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Kommentare zu:
CSD-Verein distanziert sich von Farbbeutel-Wurf auf AfD-Politiker


#1 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 21.08.2018, 08:03h
  • "Joachim Paul hatte sich in seinen Redebeiträgen auf der CSD-Bühne gegen die Ehe für alle, gegen ein Adoptionsrecht für Lesben und Schwule, gegen einen Queer-Beauftragten und eine Antidiskriminierungsstelle in Koblenz ausgesprochen."

    Und dennoch steht der CSD-Verein dazu, ihn eingeladen zu haben, mit der tollen Begründung "wir haben die AfD ja schon immer eingeladen"?

    "Biedermann und die Brandstifter" ist ja geradezu ein Dreck gegen solch ignorantes, törichtes Vorgehen. Ja, ich meine damit das Vorgehen des CSD-Vereins. Eine solche politische Einstellung hat nichts mit den Werten einer Community zu tun, wie ich sie verstehe.

    Anlässlich des Ereignisses hätte der CSD-Verein die Chance dazu gehabt, in sich zu gehen und über sein törichtes Verhalten nachzudenken sowie die Konsequenz daraus zu ziehen, dass man künftig keine Partei mehr einlädt, die sich ganz klar gegen uns ausspricht.

    Der Mensch hat die Chuzpe, sich AUF DER CSD-BÜHNE KLAR GEGEN UNS zu positionieren und wundert sich noch, dass er ausgebuht wird? Ernsthaft jetzt? Und statt seinen groben Fehler einzugestehen, rechtfertigt der CSD-Verein das Ganze noch.

    Sorry, aber: Sechs, setzen.
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#2 MariposaAnonym
  • 21.08.2018, 09:18h
  • Antwort auf #1 von AuntieBiotic
  • Dem kann ich mir nur anschließen. Sorry, ich muß jetzt leider eine ziemlich drastische Sprache wählen: Solche Arschgeigen haben nix, aber auch gar nix auf einem CSD zu suchen ! Es darf nicht sein, daß Teile unserer Familie glauben, man müsse sich bei Parteien wie der AfD und derer menschenverachtender Ideologie anbiedern unter dem Vorwand, sie seien nunmal demokratisch gewählt. Den Farbbeutelwurf fand ich zwar auch nicht gerade gelungen, wäre aber ganz einfach zu vermeiden gewesen......
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#3 FOX NewsAnonym
  • 21.08.2018, 09:52h
  • Sein Grinsen zeigt doch, dass er sich freut von dem Farbbeutel getroffen worden zu sein, damit er sich als Opfer von Intoleranz inszenieren kann. Ich glaube auch genau deshalb hat er so stark auf der Bühne provoziert. Letztendlich hat die Attacke genau das Gegenteil bewirkt. Reines Ausbuhen wäre sinnvoller gewesen.
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#4 alter schwedeAnonym
  • 21.08.2018, 09:55h
  • Ich hab mir fast schon sowas gedacht. Das Bild von der hämisch grinsenden Glatzen-Plunze Paul spricht Bände. Da ist wieder mal eine der typischen AfD Strategien aufgegangen. Bis aufs Blut provozieren, warten bis Widerstand kommt und sich dann als gedemütigtes, Toleranz und Demokratie einforderndes Opfer inszenieren.
    Viel schlimmer noch ist aber das Verhalten dieses mir zwischenzeitlich absolut obskur erscheinenden CSD-Vereins. Ich fresse 20 von Beatrix von Storch abgelegte Büstenhalter, wenn sich da im Vorstand nicht ein paar freundschaftlich verbundene "Partei"-Kollegen oder Sympathiesanten von Paul befinden.
    Das Verhalten, die sich völlig zu Recht über den Demagogen empörenden CSD-Teilnehmer, mit einer angeforderten polizeilichen Lageeinschätzung zu konfrontieren, also quasi mit einem eventuell hinzunehmenden polizeilichen Screening schlägt allen Fässern, nicht nur in Koblenz, den Boden aus sondern auch die Fassreifen weg.
    Das Arschkriechen beim medienwirksam präsentierten Opfer ist deshalb nicht verwunderlich sondern ein Teil des anzunehmenden, gemeinsam ausgeheckten Kalküls. Mir fällt dazu nur noch "Pfui Teufel" ein. Die Brandstifter sind zwischenzeitlich unter uns.
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#5 MariposaAnonym
  • 21.08.2018, 10:32h
  • Antwort auf #4 von alter schwede
  • In der Tat, das hat wirklich hervorragend geklappt: Wieder mal voll ins Messer der AfD gelaufen und die Verantwortlichen merken es nichtmal. Gratulation! Mir reicht es schon, wenn ich die "Auftritte" der größten Oppositionspartei im Bundestag miterleben muß - das sind Selbstinszenierungen par excellence. Hauptsache auffallen und im Gespräch sein. Da spielt dann sachliche Politik keine Rolle mehr.....
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#6 IrrsinnAnonym
  • 21.08.2018, 10:36h
  • Unfassbar, wie doof sind die Typen vom CSD da eigentlich.
    Beinahe so als wenn eine jüdische Gemeinde Vertreter des Thüringer Heimatschutzes zur Podiumsdiskussion in die Synagoge einladen würde.
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#7 lollipopAnonym
  • 21.08.2018, 11:20h
  • "Vielleicht ist es naiv zu glauben, [...], mit denen man doch diskutieren soll, nicht beworfen, bedroht und niedergebrüllt werden dürfen und man gemeinsam auf die Einhaltung dieser Standards pocht"

