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Kommentare zu:
Lucas Hedges: Nicht schwul, nicht hetero, nicht bi


#1 LillyComptonAnonym
  • 06.09.2018, 19:08h
  • Macht nüscht. Gibts schließlich auch noch mehr orientierungen oder wenn die Fragen lästig werden label wie queer was in dem zusammenhang alles mögliche sein kann das halt nicht schlicht hete ist.

    Oder auch: "Was bist du?" - "Ich hab spaß. Und du?"
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#2 KerzmanProfil
  • 06.09.2018, 19:14hPrinceton
  • >> Das war so durch die gesamte Oberstufe. Ich denke, mir war immer klar, dass ich obwohl ich hauptsächlich Frauen attraktiv finde in einem Spektrum existiere. <<

    Und dieses Spektrum wurde von dem schweizer Anthropologen Johann Jakob Bachofen bereits im Jahr 1885 in seinem Traktat Mutterrecht und Sumpfehe als metrophe Affinität identifiziert und definiert; heute spricht man schlicht von Metro-Spektrum. Welcome to the club, Lucas!
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#3 IronikerAnonym
  • 06.09.2018, 19:30h
  • Nichts da!
    Hier hat sich jeder eindeutig einzuordnen, zu identifizieren, zu stylen und zu kleiden!

    Wo kämen wir denn hin, wenn nicht sofort für jeden klar wäre, wer was ist? Wenn es den Betroffenen nicht mal selbst klar wäre?

    Nicht umsonst wird in den Kirchen von "ungeordneter Sexualität" gesprochen. Sexualität hat geordnet zu sein - in geordneten Bahnen zu verlaufen. Da dulden wir keinerlei Ausreißer!

    Zucht und Ordnung hat zu herrschen... selbstverständlich gerade auch in der Community.
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#4 Patroklos
  • 06.09.2018, 20:22h
  • Wenn er weder schwul noch hetero oder bi ist, kann es nur eins bedeuten: pansexuell!
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#5 daVinci6667
  • 06.09.2018, 22:01h
  • (Er könne sich nur so beschreiben: "Nicht völlig hetero, aber auch nicht schwul und nicht zwangsläufig bisexuell.")

    Als Coming-out kann man das nicht bezeichnen. Ist auch Wurscht. Alles ok, er ist noch jung und findets schon raus. Ist auch nur einfach bei denjenigen bei denen es eindeutig ist, heisst bei Heteros und Homos. Hauptsache er ist keine Schrankschwester und offen für sein wahres Ich.
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#6 schwarzerkaterEhemaliges Profil
  • 06.09.2018, 23:10h
  • " ... Nicht schwul, nicht hetero, nicht bi ..." wohl eine neue clevere masche von managern, so zu tun, als ob der schützling noch verwirrt sei. wenn aber die richtige saubere, anständige, weiße amerikanerin auftaucht, die 5 kinder will, dann wird was draus.
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#7 sodaleleAnonym
  • 07.09.2018, 01:53h
  • nun ja ins "bi" flüchten sich die meisten.. er auch ... nur nennt er es.nicht so... die meisten wollen lieber erdtmal bi bleiben, dann sind sie wenigstens n bissl hetero...

    das wort schwul über die lippen zu bringen ist für.viele n harter schritt..

    echte bisexuelle gibt es, ich bin einer, aber die meisten bisexuellen die ich kannt eund kenne warem schlussendlich doch schwul und die frauen halt doch lesbisch.. nach der "bisexuell" zeit. .

    man konnte auch sagen.. es gibt mehr heteors als schwule...
    es gibt mehr Pseudo bisexuelle, die in Wirklichkeit homosexuell sind (schwul,lesbisch)
    und es gibt echte bisexuelle... aber das sind weniger als man denkt...

    er sagte:
    "Nicht völlig hetero, aber auch nicht schwul und nicht zwangsläufig bisexuell."
    beduetet: das der Schauspieler sich so äußert ist nur der druck von aussen, weil er merkt das schwul.sein kritischer betrachtet wird.. hingegen andere ausrichtungen eben nicht so...
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#8 HoffnungProfil
#9 SachseAnonym
#10 Danny387Profil
  • 07.09.2018, 10:15hMannheim
  • Über das eigene sexuelle Empfinden so differenziert sprechen zu können, finde ich beachtlich für einen 21jährigen!! Davon kann so mancher Politiker, der dreimal so alt ist, was lernen!
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#11 DerStephanProfil
  • 07.09.2018, 10:22hNürnberg
  • ich finde es ist jeden seine Sache.

    Immer auch wenn dann ein paar intolerante Homos Ihre Schubladen zwangsweise voll machen wollen.

    Menschen die zb sagen Sie sind bi können das besser beurteilen als irgend so ein dahergelaufener Küchenpsychologe.
    und man muss dann das auch so akzeptieren. sonst ist das ja quasi wie eine umkehrte Homoheilung.
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#12 TheDadProfil
  • 07.09.2018, 12:02hHannover
  • Antwort auf #9 von Sachse
  • ""So ein Urteil über diesen Jungen Mann, den du nicht persönlich kennst, steht dir nicht zu.""..

