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Raymond Leo Burke

Kardinal: Homo-Sex ist "schlecht"

Erneut versucht ein hochrangiger Vertreter der katholischen Kirche, durch Attacken auf Schwule und Lesben vom hauseigenen Missbrauchsskandal abzulenken.


Der amerikanische Kardinal Raymond Leo Burke kämpft gegen "schlechte" Homosexuelle (Bild: Goat_Girl / flickr)

Raymond Leo Kardinal Burke hat seine Angriffe auf Homosexuelle verschärft – und gleichgeschlechtliche Liebe als "in sich schlecht" bezeichnet. In einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der italienischen Zeitung "La Repubblica" kritisierte der emeritierte Erzbischof von St. Louis auch andere katholische Würdenträger, die Homosexualität nicht grundsätzlich ablehnen.

Laut der Übersetzung der Katholischen Presseagentur "Kathpress" sagte der 70-Jährige, dass es innerhalb der Kirche Versuche gebe, "die Lehre der Kirche zu relativieren, nach der ein homosexueller Akt in sich schlecht ist". Es sei ein "Problem", dass manche Kirchenmänner eine "offene und verfehlte Haltung hinsichtlich der Homosexualität" vertreten würden.

Burke hatte bereits Mitte des Monats "gelebte Homosexualität" für den Missbrauchsskandal innerhalb der katholischen Kirche verantwortlich gemacht (queer.de berichtete). Mehrere andere Kirchenführer, darunter auch der Churer Weihbischof Marian Eleganti, sorgten mit ähnlichen Schuldzuweisungen für Irritationen (queer.de berichtete).

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In dem aktuellen Interview bezeichnete Burke Rücktrittsforderungen gegen Papst Franziskus als legitim. Mehrere konservative Katholiken forderten in den letzten Tagen den 81-jährigen Pontifex auf, sein Amt abzugeben – angeblich wegen Verfehlungen beim Missbrauchsskandal, die ihm der italienische Erzbischof Carlo Maria Viganò, einer der homophobsten Würdenträger in der Kirche, vorgeworfen hatte.

Als echte Motivation für die Rücktrittsforderungen wird freilich vermutet, dass Konservative die Äußerungen des Papstes zu Homosexualität als zu versöhnlich und ihn insgesamt als zu liberal ansehen, obgleich Franziskus in Sachfragen wie der Anerkennung von Regenbogenfamilien oder Transpersonen keinen Zentimeter auf LGBTI-Aktivisten zugegangen ist. Diese Angriffe werden auch unterstützt von der politischen Rechten – so macht in den USA der konservative Meinungssender Fox News Channel Stimmung gegen den Papst. In Deutschland greift ein Internetportal aus dem Netzwerk der AfD-Politikerin Beatrix von Storch die Kirche an, weil sie vor der "LGBT-Lobby" kuschen würde (queer.de berichtete). (dk)



#1 TimonAnonym
  • 30.08.2018, 14:53h
  • Nein, einvernehmlicher Sex zwischen Erwachsenen ist nicht schlecht. Wieso auch?

    Was dagegen sehr wohl schlecht und sogar abgrundtief böse und ein Verbrechen ist, ist der massenhafte Kindesmissbrauch durch die katholische Kirche. Und wie die immer noch versuchen, so viel wie möglich zu vertuschen und immer nur gerade so viel zuzugeben, wie sich nicht mehr vertuschen lässt.
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#2 FredinbkkProfil
  • 30.08.2018, 16:04hBangkok
  • Kardinal: Homo-Sex ist "schlecht"

    wie verallgemeinernt....nur weil er die falschen Partner im Bett hatte ,auf alle

    Schwulen und deren Sex zu schliessen,

    Vielleicht haette er den Fummel dabei ausziehen sollen,dann waere sicher besser verlaufen.

    Auch Flutschchreme ist dabei besser als "Weihwasser"

    Ich habe Mitleid mit dieser armen"Tempelschwester"
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#3 MatsAnonym
  • 30.08.2018, 16:30h
  • Was bilden die sich ein?

    Ich kann ja verstehen, dass die verzweifelt versuchen, von den unzähligen Verbrechen ihrer Sekte abzulenken. Aber wenn es einen Verein gibt, dessen Mitglieder kein Recht haben, sich moralische Urteile über andere zu erlauben, dann ist es die Katholische Kirche.

