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Europäischer Gemeinschaftspreis

Johannes Kram erhält Tolerantia Award

Der Nollendorfblogger und Buchautor gehört zusammen mit der ehemaligen französischen Justizministerin Christiane Taubira zu den fünf diesjährigen Preisträgern.


Johannes Kram lebt als Autor, Textdichter, Blogger und Marketingstratege in Berlin. Seit 2008 betreibt er das Nollendorfblog, 2013 initierte er den "Waldschlösschen-Appell" gegen Homophobie in den Medien, in diesem Jahr veröffentlichte er das Buch "Ich hab ja niohts gegen Schwule, aber…" (Bild: Markus Lücke)
  • 2. September 2018, 13:55h 17 2 Min.

Der Autor, Blogger und Marketingstratege Johannes Kram ist deutscher Preisträger der diesjährigen Tolerantia Awards. Dies gab Berlins schwules Anti-Gewalt-Projekt Maneo am Wochenende bekannt.

Die europäischen Tolerantia Awards werden jährlich als Gemeinschaftspreis von MANEO (Deutschland), SOS homophobie (Frankreich), Lambda Warszawa (Polen), The Rainbow Project (Nordirland) und Pink Cross (Schweiz) für herausragendes Engagement vergeben, in diesem Jahr am 5. Oktober in Paris. Die Geehrten aus den anderen Ländern sind die ehemalige französische Justizministerin Christiane Taubira, die nordirische Schauspielerin Bronagh Waugh, die Schweizer Nationalrätin Kathrin Bertschy sowie die gesamte LGBTI-Community in Polen.

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"Ein Mann mit außergewöhnlich vielen Talenten"


Krams Bestseller aus dem Querverlag: "Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber..."

"Johannes Kram ist ein Tausendsassa – ein Mann mit außergewöhnlich vielen Talenten", schreibt die Maneo-Jury in einer Pressemitteilung (PDF) über den Autor des Buches "Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber…" und langjährigen "Nollendorfblogger". "Wir würdigen ihn dafür, dass er diese so konsequent und über die Jahre für die Belange von LGBTI eingesetzt hat. Johannes Kram ist mit seinen Interventionen gelungen, die Anliegen der Communtiy in das 20. Jahrhundert hinüberzutragen und für ein jüngeres (und breiteres) Publikum zugänglich zu machen."

Mitglieder des Maneo-Jury sind die ehemalige Senatskanzlei-Mitarbeiterin Christa Arnet, die Schriftstellerin Pieke Biermann, Hertha-BSC-Vizepräsident Thorsten Manske, der Autor Martin Reichert, Friedrichstadt-Palast-Intendant Berndt Schmidt, der ehemalige Kulturstaatssekretär André Schmitz, die ehemalige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Lala Süßkind, Moschee-Gründerin Seyran Ateş, der Journalist Pascal Thilbaut, der Unternehmer Norbert Thormann sowie Maneo-Leiter Bastian Finke.

Die deutschen Tolerantia Awards gingen bisher an Volker Beck und Günter Dworek (2006), die Gruppe "Menschenrechte und sexuelle Identität (MERSI)" von Amnesty International (2007), Philipp Lahm, Theo Zwanziger und Tanja Walther (2008), Hans-Wolfram Stein (2009), Wieland Speck und Mabel Aschenneller (2010), Lala Süsskind (2011), Elfi Scho-Antwerpes (2012), Maria Sabine Augstein (2013), Corny Littmann (2014), Klaus Wowereit (2015), die drei evangelischen Landeskirchen Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Hessen-Nassau und Rheinland (2016) sowie Heiko Maas (2017). (cw/pm)

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#1 AuntieBioticEhemaliges Profil
  • 02.09.2018, 16:02h
  • Herzlichen Glückwunsch, lieber Johannes!

    Wer's noch nicht gelesen hat - sein Buch ist wärmstens zu empfehlen.
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#2 LanderneauAnonym
  • 02.09.2018, 18:11h
  • Nos sincères félicitations -
    Aufrichtige Glückwünsche an alle.
    Vergessen wir bitte nicht Johannes Kars in seiner Rede vor dem deutschen Bundestag an jenem 30. Juni 2017:
    www.youtube.com/watch?v=h6q3dd1dnU4

    Le groupe LGBTIQ à Landerneau, Bretagne
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#3 berliner_bärchenAnonym
  • 02.09.2018, 19:18h
  • Gute Wahl. Herzlichen Glückwunsch an Johannes. Ich lese den Nolle-Blog regelmäßig und gerne. Johannes hat einen unbestechlichen und geradlinigen Stil, macht Hoffnung und lässt sich nicht von irgendeiner politischen Strömung vor den Karren spannen. Er will nicht jedermanns lieb Kind sein und legt sich auch mit dem "Homo-Mainstream" an. Ich bin manchmal nicht seiner Meinung, macht aber gar nichts. Er ist für mich einfach eine schreibende Persönlichkeit vor der ich großen Respekt habe. Danke dafür.
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