    Mit AfDlern kann man nicht Diskutieren, weil ihnen nicht an einer Diskusion gelegen ist. Von daher spricht eigentlich nichts gegen niederbrüllen. Keine Toleranz für Intoleranz!
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#8 Agent ProvcateurAnonym
  • 21.08.2018, 11:24h
  • Natürlich muss sich der CSD-Verein formal distanzieren und sich somit auf die Seite der AfD schlagen. Dumm gelaufen. Diese Dummheit hätten die OrganisatorInnen vermeiden können, indem sie die AfD draußen gelassen hätten.

    Aber wer sagt eigentlich, dass der Farbbeutel von einem LGBT*IQ-Menschen geworfen wurde? Warum war es keine AfD-Person mit dem Ziel, genau diese Provokation heraufzubeschwören und sich als Opfer darstellen zu können - so wie die AfD es ja jetzt genüsslich auskostet?

    (wenn man auf die Vorurteile der AfD hört, können Schwule ohnehin nicht so gut werfen oder zielgenau treffen :-)
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#9 MannDerDemokratieAnonym
  • 21.08.2018, 12:59h
  • Eins Vorweg ich bin mit den Ansichten der AfD absolut nicht einverstanden und kann auch nicht verstehen, wie sie es überhaupt soweit gebracht haben.

    Aber ich möchte hier auch ein Mal der CSD-Verein in Schutz nehmen. Der AfD Politiker ist nunmal ein gewählter Stadtrat und hat meiner Meinung nach ein gutes Recht bei einer Podiumsdiskussion über Lokale LGBT Angelegenheiten mitzureden. Denn wäre wir als Community nicht genau so schlimm wie die AfD, wenn wir nur Politiker einladen die uns nur Honig um den Mund schmieren und nur das erzahlen, was wir hören wollen.
    Wer den auf macht und ständig nach mehr Toleranz schreibt und damit meine ich nicht die AfD sondern uns, die LGBT+-Community, sollte auch so tolerant sein und bei einer Podiumsdiskussion Politiker zu Wort kommen lassen deren Meinung die allerdings nicht akzeptieren.

    Toleranz und Akzeptanz sind immernoch zwei unterschiedliche Dinge.
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#10 versagenAnonym
  • 21.08.2018, 13:05h
  • Wenn man schon - als CSD - eine Presseerklärung herausgibt, zwei Tage nach viralen Posts der AfD, dann könnte man wenigstens so schlau sein, die diskriminierenden Aussagen daraus zu Ehe, Adoption, Kindeswohl etc. für die Presse und soziale Netzwerke zurückzuweisen und das ggf zu erläutern. Stattdessen: Nichts dergleichen. So hat die AfD noch einmal gewonnen.

    csdkoblenz.net/2018/08/20/koblenzer-csd-ein-voller-erfolg-po
    diumsdiskussion-umstritten/


    Nun gut, vermutlich muss man schon froh sein, dass sie sich nur vom Farbwerfer und nicht auch noch von den Buh-Rufern distanzieren. Dennoch zum Vergleich CSD Hamburg: AfD ist "nicht unser Freund, sondern der politische Gegner der Pride-Bewegung"

    www.queer.de/detail.php?article_id=31647
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#11 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 21.08.2018, 13:16h
  • Antwort auf #9 von MannDerDemokratie
  • Die Lösung ist ganz einfach:

    Keine Toleranz der Intoleranz!

    Es ist hanebüchen, von Menschen, deren Grundrechte bedroht werden, einzufordern, sie müssten den Leuten gegenüber, die das tun, doch "tolerant" sein.

    Das ist ein völlig falscher Toleranzbegriff.

    Warum sollen wir erdulden, dass uns jemand auf unserer eigenen Bühne niedermacht, dass er verkündet, uns müssten diverse Rechte wieder aberkannt werden?

    Welche Black Community würde Mitglieder des Ku Klux Klan auf ihr Podium einladen?
    Welche jüdische Community würde je militante Antisemiten auf ihr Podium einladen?

    Das Argument, dass die Partei nun mal gewählt wurde, darf keines sein. Hätten wir also zu anderen Zeiten auch die NSDAP einladen müssen? Gar Göbbels oder Hitler AUF UNSERER EIGENEN POLITISCHEN VERANSTALTUNG gegen uns zetern lassen sollen?

    Warum zur Hölle sollen wir solche Personen und solche öffentlich geäußerten Ansichten zu unseren eigenen Veranstaltungen einladen und ihnen dafür ein Podium geben?

    Das ist so unendlich absurd.

