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  • 26. November 2003, noch kein Kommentar

München Der offen schwule Schlagerstar Patrick Lindner (43) hat sich am Mittwoch in München gegen den Vorwurf der Steuerhinterziehung vor dem Amtsgericht München verteidigt. Der Schlagersänger soll durch unzulässige Mietabschreibung dem Fiskus Steuern vorenthalten haben, insgesamt soll es um rund 166.000 Euro gehen. Lindner, mit bürgerlichem Namen Friedrich Raab, hatte seine Münchner Villa von 1993 bis 1996 an seinen Lebensgefährten und Manager Michael Link vermietet, ist nach eigenen Angaben aber erst 1996 selbst in die Wohnung gezogen. Das Finanzamt geht aber davon aus, dass beide die Villa als Paar gemeinsam bewohnten. "Ich kann nur sagen, dass das nicht richtig ist", sagte er vor Gericht. Gegenüber "Bild" hatte sich Lindner in der letzten Woche verteidigt: "Wir fühlen uns unschuldig! Wir haben nichts zu verheimlichen! Ja, wir sind ein Paar, aber wir gelten vor dem Gesetz nicht als Paar. Wir beide zahlen mit 56 Prozent den höchsten Steuersatz, können gegeneinander weder Unterhalts- noch Rentenansprüche geltend machen. Warum sollte Patrick also damals von mir keine Miete verlangen können, so lange wir nicht zusammen gelebt haben? Wer nutzt nicht die Möglichkeit, Steuern zu sparen?" (nb)

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Patrick Lindner startet Stiftung für LGBT-Jugendliche

Am Donnerstag hat die Münchener Patrick-Lindner-Stiftung ihre Arbeit aufgenommen. Der Schlagersänger will damit jungen Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen beistehen.