort auf #14 von TomTom
  • ""Wenn das so einfach ist wie manche hier schreiben dann meldet euch beim Spahn.""..

    Wenn das so schwer sein soll wie Herr Spahn behauptet, wieso spricht er dann nicht auf der Minister-Ebene mit Regierungen der Staaten die bereits ein solches Verbot erlassen haben ?
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#21 TomTomAnonym
  • 17.08.2018, 11:30h
  • Antwort auf #20 von TheDad
  • Jeder, der versucht einem anderen einzureden, dass er nicht richtig ist- ist ein Therapeut, in dem Fall meistens eher schlecht. Sowas wird ja auch heute kaum offen beworben- da musst Du schon suchen um hier in D einen zu finden der das wirklich offen anbietet.. Wie soll das kontrolliert werden- außer man versucht diesen Scharlatanen eine Falle zustellen, was nicht zulässig sein dürfte.
    Also passiert das ganze am Ende im Verborgenen und privaten.
    UND DA HAT DER STAAT NICHTS ZU SUCHEN!
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#23 TheDadProfil
  • 17.08.2018, 22:49hHannover
  • Antwort auf #21 von TomTom
  • ""Jeder, der versucht einem anderen einzureden, dass er nicht richtig ist- ist ein Therapeut, in dem Fall meistens eher schlecht.""..

    Dazu habe ich gar nichts angemerkt, zumal vernünftige Therapeuten ihren Patienten nichts "einreden"..

    ""Sowas wird ja auch heute kaum offen beworben- da musst Du schon suchen um hier in D einen zu finden der das wirklich offen anbietet..""..

    Die Organisationen die solche "Therapien" "bewerben" und dazu dann Eltern und Erziehenden solche "Therapeuten" empfehlen sind bekannt..
    Und hier schon des Öfteren benannt worden..

    ""Wie soll das kontrolliert werden- außer man versucht diesen Scharlatanen eine Falle zustellen, was nicht zulässig sein dürfte.""..

    Um das Jugendschutzgesetz durchzusetzen gibt es "Test-Käufe" von Tabak-Waren und Alkohol in Kiosken, Tankstellen und auch Supermärkten..
    Warum sollten solche "Tests" dann irgendwie nicht zulässig sein ?

    ""Also passiert das ganze am Ende im Verborgenen und privaten.
    UND DA HAT DER STAAT NICHTS ZU SUCHEN!""..

    Therapeuten bedürfen einer Staatlichen Genehmigung zur Ausübung..
    Daran ist nichts "privates" !

    Vor allem nicht wenn solche Therapien dann auch noch mit den Krankenkassen abgerechnet werden..
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#24 Tom TomAnonym
  • 18.08.2018, 17:21h
  • Antwort auf #23 von TheDad
  • Okay in einigen Punkten gebe ich Dir recht.

    Aber ein Testkauf ist etwas anderes als ein Therapie-Sitzung abzuhören.. anyway

    Aktuell dazu läuft gerade auf ARTE:

    youtu.be/D2gwvfOaG_A

    Alles verboten-alles im Verborgenen- und doch gibt es diese Kliniken, in diesem Fall in Ecuador. Ein Verbot bringt nur bedingt was- Drogen-Rasen-Steuern hinterziehen und gasaaanz andere ABARTIGE Sachen sind in Deutschland VERBOTEN und doch lesen wir täglich davon in der Zeitung.

    Das einzige was in meinen Augen hilft ist, die Notwendigkeit dieser Konversions-Therapiehen zu bekämpfen.
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#25 AuntieBioticEhemaliges Profil
#26 TheDadProfil
  • 19.08.2018, 00:04hHannover
  • Antwort auf #24 von Tom Tom
  • ""in diesem Fall in Ecuador.""..

    Es geht nicht um Ecuador..
    Oder um irgendein anderes Land..

    Es geht darum eine Strategie zu entwickeln die es möglich macht solche "Therapien" hier in der BRD zu verbieten..

    Und vor allem den Therapeuten klar zu machen, daß wenn sie dieses Verbot umgehen, und trotzdem solche "Therapien" anbieten, sie mit Konsequenzen zu rechnen haben..

    Insofern ist die Frage die Herr Spahn stellt, längst beantwortet :

    Haftstrafen, Verlust der Zulassung als Therapeut und lebenslanges Berufsverbot sind die dazu notwendigen anzudrohenden Konsequenzen für Leute, die ein Verbot umgehen wollen..

    Dazu dann noch Verlust des Erziehungsrechtes für die Eltern die ihren minderjährigen Kindern solcher Scharlatanerie zuführen, und ebenfalls Haftstrafen..
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#27 anonymerschwulerAnonym
  • 19.08.2018, 11:18h
  • wieso ist der Jens Bundesgesundheitsminister, wenn er nicht weiß, wie man Gesetze formuliert???

    einfach: "Umpolungstherapien von sexueller Orientierung sind verboten. Zuwiederhandeln wird mit ...x Jahren Freiheitsstrafe geahndet"

    damit ist es auch egal, obs ein Scharlatan, ein Arzt, ein Bekannter, Familienmitglied oder sonst wer versucht eine Umpolungstherapie durchzuführen.

    Whats the problem?
    Mir scheint eher, dass die CDU nach wie vor ein HOMOPHOBIE Problem hat und der Jens das nur über die diplomatische Blume ausrichten wollte, dass es derzeit nicht mehrheitsfähig ist, so ein Gesetz zu erlassen.
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