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Polizeibericht

Ludwigshafen: 16-Jähriger greift zwei Schwule an

Eine homophobe Pöbelei in der Nähe des Hauptbahnhofs führte am Mittwoch zu einer Schlägerei zwischen insgesamt fünf Personen – auch der jugendliche Angreifer wurde verletzt.

Zu einer Schlägerei mit homophobem Hintergrund zwischen insgesamt fünf Personen kam es am Mittwochabend in Ludwigshafen. Laut Polizeibericht vom Donnerstag begegneten sich die Beteiligten gegen 22 Uhr in der Unterführung Passadenaallee in der Nähe des Hauptbahnhofes.

Ein 16-Jähriger war demnach mit zwei Personen unterwegs, als er in der Unterführung auf einen 31-Jährigen und einen 54-Jährigen traf. Diese bezeichnete er als schwul und machte sich über deren Äußeres lustig.

Im Verlauf des sich daran anschließenden Streitgesprächs schlug der 16-Jährige plötzlich auf den 31-Jährigen ein. Die beiden bisher unbekannten Begleiter des jungen Mannes traten und schlugen dann ebenfalls auf den Älteren ein. Bei dem Versuch des 54-Jährigen, seinem Freund zu helfen, wurde dieser ebenfalls geschlagen.

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Einer der Männer erlitt eine Platzwiunde am Kopf

Noch vor dem Eintreffen der Polizei flüchteten die beiden Unbekannten. Der 16-Jährige erlitt eine Verletzung an der Stirn, der 31-Jährige eine Platzwunde am Hinterkopf. Der andere Mann blieb unverletzt. Nähere Angaben zu den mutmaßlichen Tätern und den Angegriffenen wurden im Polizeibericht nicht gemacht.

Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls. Hinweise werden erbeten an die Polizeiinspektion Ludwigshafen 1 per Telefon (0621) 963-2122 oder E-Mail an piludwigshafen1@polizei.rlp.de. (ots/cw)



#1 NoahAnonym
  • 06.09.2018, 13:58h
  • Das zeigt wieder mal, wie wichtig mehr Aufklärung und Förderung von Vielfalt in Schulen ist und dass das keinen Aufschub mehr duldet.
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#2 Ith_Anonym
  • 06.09.2018, 14:13h
  • Ihr solltet die Überschrift ändern, das sieht ja echt so aus, als hätte eine Person da gemeint, ihre Menschenverachtung sogar bei zahlenmäßiger Unterlegenheit auszuleben.
    Als ob ein 16-Jähriger nicht clever genug wäre, bloß dann anzugreifen, wenn er in einer Gruppe herumläuft, bei der Grund zu der Annahme besteht, in der provozierten Auseinandersetzung mehr austeilen zu können als einstecken zu müssen.

    Gewaltbereite Menschen mögen oft niederträchtig sein, aber so doof, dass sie ihre Haut riskieren bei einem Kampf 1 gegen 2, sind sie dann meistens ja doch eher nicht.
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#3 JamboAnonym
  • 06.09.2018, 19:30h
  • Geht mal nach Ludwigshafen. Nicht nur in der Nähe vom Bahnhof auch Rathausplatz oder Mundenheimer Straße und wie sie alle heißen. Da möchte ich auch nicht mit Kippa rumlaufen.
    Ich glaube hier eher das hier wohl die Politik und Justiz auf vollem Niveau versagt hat.
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