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- 25. Juli 2005 1 Min.
Moskau In der lettischen Hauptstadt Riga ist die erste CSD-Parade am Samstag auf Gegenprotest gestoßen. Die weniger als 50 Teilnehmer des Homoumzugs wurden von zahlreichen Gegendemonstranten mit Eiern und Tomaten empfangen, zeitgleich dazu fand im Dom von Riga ein ökumenischer Gottesdienst statt, der dem "Schutz traditioneller Familien-Werte" gewidmet war. Sechs randalierende Gegendemonstranten wurden von der Polizei verhaftet, die mit einem Großaufgebot die Parade schützte. Der CSD war erst einen Tag zuvor von einem Verwaltungsgericht erlaubt worden. Nachdem Ministerpräsident Aigars Kalvitis (Volkspartei) den CSD im Fernsehen kritisiert hatte, hatte Stadtdirektor Eriks Skapars (ein Mitglied der konservativen Partei "Neue Ära") die ursprüngliche Erlaubnis aus "Sicherheitsgründen" zuvor zurückgenommen. Einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" zufolge habe mittlerweile der christdemokratische Verkehrsminister Ainars Slepers den Rücktritt von Skapars gefordert, weil dieser die "Perversen-Parade" zunächst gebilligt hatte. Der Grünenpolitiker Leopolds Ozolins sah in der Billigung von "Rigas Praids" den Beweis dafür, "dass wir zu tolerant und passiv sind, um die rapide Ausbreitung dieses perversen Kults zu stoppen". (nb)















Gibt's da eigentlich noch Hexenverbrennung??? ;-)