    Die sollen erstmal alle Kinderschänder in den eigenen Reihen (Priester, Nonnen, etc.) und alle die das vertuschen oder decken, entlassen und exkommunizieren. Dann kann man vielleicht mal überlegen, ob das denen wirklich leid tut. Vorher nicht.
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#4 Simon HAnonym
  • 30.08.2018, 16:41h
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    Burke hatte bereits Mitte des Monats "gelebte Homosexualität" für den Missbrauchsskandal innerhalb der katholischen Kirche verantwortlich gemacht
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    1. Was hat Homosexualität mit Pädophilie zu tun?

    2. Nein, nicht einvernehmliche Liebe zwischen Erwachsenen ist Schuld für die tausenden Missbrauchsfälle in der Kirche, sondern nur deren eigenes Personal, das Grundbedürfnisse unterdrückt und deshalb psychische Störungen entwickelt, die zu sowas führen.

    3. Es ist typisch für die Kirche, sich selbst als "unfehlbar" anzusehen und die Schuld grundsätzlich nur bei anderen zu suchen. Das haben die so internalisiert, dass sie es vermutlich wirklich glauben. Da sieht man wieder mal, was Religion anrichtet...
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#5 Sven100Anonym
#6 stephan
  • 30.08.2018, 18:26h
  • Keinen Sex zu haben oder mit der eigenen Sexualität verklemmt umzugehen, scheint auf jeden Fall psychisch krank zu machen, wie man an den "Eunuchen für das Himmelreich" deutlich sehen kann! Rotkäppchen sondert wieder Blödsinn ab und glaubt an die eigenen Märchen ... muss er wohl auch, denn es wäre in dem Alter wohl zu schmerzhaft, einzugestehen, auf welch schwachsinniges Fundament er sein Leben aufgebaut hat! Deshalb muss er wohl versuchen, glücklichere Menschen als nicht vollwertig anzusehen!
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#7 schwarzerkater
  • 30.08.2018, 20:47h
  • freuen würde es mich, wenn burke mit nem stricher erwischt werden würde. er wäre nicht der erste, dem es so erginge.
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#8 FinnAnonym
  • 30.08.2018, 21:14h
  • Es zeigt sich wieder mal, dass das System Religion nur funktionieren kann, wenn man gegen Liebe und Freiheit hetzt und Bevormundung, Unterdrückung und Hass propagiert.

    www.kirchenaustritt.de/

    Wie sagen immer mehr Menschen:
    "Ich bin aus der Kirche ausgetreten, gerade weil ich Christ bin und deren menschenverachtende Machenschaften nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren kann."
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#9 MarlonAnonym
#10 Homonklin44Profil
  • 31.08.2018, 08:15hTauroa Point
  • Man hat inzwischen so viele Details über weltweit in die Hunderttausende gehende Missbrauchs- und Misshandlungsfälle im Bereich und Umfeld der katholischen Kirche, dass man freien Gewissens postulieren kann, die RKK sei in sich schlecht.

    Trotzdem wird der Laden nicht dicht gemacht, obwohl die sich mit Mafiosi und Menschenhändlern auf ein und derselben Stufe wieder finden.

    Im Konsens stattfindende Beziehungen unter erwachsenen Menschen ausgerechnet durch die Würdenknilche der RKK bewerten zu lassen, ist, als würde ein seniler Esel zu entscheiden haben, wie man Staatsgeschicke lenkt.
    Die sind da weder psychisch noch intellektuell dazu in der Lage. Es könnte das Besagte auch von einem retardierten Zombie stammen, und grade soviel Wert hat es.

    Von homosexueller Liebe hat dieser Gardinenkleidchenknilch wahrscheinlich keinen blassen Schimmer, so, wie schon von anderer Liebe nicht. Denn um so einen schwachen Sülz zu produzieren, hat er Liebe vermutlich selbst nie wahr erfahren.

    Gebot # 8 ? Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider den Nächsten, oder wie das war? Nun, denen sind die eigenen Vorgaben scheißegal... aber anders kennt man die Häuptlinge im Lügen nicht.

    Ein religiöser Text empfiehlt: ""Behandelt sie wie giftiges Gewürm; denn anderes haben sie nicht verdient.""
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