    Analog zu Brechts Spruch "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber" stelle ich mir hier gerade vor, eine Herde Tiere würde ein paar Leute vom Schlachthofpersonal auf ihre Versammlung einladen. "Liebe Leute, wir wollen und werden euch zwar abschlachten, aber danke vielmals für die Einladung! So können wir euch wenigstens auf Euerer eigenen Veranstaltung sagen, was wir mit euch vorhaben, und ihr müsst uns auch noch dankbar sein dafür. Denn wir wurden ja gewählt, also müsst ihr schon zulassen, dass wir euch abschlachten und Euch das hier mitteilen."

    Geradezu skandalös und hirnverbrannt finde ich in diesem Zusammenhang das derzeitige Ergebnis dieser Umfrage:

    www.queer.de/abstimmen_ergebnis.php?wahl=814

    Jetzt haben wir also schon über 25% Befürworter der Idee, dass die AfD eine ganz normale, legitimierte Partei sei, die man überallhin einladen müsse, obwohl sie alles tut, um uns unsere Rechte wegzunehmen?

    Ich fasse es nicht.
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#12 IgnorierenHilftNichtAnonym
  • 21.08.2018, 13:53h
  • Ich gewinne bei der Verfolgung der Diskussion immer mehr den Eindruck, dass Ihr alle vergesst, dass die AfD nur durch das permanente ignorieren, was sie dazu befähigte, sich in die Opferrolle zu drücken, so stark wurde.

    Wenn wir eine solche Partei ignorieren, dann wird sie immer stärker werden. Es ist doch viel besser, dieser Partei zu erlauben, sich selbst bei einer solchen Diskussion bloßzustellen.

    Und wir dürfen weiterhin auch nicht vergessen, dass es genügend queere Menschen gibt, die diese Partei gewählt haben / wählen.

    Wollen wir wirklich, dass eine Partei sich in die Opferrolle bringen kann, statt dass sie sich selbst bloßstellt? Denn genau das ist ihr doch bei der Podiumsdiskussion gelungen. Alle anderen Parteien sind einer Meinung zum Ausgang der Podiumsdiskussion, nur die AfD nicht.

    Ignorieren hat noch nie geholfen! Durch ignorieren können solche Gruppierungen in der Dunkelheit, abseits der Aufmerksamkeit stetig wachsen - und das sollten wir unter allen Umständen vermeiden!
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#13 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 21.08.2018, 14:15h
  • Antwort auf #12 von IgnorierenHilftNicht
  • Das ist doch Bullshit. Die AfD war jahrelang zu Gast bei fast jeder Polit-Talkshow. Zu diesen Talkshows werden übrigens NICHT IMMER ALLE Parteien eingeladen. Die AfD war aber komischerweise immer dabei. Wo bitte ist das Ignorieren?

    Dass es "genügend queere Menschen" gibt, die diese Partei wählen, ist an Idiotie nicht zu überbieten. Rennt nur alle wie die Lemminge auf den Abgrund zu, bzw. ins offene Messer. Bald werden wir dann eine Situation haben, in der uns tatsächlich die ersten Rechte wieder aberkannt werden - bis es Schritt für Schritt weitergeht mit Zählung, Registrierung... zurück zu den Gauweilerschen Internierungsphantasien? Wer ist ernsthaft so dumm und wählt jemanden, der sich ZU 100% GEGEN EINEN SELBST richtet? Leider viel zu viele. Das aber als Argument herzunehmen, dass dies gut und richtig sei, zeugt erneut von Dummheit, und ich muss einfach mal davon ausgehen, dass auch Du zu diesen "genügend" törichten Menschen gehörst, die supergern sehenden Auges ins offene Messer rennen, "weil ja die Flüchtlinge an allem schuld sind".

    "Ignorieren hat noch nie geholfen! Durch ignorieren können solche Gruppierungen in der Dunkelheit, abseits der Aufmerksamkeit stetig wachsen" - ich wiederhole gern: die AfD agiert nicht "abseits der Aufmerksamkeit". Von Anfang an nicht, niemals und nirgends. Im Gegenteil: in Proportion zu ihrem Wähleranteil agiert sie mit völlig übersteigerter Aufmerksamkeit.

    Weshalb es absolut kontraproduktiv bleibt, sie auch noch auf unsere eigenen Podien zu lassen, habe ich bereits im Vorfeld erläutert.

    Gern wiederhole ich aber noch einmal Bertolt Brecht:

    "Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber."

    Leider gibt es verdammt viele davon - und anscheinend auch immer mehr in unseren eigenen Reihen.

    Mir ist so unendlich übel ob dieser stinkenden, braunen Exkremente, die sich weiter und weiter über die Community ergießen.
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#14 SarahAnonym
  • 21.08.2018, 14:18h
  • Antwort auf #9 von MannDerDemokratie
  • "Der AfD Politiker ist nunmal ein gewählter Stadtrat und hat meiner Meinung nach ein gutes Recht bei einer Podiumsdiskussion über Lokale LGBT Angelegenheiten mitzureden...."

    Ihr Deutschen habt "Demokratie" bis heute einfach nicht verstanden.

    "...Denn wäre wir als Community nicht genau so schlimm wie die AfD, wenn wir nur Politiker einladen die uns nur Honig um den Mund schmieren und nur das erzahlen, was wir hören wollen."

