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"Unser Lied für Israel"

Barbara Schöneberger moderiert den ESC-Vorentscheid 2019

Nach einem Jahr Pause sucht Barbara Schöneberger nächstes Jahr in der ARD wieder nach einem Zwölfpunkte-Song. Die interne Song-Auswahl läuft bereits.


Barbara Schöneberger ist derzeit in der RTL-Show "Denn sie wissen nicht, was passiert" zu sehen – im Februar und Mai wird sie erneut zur Eurovision-Mutti (Bild: MG RTL D / Stefan Gregorowius)
  • 4. September 2018, 13:42h, noch kein Kommentar

Die 44-jähriger Entertainerin Barbara Schöneberger wird im kommenden Jahr im Ersten erneut den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest moderieren. Das gab der Veranstalter NDR bekannt. "Barbara hat es verraten: In einer Videobotschaft kündigte sie den 100 Mitgliedern der Eurovisions-Jury an, dass man sich spätestens im Februar wiedersieht. Dann wird in einer Show mit dem Arbeitstitel 'Unser Lied für Israel' entschieden, wer Deutschland beim Eurovisions Song Contest 2019 vertritt", erklärte ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber. Schöneberger stehe im Mai auch wieder auf der Bühne in der Reeperbahn und werde die Sendungen vor und nach dem ESC moderieren.

"Ich freue mich sehr, dass Barbara nach der Terminkollision 2018 im kommenden Jahr wieder dabei ist", ergänzte Schreiber. Im diesem Jahr moderierten Elton und Linda Zervakis "Unser Lied für Lissabon" live aus Berlin. Damals gewann Michael Schulte mit dem Lied "You Let Me Walk Alone", das dann im ESC-Finale im Mai den vierten Platz erreichen konnte – und damit die beste deutsche Platzierung seit Lenas Sieg mit Jahr 2010. Der nächstjährige deutsche ESC-Vorentscheid wird wie dieses Jahr im Februar stattfinden, der genaue Termin sowie der Ort werden noch bekannt gegeben.

Auswahlprozess für Vorentscheid läuft bereits

Nach dem Erfolg von Michael Schulte soll der ESC-Auswahlprozess wieder ähnlich aufgezogen werden: Den Eurovision-Hit 2019 soll die aus 100 Mitgliedern bestehende Eurovisions-Jury finden, die bereits ihre Arbeit aufgenommen hat. Von ursprünglich 965 infrage kommenden Kandidaten aus Bewerbungen und internen Empfehlungen mussten die Mitglieder laut NDR 198 auf ihre ESC-Tauglichkeit bewerten. Die 50 Acts mit den höchsten Bewertungen kamen weiter und werden in einer zweiten Runde den 20 Experten der internationalen Fachjury vorgelegt. Am Ende dieser Runde gibt es dann ein Gesamtergebnis, aus dem rund 20 Kandidaten zum Eurovisions-Workshop in Köln eingeladen werden.

Dort arbeiten sie mit erfolgreichen Musikern und Vocal Coaches, um für einen möglichen ESC-Auftritt gewappnet zu sein. Am Ende des Musikcamps werden von allen Teilnehmern Videos produziert, die einen objektiven Vergleich ermöglichen sollen. Diese Videos werden noch einmal den beiden Jurys vorgelegt. Letztlich bleiben etwa acht bis zehn Finalisten übrig, die sich am Ende des Jahres in einem Songwriting-Camp in Berlin treffen, um dort mit internationalen renommierten Musikautoren den perfekten ESC-Song zu finden.

Die beiden ESC-Halbfinals und das ESC-Finale finden dann nach dem Sieg von Nettas "Toy" im Mai in Israel statt – das Land im Nahen Osten trägt das Schlagerfestival zum dritten Mal nach 1979 und 1999 aus. Nach einigen Irritationen um die Finanzierung des Events haben sich Regierung und der austragende Fernsehsender mit der Europäischen Rundfunkunion auf ein Konzept geeinigt. Austragungsort wird entweder Jerusalem oder Tel Aviv. (dk)