    Das ist weniger ein "Urteil" über den Jungen Schauspieler, als eine Beurteilung der Gesellschaft, denn das Schwule Männer in diesem Gewerbe unter massivem Druck von außen stehen, steht seit Jahrzehnten außer Frage..
    Dazu mußte nicht erst Rock Hudson an Aids sterben..

    Mein erster Impuls dazu war :
    Pansexuell..

    Mein 2.Impuls dazu war :
    Inzwischen ist die Dekonstruktion der Sexuellen Identitäten schon so weit, daß es so jungen Menschen gar nicht mehr gelingt FÜR SICH zu klären welcher Sexuellen Identität sie sich zugehörig fühlen..
    Und sie deshalb dann auch "Probleme" haben sich gegenüber ihrer Umwelt "eindeutig" zu äußern..

    Letztlich ist es aber auch egal, denn es genügt eigentlich schon, wenn sich genügend Menschen als "NICHT-Hetero" bezeichnen um der Gesellschaft zu erklären daß ihr binär-heteronormatives Geschwätz einfach Unsinn ist..
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#13 Anon4Anonym
  • 07.09.2018, 14:27h
  • Antwort auf #7 von sodalele
  • Na vielen Dank, jetzt fallen einem auch noch die eigenen Allies argumentativ in den Rücken.

    Die Aussage "Du traust dich ja nur nicht zu sagen, dass du schwul bist" bekommt man als Bisexuelle(r) ebensohäufig zu hören wie andere Anfeindungen mit ähnlicher Konnotation. Das ist einfach verletzend, besonders weil es oft aus schwuler Richtung kommt und man sich eigentlich als Teil der Community fühlen möchte.

    Und es gibt genug Bisexuelle, die irgendwann einfach keine Kraft für diese Sticheleien und alltäglichen Kommentare haben und sich dann z.B. ausweichend schwul oder lesbisch nennen, wenn sie einen festen gleichgeschlechtlichen Partner haben. Aber das macht sie nicht zu "unechten" Bisexuellen.

    Man könnte auch einfach mal aufhören, Menschen für ihre sexuelle Orientierung zu verurteilen und ihnen stattdessen mit Verständnis und Respekt begegnen...
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#14 Torti64
  • 08.09.2018, 01:51h
  • Es ist völlig egal was er ist! Er wird es für sich selber klären!
    Eine starke Leistung, dass er den Mut hat damit an eine doch relativ intolerante Gesellschaft damit heranzutreten!
    Ich bin schwul und muss trotzdem nicht klassifizieren!
    Das wirklich einzig Wichtige, was ich ihn wünsche, ist, dass er eines Tages einen Menschen trifft, mit dem er gerne wenigstens ein Teil seines Lebens gerne leben und lieben möchte! Nur darauf kommt es in der Liebe an!
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#15 LarsAnonym
  • 23.09.2018, 14:31h
  • Antwort auf #5 von daVinci6667
  • Natürlich ist das ein Comingout. Comingout bedeutet, zu sagen, was Sache ist und nicht, sich auf einen der LGBTetc.-Buchstaben festzulegen.
    Wenn jemand sich aber als etwas vielschichtig outet und dann von allen Seiten mißtrauisch beäugt wird, weil er sich nicht typisch genug äußert und verhält, dann gerät man doch nur von einer Schublade in die andere.

    Ich denke man muss auf fragen, wozu ein Comingout eigentlich dient. Eigentlich soll es ja Klarheit schaffen - für einen selber und für die Menschen für die man sich interessiert bzw. nicht interessiert. Ich denke, mit Anfang 20 oder Mitte 20 ist ein Outing (zumindest vor sich selber) auch deshalb sinnvoll, weil es in Hinblick auf Lebensplanung, Partnersuche, Partnerschaftsgestaltung und in der Frage: Familie, eigene Kinder ja oder nein? unterschiedliche Wege gibt. Irgendwann muss man da ein paar Weichen stellen.
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#16 Homonklin44Profil
  • 01.10.2018, 05:53hTauroa Point
  • Antwort auf #7 von sodalele
  • Vielleicht hat er sich bisher nie voll in wen verknallt und ist sich deswegen eher unsicher. Das er sagt, nicht schwul, nicht hetero und auch nicht bi, flüchtet er sich so gar nicht nach irgendwo. Ihm das zu unterstellen, greift nicht.

    Mir ging es, wie TheDad schrieb - erster Impuls --> pansexuell.

    Vielleicht ja auch asexuell, sapiosexuell oder romantisch orientiert. Wird er im Laufe seines Lebens irgendwann wissen. Und wenn er auf polierte Sportwagen stünde? Schlimm?
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#17 Ith__Ehemaliges Profil
  • 01.10.2018, 11:24h
  • Naja, dann halt einfach ... in der Welt umgucken, und mit derjenigen Person hoffentlich zusammenfinden, in die man sich verknallt, wenn das denn auf Gegenseitigkeit beruht?

    Also, eigentlich so, wie das generell überhaupt kein Problem sein müsste.. wenn Menschen nicht ständig an ihren Kategorien kleben und denen dann noch Wertungen verpassen würden.
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