    Heißt das, Du gehst jetzt davon aus, dass eine "Gegeneinladung" von LGBTIQ für die nächste AfD- Veranstaltung erfolgt, mit der Begründung, "dass wir ja sonst genau so schlimm wie die LGBTIQ wären"-?

    ...kleiner Scherz...*lach*...mehr ist nicht drin.
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#15 Simon HAnonym
  • 21.08.2018, 14:23h
  • "Der AfD-Landtagsabgeordnete Joachim Paul inszeniert sich derweil als Opfer von Intoleranz."

    Genau das ist der Grund, weshalb wir auf sowas verzichten sollten.

    Auch ich finde, dass AfDler nichts auf einem CSD zu suchen haben. Aber wenn das nun mal so ist, sollten wir mit Worten und von mir aus auch Ausbuhen oder Trillerpfeifen etwas dagegen unternehmen. Aber niemals mit solchen Aktionen, die letztlich nur bewirken, dass die als Opfer dastehen und wir als gewaltbereite Täter.
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#16 EndlichDebatteAnonym
  • 21.08.2018, 14:24h
  • Eins muss man konstatieren: Endlich entsteht mal eine Debatte über den Umgang mit den Rechten. Die Community ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht und wird wieder politisch.

    Wenn es den Koblenzern gelungen ist, diese Debatte anzustoßen, können alle Seiten doch nur dankbar sein. Das schaffen die großen, kommerziellen Glitzer-CSDs nicht.
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#17 ursus
  • 21.08.2018, 14:31h
  • Antwort auf #12 von IgnorierenHilftNicht
  • "Ignorieren hat noch nie geholfen!"

    von ignorieren redet wohl auch niemand. es gibt aber die möglichkeit, die gefährlichen ziele und methoden einer partei aktiv zu thematisieren, ohne deren vertreter_innen SELBST auch noch aktiv auf jede verfügbare bühne zu zerren.

    meinungsfreheit heißt eben nicht, dass jede_r überall jeder meinung eine bühne geben muss. dass man z.b. bei einer diskussion über rassismus nicht ignorieren darf, dass es rassist_innen gibt, ist doch klar. das kann aber nicht heißen, dass die zu jeder diskussion über rassismus als "gleichberechtigte meinungsvertreter_innen" eingeladen werden müssen.

    ausgerechnet auf einer veranstaltung, die sich der freiheit verschrieben hat, muss niemand auf der bühne stehen, der_die freiheit abschaffen will.

    das verhalten des csd-vereins ist einfach nur dämlich.
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#18 SarahAnonym
  • 21.08.2018, 14:31h
  • Antwort auf #12 von IgnorierenHilftNicht
  • "Es ist doch viel besser, dieser Partei zu erlauben, sich selbst bei einer solchen Diskussion bloßzustellen."

    IHR habr euch bloßgestellt.

    Ihr habt der AfD die Schleppe auf's Podium getragen. Damit habt IHR ihre Menschenverachtung gegen EUCH zu einer "legitimen Meinung" erklärt.

    ...auch nur ein Scherz...*lach*...mehr geht leider nicht.
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#19 ursus
#20 ursus
#21 SarahAnonym
#22 goddamn liberalAnonym
  • 21.08.2018, 15:04h
  • Farbbeutel hin, Farbbeutel her.

    "Joachim Paul hatte sich in seinen Redebeiträgen auf der CSD-Bühne gegen die Ehe für alle, gegen ein Adoptionsrecht für Lesben und Schwule, gegen einen Queer-Beauftragten und eine Antidiskriminierungsstelle in Koblenz ausgesprochen."

    "X hatte sich in seinen Redebeiträgen auf der CSD-Bühne gegen die Mischehe, gegen ein Adoptionsrecht 'weißer' Kinder durch Anderrassige, gegen einen Rassismus-Beauftragten und eine Antidiskriminierungsstelle in Koblenz ausgesprochen."

    Das wäre strukturell dasselbe.

    Welche afro-deutsche oder sonstige Zuwanderer-Organisation oder welche jüdische oder andere nichtchristliche Gemeinde würde einen solchen Typen auf ihr Gemeindefest einladen?

    KEINE!

    Wenn ein Dialog auf Augenhöhe nicht möglich ist, dann ist er nichts weiter als eine überflüssige Selbst-Demütigung.

    Wer braucht das?

    KEINER!

    Außer der AfD.
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#23 ursus
  • 21.08.2018, 15:10h
  • Antwort auf #16 von EndlichDebatte
  • "Wenn es den Koblenzern gelungen ist, diese Debatte anzustoßen, können alle Seiten doch nur dankbar sein."

    wenn eine debatte nur angestoßen werden könnte, indem man sich erst einmal öffentlich selbst in die weichteile tritt, dann wären wir aber arm dran.

    von dankbarkeit bin ich denkbar weit entfernt.
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#24 goddamn liberalAnonym
#25 NewsflashAnonym
#26 klingenfels_zoeAnonym
  • 21.08.2018, 16:06h
  • Stonewall war ein Aufstand gegen die Polizei, bei nicht nur mit Farbbeuteln geworfen wurde. Das die Koblenzer den Namen CSD in ihrem Straßenfest führen, ist eine Schande sondernsgleichen, die ganze Performance vom Einladen eines Nazis zum Hetzen auf der Bühne, bis zur Kooperation mit der Polizei um den Farbbeutelwerfer zu finden ist zutiefst beschämend und unsolidarisch.
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#27 Homonklin44Profil
  • 21.08.2018, 16:07hTauroa Point
  • "" Es sei schwierig, Toleranz jemandem gegenüber zu zeigen, der sich selbst alles andere als tolerant zeige.""

