Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?31780

Polizeibericht

Berlin-Neukölln: "Mann in Frauenkleidern" mit Pflastersteinen beworfen

Zwei Unbekannte griffen am Dienstagabend eine 25-jährige Person und ihren Begleiter in der Hertastraße an.


Die Berliner Polizei informiert regelmäßig über mutmaßlich LGBTI-feindliche Hintergründe von Straftaten (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

In Berlin-Neukölln haben zwei bisher Unbekannte am Dienstagabend einen 25 Jahre alten "Mann in Frauenkleidern" angegriffen. Das vermeldete mit dieser Wortwahl die Hauptstadt-Polizei am Mittwoch.

Nach Angaben des 25-Jährigen und seines 26 Jahre alten Begleiters hätten die beiden Unbekannten sie gegen 21.45 Uhr in der Hertastraße angesprochen und bedrängt. Sie hätten die beiden Männer dann mehrfach beleidigt und auf den 25-Jährigen eingeschlagen und eingetreten. Schließlich hätten die Angreifer einen Pflasterstein genommen und mit diesem mehrfach den inzwischen am Boden Liegenden beworfen.

- Werbung - Video (60s): KLM – Wir sind eine Airline

Opfer blieb über Nacht im Krankenhaus

Der Angegriffene erlitt laut Polizeibericht eine Verletzung am Arm und wurde von alarmierten Rettungskräften vor Ort behandelt. Aufgrund seines psychischen Zustandes entschied eine Ärztin, ihn über Nacht zur Beobachtung in einem Krankenhaus unterzubringen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Nähere Angaben zu den mutmaßlichen Tätern wurden im Polizeibericht wie bei Erstmeldungen üblich zunächst nicht gemacht.

Anders als in anderen deutschen Städten werden mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten gezielt in den Polizeiberichten Berlins publik gemacht. Die Polizei und Staatsanwaltschaft der Hauptstadt besitzen eigene Ansprechpartner für LGBTI. (cw/pm)



#1 ARWSTW
  • 22.08.2018, 11:36h
  • Und schon wieder das übliche Klischee "Mann in Frauenkleidern".Ich frage mich WAS SOLL DAS ihr Neandertaler.Wir haben 2018 das Mittelalter ist VORBEI.Anderseits bei manchen frage ich mich ob die nicht besser im Mittelalter gelebt hätten.Liebe herzliche Grüße Raffaela.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 schwarzerkater
#3 Islamofaschisten-WatchAnonym
#4 TimonAnonym
  • 22.08.2018, 14:01h
  • Wann hört die Politik endlich auf weg zu sehen?

    Es muss endlich etwas passieren...
  • Antworten » | Direktlink »
#5 vulkansturmAnonym
  • 22.08.2018, 14:41h
  • Antwort auf #1 von ARWSTW
  • Verstehe ich Sie richtig, statt sich über die üblen gewalttätigen Angriffe aufzuregen, empören Sie sich über den Ausdruck "Mann in Frauenkleidern" im Artikel? Wenn das so sein sollte, dann bin ich fassungslos.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 ARWSTW
  • 22.08.2018, 15:04h
  • Antwort auf #5 von vulkansturm
  • Völlig falsch verstanden ich empöre mich sehr wohl über diese Tat ich wollte aber auch darauf hinweisen da es manche anscheinend noch immer nicht verstanden haben.(Dieses ständige Männer in Frauenkleidern).Ich bin selbst schon Opfer solcher Übergriffe in Berlin gewesen und fühle natürlich mit den Beiden mit wünsche Ihnen das sie sich bald von diesem Schock erholen.So und jetzt sind Sie dran wo bleibt Ihr Mitgefühl das vermisse ich in Ihrem Beitrag ich bin ebenso fassungslos.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Patroklos
#8 vulkansturmAnonym
  • 22.08.2018, 18:21h
  • Antwort auf #6 von ARWSTW
  • Mein Mitgefühl gilt den Opfern dieser abscheulichen Gewalttat und ich wünsche ihnen, dass die körperlichen und auch die seelischen Beschädigungen möglichst schnell heilen.
    An sich widerstrebt es mir, angesichts dieser schrecklichen Gewalttat, die von Ihnen angefangene Diskussion über politisch korrekte Sprache weiter fortzusetzen. Nur so viel dazu: Was Männermode und was Frauenmode ist, das sind gesellschaftliche Konstrukte, die als solche aber durchaus existent sind. Daher finde ich es durchaus angemessen von "Frauenkleidern" zu reden. Das es eine Frage gesellschaftlicher Definition ist, wenn man zwischen Männer- und Frauenbekleidung differenziert, spricht nicht dagegen. Es wäre auch sehr umständlich, wenn man statt von einem " Mann in Frauenkleidern" von einem sozial als Mann definierten Menschen, der sich eingekleidet hatte mit Kleidung, die aufgrund gesellschaftlicher Zuschreibungsprozesse als Frauenkleidung definiert werden, reden würde.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 OwnenheimAnonym
  • 22.08.2018, 23:03h
  • Antwort auf #8 von vulkansturm
  • Nein. aber man könnte einfach Transfrau, oder Transgender oder was weiß ich schreiben. "Mann in Frauenkleider" ist degradierend da hier die Geschlechtsidentität der Person nicht annerkannt wird. Staddtessen wird Pauschal Gesagt: "Ach halt wieder so n Typ im Fummel" ....
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Patroklos