    Eben.
    Da wurde dem Typ der Spiegel vorgehalten. Auch wenn das mit dem Farbbeutel eher nicht der optimale Wink mit einem Spiegel war. Der muss sich doch gar nicht wundern, wenn man ihm die Toleranz nicht bereitwillig entgegen bringt, die er bzw. seine "Partei" nicht zeigt.

    Welche Gazellenherde applaudiert schon fröhlich, wenn das Löwenrudel zum gemeinschaftlichen Äsen längs kommen soll? Würden POC jemanden Reden schwingen lassen, der für die Unterdrückung von Afrostämmigen, pro Apartheid und für Sklaverei eintritt? Also bitte, wo leben die Blaubraunen?
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#28 SarahAnonym
#29 SarahAnonym
#30 lindener1966Profil
  • 21.08.2018, 17:10hHannover
  • Wenn sich das Volk gegen "die da oben" nicht anders zu wehren weiß, fliegen schon mal Sachen durch die Gegend... alte Geschichte.
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#31 LinaAnonym
  • 21.08.2018, 19:16h
  • Das sehe ich auch so: wir leben in einer Demokratie und jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern, auch wenn sie in unseren Augen "intolerant" erscheint. Es sollten genug Gegenargumente kommen, um in die Diskussion zu gehen. Das ist Politik! Solche Aktionen (Farbbeutel) wird es immer mal geben ( erinnere:Wagenknecht&Torte). Allerdings hat es eine Debatte ausgelöst, die anhält und genau das ist gut. Es regt die Leute zum Nachdenken an und dem ein oder anderen wird vielleicht bewusst, dass die AFD gar keine so harmlose Partei ist, sondern ein Abschiedsgruß an Herz, Verstand und Demokratie!
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#32 OmanAnonym
  • 21.08.2018, 19:32h
  • Antwort auf #31 von Lina
  • "Allerdings hat es eine Debatte ausgelöst, die anhält und genau das ist gut."

    Schon komisch, dass so viele der Meinung sind man könne, ja müsse sogar, darüber diskutieren ob gleiche Grundrechte für alle gelten sollten. Mir völlig unverständlich, wie man überhaupt auf so eine Idee kommen kann.
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#33 EternalAlmanAnonym
#34 daVinci6667
#35 EternalAlmanAnonym
#36 LorenProfil
#37 TheDadProfil
  • 21.08.2018, 21:41hHannover
  • Antwort auf #12 von IgnorierenHilftNicht
  • ""Wenn wir eine solche Partei ignorieren, dann wird sie immer stärker werden. Es ist doch viel besser, dieser Partei zu erlauben, sich selbst bei einer solchen Diskussion bloßzustellen.""..

    Die "AFD" entlarvt sich auf genügend öffentlichen Bühnen inklusive des Bundestages beinahe täglich selber..

    Dazu muß man ihr auf Veranstaltungen die dazu dienen LGBTTIQ*-Rechte durchzusetzen KEINE solche Bühne bereiten !
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#38 TheDadProfil
#39 TheDadProfil
  • 21.08.2018, 21:55hHannover
  • Antwort auf #31 von Lina
  • ""Das sehe ich auch so: wir leben in einer Demokratie und jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern, auch wenn sie in unseren Augen "intolerant" erscheint.""..

    Natürlich hat jeder eine Meinung..

    Nur äußern darf er sie weder überall, noch zu jedem X-beliebigem Thema in der Öffentlichkeit, denn das "Recht auf Meinungsfreiheit" schützt auch diesen Herrn Paul von der "AFD" NUR vor einer Verfolgung seiner Person durch potentielle Drangsalierungen durch den Staat !

    Solange LGBTTIQ*-Organisatoren die Freiheit haben zu entscheiden wen sie zu einer solchen "Podiums-Diskussion" einladen, haben sie auch die Pflicht zu entscheiden Hetzer dazu NICHT einzuladen, denn die geäußerten Aussagen dieses Herrn Paul sind dazu geeignet andere Menschen zu beleidigen, und dies von einer offenen Bühne herunter..

    Deshalb ist das was dieser Herr Paul getan hat dann auch gar keine solche "Meinungs-Äußerung" !

    Denn Menschenhass IST KEINE "Meinung" !

    Es ist ein Verbrechen !
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#40 SarahAnonym
  • 21.08.2018, 23:45h
  • Antwort auf #38 von TheDad
  • "In der Tendenz hast Du Recht..
    Aber Verallgemeinerungen sind dabei nicht hilfreich !"

    Ich versuche diese unerträgliche POSSE aus Deutschland mit verzweifeltem schwarzen Humor zu nehmen - aber ich komme an meine Grenzen.

    "Hilfreich" ist ein gutes Stichwort. Was wäre denn "hilfreich"?

    Da fallen irgendwelche hillbillies der eigenen community in den Rücken, indem sie an die größten politischen Feinde der community ihr eigenes Podium verschenken , erweisen sich im Nachgang in ihren Äußerungen noch als die endgültigen Totengräber der "community"-eigenen Interessen und - als wäre das noch nicht genug - rufen auch noch die Polizei, um gegen die eigene community ermitteln zu lassen.

    Zeitgleich wird eine Transfrau seit vielen Tagen von der gleichen Partei öffentlich durch's Dorf gehetzt, und dem Mob zum Frass vorgeworfen. Und vieles vieles mehr.

    So sehr ich auch google, ich finde zu allen Vorgängen keinerlei Stellungnahmen einer "community". Keinerlei Gegenwehr. Keine Angriffe auf die AfD. Keinen Druck auf die Politik...Nichts. Nicht einmal Empörung. Stille. Schweigen.

    Wo bleibt die Reaktion der "community? Welche Strukturen bestehen in der "community", um auf solche Vorgänge zu reagieren? Welche Personen sind für diese Reaktion zuständig? Welche automatischen Abläufe setzen sich in eurer "community" bei solchen Vorgängen in Gang? Wer erstellt und bereitet die statements und roadmaps? etc.p.p. Viele, viele Fragen

    "Hilfreich" ist in der Tat ein gutes Stichwort. Aber das richtet sich ja wohl kaum an mich. Ich fühle mich ganz sicher nicht angesprochen.

    Wo-ist-die-deutsche-"community"?

    Wieso schweigt sie?

    Ich habe kein Verständnis dafür, wenn LGBTIQ in einem Land angegriffen werden und die dortige "community" dazu schweigt. Ich werde zunehmend böse.

    Seid ihr das Kaninchen oder die Schlange? Ihr nehmt ohne jede Rührung einen Schlag nach dem anderen in kauf und jammert täglich über tägliche schlechte Nachrichten.

    Wer ist eigentlich für die guten Nachrichten zuständig-?
    Genau - die "community"! Richtig. Ich stimme Dir zu.

    "Hilfreich" wäre hier die "community"!

    Damned.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#41 Gerlinde24Ehemaliges Profil
  • 22.08.2018, 01:40h
  • Es würde mich nicht wundern, wenn der "Wurf" inszeniert gewesen wäre, damit der "Herr" sich als Opfer von Intoleranz hinstellen kann, obwohl gerade seine Partei das Posterchild für Intoleranz ist.
  • Antworten » | Direktlink »
#42 Patroklos
#43 Homonklin44Profil
#44 EternalAlmanAnonym
  • 22.08.2018, 08:49h
  • Antwort auf #40 von Sarah
  • Ich sehe genau dich in deiner Beschreibung wieder. Du beschwerst dich ständig darüber was hier passiert, sprichst dich frei indem du behauptest, du würdest nicht dazu gehören.
    Dabei wohnst du hier, gehörst genau so zu den Leuten in diesem Land die unter der AFD, Diskriminierung, der Trans-Gesetzesgebung leiden, aber anstatt wirklich etwas zu unternehmen, dich mit Leuten zusammen zu tun, greifst du Leute auf einer Nachrichtenseite(!) an. Wo sind deine Community-Projekte, wo sind deine Seiten im Internet wo du deine Ziele aufzeigst, Leute zu gemeinsamen Aktionen einlädst, wo ist dein Verein, deine Aktivistengruppe?

    Niemand aus irgendeinem Verein kennt dich hier, von Veranstaltungen bleibst du immer fern, weil du meinst das man dich dort privat angreifen würde, was lediglich Ausreden sind. Wo bleibt deine Solidarität, wo bleibt dein Arrangement?

    Du hattest die Möglichkeit so etwas aufzuabuen, man reichte dir die Hand, aber anstatt dessen hast du lieber eine fragwürdie Selbstinszenierung abgezogen.
    Ohne aber ehrlich zu sein und deine persönliceh Selbstinszenierung in den Hintergrund zu stellen, wird dir hier niemand vertrauen.

    Hier zählen Taten, nicht Worte.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#45 alter schwedeAnonym
#46 ursus
  • 22.08.2018, 14:47h
  • Antwort auf #31 von Lina
  • "jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern, auch wenn sie in unseren Augen "intolerant" erscheint."

    wenn jemand einer gruppe von menschen grundlos fundamentale rechte entziehen und ihnen die notwendige politische unterstützung verweigern will, dann "erscheint" das nicht nur "in unseren augen" "intolerant".

    dann IST das OBJEKTIV intolerant. und zwar ganz ohne verharmlosende anführungszeichen. es gibt da nicht nur meinungen, sondern fakten.

    wer das verkennt, ist auf die propagandatricks der afd schon zu hundert prozent reingefallen.
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#47 TheDadProfil
  • 26.08.2018, 15:48hHannover
  • Antwort auf #40 von Sarah
  • ""Ich versuche diese unerträgliche POSSE aus Deutschland mit verzweifeltem schwarzen Humor zu nehmen - aber ich komme an meine Grenzen.""..

    Natürlich und logisch zugleich..

    Denn die "gute Tante aus Übersee" zu spielen die mit "guten Ratschlägen" nur so um sich wirft, dabei sich nicht selbst beteiligen zu wollen (kann man in Deinen Kommentaren ständig nachlesen) und sich dann noch als "einzige die den durchblick hat" zu gerieren, ist auch weiterhin nicht hilfreich, weder für die Community, noch die eigene Gesundheit..

    Diese Attitüde des "ich habs euch ja gesagt" versagt dann auch schon lange vor dem Erreichen der eigenen "schwarzen-homor-grenze" deutlich..

    ""Wo-ist-die-deutsche-"community"?

    Wieso schweigt sie?""..

    Gute Fragen..
    Die ich hier auch schon gestellt habe, und zu denen aus den Köpfen der Berufenen keine Antwort gegeben wird..

    Wo war die Trans*-Community auf den CSD´s nur Tage nach dem Urteil welches "die Dritte Option" erstritten hat ?
    Wo hat sie aufgeklärt, wo hat sie die Diskussion gesucht, wo hat sie wenigstens zu vermitteln gesucht welche Auswirkungen damit verbunden sein sollen, aber auch verbunden sein können ?

    """Hilfreich" ist in der Tat ein gutes Stichwort. Aber das richtet sich ja wohl kaum an mich.""..

    Erneut die Frage :
    Wieso eigentlich nicht ?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #40 springen »
#48 SarahAnonym
  • 27.08.2018, 11:47h
  • Antwort auf #47 von TheDad
  • """Wo-ist-die-deutsche-"community"?

    Wieso schweigt sie?""..

    Gute Fragen..
    Die ich hier auch schon gestellt habe, und zu denen aus den Köpfen der Berufenen keine Antwort gegeben wird..

    Wo war die Trans*-Community auf den CSD´s nur Tage nach dem Urteil welches "die Dritte Option" erstritten hat ?"

    Die T-community war (erwartungsgemäß) nirgendwo. Das bleibt auch so, die Vermeidung von Sichtbarkeit und öffentlichen Auftritten sind Teil ihres Plans. Sie wollen nicht. Sie bevorzugen "Verhandlungen" in Hinterzimmern.

    Es gab da mal jemanden, der auf einer Konferenz folgendes gesagt hat. Ich schreibe wörtlich ab:

    "Die Rechte von Trans werden in Deutschland nicht von trans erkämpft werden. Ihre Rechte können nur von anderen Gruppen - über ihre Köpfe hinweg und gegen ihren teilweise erbitterten Widerstand - erkämpft werden."

    Die deutschen trans verstehen sich als "Patienten", nicht als eine emanzipatorische Bewegung. Entsprechend ist ihr "Engagement" ausgelegt. Das unterscheidet sie von anderen trans im Ausland. Es gibt in Deutschland kein Potential für eine emanzipatorische Bewegung.

    Um es mit aller Deutlichkeit zu sagen: Auf diese Kiste wurde der Deckel gemacht. NIEMAND arbeitet mehr mit deutschen trans.

    Das gilt aber nicht nur für die T-community, das gilt auch für die LGB-community. Auch hier haben sich längst die Kräfte durchgesetzt, denen es um eine heteronormative (Homonormativität) Anpassung geht.

    Es gibt keinen Willen zur Emanzipation.

    Aber das alleine ist nicht das Problem. Ich habe hier mehrmals die Solidarität der Gesamt-community eingefordert und immer die Gesamt-community kritisiert. Das ignorierst Du konsequent. Ich komme aus der ball-culture, in der das T und das G niemals getrennt war. Deshalb habe ich Dich mehrmals aufgefordert, "Pose" zu sehen. Eure Apartheid kenne ich nicht. Offensichtlich wird meine Intention nicht verstanden und man möchte die Separation beibehalten.

    """"Hilfreich" ist in der Tat ein gutes Stichwort. Aber das richtet sich ja wohl kaum an mich.""..

    Erneut die Frage :
    Wieso eigentlich nicht ?"

    Weil ich nicht deutsch bin und nicht in Deutschland lebe (was übrigens einfach heraus zu finden gewesen wäre) und weil es einfach keinen Sinn ergibt, wenn der Wille nicht vorhanden ist.

    Der rpllback ist in Deutschland von der Gesamt-community hausgemacht. Man hat sich dazu entschieden. Siehe Anlass dieses Artikels.

    Die "Tante aus Übersee" wird jetzt die Finger von dem Deckel lassen.
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#49 EternalAlmanAnonym
  • 27.08.2018, 13:00h
  • Antwort auf #48 von Sarah
  • "Weil ich nicht deutsch bin und nicht in Deutschland lebe (was übrigens einfach heraus zu finden gewesen wäre) und weil es einfach keinen Sinn ergibt, wenn der Wille nicht vorhanden ist."

    Das Gegenteil ist der Fall, wenn man nach deinem echten Namen sucht findet man deine zwei letzten Wohnorte und die sind in Deutschland.

    Des weiteren, wer so akzentfrei Deutsch spricht, deutsches Auto hat usw. Du weist was ich meine.

    Warum verarscht du die User und Userinnen hier, was bringt dir die Nummer?

    Und dann noch ständig diese Vorwürfe und Denunzierungen von Aktivisten und Aktivistinnen die viel Zeit Investieren, Hass gegen die gesamte Community, was soll das alles nur?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#50 TheDadProfil
  • 27.08.2018, 20:04hHannover
  • Antwort auf #48 von Sarah
  • Danke für die erhellende Antwort auf Fragen die ich hier schon dutzendfach gestellt habe..

    Was mich dann wirklich wundert :

    "" "Die Rechte von Trans werden in Deutschland nicht von trans erkämpft werden. Ihre Rechte können nur von anderen Gruppen - über ihre Köpfe hinweg und gegen ihren teilweise erbitterten Widerstand - erkämpft werden." ""..

    Versucht man derlei, wird man mit harscher Kritik zurückgewiesen..

    Was mich dann zum nächstem Punkt bringt :

    ""Das gilt aber nicht nur für die T-community, das gilt auch für die LGB-community.""..

    Wie wäre denn ein Engagement oder auch nur eine Solidarität der "Gesamt-Community" vorstellbar, wenn doch die T-Community ihr eigenes Engagement und ihr eigenes Engagement einfach eingestellt hätte ?

    Und welche Kritik träfe dann auf die "Gesamt-Community" zu ?

    Die T-Community ist keine Ansammlung entscheidungsunfähiger Kinder für die die "Gesamt-Community" als Vertreter in Erscheinung träte, Entscheidungen fällte, und sich die T-Community als eine Art "Mündel" an die Hand nähme..
    Man kann doch nun wirklich nicht erwarten die Leut zum Jagen zu tragen..
    Und wenn die "Gesamt-Community" etwas laut vernehmbar vertreten soll, dann muß es vorher wenigstens von den Betroffenen selbst formuliert werden..

    ""Ich habe hier mehrmals die Solidarität der Gesamt-community eingefordert und immer die Gesamt-community kritisiert. Das ignorierst Du konsequent.""..

    Nöö..
    Ich ignoriere hier nichts..
    Ich sehe mich hier nur nicht in der Verantwortung zu tragenden Rollen, denn mehr als eine Unterstützung aus dem Hintergrund ist schlicht nicht mein Job als Schwuler Mann..

    ""Weil ich nicht deutsch bin und nicht in Deutschland lebe (was übrigens einfach heraus zu finden gewesen wäre) und weil es einfach keinen Sinn ergibt, wenn der Wille nicht vorhanden ist.""..

    Klingt nachvollziehbar..
    Bloß wenn es notwendig ist die T-Community zum Jagen zu tragen, dann sind T-Aktivist*innen aus den Anrheiner-Staaten die originäre Wahl derer, die die Vertretung übernehmen können..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#51 SarahAnonym
  • 27.08.2018, 21:05h
  • Antwort auf #50 von TheDad
  • """Weil ich nicht deutsch bin und nicht in Deutschland lebe (was übrigens einfach heraus zu finden gewesen wäre) und weil es einfach keinen Sinn ergibt, wenn der Wille nicht vorhanden ist.""..

    Klingt nachvollziehbar..
    Bloß wenn es notwendig ist die T-Community zum Jagen zu tragen, dann sind T-Aktivist*innen aus den Anrheiner-Staaten die originäre Wahl derer, die die Vertretung übernehmen können.."

    Du hast geschlafen. Das Thema ist schon durch. Alle, die das versucht haben, wurden von der deutschen T-community geschlachtet.

    Die bekommen es nicht mal mit, wenn Aktivistinnen sich weltweit treffen, um sich zu koordinieren. Die waren schon 2014, als in Málaga der zitierte Satz fiel, nicht mehr dabei. Die haben sich längst abgekoppelt und verfolgen den "Deutschen Sonderweg".

    NIEMAND arbeitet mit der deutschen T-community. Auf der Kiste ist der Deckel. Die WOLLEN sich aus dem Ausland nichts sagen lassen. Verstehe das bitte endlich. Es gibt dort keinen Konsens zur Emanzipation! Ich selbst habe dem Deckel einen Nagel hinzugefügt. In ein paar Generationen heben wir den Deckel mal vorsichtig an und schauen nach.

    Das war's dann auch jetzt hier von mir.
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#52 SarahAnonym
  • 27.08.2018, 22:06h
  • Antwort auf #50 von TheDad
  • @Sarah:
    "Ich komme aus der ball-culture, in der das T und das G niemals getrennt war."

    @TheDad:
    "Ich sehe mich hier nur nicht in der Verantwortung zu tragenden Rollen...ist schlicht nicht mein Job als Schwuler Mann.."

    Merkst Du was?

    Wir kommen aus unterschiedlichen Welten - und schlicht nicht zusammen.

    Ich höre hier auf.
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#53 SarahAnonym
#54 EternalAlmanAnonym

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